Slovakiaring – 6. Lauf zum Histo Cup 2015

Der Höhepunkt der diesjährigen Sommerhitze machte den rund 140 Teilnehmern und den „Maschinen“ am Slovakiaring mächtig zu schaffen. Die Qualifyings am Samstag verliefen jedoch ohne besondere Vorkommnisse, die Favoriten setzten sich mehrheitlich durch. Die Classica Trophy und die Ferrari Trophy hatten ihre Wertungsläufe 1 bzw. 2 ehe am späteren  Nachmittag das Ravenol 1 Stunden Endurance Rennen auf dem Programm stand. Die Pole dafür holte sich der Tscheche  Milan Valasek gefolgt von Andreas Fojtik, beide Ginetta G50.

Ravenol 1-Stunden Rennen:

Im Rennen konnte sich zuerst Markus Weege mit seinem BMW M3 E36 in Führung setzen nach einigen Runden setzte sich jedoch der tschechische Polesetter an die Spitze und gewann das Rennen vor Andreas Fojtik, beide Ginetta G50 und dem Duo Markus Weege/Michael Bahnholzer, BMW M3 E 36.

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Der als letzter gestartete Italiener Giancarlo Pedetti zeigte mit seinem Ferrari 550 eine tolle Show, er kam bis zum dritten Platz nach vorne ehe er beim Boxenstopp wegen der Radaufhängung einen längeren Aufenthalt hatte. Letztlich reichte es noch für den 5. Gesamtrang. Michael und Markus Fischer gewannen die Klasse Young Timer über 3000ccm. Hinter Weege / Bahnholzer platzierten sich in der Klasse Young Timer bis 3000ccm Stefan Piepenbrink, BMW M3 E30 als Zweiter und Das Duo Markus Kalkert/Bianca Maier als Dritte.

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Die BMW Challenge Wertung war eine klare Sache für das Team Josef Unterholzner/Luca Rettenbacher vor Christian Lobentanz/Leopold Unger und Wolfgang und Alexander Maier.

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Die Historische Wertung bis 2500ccm holten sich Thomas Dätwyler/Robert Dubler, Opel Kadett. Die Historischen über 2500ccm gewannen Robert Dubler/Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette vor Egmont Wimmeder, Jaguar E Type vor Gerhard und Astrid Witzany, Ford Mustang. Die Wertung der Tourenwagen Open bis 3000ccm holten sich Thomas Dätwyler/Amanda Hennessy, Renault Clio.

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Die Schweizer zeigten in diesem Rennen, dass man mit ausgeklügelten Strategien und Fahrerwechseln mit allen Fahrzeugen aufs Podest fahren kann.

Ein tolles Rennen ging mit der Siegerehrung gegen 18.00 Uhr zu Ende. Danach „duftete“ es im Fahrerlager herrlich nach Gegrilltem und so manche Bierchen bzw. „Spritzer“ halfen den Rennfahrern und Teammitgliedern über die letzten Stunden der Hitze hinweg. In der Nacht kam dann das erlösende Gewitter mit der dringend notwendigen Abkühlung.

Histo Cup K und STW, Rennen 2:

Polesetter Roger Bolliger, Pontiac Trans AM setzt sich knapp vor Wolfgang Lange, Chevrolet Can AM in Führung, gefolgt von Michael Steffny und Erwin Warislowich, beide BMW 320 Gruppe 5 und Manfred Irger, Ford GT 40. Bolliger flog im Infield ab und somit gewann Wolfgang Lange vor einem toll fahrenden Erwin Warislowich und Michael Steffny.

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Die Klasse K bis 2000cc gewinnt Christoph Eckhart vor Helmut Gähr, beide Ford Escort. K bis 4000cc gewinnt sicher Walter Schropper, Jaguar E Type vor Alfred Weissengruber, BMW 635i und Peter Dubsky, Jaguar D-Type. K über 4000ccm gewinnt David Becvar vor Jaroslav Rejka, beide Jaguar XJS und Gerhard Witzany, Ford Mustang.

