Rennbericht Slovakiaring – 13.-14. August 2011

Nach den harten Prüfungen im Salzburger Schnürlregen waren alle Teilnehmer sehr froh, dass am Slovakiaring wieder sommerliche Temperaturen herrschten.

Bei besten Wetterbedingungen fanden die Qualifyings am Slovakiaring statt. Bei den Historischen setzte der Schweizer Roger Bolliger seinen Pontiac Trans Am auf die Pole, gefolgt Udo Rienhoff, AC Cobra und Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5.

Gummibär „bewacht“ den Gruppe 5 in der Box, damit ja nix passiert!

Der Salzburgsieger Markus Bereuter, Chevrolet Corvette komplettierte die zweite Startreihe. Gerhard Jörg fackelte seinen „Firebird“ in der Boxengasse fast ab, Nomen est Omen. Sein neuer Spitzname ist, nach gesicherten Informationen „Grisu“. Dieter Karl Anton war mit einer Fabelzeit der schnellste 2-Literpilot, die Experten konnten das Staunen nicht verheimlichen. Otto Tylmann kontrollierte daraufhin die gesetzten Plomben am Motor des Niederösterreichers. Bei den Youngtimern heißt die erste Startreihe Herwig Duller und Markus Weege, dicht gefolgt Roland Luger, Opel Omega und Heinz Bayer, Porsche 996. Schnellster 2 Liter Pilot war Werner Zegini, Ford Focus. Die Formel Historic matchten um die Pole, Siegreich blieb Roland Wiltschegg, Ralt RT1 und Bruno Huber Argo. Schnellster Formel Ford Pilot war wieder einmal Manfred Schneider.

Die Pole bei den BMW Gruppe A Piloten holte sich Routinier Dietmar Lackinger vor Franz Grassl und Georg Steffny. Schnellste Gruppe N Pilot war Patrick Stimmeder knapp vor Christian Walleit und Sascha Halek.

Bericht RAVENOL – 1-Stunden Teamrennen – Samstag, 13. August 2011

Mit Spannung erwartete man das 1-Stunden Team Rennen, das vom Serienpartner „RAVENOL“ ausgeschrieben wurde. Mit grandioser Beteiligung, 25 Teams – überwiegend aus dem Lager der Young Timer und BMW Challenge – sahen die zahlreichen Fans ein spannendes und actionreiches Rennen. Sieger wurde das Team Herwig Duller und Johann Brisker, beide BMW M3 vor den oberösterreichischen Evergreens Markus Fink und Norbert Lenzenweger, BMW M3 E30. Dritte wurden Roland Luger, Opel Omega und Sebastian Langoth, Ford Escort Cosworth. Pech hatte das Team Weege/Weber. Martin Weber setzte seinen BMW M3 E36 an zweiter Stelle liegend nach dem Wechsel mit einem wilden Dreher ins Kiesbett.

fuhr als Sieger über die Ziellinie – Johann Brisker BMW M3 E46

Bei den BMW Challengern sah man ein extrem spannendes Rennen, Anfangs kämpften Georg Steffny, Matthias Stepanek und Stefan Fuhrmann um die Führung, ehe sich im Kampf zuerst Fuhrmann und dann Stepanek verbremsten und sich der junge Salzburger absetzen konnte. Steffny übergab zu Halbzeit seinem „Chef“ Karl Wagner (Carbo Tech) die gesamtvierte Position. Wagner hielt den vierten Platz souverän, ehe er 5 Minuten vor Rennende mit Günther Leutgeb kollidierte und im Kiesbett landete. So blieb dem „Carbon Team“ leider nur die Blecherne.

„Carbon Karl“ im neuen Drexler BMW 325 Challenge

Patrick Stimmeder, im Team mit Stepanek konnte Karl Heinz Ruhrberg in der letzten Runde noch abfangen und sie gewannen vor Ruhrberg/Fuhrmann das Rennen.

Die reine Gruppe N Wertung gewannen die Ungarn György Makai und Zsolt Bölzkei vor dem Team Kovacs/Civic und Halek/Halek.

