Bericht Toyo Tires Saisonfinale Red Bull Ring

Liebe Motorsportfreunde!

Acht Rennwochenenden bzw. 16 Meisterschaftsläufe im In- und Ausland, dazu ein hochkarätiges und international besetztes Fahrerfeld mit Piloten vom Teenie- bis zum (Un)ruheständler – das waren die Eckdaten der 17. Motorsport-Saison des Histo-Cups.
Histo Cup Saisonfinale

Bereits am Freitag herrschte am Vormittag Hochbetrieb bei den freien Trainings und dann Qualifyings am Nachmittag. Am Samstag ging es dann los mit den ersten Rennen. Sonntag wieder am Vormittag die Qualifyings und am Nachmittag die Finalläufe, die besonders spannend waren, da bei den letzten Rennen der Saison doppelte Punkte vergeben wurden.

In diesem Saisonfinale am Red Bull Ring ging es an die Kür der neuen Gesamtsieger: Stefan Fuhrmann (Anhang K), Bernhard Schmidbauer (Spezialtourenwagen), Andreas Rehwald (Young Timer), Michael Zesche (Tourenwagen Open), Peter Sikström (Formel Historic) sowie Georg Steffny/Christian Walleit (BMW Challenge, Team) und Michael Winkler (BMW Challenge, Einzel) dürfen sich über eine Goldene Ananas freuen. Eine erfreuliche Sensation gibt es in der Kategorie der V8-Historic: Hier setzte sich mit der Amerikanerin Amanda Hennessy erstmals eine schnelle Dame durch.   Es war eine der schönsten und spektakulärsten Saisonen in der bisherigen Geschichte des Histo-Cups. Jahrgang Nummer 17 brachte nicht nur vier Rennwochenenden in Österreich und damit die Rekordzahl von acht Heimrennen pro Meisterschaft, auch in Sachen Qualität und Quantität des Starterfeldes setzte die Historische Fahrergemeinschaft im Jahr 2014 wieder einmal Maßstäbe. Die von Michael Steffny und Christian Schallenberg 1998 ins Leben gerufene Serie festigt damit einmal mehr ihre Rolle als wichtigste Rennserie Österreichs.

Histo-Cup Anhang K 1951 bis 1981:

In der Kategorie der Anhang K-Piloten setzte sich der Niederösterreicher Stefan Fuhrmann auf BMW 320-4 durch. Der Unternehmer aus Felixdorf feierte damit seinen bisher größten Karriereerfolg. Auf Rang zwei folgt Franz Irxenmayr auf Porsche 911 RS (NÖ), Rang drei geht an den Titelverteidiger der beiden letzten Saisonen, Mini-Pilot Thomas Kaiser (OÖ), der nächstes Jahr garantiert wieder neu angreifen wird.

Histo-Cup Spezialtourenwagen (STW): 1961 bis 1981:

„Opel fahren ist wie wenn’ste fliegst“ – diesen alten Spruch nahm sich 2014 der Deutsche Bernhard Schmidbauer zu Herzen: Der 55-jährige Unternehmer aus Eggenfelden und sein Opel Kadett C GTE waren bei den Spezialtourenwagen heuer praktisch unschlagbar. Am nächsten kam ihm das oberösterreichische Team Walter Spatt / Sebastian Langoth mit dem VW Golf GTI, Bj. 1977, die das Duell um die „Goldene Ananas“ bis zum Ende spannend machten. Auf Rang drei: Karl Böhringer auf Ford Escort RS 2000 Holbay 16V.

V8 Historic:

Ein schnelles US-amerikanisches Duo holte in diesem Jahr den Gesamtsieg bei den „Big-Bangern“: Die gebürtige Amerikanerin Amanda Hennessy siegte mit ihrer 1968er-Chevrolet Corvette in der Klasse K über 4.000ccm und holte damit auch die gleichermaßen prestigereiche wie lautstarke Kategorie der V8-Historic – noch vor dem Schweizer Roger Bolliger auf Pontiac Trans Am.

