Herbstwetter und Wasserspiele in Salzburg

Beim dritten Zusammentreffen von Histo-Cup Austria und Europäischen Tourenwagencup (ETCC) nach 2008 und 2010 macht der Salzburgring seinem Ruf als Schlechtwetter-Hochburg leider wieder alle Ehre: Fanden die Trainingsläufe am Freitag und die Qualifyings am Samstagvormittag noch allesamt auf trockener Piste statt, ging ab Samstag Mittag buchstäblich die Welt unter: Platzregen ohne Unterlass und Temperaturen von nur 10 Grad machten die hochkarätig besetzten Rennen oftmals zur Lotterie.

die ersten Motorbootrennen mit „Aussenbordern“ am Salzburgring……

Dennoch – oder gerade deswegen – wurde das zweite von drei Heimrennen der Histo-Gemeinde in diesem Jahr erneut zu einem vollen Erfolg: Das Salzburger Publikum zeigte sich erstaunlich wetterresident und stürmte trotz der ungemütlichen Bedingungen die Tribünen. Die Belohnung folgte auf dem Fuße – ob Formel Historic, BMW 325er-Challenge oder die Big-Banger der V8-Historic – sämtliche Piloten zeigten bei strömenden Regen ihr gesamtes fahrerisches Können und sorgten mehr als einmal für Szenenapplaus.

Für einen Stimmungsdämpfer sorgten lediglich Herbert Leitner jun. und sen.: Leitner jun. hatte mit zwei Fahrzeugen am Qualifying teilgenommen. Der letzte Autotausch vollzog sich direkt vor den Augen des Rennleiters, der Vater und Sohn daraufhin überführte. Die Sportkommissare schlossen die beiden Herren von der Veranstaltung aus und verhängten eine Geldstrafe.

Formel Historic – Rennen 1

Das erste Rennen der Formel Historic konnte zur Gänze bei besten Bedingungen gefahren werden. Sieger wurde der Niederösterreicher Robert Stefan mit seinem March Super Vau vor Walter Skopik, Ralt Formel 3 und dem schnellsten Formel Ford Piloten Manfred Schneider, Van Diemen.

Sieger Robert Stefan – March Super Vau

Die Kategorie der älteren Formel Ford Modelle gewann der Schwede Peter Sigström, Van Diemen vor Stefan Eisinger und Winfried Kallinger, beide PRS.

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Mit Spannung erwartete man das volle Feld der BMW Piloten. Beim Vorstart dann die totale Hektik, als der angesagte Regen doch noch einsetzte. Kurzfristig wechselte ein Großteil des Feldes noch auf Regenreifen. Nach dem Start setzte sich Polesetter Michael Hollerweger souverän ab. Dahinter entbrannte ein harter Positionskampf zwischen Dietmar Lackinger, Stefan Fuhrmann und Georg Steffny.

Gruppe A Sieger Michael Hollerweger vor der Meute Kackinger, Steffny, Fuhrmann Grassl

Fuhrmann nutzte ein Scharmützel zwischen Lackinger und Steffny und setzte sich an die zweite Stelle. Nachdem Steffny Lackinger überholen konnte, machte er sich auf die Verfolgung von Fuhrmann. Mehrere Überholversuche scheiterten letztlich an der „Kampflinie“ des Wieners. Steffny wurde Dritter und drehte die schnellste Rennrunde.
Ein tolles Rennen zeigten die Gruppe N Piloten. Christian Walleit und Patrick Stimmeder matchten sich von der ersten bis zur letzten Runde. In der zweiten Runde schoss Davis Weszeli Harald Grohs in der Schikane regelrecht ab, beide Autos sind Totalschaden, eine unnötige Aktion, die eine massive Bestrafung Weszelis nach sich zog.