Die historische Wertung gewannen die Oberösterreicher Walter Spatt und Johann Retschitzegger, VW Golf und Audi 80 Coupé vor Alexander Herzl, BMW 2002 und Helmut Gähr, Ford Escort.

Histo Cup Rennen am Sonntag:

Young Timer – Rennen 1

Anfangs ein tolles Duell zwischen den BMW Piloten des Duller Teams und Roland Luger. Sieger wurde erwartungsgemäß Herwig Duller vor Markus Weege und Matin Weber, alle BMW M3. Roland Luger wurde Vierter und gewann die Klasse über 3500ccm. Die 3-Liter Klasse gewinnt der gesamtführende Norbert Lenzenweger vor Markus Fink und Michael Bahnholzer, alle BMW M3.

Doppelsieger am Slovakiaring – Herwig Duller, BMW M3 E36

Die Klasse bis 2000 mit 4-Ventilmotoren gewann nach tollem Kampf Werner Zegini, Ford Focus vor Alex Gumpenberger, Alfa 155 und Andreas Mairzedt, Honda Civic R.

siegte 2 x bis 2000ccm – Werner Zegini, Ford Focus

Die 2-Ventil Klasse bis 2000ccm gewinnt auch in der Slowakei der Youngster Michael Fischer, BMW 320 vor Nina Gumpenberger und Vater Josef, beide Alfa Romeo. Die Klasse über 3500ccm komplettierten nach Roland Luger noch Heiz Bayer, Porsche 996 und Martin Jakubowics, BMW 335STT.

BMW 320 Challenge – Rennen 1

Sieger wurde der Gesamtführende Dietmar Lackinger. Dahinter entbrannte gegen Rennende ein toller Vierkampf. Der Lange an zweiter Stelle gelegene Franz Grassl kam mächtig unter Druck von Georg Steffny und Matthias Stepanek. Grassl´s Reifen waren am Ende und somit konnten Steffny und Stepanek den Berchtesgadener passieren.

Formationsflug auf die erste Kurve – Grassl-LAckinger-Stepi-George-Lehner-Fuhrmann

Das Gruppe N Rennen gewann der Gesamtführende Sascha Halek, der zuerst Walleit und dann auch Stimmeder überholte. Stimmeder attackierte in den letzten beiden Runden heftig, aber Halek konnte alle Angriffe abwehren. Dritter wurde der Ungar György Makai vor Christian Walleit und Marco Hürbin aus der Schweiz.

Gruppe A Sieger Georg Steffny (2.), Dietmar Lackigner, Matthias Stepanek (3.)

Gruppe N Sieger Patrick Stimmeder (2.), Sascha Halek, György Makai (3.)



Formel Historic – Rennen 1

An der Spitze entwickelte sich zuerst ein heißer Dreikampf zwischen dem Sieger Roland Wiltschegg, Ralt, Bruno Huber, wurde Zweiter.

Start der „wilden“ Formel Fahrer – vorne Wiltschegg, Huber und Guggemos

Die jüngere Kategorie der Formel Ford Piloten gewann Manfred Schneider vor Helmut Scheuch, beide Van Diemen. In der älteren Kategorie der Formel Ford 1600 entbrannte ein tolle Zweikampf zwischen dem Gesamtführenden Winfried Kallinger, Merlyn und dem „Joker“ Alex Fojtik, PRS den der junge Wiener „hauchdünn“ gewinnen konnte.

Formel Fachgespräch – Roland Wiltschegg und Walter Vorreiter

Dritter Wurde Hannes Kowar, PRS. Die Kategorie der Super Vau gewann Martin Höfner, Kaimann. Robert Stefan musste wegen technischen Problemen w.o. geben.

