Bericht Misano – Vorschau Pannoniaring 03.-05. Juli 2015

Liebe Motorsportfreunde!

Wir hatten in Misano an der Adria ein tolles Rennwochenende bei herrlichem Sommerwetter erlebt, die Fotos sind bereits online. In der Folge eine kurze Nachlese und danach die Informationen für das erste „Sommerrennen“ am Pannoniaring. Bitte unbedingt beachten – am Pannoniaring gibt es wieder einen „Track Day“ davor und ein 1-Stunden Teamrennen  – powered by RAVENOL Motoröl“.

1. Bericht Misano Adriatico – Histo Cup Premiere

Rund 100 Teams fanden den Weg in den Süden– und sie wurden mit tollem Ambiente und einem phantastischen Rennwochenende auf einer spektakulären Strecke belohnt. Misano, die Heimat von Valentino Rossi und dem unvergessenen Marco Simoncelli, liegt direkt an der Adria und ist ein absoluter Fahrerkurs. Besonders belohnt wurden die Fahrer und Mechaniker mit dem Swimmingpool im Fahrerlager, das für perfekte Abkühlung gesorgt hat.

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Nach den freien Trainings am Freitag ging es am Samstag ins Qualifying, dann folgten am späten Nachmittag die ersten Rennläufe.

Die Stimmung im Fahrerlager und die Rennen waren vom Allerfeinsten, wenngleich es leider auch ‚“Pechvögel“ gab, Thomas Kreiner (Motorschaden), Andi Wechselberger (Elektrik) und Hans Retschitzegger kamen nicht viel zum Fahren.

Fotos sind auf der Homepage bereits online zu sehen. In der Folge noch eine kurze Nachlese der einzelnen Rennen:

Formel Historic, Rennen 1 am Samstag:

Das gut besetze Feld der historischen Formelfahrer gab ein tolle Vorstellung in Italien. Robert Stefan, March Super Vau, gewinnt mit einem Vorsprung von 11 Sekunden vor Roland Wiltschegg, Ralt, und Peter Peckary, Reynard F3. Bruno Huber wird Dritter der Formel 3-Wertung.

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Die Formel Ford gewinnt Rainer Schrems, Quest, vor Johann Kowar und Gerhard Lehninger (danach leider Motorschaden), beide van Diemen. Sieger der Sports 2000 wurde Markus Deutsch, Lola, vor Andreas Stich, Tiga und Andreas Floth, Lola. Die Formel Libre gewann Günter Lendl, Ralt RT 30.

Young Timer, Rennen 1 am Samstag:

Das sehr gut besetzte Rennen der Young Timer gewann der Deutsche Stephan Jocher vor Michael Hollerweger, beide Porsche 996 und dem jungen Mödlinger Michael Fischer, BMW M3. Die Klasse bis 1600ccm holt sich Gerd Gallner, Toyota MX2. Bis 2000ccm siegt Franz Grassl (320IS) vor Florian Stahl, BMW 318IS. Die Klasse bis 2500ccm gewann der Schweizer Giuseppe Pironaci vor Stefan Piepenbrink, beide BMW M3 DTM und Marco Hürbin, BMW 325i. Hinter dem Sieger Michael Fischer wurde Martin Tahedl Zweiter der Klasse bis 3000ccm knapp vor Michael Hofer, Seat Leon.

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Die Klasse bis 3500ccm holt sich Norbert Greger vor René Terlep, beide BMW M3. Über 4000ccm gewann der Italiener Sergio Savoca, BMW M5 Superstar vor Gerhard Jörg, Chevrolet Corvette und Christoph Gürtler, BMW V8. Die Tourenwagen Open-Wertung sichert sich der Schweizer Albino Mazzaro vor Vincenco Cencini, beide BMW E90 WTCC und dem Tiroler Phillip Kluckner, Mini Cooper Works.

Histo Cup K und STW, Rennen 1 am Samstag:

Die Italiener Massimo Guerra und Danny Zardo machten sich mit ihren übermächtigen Porsche 935 (rund 750 PS) den Sieg unter sich aus. Dritter wurde Roger Bolliger, Pontiac Trans AM vor Georg Steffny, BMW 320 Gruppe 5, und dem Tiroler Christian Schneider, Alfa Romeo GTV. Die Klasse bis 1000ccm gewann Thomas Kaiser, Mini Cooper 1000, vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR. Daniele Vettoretti, Mini Cooper 1300, holt sich die Klasse bis 1300ccm.