Fotograf Hans Vogl – Harald Grohs wird in der Schikane massiv weggeschoben – Auto Totalschaden

Aufgrund der Witterung wurden alle Rennen auf 25 Minuten Maximalzeit festgelegt. Dies wurde Walleit zum Verhängnis: Er passierte als Erster die Zeittafel bei exakt null Sekunden und wähnte das Rennen als beendet. Ein fataler Irrtum, denn beim vor ihm fahrenden Gesamtführenden, Hollerweger, waren noch 18 Sekunden auf der Uhr.

da war der Walli noch vorne – Patrick Stimmeder gewinnt das Rennen mit Zielflagge

Erst danach gab es die Zielflagge. Somit gewann Patrick Stimmeder vor Sascha Halek und Heribert Haimerl vor dem „rollenden“ Christian Walleit.

Histo Cup Anhang K – Rennen 1

Auch das Anhang K Rennen wurde im Regen gefahren. Zuerst konnte sich der Deutsche Gabriel Geissler mit seinem BMW M1 vor seinem Landsmann Stephan Jocher in Führung setzen. Gegen Rennende setzte sich Dieter Karl Anton an die Spitze und gewann das Rennen vor dem deutschen Duo.

Anhang K Sieger – Dieter Karl Anton, Ford Escort RS BDG

Vierter wurde der Wiener Roland Spazierer mit seinem Ford Capri RS 2600. Zweiter der Klasse bis 2000 ccm wurde Hans Schmied, Opel Kadett vor Stefan Fuhrmann, BMW 320. Die große Kategorie gewinnt Christian Schallenberg, Ford Falcon vor Manfred Petschnig, Chevrolet Camaro.

feine Leistung im Regen – Alfred Weissengruber, BMW 635i

Die Klasse bis 1600 ccm gewann Thomas Lehner, Alfasud Sprint vor Zdenek Sekyrka, Skoda RS 130 und Volker Buurmann, Alfa Romeo GTV. Die „Schnapsglasklasse“ gewann der Deutsche Steffen Grossmann, Trabant, vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR.

Young Timer- Rennen 1

Im Rennen der Young Timer triumphierte Kurt Gföhler mit dem wunderschönen Audi V8 Star vor Roland Luger, Opel Omega und Schorsch Memminger, Porsche 964RSR.

Kurt Gföhler im Audi V8 Star vor Roland Luger, Opel Omega und Norbert Lenzenweger, BMW M3

Die Klasse bis 2000 ccm gewann Alexander Gumpenberger, Alfa Romeo 155, vor den beiden Honda Civic Piloten Andreas Mairzedt und René Martinek. Norbert Lenzenweger siegte mit seinem BMW M3 bei den 3-Liter Piloten vor Markus Landlinger, BMW und Marcus Lipp, Alfa 75. Die Klasse bis 3500 ccm gewinnt Wolfgang Fischer, BMW M3, vor Reinhold Reitberger und Sebastian Langoth, beide Ford Escort Cosworth. Ein feines Debüt gab der erst 16-jährige Niederösterreicher Michael Fischer, der mit seinem BMW 320i die Kategorie der 2-Ventiler bis 2-Liter vor Nina Gumpenberger, Alfa GTV und Georg Gruber, VW Golf gewinnen konnte.

Histo Cup STW – Rennen 1

Bei strömendem Regen setzte sich Hubert Färber, Ford Mustang, und Manfred Bereuter, Chevrolet Corvette in Führung. Michael Steffny auf BMW 320 Gruppe 5, war bis zwei Runden vor Schluss an dritter Stelle, ehe der Gruppe 5 BMW langsamer wurde. Der Strom ging „schleichend“ aus und er musste ein paar Konkurrenten ziehen lassen. Letztendlich rollte er noch als Gesamt-Siebter über die Ziellinie.

STW-Sieger Hubert Färber, Ford Mustang GT350 vor Markus Bereuter, Chevrolet Camaro

Sieger der Klasse bis 4000 ccm wurde daher ein fulminant fahrender Christian Schneider, Alfa Romeo GTV vor Toni Stoiber, Porsche 911RS. Die Klasse bis 2500 ccm gewann Robert Edenhofer, BMW 2002 16V, vor Toni Schell, Ford Escort RS 2000 und Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE. Die 2-Liter Fraktion entschied der Wiener Alex Fojtik mit seinem Ford Escort RS 2000 vor Norbert Müller, Alfa Romeo GTV und Albert Gallersdörfer, Opel Kadett GTE vor sich.