Histo Cup K und STW – Rennen 1

Weil viele Anhang K Piloten auf Urlaub sind oder nicht in der Slowakei fahren wollten, wurde das Feld der Historischen – wie in alten Zeiten – mit den STW Fahrzeugen zusammen gelegt. Dadurch entstand ein tolles Feld mit einem Spannenden Rennen. Vorne machten sich den Sieg die V8 Amis unter sich aus. Die PS-Power kann man am Slovakiaring schon ausspielen. Sieger auf der Strecke war Roger Bolliger, der bekam vom Sportkommissar jedoch eine Zeitstrafe wegen Überholens unter gelb. Somit gewann Markus Bereuter, Chevrolet Corvette vor Udo Rienhoff, AC Cobra und Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5. Der BMW Pilot konnte im Infield den Abstand immer wieder schließen, aber die Ballermänner haben auf der Geraden halt zu viel Power.

schnellster nicht V8 Pilot – Michael Steffny mit dem BMW 320 Gruppe 5

Die Anhang K Wertung bis 1600ccm geht an Günter Kaltenbrunner, Lotus Elan vor Martin Aigner, VW Golf und Thomas Lehner, Alfasud Sprint. Die 2- Liter Klasse gewinnt Dieter Karl Anton mit Fabelzeiten vor Thomas Jakob-Käferle und Christen Eckhart. Der härteste Konkurrent von DKA, Stefan Fuhrmann musste mit Motorproblemen w.o. geben. Alfred Weissengruber gewinnt mit seinem BMW 635i die Klasse bis 4000ccm vor Reinhold Jungwirth, Porsche 911RS.

K bis 1600 Sieger Günther Kaltenbrunner, Lotus Elan neben Hans Retschitzegger, Audi

Die STW bis 2-Liter gewinnt der Wiener Alex Fojtik, Ford Escort und ist praktisch Gesamtsieger 2011. Zweiter wurde Rudi Ziegler, Opel Kadett GTE vor Johann Retschitzegger, Audi 80 Coupé. Die Klasse bis 4000ccm gewinnt Michael Steffny vor Christian Schneider, Alfa Romeo GTV-6 und Martin Niedertscheider, Porsche 911RS.

Young Timer – Rennen 2

Roland Luger hatte einen Traumstart und konnte alle drei Duller BMWs in der ersten Runde überholen, er ist das Opel-Salz in der BMW-Suppe! Die Freude hielt jedoch nicht lande, in der dritten Runde rollte der Oberösterreicher aus. Sieger wurde abermals Herwig Duller diesmal vor Martin Weber und Markus Weege. Weber gab sich im heißen Kampf mit Weege dermaßen aus, dass er nach dem Rennen einen Schwächeanfall erlitt. Nach ein paar Minuten und einem erfrischenden „Tropf“ war der Wiener mit slowakischen Wurzeln wieder fit.

Markus Weege und Martin Weber im Formationsflug

Michael Fischer gewann wieder die 2-Liter 2V Wertung vor Nina und Josef Gumpenberger. Die 2-Liter 4V Wertung gewinnt wieder Werner Zegini vor Alex Gumpenberger und Andreas Mairzedt. In der Klasse bis 3000ccm sahen wir Markus Fink als Sieger vor Norbert Lenzenweger und Michael Bahnholzer.

+3500ccm Sieger Heinz Bayer, Porsche 996

Die Klasse über 3500ccm holte sich Heinz Bayer, Porsche 996 vor Martin Jakubowics, BMW und Sebastian Langoth, Ford Escort Cosworth.

Formel Historic – Rennen 2

Wieder ein toller Dreikampf, Sieger wurde wieder Roland Wiltschegg vor Bruno Huber aus der Schweiz. Dritter wurde diesmal Walter Vorreiter. Die Klasse der jüngeren Formel Ford gewinnt wieder Manfred Schneider vor Helmut Scheuch, beide Van Diemen.

Gesamtführender der Formel Historic – „Urgestein“ Winfried Kallinger

Die ältere Klasse gewinnt noch einmal Alex Fojtik , PRS vor Winfried Kallinger, Merlyn und Richard Grafinger, Lotus 51. Andreas Köhler siegte in der Formel Super Vau.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Die Gruppe A gewinnt wieder Dietmar Lackinger, dahinter zuerst ein Vierkampf zwischen Franz Grassl, Stefan Fuhrmann, Matthias Stepanek und Georg Steffny, den der Salzburger für sich entschied und im Ziel nur noch 0,7 Sek. Rückstand auf Lackinger hatte. Dritter wurde der Wiener Stefan Fuhrmann.