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Harter Kampf bei den STW Piloten bis 2000cc. Sieger wurde Albert Gallersdörfer, Opel Kadett vor Sebastian Langoth, VW Golf und Erich Pedrakovits, Ford Escort. STW bis 4000cc gewinnt Erwin Warislowich vor Michael Steffny. STW über 4000cc gewinnt Manfred Irger, Ford GT 40 vor Michael Baumann, Ford Mustang und Roger Bolliger, der nach seinem Abflug es noch in die Wertung schaffte.

BMW 325 Challenge, Rennen 1:

Fulminanter Start, Polesetter Heribert Haimerl setzt sich vor Luca Rettenbacher in Führung. Einen tollen Start hatte Dieter Karl Anton, der sich von P 7 auf den dritten Platz setzte. Dahinter ein toller Kampf um die Positionen. Matthias Heinemann kämpft mit Gyögy Makai um den vierten Rang, sensationell unterwegs Gerald Hofer, der anfangs auf P 6 lag.

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Luca Rettenbacher überholte Haimerl in der dritten Runde, Josef Unterholzner, Lehel Laczko und Matthias Heinemann gerieten in der zweiten Kurve aneinander, Laczko touchierte Heinemann, der aber weiterfahren konnte. Heinemann startete eine tolle Aufholjagd und konnte noch Dieter Karl Anton vom dritten Platz stoßen.

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Lehel Laczko fightete etwas zu hart mit Unterholzner und beide flogen ab. Die Rennleitung lud beide Herrschaften zu einem Gespräch, diesmal gab es eine Strafe gegen den jungen Ungarn, er wurde wegen unsportlichem Verhalten und wegen Unsportlichkeit des Teamchefs disqualifiziert und aus der Veranstaltung ausgeschlossen.

Rettenbacher liegt nach dem Sieg vor Haimerl und Heinemann punktegleich an der Gesamtwertung. Die Rookiewertung gewinnt Fabian Ohrfandl vor Hans Wagner und Gabor Meklvi. Die +50 Wertung holt sich mit einem feinen vierten Gesamtrang Dieter Karl Anton!

Für das zweite Rennen werden die ersten acht Positionen umgedreht somit steht Tim Meyer auf Pole und Gerald Hofer neben ihm in der ersten Reihe. Für besondere Spannung ist gesorgt.

Bei der Siegerehrung hatten wir diesmal tatkräftige Unterstützung vom Team Sharkbrook, die nicht nur die Preise für die Rookies stiften sondern auch für die Gridgrils sorgten.

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Teameigner Christoph Huber hatte auch selbst ins Lenkrad gegriffen und pilotierte zuerst den Toyo BMW und danach (er hat ihn kameradschaftlich an Matthisas Heinemann abgetreten) mit dem BMW von Matthias Stepanek von MS Racing.

Young Timer, Rennen 1:

Die beiden Ginetta G50 hatten wohl Tribut an die Hitze beim 1-Stunden Rennen zahlen müssen bzw. Andreas Fojtik kollidierte mit Gerhard Jörg und musste w.o. geben. So gewann Michael Hollerweger, Porsche 996 Cup das Rennen mit 5 Sekunden Vorsprung auf Markus Weege, BMW M3 E 30 und Rene Terlep, BMW M3 E 46.

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Die Klasse bis 2000ccm Gewinnt Julo Koncek, Vectra STW vor Herbert Leitner, Toyota Celica und Franz Grassl, BMW 320IS. Leitner zeigte eine tolle Aufholjagd von ganz hinten, da es im Qualifying keine Zeit hatte. Die Klasse bis 2500cc holt sich Stephan Piepenbrink, BMW M3 E30 vor Markus Kalkert, BMW 325i und Klaus Holzinger, beide BMW 325i. Hinter Markus Weege holt sich Michael Hofer, Seat Leon den zweiten Platz in der Klasse bis 3000cc knapp vor Andreas Absmann, BMW 325i Touring. Michael Fischer hatte Probleme und belegte nur den 5. Rang. Die Klasse über 4000cc gewinnt Christoph Gürtler BMW V8 vor Gerhard Jörg, Chevrolet und Klaus Rath, Audi Turbo.