Young Timer:

Einen weiß-blauen Triumph gibt es bei den Young Timern zu feiern: Der 25-jährige Andreas Rehwald aus dem deutschen Eggkofen pilotierte seinen BMW E36 M3, Bj. 1993 gekonnt zum Gesamtsieg. Knapp geschlagen auf Rang zwei folgt Frank Riedel auf Chevrolet Delago, Werner Zegini auf Ford Focus ST170 belegt Rang drei.

Formel Historic:

Einen würdigen Meister kürten 2014 auch die waghalsigen Piloten der Formel Historic: Der Schwede Peter Sikström, schwedischer Formel Ford-Historic-Meister von 2000, holt den Gesamtsieg auf seinem Van Diemen VD79. Auf den Rängen folgen Markus Deutsch (Lola T 492) und Markus Haider (Tiger Super 7).

BMW 325 Challenge:

Hochspannung bis zur allerletzten Kurve bot in diesem Jahr einmal mehr die BMW 325 Challenge. Der mit 46 gewerteten Piloten wohl am stärksten besetzte historische Markenpokal weit und breit erfüllte damit nicht nur seine Rolle als Ausbildungsserie für die Talente von morgen. Auch höchst erfolgreiche „Silberfüchse“ wie Dieter Karl Anton, Josef Unterholzner und Karlheinz Ruhrberg sind dem Reiz der Einheitsklasse längst verfallen. Am Ende setzten sich die als Zweier-Team gestarteten Georg Steffny und Christian Walleit vom Toyo Tires Team gegen den Niederösterreicher Michael Winkler durch. Damit siegten die 2012er-Champions (Steffny in der Gruppe A, Walleit in der Gruppe N) in dieser Saison quasi im Duett.

Die dadurch vakant gewordene Einzelwertung holte demzufolge der Vizemeister von 2013, Michael Winkler.

Tourenwagen-Open:

Die 2014 erstmals ausgetragene Tourenwagen-Open zeigte nicht nur auf Anhieb spannende Rennen, sondern auch reizvolle Duelle der verschiedensten Marken und Hubraumklassen. Am Ende setzte sich Michael Zasche auf Mini Cooper hauchdünn vor Wolfgang Triller (Porsche 997) und dem Schweizer Thomas Daetwyler (Renault Clio) durch.

In der Folge die einzelnen Rennberichte vom Toyo Tires Saisonfinale in Kurzform:

Histo Cup bis 2500ccm / Young Timer bis 2000ccm

Zusammen mit den historischen Rennfahrzeugen nach Anhang K und den Spezialtourenwagen (STW) fuhren auch die Young Timer bis 2000ccm bei diesen Rennen mit.

Rennen 1:

Der Deutsche Toni Schell konnte das erste Rennen mit seinem Ford Escort RS ganz knapp vor Robert Edenhofer, BMW 2002-16V und Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett GTE gewinnen. Somit war das erste Podest fest in deutscher Hand. Bester Österreicher wurde Karl Böhringer, Ford Escort als Vierter.

Sieger der Klasse Anhang K bis 1000ccm wurde Thomas Kaiser, Mini Cooper vor Bernhard und Thomas Deutsch. Der favorisierte Steffen Großmann stellte seinen Renntrabant ins Kiesbett. Die Klasse K bis 1600ccm gewann Thomas Kreiner, Alfasud Sprint vor dem Polen Rafal Platek, Alfa Romeo GTA. K bis 2000 war eine klare Sache für den Wiener Stefan Fuhrmann, BMW 320-4 vor Michael Putz. BMW 2002 und Florian Kammerstätter, BMW 320-4.
Die Klasse STW bis 1600ccm holt sich der Oberösterreicher Thomas Lehner, Alfasud Sprint. Sieger der Spezialtourenwagen bis 2000ccm wird der Deutsche Albert Gallersdörfer, Opel Kadett GTE vor Sebastian Langoth, VW Golf GTI und Peter Pöschl, Ford Escort.

Die Young Timer bis 2000ccm gewinnt der Deutsche Franz Grassl, BMW 320IS vor dem Niederösterreicher Werner Zegini, Ford Focus und dem Oberösterreicher Andreas Mairzedt, Honda Civic. Sieger der Klasse bis 1600ccm wurde Gerd Gallner, Toyota MX2 vor Alfred Piesinger, KIA Sophia und Alexander Gallner, Toyota MX2. Pech hatte Herbert Leitner, der lange führte aber mit einem Motoschaden das Auto abstellen musste.