Gesamtführender und Sieger in der Slowakei – Sascha Halek

Die Gruppe N gewinnt nach tollem Kampf mit Christian Walleit wieder Sascha Halek, der seine Führung damit weiter ausbauen konnte. Dritter wurde Patrick Stimmeder vor Thomas Diesmayr und Tamas Kovacs. Der schnelle Ungar geht nun für drei Jahre nach Ameika in den diplomatischen Dienst. Wir wünschen ihm alles Gute!

Histo Cup K und STW – Rennen 2

Zuerst eine unverständliche Startverzögerung, man ließ das Feld in der Kurve vor dem Start nach der Aufwärmrunde stehen, weil im hinteren Feld eine Startposition nicht stimmte. Heiße Motoren waren die Folge. Beim Start dann ein Getriebeschaden von Steffny, der konnte gerade noch entlang der Boxenmauer dem Feld ausweichen. Roger Bolliger setzte sich gleich an die Spitze vor Markus Bereuter und Udo Rienhoff. Bereuter touchierte dann die Leitplanke und der Wagen fing Feuer. Rennabbruch und Restart. Sieger wurde schließlich Roger Bolliger vor Udo Rienhoff und Alex Fojtik.

schnellster Historiker am Sowakiaring – Roger Bolliger (CH), Pontiac Trans Am

Die Klasse K bis 1300ccm gewann Steffen Großmann, Trabant vor Zdenek Sekyrka, Skoda RS 130. Sieger der Klasse bis 1600ccm wurde wieder Günter Kaltenbrunner vor Thomas Lehner und Martin Aigner. Die Klasse bis 2000ccm gewinnt Thomas Jakob Käferle vor Dieter Karl Anton, der eine Zeitstrafe für Überholen bei roter Flagge kassierte. Dritter wurde Christoph Eckhart, Ford Escort. Die große Klasse gewinnt wieder Fredi Weissengruber vor Reinhold Jungwirth.

Bei den STW Piloten bis 2-Liter wurden hinter dem Sieger Alex Fojtik Rudi Ziegler Zweiter und Johann Retschitzegger Dritter. Die Klasse bis 4000ccm gewinnt Martin Niedertscheider, Porsche 911RS. Klaus Kunzycki brachte seine Corvette hinter Bolliger und Rienhoff auf den dritten Klassenrang.

Ein ganz tolles Rennwochenende ist wieder Geschichte.

mit der Perfornance und dem Rennwochenende sehr zufrieden – Michael und Georg Steffny

Nun folgt eine Pause von knapp vier Wochen ehe in Salzburg zum Jochen Rindt Revival wieder die historischen Motoren gestartet werden.

Vorschau Jochen Rindt Revival Salzburgring 09.-11. September 2011

Neben den Histo Cup Rennen in voller Besetzung werden wir den Lauf der BMW M1 Procar´s als Highlight sehen. Mit dabei auch die Formel Vau Europa sowie ein Tourenwagen Open aus der Schweiz und Deutschland.

Der BMW M1 Club veranstaltet auch dein Treffen in Salzburg, somit kommen wir in den Genuss, neben den Procar’s auch noch an die 50 Straßen M1 zu sehen, sicher ein einmaliges Erlebnis am Salzburgring.

Nennschluss für Salzburg ist der 31. August 2011. Nennungen können für Salzburg und das Saisonfinale in Monza bereits online abgegeben werden.

Boxenbestellung für Salzburg:

Durch den Umbau der Boxen ist hinter den Boxen ein neues Fahrerlager entstanden. Alle Boxen sind von hinten befahrbar und der Platz dahinter ist großzügig angelegt.

Eine Box kostet für Histo Cup Teilnehmer pauschal EUR 250,00 für drei Tage (!). Die Boxen sind so angelegt, dass ein Fahrzeug leicht und zwei knapp hineinpassen. Zwei Boxen sind immer miteinander verbunden (keine Zwischenwand).

Boxenbestellungen bitte formlos per e-mail an die Histo Cup Organisation richten.

Bis zum nächsten Wiederehen in Salzburg verbleiben wir wie immer mit dem Gruß

„auf die Historischen“