Hans Fink im Vormarsch mit seinem Alfasud Sprint 1600

Die Klasse bis 1600 ccm dominierte Altmeister Hans Fink – der seine ganze Routeine voll ausspielte – vor Michael Widmann, beide Alfasud Sprint und Florian Sandmeier, VW Polo.

Rennen vom Sonntag, 24. Juli 2011

Unfasslich was der Himmel so an Regenmenge hergeben kann….

Formel Historic – Rennen 2

Bei richtigem Weltuntergangs-Wetter, hieß der Sieger abermals Robert Stefan mit seinem March Formel Vau vor Walter Skopik, Ralt RT 30 und dem schnellsten Formel Ford Piloten Manfred Schneider, Van Diemen.

schneller Gaststarter aus Schweden – Peter Sikström, Van Diemen FF 1600

Sieger der älteren Formel Ford Modelle wurde wieder der Schwede Peter Sikström, Van Diemen, diesmal vor Winfried Kallinger und Stefan Eisinger und dem Salzburger Christian Zauner.

Histo Cup Anhang K – Rennen 2

Auch beim zweiten Regenrennen der Historischen ließ Dieter Karl Anton nichts anbrennen und gewann vor Gabriel Geissler, BMW M1 und Stefan Fuhrmann, BMW 320. Dritter der Klasse bis 2-Liter wurde hinter Anton und Fuhrmann der Oberösterreicher Gregor Nell. Sieger der Klasse bis 1000 ccm wurde wieder der Deutsche Steffen Großmann, Trabant vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR. Die Klasse bis 1600 ccm gewann der Oberösterreicher Thomas Lehner, Alfasud Sprint vor dem Tschechen Zdenek Sekyrka, Skoda 130RS.

Gabriel Geissler, BMW M1 vor Stephan Jocher, Morgen plus 8 und Roland Spazierer, Ford Capri RS 2600


Die Klasse bis 4-Liter gewann Gabriel Geissler, BMW M1 vor Alfred Weissengruber, BMW 635i und Stephan Jocher. Die V8 Wertung holte sich abermals Christian Schallenberg vor dem Salzburger Manfred Petschnig, Chevrolet Camaro.

Histo Cup STW – Rennen 2

Mit Spannung wurde das Rennen der Spezialtourenwagen erwartet. Beim Start gab es dann regelrecht einen Wolkenbruch. Sieger wurde der Reichenhaller Markus Bereuter, Chevrolet Corvette vor Heinz Janits, Daytona Cobra und Alexander Fojtik, Ford Escort Cosworth.

STW Sieger und Leader V8 Historic – Markus Bereuter, Chevrolet Camaro

Norbert Müller, Alfa Romeo GTV – schneller 2 Liter „Außenborder“

Die Klasse bis 1600 ccm gewann Michael Widmann, Alfasud Sprint vor Florian Sandmeier im VW Polo. Die heiß umkämpfte Klasse bis 2000 ccm sah Norbert Müller, Alfa Romeo GTV als Zweiten vor Albert Gallersörfer, Opel Kadett GTE. Die Klasse bis 2500 ccm gewann Volker Braunsberg, Opel Ascona vor Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE und Herbert Schlauch, BMW 320.

Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5, konnte diesmal die Klasse bis 4000 ccm gewinnen. Zweiter wurde Thomas Wöhr, im 270 PS starken VW Käfer Cup vor Hans Wagner, BMW M1. Hinter dem Gesamtsieger Bereuter und Heinz Janits wurde Hubert Färber, Ford Mustang Dritter der V8 Historic.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Die Gruppe A war wieder eine klare Sache für Michael Hollerweger. Zweiter wurde Dietmar Lackinger vor Stefan Fuhrmann. Georg Steffny wurde Vierter.
Die Gruppe N gewann der Münchner Christian Walleit vor Sascha Halek und dem Ungarn Tamas Kovacs.

