Pannoniaring – 5. Histo Cup Rennwochenende

Qualifying BMW 325 Challenge:

Ein nicht ganz typisches Wetter in der Pusta beim Qualifying der BMW 325 Challenge, zuerst leichter Regen, dann ein Gewitter und Wolkenbruch mit Trainingsabbruch. Nach dem Neustart setzt der Salzburger Georg Steffny die Pole vor Heribert Haimerl und Max Speckmaier.

BMW-Rainman

Dietmar Lackinger komplettiert die zweite Startreihe gefolgt von Jan Kasperlik und Karl Heinz Ruhrberg. Die zuerst Trainingsdritten und – vierten Manfred Zaunbauer und Michael Winkler wurden wegen überholen bei Gelb zurückversetzt.

Das werden Sonntag mit Sicherheit spannende Rennen.

Histo Cup bis 2500ccm – Rennen 1

Das Wetter hat sich wieder beruhigt und die Rennfahrer fanden herrliche Bedingungen vor. Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE  setzt sich zuerst an die Spitze, gefolgt von Walter Spatt, VW Golf und Johann Retschitzegger. Stefan Fuhrmann, BMW 320-4 war blendend aufgelegt und setzte sich in der vierten Runde an die Spitze und  gewinnt vor Bernhard Schmidbauer und Walter Spatt. Die  Klasse bis 1600ccm gewinnt Thomas Kreiner vor Thomas Lehner, beide Alfasud Sprint und Hannes Schweiger VW Golf. Ein packendes Rennen lieferten sich wieder einmal Bernhard Deutsch, Puch 650TR und Thomas Kaiser, Mini Cooper 1000, den der Minifahrer letztlich wieder einmal für sich entscheiden konnte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Klasse K bis 2000 holt sich Stefan Fuhrmann vor Florian Kammerstätter, beide BMW 320-4 und Christoph Eckhart, Ford Escort RS 2000. Pech für Elmar Eifert, der den BMW 2002 in der 6. Runde abstellen musste.  Die Klasse STW bis 2000ccm holt sich Walter Spatt vor Johann Retschitzegger, Audi 80 Coupé und Erich Petrakowits, Ford Escort RS 2000. Hinter Bernhard Schmidbauer wird Karl Böhringer, Holbay Escort zweiter der Klasse STW bis 2500ccm, gefolgt von Markus Pledl, Ford Escort RS 2000.

Histo Cup über 2500ccm – Rennen 1

Polesetter Georg Steffny konnte mit dem PS-schwächeren BMW 320-Gruppe 5 die V8 nicht aufhalten, Roger Bolliger, Pontiac Trans Am setzte sich vor Wolfgang Lange, Mc Laren vor Steffny und Jörg in Führung.

Histo+2500-BolligerSteffny war bereits in der zweiten Runde am Heck von Roger Bolliger und ein sehenswerter Kampf begann zu toben. In der fünften Runde gelang es dem Salzburger am Schweizer V8 Fahrer vorbei zu gehen. Bolliger schied dann aus, Steffny gewinnt vor Gerhard Jörg und Franz Irxenmayr Porsche 911 RS, der damit die Klasse K bis 4000ccm vor Frank Kawalek gewinnt.

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Formel Historic – Rennen 1

Das erste Rennen der historischen Formelfahrzeuge gewinnt Robert Stefan, Dallara vor Walter Skopik, Reynard und Walter Vorreiter, Ralt RT31.

FH-StefanDie Formel Vau gewinnt Georg Wöber vor Andreas Türk. Schnellster Formel Ford war der Gesamtführende Schwede Peter Sikström, der vor Helmut Scheuch, beide Van Diemen und Evita Stadler, PRS gewinnt. Die Sports 2000 Klasse holt sich Markus Deutsch, Lola.