Rennen 2:

Anfangs ein spannender Zweikampf zwischen Michael Stadler, BMW 2002-16V und Toni Schell, Ford Escort. Der junge Deutsche ließ jedoch nichts anbrennen und fuhr einen überlegenen Sieg vor Toni Schell und Franz Grassl, BMW 320IS nach Hause.

Einen tollen Kampf lieferten sich die Rennfahrer der „Schnapsglasklasse“ über die ganze Renndistanz hinweg. Diesmal gewinnt der favorisierte Renntrabant mit Steffen Großmann vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR, Thomas Kaiser, Mini Cooper und Thomas Deutsch, Puch.  Sieger der Klasse bis 1600ccm abermals Thomas Kreiner, diesmal vor Hannes Schweiger, VW Golf GTI und Rafal Platek, Alfa Romeo GTA. Die Klasse K bis 2000ccm holt sie noch einmal Stefan Fuhrmann vor Florian Kammerstätter, beide BMW 320-4 und dem Wiener Christoph Eckhart, Ford Escort. Pech für Michael Putz, der bereits in der dritten Runde w.o. geben musste. Durch die beiden Siege holt sich Stefan Fuhrmann zum ersten Mal den Gesamtsieg bei den Historischen!

Die Spezialtourenwagen bis 1600ccm gewinnt Thomas Lehner, Alfasud Sprint. Bis 2000ccm gewinnt Albert Gallersdörfer, Opel Kadett vor Johann Retschitzegger, Audi 80 und Walter Spatt, VW Golf GTI. STW bis 2500 gewinnt Michael Stadler vor Toni Schell und Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett der damit den Gesamtsieg der Spezialtourenwagen holt.

Sieger der Young Timer bis 2000ccm wird Franz Grassl, BMW 320IS vor Werner Zegini und Andreas Mairzedt. Die Klasse bis 1600ccm gewinnt diesmal Alexander vor Gerd Gallner, beide Toyota MX2 und Alfred Piesinger, KIA Sephia.

Histo Cup über 2500ccm

Rennen 1:

Das erste Rennen der historischen über 2500ccm holt sich der Deutsche Hans Wagner mit seinem BMW M1 Procar vor Wolfgang Lange, Mc Laren und Udo Rienhoff, AC Cobra, der damit ein erfolgreiches Comeback feierte.

Die Klasse K bis 4000ccm gewinnt Franz Irxenmayr, Porsche 911RS vor Alfred Weissengruber, BMW 635i und Reinhold Jungwirth Porsche 911RS. Die Klasse K über 4000ccm holt sich Wolfgang Schachinger vor Amanda Hennessy und Klaus Kunczycki, alle Chevrolet Corvette.
Die STW bis 4000ccm gewinnt der Tiroler Christian Schneider, Alfa Romeo GTV-6 vor Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5. Der Salzburger Georg Steffny hat auf einen Start verzichtet um sich auf den Titelkampf in der BMW 325 Challenge zu konzentrieren. Die große Klasse über 4000ccm gewinnt Hans Wagner vor Udo Rienhoff und dem Italiener Dani Zardo, Porsche 935 Turbo.

Rennen 2:

Das zweite Rennen gewinnt der Italiener Dani Zardo, Porsche vor Wolfgang Lange, Mc Laren und Udo Rienhoff, AC Cobra. Die Klasse K bis 4000 war wieder eine sichere Beute des Niederösterreichers Franz Irxenmayr vor Fredi Weissengruber und Reinhold Jungwirth. Dramatik in der großen Klasse nach Anhang K, die Führende in der Wertung der V8 Historic Amanda Hennessy kommt in die Box zu einem Check, stürmt dann aber doch wieder auf die Piste und wurde noch Vierte in der Klasse. Sieger Wolfgang Schachinger vor Klaus Kunczycki, beide Chevrolet Corvette und Balasz Schallenberg, Ford Falcon. STW bis 4000ccm holt sich nochmals Christian Schneider vor Erwin Warislowich. Die großen Spezialtourenwagen holt sich Dani Zardo vor Udo Rienhoff und Gerhard Jörg, Chevrolet Corvette. Pech für den Schweizer Roger Bolliger, der mit technischen Defekten kämpfte.