Gruppe N Sieger Christian Walleit (D) – diesmal sah er die Zielflagge!

Der Samstag-Sieger, Patrick Stimmeder fiel immer weiter zurück bis er schließlich an der Box aufgab.

Young Timer – Rennen 2

Just zum Ende des Rennwochenendes wurde das Wetter besser, rechtzeitig zum zweiten Lauf der Young Timer trocknete sogar die Strecke auf. Sieger wurde abermals der Oberösterreicher Kurt Gföhler, Audi V8 Star vor Roland Luger, Opel Omega und Schorsch Memminger, Porsche 964RSR. Die Klasse bis 2000 ccm gewann Rene Martinek, Honda Civic R vor Alex Gumpenberger, Alfa 155 und Andreas Mairzedt, Honda Civic R.

Franz Benczak, Fiat Coupe vor Harald Damaske und Markus Landlinger, beide BMW 325

Bei den 3-Liter Piloten sahen wir als Sieger Norbert Lenzenweger, BMW M3 vor Markus Landlinger und Harald Damaschke, beide BMW 325i. Die Klasse bis 3500 ccm gewann wieder Wolfgang Fischer, BMW M3 vor Reinhold Reitberger und Sebastian Langoth, beide Ford Escort Cosworth.
Michael Fischer (16) gewann auch das zweite Rennen der Klasse der 2-Ventiler bis 2000ccm – eing anz feines Debut im Renntourenwagen! Das Eisdrifttraining im Winter kam ihm wohl bei den Wasserspielen zugute…

Michael Fischer (16), BMW 320i – zwei Siege bei der Premiere


Vorschau Slovakiaring:

Bereits am Samstag, den 13. und Sonntag, den 14. August geht die Histo-Cup Saison 2011 mit den Rennen am Slovakiaring weiter. Schon jetzt dürfen sich die Motorsportfreunde auf ein Wiedersehen mit den Boliden der Classica Trophy freuen, zudem wird erneut ein 1-Stunden-Rennen der Kategorien Histo Cup (K und STW), Young Timer und BMW 325 Challenge ausgetragen.

Nennungen für das 1-Stundenrennen sind vor Ort bis Samstag 12.00 Uhr möglich.

Classica Trophy und Ferrari Trophy:

Diesmal sind wieder unsere Freunde von der Classica Trophy (Samstag und Sonntag) und die Ferrari Trophy Österreich (Sonntag) zu Gast.

Je nach Nennungen könnte es wieder eine Einteilung in Rennen bis 2500ccm und über 2500ccm geben. Bitte die News und die entsprechende Durchführungsbestimmung beachten.

Nennungen:

Nennungen sind bis zum 5. August 2011 über die Homepage möglich.

Boxen:

Boxenbestellungen bitte formlos per e-mail.

Anfahrt und Fahrerlager:

Einfahrt in das Fahrerlager Freitag, 12. August ab 19.00 Uhr. Es wird ein moderater“Warteplatz“ im Fahrerlager vorbereitet.

Abnahme:

Freitag ab 19.00 Uhr (freiwillig), Samstag von 07.00 bis 11.00 Uhr

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News Juli 2011 – Informationen Salzburgring ETCC

Liebe Motorsportfreunde!

Wir hoffen, dass ihr alle die sommerliche Pause gut verbracht habt. Nun geht es gleich weiter mit dem 2. Teil der Motorsportsaison 2011. In der Folge die wichtigsten Informationen für das EM-Wochenende am Salzburgring, sowie für den Slovakiaring am 13. und 14. August 2011.

Bitte die Infos aufmerksam lesen und rechtzeitig für das Race Weekend Slovakiaring nennen. Nennschluss ist der 30. Juli 2011. Vielen Dank.


1. Informationen FIA ETCC Race Weekend Salzburgring, 22. bis 24. Juli 2011

Das Rennen in Salzburg im Rahmen der FIA ETCC naht mit großen Schritten. Diese Veranstaltung geht über drei Tage, da die Europameisterschaft viel Zeiten für die Liveübertragungen am Samstag und Sonntag braucht.