Young Timer – Rennen 1

Anfangs führte Dennis Watt, Porsche vor Stefan Fuhrmann, Honda. Beide flogen in der ersten Runde ab. Das Rennen gewinnt Georg Zoltan vor Martin Gasser, Porsche 997, die damit auch die Tourenwagen Open gewinnen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Dritter wurde der schnellste Young Timer Franky Riedel, Chevrolet Delago vor Andreas Rehwald, BMW M3 und Werner Zegini, Ford Focus ST 170. Die Klasse bis 1600ccm gewinnt Alfred Piesinger, KIA Sephia vor Laszlo Laczko, Renault Clio. Die 2-Liter Wertung holt sich Werner Zegini vor Andreas Mairzedt, Honda Civic R und Franz Grassl, BMW 320IS. Bis 2500ccm gewinnt Markus Kalkert vor Steffi Klapfenböck, beide BMW. Hinter Andreas Rehwald wird in der Klasse bis 2000ccm Kurt Lechner, Renault Clio V6 zweiter vor Norbert Greger, BMW M3. Die Klasse über 4000ccm gewinnt Franky Riedel vor Hans Huber, Audi V8 und Walter Schropper, Dodge Viper.

Ravenol 1-Stundenrennen

Lange lag das Porsche Team Georg sen. und Georg Zoltan jun. In Führung ehe der  Youngster den Porsche in den Sand setzte. Damit gewinnen Norbert Greger und Andreas Rehwald, BMW M3 das Rennen vor Michael Winkler und Michael Rienhoff und dem Sharkbrook Team György Makai / Luca Rettenbacher, beide BMW 325 Challenge.

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Megaspannung auf der Strecke, Georg Steffny setzt sich in Führung, gefolgt von Heribert Haimerl und Dietmar Lackinger der dann Haimerl überholt und den Salzburger mächtig unter Druck setzt. Steffny kann mit Händen und Füßen die Position bis ins Ziel halten, Jan Kasperlik wird Dritter vor Heribert Haimerl. Die Rookie Wertung holt sich Matthias Heinemann vor Jürgen Huber und Wolfgang Maier.

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Nach dem Rennen dann heftige Diskussionen, Lackinger protestiert gegen Steffny wegen „verlassen“ der Rennstrecke mit vier Rädern, dies erfolgte im harten Zweikampf. Dem Protest wurde seitens der Rennleitung und Sportkommissar stattgegeben und der Salzburger bekam eine 20 Sekunden Zeitstrafe dazu und verlor damit den ersten Platz. Steffny seinerseits protestierte danach gegen Lackinger wegen einem Vergehen im Parc Fermé und prompt wird auch Lackinger disqualifiziert. Somit gewann Jan Kasperlik vor Michael Winkler und Max Speckmaier. Lackinger und Kasperlik haben daraufhin die Nennung für das zweite Rennen zurückgezogen.

Neben Steffny haben auch 8 andere Fahrer eine Zeitstrafe bekommen wegen verlassen der Rennstrecke – eine sehr strittige Entscheidung der Rennleitung, da die Situation mit den neuen Rennstreckenbegrenzungen am Pannoniaring sehr unglücklich ist und ein wirklich sehenswertes Rennen leider kaputt gemacht hat. Die Vorgehensweise und die Entscheidungen werden mit Sicherheit noch ein Nachspiel haben. Das Allied Racing Team (Kasperlik und Lackinger) haben ihren Rücktritt aus der BMW Challenge bekannt gegeben.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Das zweite Rennen war geprägt vom Lokalmatador György Makai, der mit dem Fahrzeug von Alexander Stiebitz vom 5. Startplatz aus das Rennen gewinnen konnte. Zweiter wurde Georg Steffny knapp vor Michael Winkler und Heribert Haimerl. Ein tolles Rennen fuhren auch die beiden jungen Ungarn Lehel und Levente Lazcsko, die die Plätze sieben und acht belegten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAPech hatte der führende der Rookiewertung Matthias Heinemann, der gar nicht starten konnte, weil der Motor w.o. gegeben hat. Sieger der Rookies wurde Jürgen Huber vor Celjko Drmic und Christoph Till.

Histo Cup – Rennen 2

Alle Klassen der Anhang K und STW Piloten fuhren gemeinsam das zweite Rennen. Gewonnen hat Gerhard Jörg, Chevrolet vor Wolfgang Lange, Mc Laren und Franz Irxenmayr, der damit die Kategorie K bis 4000ccm für sich entschieden hat und volle Punkte mit nach Hause nimmt. Zweiter der Klasse K bis 4000 wird Fredi Weissengruber, BMW 635i vor Frank Kawalek, Porsche.