Formel Historic

Rennen 1:

Das erste Rennen der historischen Formelfahrzeuge gewinnt Roland Wiltschegg, Chevron Formel Atlantic vor Armin Zumtobel, Brabham BT 36 F2 und Robert Stefan, Super Vau.

Hinter dem Sieger der Formel Vau, Robert Stefan platzieren sich Georg Wöber, Kaimann und Andreas Türk, Steck II in der Kategorie Formel Vau auf den Rängen.
Die Formel Ford gewinnt Peter Sikström vor Ewald Lokaj und Manfred Palmberger, alle Van Diemen. Die Formel 3 gewinnt Peter Peckary, Ralt-Spiess vor Walter Vorreiter, Ralt RT 31 und Wolfgang Dietmann, Ralt RT 31.
Hinter den Gesamtsiegern Wiltschegg und Zumtobel platziert sich Walter Skopik als Dritter der Formel Libre.
Die Sports 2000 gewinnt der Wiener Andreas Stich, Tiga vor Markus Deutsch, Lola und George Komaretho, Robinson. Die Wertung der Sportwagen holt sich August Deutsch, Porsche 908.

Rennen 2:

Die gleichen Sieger wie im Rennen 1, Wiltschegg vor Zumtobel und Stefan.
Die Formel Vau gewinnt Robert Stefan vor Andreas Türk. Die Formel Ford 1600 gewinnt Ewald Lokaj vor Hannes Kowar und Manfred Palmberger, alle Van Diemen. Der Schwede Peter Sikström hatte mit technischen Problemen zu kämpfen und wurde nur Vierter. Das genügte dennoch für den ersten schwedischen Gesamtsieg bei der Formel Historic!
Die Formel 3 gewinnt Peter Peckary, Ralt Spiess vor Walter Vorreiter, Ralt RT 31 und dem Schweizer Bruno Huber, Argo Toyota.
Überraschung bei den Sports 2000. Der „Newcomer“ Andras Floth gewinnt mit seinem Lola das Rennen vor Georg Böhringer, March und George Komaretho, Robinson. Sieger der Sportwagen wird wieder August Deutsch, Porsche 908. Dritter der Formel Libre wird wieder Walter Skopik, Ralt.

Young Timer über 2000ccm

Gemeinsam mit den Young Timern fahren auch die „Tourenwagen Open“.

Rennen 1:

Das Rennen gewinnt Bernd Haid vor Wolfgang Triller und Stefan Ertl, alle Porsche 997, die damit auch die Tourenwagen Open über 3000ccm für sich entschieden.
Schnellster Young Timer wurde  Stephan Jocher, Porsche 996 vor Andras Corradina, BMW M3 E46 und Kurt Gföhler, Alpina BMW-V8.

Die Klasse bis 2500ccm gewinnt der Deutsche Harald Damaschke vor Markus Fischer und Markus Kalkert, alle BMW 325. Die Klasse bis 3000ccm holt sich Andreas Rehwald, BMW M3 vor Kurt Lechner, Renault Clio V6 und Martin Tahedl, BMW 325i 2,7. Bis 3500 siegt Andreas Corradina vor Wolfgang Fischer und René Terlep, alle BMW M3. Bis 4000cccm gewinnt Stephan Jocher vor Daniele Cappellari und Marc Dilger, alle Porsche. Über 4000ccm gab es einen tollen Kampf zwischen Kurt Gföhler und Stefan Fuhrmann, BMW V8-Star, den Kurt Gföhler gewinnt. Dritter wurde Franky Riedel, Chevrolet Delago.
Die Tourenwagen Open bis 3000ccm gewinnt Joachim Schirra vor Michael Zasche und Philipp Kluckner, alle Mini Cooper Works.