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Premierensieg für Günther Stephan mit seinem MG-B, er gewann die Klasse K bis 2000ccm. Bis 4000ccm holt sich Alfred Weissengruber und die beiden Tschechen David Becvar und Jaroslav Rejka holen sich mit den Jaguar XJS die Klasse über 4000ccm, Dritter wurde Gerhard Witzany, Ford Mustang, ganz knapp vor Robert Dubler, Chevrolet Corvette.

Die Klasse STW bis 2000ccm gewinnt Sebastian Langoth, VW Golf GTI vor Herbert Möglin, BMW 2002 und Gerhard Bruckmüller, Porsche 924. Bis 2500ccm siegt Michael Steffny, BMW 2002 16-V vor Renato Benusiglio, Porsche 944. Bis 4000ccm siegt Georg Steffny vor Christian Schneider und Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5.

BMW 325 Challenge, Rennen 1 am Sonntag:

Die BMW 325 Challenge hatte am Samstag nur das Qualifying, das der Salzburger Luca Rettenbacher dominierte. Beim ersten Rennen Sonntag setzte sich der Salzburger gleich in Führung, knapp vor Heribert Haimerl und Jürgen Huber. Georg Steffny „versemmelt“ den Start und zeigte danach eine tolle Aufholjagd.  Haimerl verbremst sich in der Spitzkehre, Huber zieht vorbei auf Platz 2. Haimerl kommt wieder heran und es kam zu einer „Berührung“ zwischen den beiden bayrischen Fahrern, Huber verliert einige Plätze.

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Eine tolle Vorstellung bot auch der Ungar György Makai, der vom P8 auf den dritten Platz fuhr. Vierter wurde Manfred Zaunbauer vor Georg Steffny und Lehel Laczko. Die Rookie-Wertung holte sich Hans Wagner. Die Silberfuchs-Wertung (für Fahrer 50+) gewinnt Dieter Karl Anton.

Formel Historic, Rennen 2 am Sonntag:

Robert Stefan war auch der zweite Sieg in Misano nicht zu nehmen, aber Roland Wiltschegg fuhr ihm direkt im Nacken. Dritter wurde Peter Peckary. Die Formel Ford 1600 gewinnt wieder Rainer Schrems vor Johann Kowar. Gerhard Lehninger konnte leider nicht mehr starten. Zweiter der moderneren Formel 3 wurde hinter Sieger Peckary Richard Grafinger vor Gottfried Kult, beide Ralt RT30. Bruno Huber wurde bei den älteren Formel 3 Zweiter hinter Roland Wiltschegg. Die Sports 2000 holt sich nochmals Markus Deutsch vor Andreas Floth und Andreas Stich. Die Formel Libre gewinnt Günter Ledl.

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Zum nächsten Rennen geht es mit voller Spannung. Georg Böhringer führt ex aequo mit Bruno Huber (beide 41 Punkte) gefolgt von Hannes Kowar und Roland Wiltschegg (beide 40) und Rainer Schrems und Walter Vorreiter (beide 39). Andreas Floth liegt mit 38 Punkten ebenfalls im Spitzenfeld.

Young Timer, Rennen 2 am Sonntag:

Erwartungsgemäß setzt sich Stephan Jocher wieder an die Spitze vor Michael Hollerweger und Michael Fischer. In der Mitte des Rennens dann der Führungswechsel, Michael Hollerweger gewinnt vor Jocher und Fischer. Jocher hatte Getriebeprobleme (kein 3. Gang) und war froh, das Auto noch auf den 2. Platz nach Hause zu fahren.

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Ein tolles Duell gab es in der Klasse bis 3500ccm, René Terlep gelang es in der letzten Runde noch Norbert Greger zu überholen, eine feine Vorstellung des Steirers! Die Klasse bis 2000cc holt sich Franz Grassl vor Florian Stahl. Sieger der Klasse bis 2500ccm wurde der Schweizer Giuseppe Pironaci, der ein tolles Rennen fuhr und sensationell als Gesamtvierter ins Ziel kam. Zweiter der Klasse bis 2500cc wurde Stephan Piepenbrink vor Marco Hürbin. Hinter Michael Fischer wurde Matthias Jocher zweiter der Klasse bis 3000cc vor Martin Tahedl. Christoph Gürtler gewinnt die Klasse über 4000cc vor Sergio Savoca und Gerhard Jörg. Die Tourenwagen open bis 3000cc gewinnt Albino Mazzaro vor Vincenco Cencini und Philipp Kluckner. Die großen TWO gewinnt Romelio Pettinelli vor Giancarlo Canetti, beide Ferrari 550 Marinelli.