Wir sind mit den historischen Tourenwagen, mit den Young Timern, mit der BMW 325 Challenge und auch mit der Formel Historic dabei.

Der Nennschluss ist bereits vorbei und die Nennliste ist bei der FIA eingereicht. Durch den Neubau am Salzburgring wurde die FIA ETCC komplett in den Boxen und in dem neuen, dahinter liegenden Fahrerlager untergebracht.

Dem Histo Cup Austria steht somit das gesamte, große Fahrerlager zur Verfügung.

Fahrerlager:

Das Fahrerlager kann bereits am Donnerstag ab 11.00 Uhr bezogen werden. Wir bitten alle Teilnehmer beim Einzug ins Fahrerlager diszipliniert vorzugehen. Vor dem Einfahrtstor bekommt ihr die Einfahrtskarten und Informationen, wo der Standplatz im Fahrerlager sein wird. Wir haben das gesamte Fahrerlager 1 (oben) zur Verfügung.

Trucks:

Können am Donnerstag ganztägig und am Dreitge bis 07.30 und von 12.00 bis 13.00 Uhr über die Strecke in das Fahrerlager gelangen.

Bitte den Platzanweisern unbedingt Folge leisten.

Administrative und technische Abnahme:

Die administrative Abnahme für uns ist diesmal im Rennbüro. Bitte unbedingt die Öffnungszeiten beachten:

Donnerstag, 21. Juli 2011 – 17:00 bis 20:00 Uhr
Freitag, 22. Juli 2011 – 08.00 bis 11.00 Uhr

Bitte beachten: zum freien Training am Freitag ab 13.00 Uhr sind nur Fahrzeuge zugelassen, die die administrative und technische Abnahme durchgeführt haben!

Tickets und Einfahrtskarten:

Unsere Einfahrtskleber (Histo Cup 2011 Fahrerlager und Teamparkplatz) gelten für diese Veranstaltung! Wenn jemand noch keine derartigen Aufkleber hat, dann bekommt er diese bei der Einfahrt in das Fahrerlager. Für PKW´s gibt es einen gesonderten Parkplatz unmitttelbar gegenüber dem oberen Fahrerlager, nach dem Tunnel links.

Wir müssen es in Kauf nehmen, dass wir in der Früh und am Abend ein paar Schritte zu unseren Autos gehen. Es sind keine PKW´s im Fahrerlager erwünscht, bitte nehmt darauf Rücksicht und wir bitten diesbezüglich um Verständnis.

Eintrittskarten:

Unsere Jahres-Eintrittskarten gelten und können daher verwendet werden!

Zeitplan:

befindet sich auf der Homepage www.histo-cup.at und bei den News Juli 2011 bei den downloads.

Eintrittskarten für Freunde und Fans:

Die Tageskarte (Samstag oder Sonntag) kosten für das FIA ETCC Weekend
EUR 15,00 / Tag. Die Wochenendkarte kostet moderate EUR 25,00 (Freitag bis Sonntag!).

Uns ist es gelungen, für Euch und Eure Fans sowie für Eure Sponsoren einen „Sonderdeal“ zu vereinbaren.

Wir bekommen im Vorverkauf die Wochenendkarte für EUR 15,00! Die Karten gelten Freitag bis Sonntag inkl. Fahrerlager! Bitte rechtzeitig per e-mail: histo@steffny.at bestellen. Begrenztes Kontingent!

2. News Rennleitung:

Nachlese Hockenheim:

Ein im wahrsten Sinne des Wortes sehr „heißes“ Rennwochenende in Hockenheim liegt hinter uns.

Leider kam es im letzten Rennen der Young Timer und der BMW Challenge in der allerletzten Runde zu einem folgenschweren Unfall.
Beim Überrunden der Führungsspitze der BMW Challenge touchierten Franz Grassl und Roland Luger auf der Geraden nach der Spitzkehre. Luger rammte danach den in Führung liegenden Georg Steffny. Dieser drehte sich und schlug mit voller Wucht in die Leitplanken ein. Glück im Unglück, dass dem jungen Salzburger gesundheitlich nicht viel passierte.