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Die Klasse bis 1000ccm gewinnt abermals Thomas Kaiser, Mini Cooper, vor Bernhard Deutsch und Christoph Karl, beide Puch 650TR. Die Klasse bis 1600ccm gewinnt Thomas Kreiner, Alfasud Sprint vor dem  Italiener Giuliano Taglini, Lancia Fulvia Zagato. Bis 2000ccm siegt Stefan Fuhrmann, BMW 320 vor Helmut Gähr, Ford Escort RS 2000. Die Klasse STW bis 2000ccm gewinnt erstmals Peter Pöschl, Ford Escort vor Hans Retschitzegger, Audi und Walter Spatt, VW Golf GTI. Bernhard Schmidbauer konnte mit einem Sieg in der Klasse bis 2500ccm seine Gesamtführung ausbauen, Zweiter wurde Manfred Pledl, Ford Escort RS2000 und Karl Böhringer, Holbay Escort. Bis 4000ccm gelang Erwin Warislowich der erste Sieg mit seinem BMW 320 Gruppe 5.

Formel Historic – Rennen 2

Sieger des historischen Formelrennens wird Robert Stefan, Dallara vor Walter Skopik, Reynard und Walter Vorreiter, Ralt RT 31. Das war auch zugleich die Formel 3 Wertung. Sieger der Formel Ford wurde der Schwede Peter Sikström vor Helmut Scheuch, beide Van Diemen vor Evita Stadler, PRS.

IMT_1653Die Formel Libre gewinnt Walter Skopik vor Markus Haider, Tiger. Bester Formel Vau Pilot war Andreas Türk und die Klasse Sports 2000 holt sich Markus Deutsch, Lola.

Young Timer – Rennen 2

Start-Ziel Sieg für Stefan Fuhrmann, Honda S2000 vor Martin Gasser, Porsche und Frank Riedel, Chevrolet Delago.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Klasse bis 1600ccm gewinnt der Ungar Laslo Lasczko, Renault Clio vor Alfred Piesinger, KIA Sephia. Bis 2000ccm gewinnt Werner Zegini, Ford Focus vor Frenz Grassl, BMW 320IS und Andreas Mairzedt, Honda. Bis 2500 siegt Markus Kalkert vor Steffi Klapfenböck, beide BMW 325. In der Klasse bis 3000ccm spielte sich ein Drama an der Box ab, Andreas Rehwald kam mit einem Servolenkungsdefekt an die Box, nach kurzem Check fuhr er wieder los doch die Motorhaube machte sich selbstständig. Nach Fixierung ging er wieder ins Rennen, es reichte noch für den dritten Platz in der Klasse bis 3000ccm hinter Kurt Lechner, Renault Clio V6 und Norbert Greger, BMW M3. Bis 4000ccm siegt Walter Spatt, Ford Escort und die Klasse über 4000ccm holt sich Frank Riedel vor Georg Weinzettl, Dodge Viper und Hans Huber, Audi V8.

Classica Trophy

Besonders erfreulich die Entwicklung bei der Classica Trophy. Über 30 Teilnehmer fighteten um die begehrten Punkte in der Trophy. Bester in der Solowertung wurde der Salzburger Josef Raska vor Matthäus Russegger, beide Porsche 944 und Franz Dorfner, Chevrolet Corvette. In der Teamwertung siegte Herbert Margreiter / Konrad Aistleitner vor Manfred Engl / Auguste Poller, beide Alfa Romeo und Michael Platzer / Sandra Egger, Porsche 944.

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Ein sehr ereignisreiches Rennwochenende ging pünktlich zu Ende. Es wird noch einige Diskussionen geben, vielleicht auch Veränderungen in der Besetzung von organisatorischen Positionen, damit wieder ein wenig Ruhe einkehrt. Jetzt folgt eine vierwöchige Pause und dann geht es zum Slovakiaring vom 1, bis 3, August 2014.