Rennen 2:

Das zweite Rennen gewinnt Wolfgang Triller, Porsche 997 vor Markus Weege, Alpina BMW und Stefan Ertl, Porsche 997 die zugleich auch wieder die Tourenwagen Open über 3000ccm gewinnen.
Schnellster Young Timer wird Stephan Jocher, Porsche 996 vor Andreas Corradina und Wolfgang Fischer, beide BMW M3.
Die Klasse bis 2500ccm gewinnt wieder Harald Damaschke diesmal vor Markus Kalkert und Markus Fischer, alle BMW 325i. Mit dem Sieg bis 3000ccm sichert sich Andreas Rehwald auch den Gesamtsieg bei den Young Timern. Zweiter wurde Kurt Lechner, Renault vor Martin Tahedl, BMW 325i 2.7. Bis 3500cccm gewinnt der Südtiroler Andreas Corradina vor Wolfgang Fischer und René Terlep, alle BMW M3.
Hinter dem Sieger Stefan Jocher platzierten sich dien der Klasse bis 4000ccm Gerald Fischer, BMW M3-6 und Marc Dilger, Porsche 911RS. Die große Klasse gewinnt diesmal Frank Riedel vor Stefan Fuhrmann und Kurt Gföhler.
Die Tourenwagen Open bis 3000ccm holt sich im zweiten Rennen Joachim Schirra vor Michael Zasche und Philipp Kluckner, alle Mini Cooper Works.

BMW 325 Challenge

Hochspannung schon vor den Rennen. In den Qualifyings waren die Protagonisten um den Gesamtsieg um Hundertstel beisammen.

Rennen 1:

Polesetter Luca Rettenbacher landete einen nie gefährdeten Sieg. Er konnte leicht wegfahren, denn dahinter tobte ein harter Dreikampf zwischen Jürgen Huber, Michael Winkler und Georg Steffny, dessen Positionen mehrfach wechselten.
Letztlich war nach einer Kollision zwischen Huber und Steffny, Michael Winkler der lachende Dritte, er konnte beide überholen und verkürzte mit seinem zweiten Platz den Rückstand um zwei Punkte. Dritter wurde Georg Steffny vor Jürgen Huber und Dieter Karl Anton. Anton holt sich die „Silberfuchswertung (+50) vor Josef Unterholzner und Karlheinz Ruhrberg gewinnt. Huber holt sich die Rookiewertung vor Matthias Heinemann und Daniel Vogt.
Pech für Geri Gaitzenauer und Heribert Haimerl, die in der ersten Kurve nach dem Start aneinander gerieten, Gaitzenauer hatte einen hohen „Luftstand“, beide Autos wurden stark beschädigt.

Rennen 2:

Startkarambolage noch vor der ersten Kurve, György Makai und Manfred Zaunbauer gerieten aneinander. Zaunbauer drehte sich mitten im Feld und stand gegen die Fahrtrichtung. Danach ein Missverständnis auf der Gegengeraden, zuerst wurde gelb gezeigt, danach wieder eingezogen, weil sich der Knäuel in der Startkurve aufgelöst hat. Manche Piloten sahen die gelbe Fahne auf der Geraden nicht und Michael Rienhoff wurde Spielball in der Rauch Kurve. Mario Pichler und Rienhoff fliegen ins Kiesbett. Das Safety Car kam heraus. Nach dem Re Start setzte sich Rettenbacher wieder ab, er hatte mit der Titelentscheidung nichts zu tun. Dahinter tobte wieder der Zweikampf der Meisterschaftsprotagonisten. Winkler war anfangs vorne, Steffny konnte sich jedoch durchsetzen und wurde Zweiter hinter Rettenbacher und vor Michael Winkler. Das Team Georg Steffny/Christian Walleit sind somit in der Gesamtwertung vorne.

Michael Winkler gewinnt die Solowertung. Beide hatten eine tolle Saison. Die Rookiewertung holt wieder Jürgen Huber vor Matthias Heinemann. Die Silberfüchse gewinnt der Südtiroler Josef Unterholzner vor Karlheinz Ruhrberg und Ehrenfried Huhnke.

Classica Trophy:

Ein tolles Starterfeld bei der Classica Trophy am Red Bull Ring. Bernhard Zimmermann, Porsche 944 Cup gewinnt die Solowertung vor Hois Russegger, Porsche 944 und Astrid Witzany, Ford Mustang! Bernhard Zimmermann ist der Gesamtsieger der Classica Trophy in der Soloklasse!
Die Teamwertung gewannen die Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, die damit einen lupenreinen „Sweep“ schafften in dem sie alle sieben Rennen für sich entscheiden konnten! Zweite wurden Michael Platzer / Irmgard Ringwald vor Wilfried Lind / Wolfgang Ringwald, beide Porsche 944.