Michael Fischer führt die Gesamtwertung mit 78 Punkten an, gefolgt von Michael Hollerweger (58) und Michael Hofer und Franz Grassl (je 51). Bester Tourenwagen Open Pilot ist Philipp Kluckner mit 42 Punkten.

Histo Cup K und STW, Rennen 2 am Sonntag:

Turbulenter Start: Bolliger geht vor Georg Steffny in Führung, diese hält jedoch nicht lange, Massimo Guerra (versäumte den Start und musste aus der Boxengasse starten) schießt mit seinem Porsche 935 K3 ganz nach vorne an die Spitze und gewinnt vor Bolliger und Georg Steffny. Die Klasse K bis 1000cc geht wieder an Thomas Kaiser vor Bernhard Deutsch. Sieger der Klasse K bis 1300 wurde der Italiener Daniele Vettoretti.

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Bis 2000cc siegt Günther Stephan, MG-B. Bis 4000cc holt sich Alfred Weissengruber den Sieg. Spannend die Klasse K über 4000cc, David Becvar gewinnt vor Jaroslav Rejka und Gerhard Witzany. Die STW bis 2000cc gewinnt Walter Spatt, VW Golf vor Herbert Möglin und Nina Gumpenberger, Alfa GTV. Bis 2500cc gewinnt Michael Steffny.

In der Anhang K Gesamtwertung liegen die Tschechen Jaroslav Rejka (53) und David Becvar (52) in Führung, gefolgt vom Italiener Daniele Vettoretti (51). Bester Österreicher ist derzeit der junge Oberösterreicher Thomas Kaiser mit 50 Punkten.

Die STW Gesamtwertung führt der Schweizer  Roger Bolliger mit 66 Punkten an, gefolgt vom Duo Sebastian Langoth/Walter Spatt mit 59 Punkten und Albert Gallersdörfer mit 50 Punkten.

BMW 325 Challenge, 2. Rennen:

Turbulenz vor dem Rennen, Gewitterwolken zogen auf und gerade beim Vorstart fing es auch zu regnen an. Alle wechselten noch schnell auf Regenreifen und los ging es. In der Einführungsrunde verlor Jürgen Huber ein Rad (!) und das erforderte noch eine weitere „Formation Lap“. Dann ging es aber tatsächlich los. Gleich in der dritten Kurve touchierte Dieter Karl Anton Hans Wagner, der seinerseits Georg Steffny ins Aus bugsierte und auch noch Manfred Zaunbauer traf. Vorne zuerst Rettenbacher, dann konnte Heribert Haimerl angreifen und übernahm die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Zweiter wurde Rettenbacher vor György Makai und Manfred Zaunbauer. Speckmaier wurde Fünfter vor Matthias Heinemann und Georg Steffny, der vom Ende des Feldes abermals eine tolle Aufholjagd startete.

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Heribert Haimerl konnte mit dem Sieg und dem zweiten Platz im ersten Rennen die Führung (132 Punkte) weiterhin behaupten, Luca Rettenbacher bleibt ihm mit 121 Punkten aber dicht auf den Fersen. Dritter ist Jürgen Huber (88), dicht gefolgt von György Makai mit 85 Punkten.

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Misano Adriatico war ein ganz tolles Rennwochenende. All jene die dabei waren, werden dies gerne bestätigen. Wir kommen wieder!

2. Informationen Histo Cup Pannoniaring – 3. bis 5. Juli 2015

Am Pannoniaring haben wir wieder ein traditionelles Histo Cup Rennwochenende. Alle Rennserien werden wieder „getrennt“ an den Start gehen. Die „Rennveranstaltung“ geht  über zwei Tage (Samstag und Sonntag).
Wir schreiben wieder ein 1-Stundenrennen in Kooperation mit „RAVENOL“ – für Kunden gratis – aus. Zusätzlich gibt es am Freitag, den 3. Juli einen

 Race-Performance Track Day

mit vielen Testvarianten und zu sehr moderaten Preisen, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Ausschreibung und Anmeldeformular findet man auf der Homepage www.histo-cup.at.

Der Track Day kostet EUR 300,00 (von 09. bis 17.00 Uhr). Es können auch nur der Vormittag (09.00-13.00 Uhr) für EUR 180,00 oder Testsessions am Nachmittag für EUR 50,00 für jeweils eine ½ Stunde gebucht werden.

