Actionreiche Rennen am Sonntag – Histo Cup Slowakiaring

BMW 325 Challenge, erstes Rennen:

Polesetter Dietmar Lackinger konnte sich sofort in Führung setzen und einen Start-Ziel Sieg feiern. Dahinter allerdings ein harter Kampf zwischen Erich Hascher, Marco Hürbin, Jan Kasperlik, Michael Winkler und dem Ungarn György Makai, der vom achten Platz am Ende den zweiten Platz belegt, knapp vor dem Niederösterreicher Michael Winkler, Erich Hascher und dem Schweizer Marco Hürbin.

BMW-Challenge-Sieg und 3.Platz-Gesamtfuehrender-Dietmar Lackinger

Georg Steffny konnte mit dem Gastauto vom 15. Startplatz den achten Rang belegen und steht beim 2. Rennen somit auf Pole vor Karl Heinz Ruhrberg. Heribert Haimerl drehte zwar die schnellste Runde aber er bekam eine Zeitstrafe wegen Überholen unter gelb.

Sieger der Rookiewertung wurde der erst 16 jährige Ungar Lehel Laszko vor Stefan Goede und Michael Rienhoff.

BMW 325 Challenge, zweites Rennen:

Ein wenig Übermotivation beim Start des zweiten Rennens. Steffny kommt nicht optimal weg, Marco Hürbin nutzt die Gelegenheit und setzt sich in Führung, vorerst vor Ruhrberg, Winkler, Leutgeb, Hascher, Steffny, Lackinger und Makai. Der Ungar setzt sich nach harten Kämpfen dann durch und nahm die Verfolgung von Hürbin auf. Steffny dreht sich an vierer Stelle und fiel zurück. Letztlich kann der schnelle Ungar Makai Marco Hürbin noch abfangen und gewinnt ganz knapp das zweite Rennen am Slovakiaring vor Hürbin, Lackinger, Kasperlik, Winkler und Steffny.

Die Rookie Wertung holt sich diesmal Jürgen Spiegel vor Levente Laszko und Michael Rienhoff.

Histo Cup Austria:

Die Kategorien bis 2500 und über 2500 wurden nach Absprache mit den Fahrern diesmal zusammengelegt, weil ob der großen Hitze schon am ersten Renntag einige Ausfälle zu beklagen waren.

So kam ein tolles Feld zum Vorstart. Klaus Möst konnte sich sofort in Führung setzen, gefolgt von den V8 Fahrern Bereuter und Jörg, gefolgt von Christian Neunemann, Porsche und Michael Steffny, BMW Gruppe 5. Steffny musste jedoch den BMW wieder an der Box abstellen, die Benzinzufuhr streikte abermals.

Möst fuhr den Sieg überlegen nach Hause, gefolgt von Christian Neunemann und dem schnellsten bis 2500ccm Piloten Stefan Fuhrmann, BMW 320 Gruppe 2 und Fredi Weissengruber mit dem BMW 635i. Hinter Fuhrmann platzierten sich Karl Böhringer, Ford Escort und Volker Braunsberg, Opel Ascona im Gesamtklassement der Tourenwagen bis 2500ccm. Ausfall für Robert Edenhofer und Toni Schell.

Die kleine 1000er Klasse gewinnt Thomas Kaiser, Mini Cooper vor Bernhard und Thomas Deutsch. Die 1600er gewinnt Thomas Kreiner. Hinter Fuhrmann wurde Florian Kammerstädter, BMW 320 Zweiter der Klasse bis 2000ccm. Die STW bis 1600ccm holt sich Alex Wechselberger. Bis 2000ccm gab es erstmal einen Sieg von Peter Pöschl, Ford vor Walter Spatt, VW Golf. Sieger der Klasse bis 2500ccm wurde Karl Böhringer vor Volker Braunsberg.

Formel Historic:

Die Formel Historic gewinnt wieder Roland Wiltschegg, Ralt RT1 vor Robert Stefan, Dallara und Franz Guggemos, Ralt RT1. Die Formel Ford 1600 holt sich Richard Grafinger, Lotus vor Hofbauer, Friedrich Hofbauer, PRS und Hannes Kowar, van Diemen. Sieger der Sportwagen wurde Markus Deutsch. Die Formel Libre gewann Markus Haider, Tiger Super Seven.

Young Timer:

Das größte Feld bildeten diesmal die Historischen. Sieger wurde Alexander Wohlwart, Opel V8 Star vor Georg Zoltan, Porsche 997 und Michael Fischer, BMW Z4. Die beiden „Tourenwagen Open“ Piloten fuhren jedoch in einer eigenen Wertung. Somit wurde Gustl Engljähringer, Jaguar V8 Star Zweiter, gefolgt von Heinz Baier, Porsche 996 und Georg Weinzettl, Dodge Viper.

Die Klasse bis 1600ccm gewinnt Herbert Leitner. Bis 2000ccm gewinnt der Slowake Juli Koncek vor Franz Grassl und Werner Zegini. Die 2000ccm 2V Wertung holt sich Nina Gumpenberger vor Josef Gumpenberger. Steffi Klapfenböck gewinnt die Klasse bis 2500ccm vor Stefan Sandberger. Bis 3000ccm holt sich Andreas Rehwald, BMW den Sieg vor Wolfgang Zillinger und Herbert Bürgmayr, beide Alfa 75. Bis 4000ccm gewinnt Heinz Baier, Porsche.

 Classica Trophy:

Gut besetzt auch die Race Regularity, diesmal auch mit prominenter Beteiligung. Angelika Ahrens, die ORF  Moderatorin (ECO) fuhr einen BMW325i. Sieger wurden aber die „Profis“ des Handwerks der Präzision.

Ahrens4-1

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Solowertung holt sich Bernhard Zimmermann, Porsche vor Rainer Rosenberg, Ginetta und Niki Horvath, Porsche. Sie Teamwertung ging an Das Duo Manfred Engl / Auguste Poller, Alfa Romeo vor Herbert Margreiter / Connie Aistleitner, Alfa Romeo und Wilfried Lind / Wolfgang Ringhofer, Porsche944.

Albert Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 erlitt am Freitag im freien Fahren einen Kreislaufzusammenbruch, wurde erstversorgt und danach in das Spital nach Bratislava geflogen. Es geht ihm wieder gut und er konnte Sonntagabend das Spital wieder verlassen. Die Erstversorgung war seitens der Streckenposten und Sanitäter auf der Rennstrecke perfekt, herzlichen Dank!

Ein richtig „heißes“ Rennwochenende ging sehr erfolgreich über die Bühne, nun folgt eine kleine Sommerpause ehe von 6. bis 8. September beim „Bosch Race Salzburg“ am Salzburgring wieder die „alten“ Motoren röhren.