Eine wunderschöne Veranstaltung ging pünktlich am Sonntag um 18.00 Uhr zu Ende. Es war wohl ein sehr würdiges Finale auf österreichischem Boden. Die Entscheidung das Finale in der Heimat zu fahren war ein voller Erfolg.

Vielen Dank an alle Helfer, Funktionäre, Rennleitung und vor allem an die Streckenposten, die für unsere Sicherheit hervorragende Arbeit geleistet haben.

In der Folge die Vorinformationen für weitere „Events“….

Information Jahressiegerehrung „Histo Cup“ – Salzburg:

Bitte vormerken: Samstag, den 15. November 2014 findet die „Jahressiegerehrung“ im neuen Event Center des Hotels „Crowne Plaza – The Pitter“ in Salzburg, Rainerstraße statt.   Es ist eine Premiere, denn das neue Pitter Event Center wird erst im Oktober 2014 eröffnet. Beginn wird gegen 19.00 Uhr sein.   Es stehen folgende Zimmervarianten zur Verfügung:     Hotel Crowne Plaza**** superior Hotel Imlauer Best Western****: (eine Gehminute vom Crowne Plaza)   Zimmerreservierungen bitte direkt mit dem Verweis auf „Histo-Cup“ unter:   Crowne Plaza: Tel: 0662 / 88978 807 oder mail: reservierung.pitter@imlauer.com Hotel Imlauer Best Western: Tel: 0662 / 88992 oder mail: reservierung@imlauer.com Die Hotels und das Eventcenter liegen absolut zentral und in der Nähe des Hauptbahnhofes. Eine gemütliche Anreise per Bahn bietet sich nahezu an.

Classica Eis Marathon am Lungauring 2014:

Es ist zwar noch Herbst (oder wie wir das halt nennen wollen) aber dennoch kommt die kalte Jahreszeit mit großen Schritten auf uns zu. Wir veranstalten wieder gemeinsam mit der Classica Automobile den

„Classica Eis Marathon – 4-Stunden am Lungauring“

für Oldtimer (20. Dezember 2014) und Young Timer (21. Dezember 2014). Die Oldtimer sind für die Baujahre bis einschließlich 1983 ausgeschrieben und die Young Timer für Fahrzeuge bis einschließlich 1993 Infos dazu bei den Ausschreibungen und Nennformular auf unserer Homepage – histo-cop.at  sowie auf der Homepage der Classica – classica.cc

Histo Cup / Abu Dhabi:

Nun sollte es bald soweit sein! Wie angekündigt, sollte das erste historische Tourenwagenrennen in Abu Dhabi von 5. bis 7. Februar 2015 stattfinden. Der arabische Veranstalter hat uns jedoch gebeten mit dem endgültigen OK noch zu warten, da es nochmals zu einer Terminverschiebung kommen könnte. Weitere Informationen folgen in Kürze.    

Classic Expo Salzburg – 17. bis 19. Oktober 2014:

Nach einigen Jahren „Pause“ werden wir uns dieses Jahr wieder an der großen Herbstausstellung in Salzburg beteiligen. Es gibt eine eigene Sonderausstellung „Historischer Motorsport“ mit einer eigenen Halle (Halle 1!). Wir werden alle sechs Rennserien des Histo Cups dort präsentieren. Es sollten das jeweilige Siegerauto und ein paar ausgesuchte Exponate präsentiert werden. Interessenten bitte melden.   Weiters werden wir auch auf der PS-Show in Wels wieder ausstellen. Dazu bitten wir vor allem die oberösterreichischen Rennfahrer um aktive Unterstützung. Weitere Informationen in Kürze.

So, liebe Freunde, das war´s mit dem Bericht vom Saisonfinale. Nochmals vielen Dank an alle Helfer, Fans, Freunde, Teams und Fahrer. Ohne euch gäbe es den Histo Cup nich.

Wir freuen uns schon auf die Jahressiegerehrung und bis dahin verbleiben wir, wie immer, mit dem Gruß

„auf die Historischen“

Michael und Uschi Steffny