Die Rennleitung hat einen Unfallbericht an die OSK geschickt. Ungeachtet allfälliger Sanktionen hat auch das Schiedsgericht des Histo Cup Austria den Vorfall untersucht und kommentiert:

Originalzitat: „Nach intensivem Studium der vorhandenen Videoaufzeichnungen und nach Befragung der Beteiligten (auch Markus Weege, er fuhr dahinter, wurde befragt) ergab sich für uns folgendes Bild: Georg Steffny fuhr mit seinem BMW auf der Geraden am äußersten linken Rand. Franz Grassl folgte ihm im Windschatten zuerst leicht rechts versetzt. Als Roland Luger zu seinem Überrundungsmanöver ansetzte ordnete sich Franz Grassl wieder hinter Georg Steffny ein. Als Roland Luger überholte scherte Franz Grassl wieder nach rechts aus, offensichtlich um die Situation auszunützen und um seinerseits ebenfalls Georg Steffny zu überholen während Luger nach links zur Ideallinie zog. Dieses Manöver führte zu einer Kollision (Grassl rechts vorne, Luger links hinten, was von Franz Grassl bei der telefonischen Befragung durch das Schiedsgericht so bestätigt wurde. Roland Luger verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte das Fahrzeug von Georg Steffny bei hohem Tempo seitlich rechts. Der darauf folgende Einschlag in der Leitschiene hatte die Zerstörung des Steffny BMWs zur Folge. Dieser Rennunfall hätte vermieden werden können wenn:

a)Franz Grassl erst ausgeschert wäre nachdem Roland Luger vorbei gewesen wäre

b)Roland Luger mehr seitlichen Abstand zu Georg Steffny und Franz Grassl gelassen und nicht sofort den Weg zur Ideallinie gesucht hätte. Roland Luger befand sich zu diesem Zeitpunkt im Gegensatz zu Steffny und Grassl in keinem Positionskampf und hätte durchaus weniger aggressiv überrunden müssen.

Das Schiedsgericht kam zu der Entscheidung Franz Grassl und Roland Luger wegen übertrieben harter Fahrweise zu verwarnen und spricht eine Sperre für zwei Rennen, bedingt bis Ende der Saison 2011 aus.“

Teilnehmer des Schiedsgerichtes: Christian Schallenberg, Constantin Kletzer, Rainer Schrems, Georg Böhringer.

Dieses Urteil ist so zu akzeptieren. Wir sind froh, dass außer drei verschobenen Wirbeln und der Totalschaden am Toyo BMW nicht mehr passiert ist.

Gänzlich fraglich ist zusätzlich noch der Umstand, dass am linken Fahrbahnrand ein BMW (Michael Winkler) abgestellt war und der Fahrer noch im Fahrzeug gesessen ist. Von gelben Flaggen war nichts zu sehen. Ein Riesenglück, dass dieses Auto beim Unfall nicht auch noch getroffen wurde……..

Administrative und techische Abnahme:

Bitte zur Wiederholung:

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet vor Beginn des freien Trainings bzw. des Qualifyings die administrative und technische Abnahme zu absolvieren. Die Zeiten die dafür vorgesehen sind, werden in den jeweiligen Ausschreibungen (News) für die einzelnen Rennen bekannt gegeben.

Die technische Abnahme bei den Fahrzeugen ist ein Service durch unseren Techniker Otto Tylmann. Vielen Dank an die tolle Arbeit die hier geleistet wird.

Sollte das Fahrzeug noch nicht abgenommen sein, so ist der Teilnehmer verpflichtet sich darum zu kümmern – Ich ersuche dies zu beachten!

Wenn ein Teilnehmer aus nicht vorhersehbaren Gründen die Abnahme in den dafür vorgesehen Zeiten nicht schaffen kann, dann ist umgehend Herr Steffny oder Herr Werner zu kontaktieren um eine Nachabnahme zu ermöglichen.