Dies gibt allen Teilnehmern ausreichend die Möglichkeit zum Testen, freien Fahren und gewährleistet eine relativ „stressfreie“ Anreise und weniger Hektik beim Fahrerlageraufbau. Am Pannoniaring fahren wir mit allen Rennserien wieder einmal je ein Qualifying und Rennen am Samstag und Sonntag. Bitte beachtet diesbezüglich den Zeitplan.

Nennschluss:

Der Nennschluss für das Rennen am Pannoniaring ist der 25. Juni 2015. Bitte unbedingt rechtzeitig online nennen und das Nenngeld einzahlen, vielen Dank!

Fahrerlager:

Dadurch, dass wir diesmal alleine veranstalten, wird es voraussichtlich keine „Platznot“ geben. Trotzdem bitten wir alle Teilnehmer auch auf die Kollegen Rücksicht zu nehmen und die Zelte „platzsparend“ aufzubauen. Bitte den Fahrerlagerplan im Internet beachten!

Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstagabend – 18.00 Uhr möglich. Bitte dem Platzeinteiler unbedingt Folge leisten. Teilnehmer mit Trucks bitten wir, sich im Vorfeld mit uns in Verbindung zu setzen.

Boxen:

Es stehen im hinteren Bereich 13 Doppelboxen (für je 2 Fahrzeuge) und im vorderen Bereich an der Boxengasse 20 Einzelboxen zur Verfügung. Boxenreservierungen bitte an info@histo-cup.at senden. Kosten: Doppelbox EUR 150,00/Tag, Einzelbox EUR 100,00/Tag. Es sind noch einige Boxen verfügbar.

Administrative und technische Abnahme:

Donnerstag, 2. Juli 2015 – 19.00 – 21.00 Uhr (freiwillinge Abnahme)

Freitag, 3. Juli 2015 –  08.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, 4. Juli 2015 – 07.00 – 09.00 Uhr

Die technische Abnahme erfolgt in gewohnter Manier, Otto Tylmann und sein Assistent gehen von Fahrzeug zu Fahrzeug.

Bitte beachten:Es werden ab dem Qualifying nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben!

Fahrerbesprechungen:

Im Hotelgebäude im 1. Stock. Es gilt Anwesenheitspflicht. Bitte pünktlich erscheinen.

Freitag, 3. Juli 2015

18.30 Uhr                  Histo Cup K, STW und Formel Historic
18.45 Uhr                  Young Timer und BMW 325 Challenge

Samstag, 4. Juli 2015

11.00 Uhr                  Classica Trophy

Zeitplan Pannoniaring  

3. Juli Testtag (siehe Plan in den e-mail news und auf der homepage)
4. und 5. Juli Qualifying und Rennen (Zeitplan online bei den Terminen!)

Siegerehrungen Samstag: nach dem 1- Stunden Rennen am Boxendach. Siegerehrungen Sonntag: jeweils 15 Minuten nach jedem Rennen am Boxendach.

Ausschreibung zum Testtag und die Ausschreibung vom RAVENOL Motoröl 1-Stunden Rennen online bei den Downloads. .

3. Rennfahrer Casting

Unser Sponsorpartner „derMarkt24.com“ veranstaltet gemeinsam mit dem Histo Cup ein Rennfahrer Casting. Wer jemand kennt, der gerne Rennfahrer(in) werden will, zwischen 17 und 24 Jahre alt ist, bitte bewerben unter:
http://www.wm-pool.com/bmw-325-challenge.html

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Dem Sieger(in) winkt eine volle Rennsaison in der BMW 325 Challenge 2016! Das Casting endet Mitte Oktober. Der Sieger(in) wird auf der Racing Show in Wels (24. bis 26. Oktober vorgestellt.

4. Impulsseminar „Mentale Kräfte“ mit Manuel Horeth

Wegen dem großen Erfolg des ersten Seminares in Seewalchen wird das Impulsseminar mit dem Mentalisten „Manuel Horeth“ in Salzburg wiederholt.

Termin: 30. Juni 2015, WM-Pool Headoffice Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 136, 2. Stock, Beginn 19.30 Uhr

Die Teilnahme ist für Histo Cup Mitglieder und Freund kostenlos! Bitte per Mail anmelden.

So liebe Freunde der historischen Abteilung, das war´s wieder.

Ich wünsche allen Teilnehmern noch eine schöne Zeit zwischen unseren Rennen, viel Erfolg beim Schrauben und dann eine gute Anreise zum Pannoniaring.

