Toller Saisonauftakt der Historischen am Red Bull Ring

Die Wettervorhersagen für das erste Race Weekend waren alles andere als rosig, doch es sollte anders kommen.

Der erste „race-performance“ Testtag am Freitag wurde von den Teilnehmern sehr positiv angenommen. Bei herrlichem Sonnenschein und leichter Bewölkung nutzten rund 60 Teilnehmer die Gelegenheit die Rennboliden zu testen. Während des Testtages wurde schrittweise das Fahrerlager in aller Ruhe bezogen. Der neue „Paddock Chief“ – Georg Gruber, vulgo McGyver, machte seine Aufgabe hervorragend. Pünktlich nach Trainingsende setzte der Regen ein und hielt die ganze Nacht an.

Die ersten Trainings am Samstag waren noch auf „nassem Geläuf“. Leider hatte es dabei gleich Robert Stefan, Kaimann Super Vau erwischt, er musste danach w.o. geben. Auch Sami Hamid kam mit dem Brabham F3 von der Strecke ab, der Renner konnte jedoch repariert werden. Das Training der STW´s war auch noch nass, danach trocknete es auf und es konnten wieder die Slicks montiert werden.

Nachmittag begannen die Qualifyings. Pünktlich zum Quali der STW´s gab es einen kleinen Schauer, die Piloten konnten bei sehr rutschiger Fahrbahn gerade noch mit den Slicks die schnellen Zeiten fahren. Die Pole holte sich der Schweizer Roger Bolliger, Pontiac Trans Am vor Hubert Färber, Ford Mustang und Markus Bereuter, Chevrolet Corvette. Schnellster nicht V8 Historic war Michael Steffny mit seinem BMW 320 Gruppe 5.

Besonders spannend das Qualifying der BMW 325 Challenge mit 40 Fahzeugen. Zuerst fuhren fast alle Teams mit Regenreifen auf die Strecke, die jedoch sehr schnell abtrocknete. Eine hektische Reifenwechselorgie begann sich in der Boxengasse abzuspielen. Danach purzelten die Zeiten. Schnellster Gruppe A Pilot war Michael Hollerweger vor Franz Grassl und Georg Steffny. Die drei Piloten liegen ganz knapp beisammen. Spannend auch das Quali in der Gruppe N. Schnellster ist Patrick Stimmeder vor dem Ungarn György Makai und dem Deutschen Christian Walleit.

Die Pole bei der Formel Historic holte sich der Deutsche Franz Guggemos vor Walter Vorreiter, beide Ralt F3 und Sami Hamid, Brabham F3. Schnellster Formel Ford Pilot wurde Manfred Schneider, Van Diemen vor Harald Dorfbauer, PRS und dem Schweden Peter Sikström, Van Diemen.

Bei dem sehr schönen Feld der Histo Cup Anhang K Piloten holte sich Peter Eissner Eissenstein mit dem Porsche 911 RSR die Pole vor dem Schweizer Michael Erlich, De Tomaso Pantera und dem Evergreen Dieter Karl Anton, Ford Escort BDG. Eine feine Performance legte Constantin Kletzer auf den Asphalt, er wurde mit dem neuen Chevrolet Camaro Trainingsvierter. Zweiter der 2-Liter Piloten wurde Stefan Fuhrmann und Kurt Ploier, beide BMW 320. Schnellster 1600er wurde Jürgen Ludwig, Alfa Romeo GTV.

Das größte Starterfeld stellen die Young Timer. Die Pole holte sich erwartungsgemäß Herwig Duller, BWM M3 E36 GTR vor Markus Weege, BMW E46 und dem Oberösterreicher Roland Luger, Opel Omega. Schnellster Porsche Pilot wurde Heinz Bayer, Porsche 996 als Vierter. Die große 2-Liter Fraktion führen Rene Martinek, Honda Civic R vor Michael Hofer, Renault Clio und Alex Gumpenberger, Alfa 155 an.

Auch die Classica Trophy hat ein sehr großes Starterfeld mit wirklich schönen Fahrzeugen nach Spielberg gebracht. Das Spektrum reicht vom Alfa Romeo bis hin zu wunderschönen BMW 3-Liter Coupés und dem BMW M1 von Sepp Manhalter.

Die Rennen am heutigen Sonntag werden mit großer Spannung erwartet. Bereits um 08.00 Uhr geht es los.

Die Ergebnisse können auf der Homepage www.histo-cup.at mittels „Livetiming“ verfolgt werden.