Ich ersuche die Doppelstarter (Zwei Fahrer auf einem Fahrzeug) bei der administrativen Abnahme bekannt zu geben, wer welches Training bzw. Rennen fährt, das ist verpflichtend.

Kollisionen, Proteste, Einsprüche etc.

Alle an einer Kollision beteiligten Teilnehmer haben sich unmittelbar nach dem Rennen beim Rennleiter zu melden. Dies gilt auch für alle Teilnehmer die eine Meldung zum Renn- oder Trainingsablauf machen möchten.

Alle Meldungen, Proteste und Einsprüche welcher Art auch immer können nur innerhalb von 30 Minuten nach Renn- Trainingsende bearbeitet werden, eine spätere Meldung kann nicht mehr bearbeitet werden.

Proteste sind in schriftlicher Form einzubringen.

Durchführungsbestimmung zu den Standardausschreibungen Histo Cup, Young Timer, BMW Challenge und Formel Historic:

Ergänzung der Ausschreibung

Punkt 12. Nachkontrolle

Der Veranstalter und/oder der Rennleiter, in Absprache mit dem Sportkommissar, kann eine technische Nachkontrolle eines Teilnehmers, auch ohne Protest eines gegnerischen Bewerbers, anordnen. Die entstehenden Kosten hat der Bewerber bzw. Eigentümer des zu kontrollierenden Fahrzeuges zu übernehmen. Er kann die allfällig angeordnete Demontage selbst, im Beisein des technischen Kommissars, durchführen. Ist eine Demontage bzw. Kontrolle vor Ort nicht durchführbar, dann wird das Fahrzeug bzw. das beanstandete Teil verplombt und die Demontage/Kontrolle wird in einer Fachwerkstatt, im Beisein des technischen Kommissars, durchgeführt. Die Kosten des technischen Kommissars übernimmt die Histo-Cup Organisation.

Ich wünsche allen Teilnehmern und Teammitgliedern eine schöne Zeit und freue mich Euch alle am Salzburgring wieder zu sehen.

Rainer Werner
Rennleiter

3. Information Race Weekend Slovakiaring, 13.-14. August 2011

Drei Wochen nach dem Rennwochenende am Salzburgring geht es zum Rennen am Slovakiaring.

Die Veranstaltung geht nur über 2 Tage! Die Anreise erfolgt dementsprechend erst am Freitag. An diesem Tag ist die Firma Artbauer dort. Daher ist der Bezug des Fahrerlagers erst wieder ab 19.00 Uhr möglich.

Diesmal werden wir jedoch keinen so großen Stress haben, weil wir selbst die Veranstalter sind und ein Parkplatz – als Warteplatz im Fahrerlager – eingerichtet wird. Am Freitag sind bei Artbauer Testfahrten möglich. Bitte selbstständig buchen. Wir bieten am Samstag früh drei Testsessions zum Preis von EUR 50,00/30 Min. an.

Bei dieser Veranstaltung ist auch wieder die Classica Trophy mit dabei. Als Gastserie werden wir die Ferrari Trophy Österreich sehen.

Die administrative und technische Abnahme ist am Freitagabend von 19.00 bis 21.00 Uhr und am Samstag von 07.00 bis 11.00 Uhr.

Zeitplan:

Der Zeitplan befindet sich auf der Homepage www.histo-cup.at und in den Juli-News bei den Downloads.

Boxen:

Bitte per e-mail unter histo@steffny.at vorreservieren. Die Boxen kosten EUR 120,00/ Tag.

Nennungen:

Über die Homepage: www.histo-cup.at. Nennschluss ist der 30. Juli 2011. Bitte möglichst bald nennen, das hilft beim Organisieren, vielen Dank!

4. Informationen:

über die Sponsorpartner

GARANTA VERSICHERUNG
RAVENOL und
S4 Computer

findet ihr bei den Juli News bei den Downloads!

Ich freue mich schon sehr auf das kommende Rennwochenende in Salzburg im Rahmen der FIA ETCC.

Bis dahin verbleibe ich, wie immer, mit dem Gruß

„auf die Historischen“

Michael

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