Bis dahin verbleibe ich wie immer mit dem Gruß

„auf die Historischen“

P.S: Aktuelle Nennliste, Boxenplan und Fahrerlagerplan sowie der aktuellste Zeitplan
für den Pannoniaring sind auf der Homepage (Termine/Pannoniaring) ersichtlich.

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Mozartpreis Salzburgring

Das herrliche Wetter am Salzburgring – speziell im Frühjahr nicht immer garantiert – bescherte den Fahrern und den vielen Fans sehr spannende Rennen und Rennaction vom Allerfeinsten. Vor und am Samstag waren der Histo Cup, die Young Timer, die BMW 325 Challenge und die Classica Trophy bereits mit den ersten Rennen die Hauptakteure und verzückten die Zuschauer auf den gefüllten Tribünen. Am Sonntag dann die Histo Cup Rennen vor und nach der TCR-International Series, die ebenfalls sehr spannende Rennen bot und mit Sicherheit Zukunftspotenzial bietet. Rund 150 historische Rennfahrzeuge waren beim TCR Race Weekend am Salzburgring aktiv, dazu gesellten sich noch die rund 15 Rennfahrzeuge der neuen TCR. Histo Cup bis 2500ccm, Rennen 1, Samstag:

Gleich in der zweiten Runde ein Schrecksekunde für den Polesetter: Christian Bernard verliert in der Fahrerlagerkurve ein Rad und zog dazu noch eine Ölspur, Michael Steffny wich aus und verlor ein wenig den Anschluss an Toni Schell und Martin Sahl. Die Aufholjagd wurde immer wieder durch Überrundungen unterbrochen, schließlich siegte verdient Toni Schell vor Martin Sahl und Michael Steffny. Ein sehenswertes Duell lieferten sich Thomas Kaiser, Mini Cooper und Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR, das der Puch-Pilot hauchdünn für sich entscheiden konnte. SONY DSC   Rennen 2, Sonntag:

Die drei schnellsten Piloten gaben auch am Sonntag die Pace vor und boten eine regelrechte Motorsport-Show. Die Führung wechselte mehrmals zwischen Schell, Sahl und Steffny. In Jeder Runde wurden die Zuschauer auf den Rängen lauter vor Begeisterung. Letztlich siegte der Lokalmatador Michael Steffny hauchdünn vor Martin Sahl (0,2 Sek.) und Toni Schell (0,5 Sek.). „Es hat uns Dreien richtig Spaß gemacht so zu kämpfen, das kann man aber nur mit erfahrenen Piloten machen, da weiß jeder, was der andere macht“ , so der Sieger. Auch in den anderen Klassen gab es sehenswerte Duelle. M.Steffny-T.Schel-M.sahl Histo Cup über 2500ccm, Rennen 1:

Die Zuschauerränge füllten sich wieder als die „V8-Ballermänner“ beim Vorstart die Motoren aufheulen ließen. Polesetter Roger Bolliger setzte sich sofort vor Alexander Lienau und Wolfgang Lange in Führung, dicht gefolgt von Hubert Färber. Alexander Lienau gelang es, mit seinem McLaren Sportwagen den starken Pontiac von Bolliger zu überholen und gewann das erste Rennen vor Bolliger und Hubert Färber, Ford Mustang. Schnellster Pilot bis 4 Liter war Gabriel Geissler, BMW M1, vor Toni Stoiber, Porsche 911 RS und Georg Steffny, BMW 320 Gruppe 5. Alexander Linau-Hubert FärberRennen 2, Sonntag:

Roger Bolliger konnte im zweiten Rennen zunächst den Spieß umdrehen und lag lange vor Alexander Lienau. Am Ende des Rennens konnte der Schweizer den Sportwagen aber nicht halten, Lienau gewinnt auch das zweite Rennen vor Bolliger und dem Deutschen Wolfgang Lange, der ebenfalls einen McLaren Sportwagen pilotierte. Roger-Bolliger Young Timer bis 2500ccm, Rennen 1, Samstag:

Das erste Rennen gewann Herbert Leitner, Toyota Corolla, vor Franz Grassl, BMW 320IS und Markus Kalkert, BMW 325i. Florian Stahl wurde hinter Leitner und Grassl Dritter der Klasse bis 2000ccm. Zweiter der Klasse bis 2500ccm wurde hinter Kalkert Franz Oelmayer vor Oliver Parg, beide BMW 325i. Herbert-Leinter-Franz Grassl Rennen 2, Sonntag:

Auch das zweite Rennen gewann Herbert Leitner vor Franz Grassl. Dritter wurde diesmal Michael Grontzki, BMW 325i. Eine sensationelle Vorstellung gab diesmal die Oberösterreicherin Steffi Klapfenböck , die in diesem Rennen Gesamtfünfte und Wweite der Klasse bis 2500ccm wurde. SONY DSC Young Timer über 2500ccm, Rennen 1, Samstag:

Stefan Ertl, Porsche 997 Cup, wurde im Qualifying die beste Zeit gestrichen (erzielt unter gelber Flagge) und wurde daher auf den sechsten Startplatz zurück versetzt. Dennoch gewann er das Rennen vor seinen Markenkollegen Stephan Jocher und Simon Sagmeister (beide Porsche 996 Cup). Ein sehenswertes Duell lieferten sich Michael Hollerweger, Porsche 996 und Gerald Fischer, BMW Z4. SONY DSC Jocher gewinnt vor Sagmeister und Hollerweger die Kategorie der Youngtimer, während Ertl vor Gerald Fischer die Kategorie der Tourenwagen open über 3000ccm gewann. Die Klasse Young Timer bis 3000ccm gewann Michael Fischer, BMW M3 vor Matthias Scheifl, Seat Leon und Herbert Bürgmayr, Alfa 75. Die Klasse über 4000ccm gewinnt Hans Huber, Audi A4 V8 vor Christoph Gürtler, BMW V8 und Gerhard Jörg, Chevrolet Corvette. Die Kategorie Tourenwagen Open bis 3000ccm holt sich Michael Zasche vor Philipp Kluckner und Markus Karlinger, alle Mini Cooper Works.

Rennen 2, Sonntag:

Stefan Ertl gewinnt wieder vor Stephan Jocher und Simon Sagmeister, alle Porsche. Gerald Fischer konnte den Spieß umdrehen und platzierte sich als Gesamtvierter vor Michael Hollerweger. Die Kategoire bis 3000ccm holt sich wieder Michael Fischer vor Michel Hofer, Seat Leon und Martin Tahedl, BMW 325i 2.7. SONY DSC Über 4000ccm gewinnt Gerhard Jörg vor Christoph Gürtler und die Tourenwagen Open bis 3000ccm holt sich wieder Michael Zasche vor Philipp Kluckner und Markus Karlinger, alle Mini Cooper Works.

BMW 325 Challenge: Rennen 1, Samstag:

Polesetter Heribert Haimerl setzte sich anfangs in Führung, wurde jedoch gleich einmal von Jürgen Huber bedrängt und überholt. Die beiden lieferten sich ein sehenswertes Duell mit allen Finessen. Dahinter tobte ein Vierkampf zwischen Matthias Heinemann, Manfred Zaunbauer, Max Speckmaier und Josef Unterholzner. Haimerl wagte in der Fahrerlagerkurve in der letzten Runde noch einen Angriff und kam von der Strecke ab, konnte jedoch den zweiten Platz noch ins Ziel retten. SONY DSC Dritter wurde Manfred Zaunbauer. In der letzten Kurve touchierten Unterholzner und Heinemann und auch Max Speckmaier war in dem Kampf mit dabei. Diese drei verloren die Plätze und so konnte der junge Ungar Lehel Laczko vor seinem Landsmann György Makai Vierter werden. Die Rookie-Wertung gewinnt Fabian Ohrfandl.

Rennen 2, Sonntag:

Mit großer Spannung wurde das letzte Rennen des Tages erwartet. Mit dabei auch wieder Luca Rettenbacher, der das erste Rennen auslassen musste, weil er noch beim 12 Stunden Rennen in Zandvoort aktiv war. Er hatte im Qualifying Pech und konnte nur als 16. an den Start gehen. Vorne gab es wieder den Zweikampf Huber gegen Haimerl. Heinemann-Zaunbauer Huber gewinnt wieder knapp vor Haimerl und Luca Rettenbacher, der sehr gut aufholte und auch von den vielen Kämpfen vor ihm profitierte. Zaunbauer wurde vor Heinemann Vierter. Die Rookie Wertung holt sich wieder Fabian Ohrfandl. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Histo Cup Serien boten wirklich Motorsport vom Allerfeinsten, es gab auch von den Veranstaltern der TCR, vertreten durch Promotor Marcello Lotti, nur volles Lob!

Nächste Station ist Misano (Italien) vom 12. bis 14. Juni 2015.

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