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Markus Karliger, Mini Cooper Works gewinnt die Klasse der Tourenwagen Open bis 3000cc vor der Amerikanerin Amanda Hennessy, Renault Clio und Philipp Kluckner, Mini Cooper Works.

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Der Anfangs führende Kluckner musste zuerst Karlinger ziehen lassen und dann auch noch Hennessy, die Reifen des Tirolers waren am Ende. Giancalo Pedetti gewinnt die Klasse TWO über 3000ccm vor Andreas Fojtik, Ginetta G50.

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Formel Historic, Rennen 1:

Sieger wurde der Wiener Roland Wiltschegg, Ralt RT1 vor Peter Peckary, Reynard und Walter Vorreiter, Ralt RT 31. Peckary lieferte sich mit Wiltschegg ein herzerfrischendes Duell, dass der Wiener Routinier für sich entschied.

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Sieger der Formel Ford 1600 wird Helmut Scheuch, Swift. Die Klasse Formel Ford bis 2000cc gewinnt Evita Stadler. Die Formel Libre holt sich Günter Ledl, Ralt. Die jüngeren Libre gewinnt Karl Neumayer als Gesamtvierter des Rennens.

Histo Cup K und STW, Rennen 2:

Bei herrlichem Wetter und wieder sommerlichen Temperaturen wurde pünktlich um 13.30 Uhr das zweite Rennen gestartet. Gewonnen hat wieder Wolfgang Lange mit dem STW Sportwagen Chevrolet Can AM vor Roger Bolliger, Pontiac Trans Am, der von ganz hinten gestartet ist. Dritter wurde Erwin Warislowich mit seinem BMW 320 Gruppe 5. Die Klasse K bis 2000cc gewinnt der Wiener Christoph Eckhart vor Helmut Gähr. Bis 4000cc siegte nochmals der Niederösterreicher Walter Schropper vor Alfred Weissengruber und Peter Dubsky. K über 4000 gewinnt David Becvar vor Jaroslav Rejka und Robert Dubler. Becvar baute damit seinen Vorsprung im Gesamtklassement weiter aus.

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Die Klasse STW bis 2000cc gewinnt der Deutsche Albert Gallersdörfer vor Walter Spatt und Peter Pöschl, Ford Escort. STW bis 4000 gewinnt Erwin Warislowich vor Michael Steffny, beide BMW Gruppe 5. STW über 4000cc gewinnt Roger Bolliger vor Manfred Irger und Gerhard Witzany.

BMW 325 Challenge, Rennen 2:

Mega Action gleich in der ersten Kurve, Luca Rettenbacher verbremste sich auf Position acht und fand sich am Ende des Feldes wieder. DKA führte anfangs, dann Tim Meyer ehe Heribert Haimerl die Führung übernahm. Matthias Heinemann setzte sich von Position 5 aus Schritt für Schritt nach vorne, überholte Dieter Karl Anton, Tim Meyer und nahm die Verfolgung von Haimerl auf.

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In der letzten Kurve versuchte er noch eine Attacke, aber Haimerl konterte. Er gewinnt denkbar knapp vor Heinemann und dem Ungarn György Makai. Die Rookie Wertung holte sich wieder Fabian Ohrfandl vor Hans Wagner und dem Ungarn Gabor Melkvi. Dieter Karl Anton war als Gesamtvierter wieder schnellster +50 Pilot.

Young Timer, Rennen 2:

Spannend hielt Giancarlo Pedetti das Rennen mit seinem Ferrari 550, der lange den Führenden Michael Hollerweger knapp folgte. Gegen Ende des Rennens traten jedoch Probleme auf und er musste sich noch das feine Überholmanöver von René Terlep, BMW M3 E46 gefallen lassen. Gesamtsieger Michael Hollerweger siegt auch in der Klasse bis 4000cc vor Markus Fischer, BMW.

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Die Klasse bis 2000cc gewinnt diesmal Herbert Leitner, Toyota Corolla vor Franz Grassl und Florian Stahl, beide BMW 320IS. Die Klasse bis 2500cc gewinnt Stephan Piepenbrink vor Karl Holzinger und Karl Oppitzhauser, alle BMW. Bis 3000cc gewinnt Michael Hofer, Seat Leon vor Andreas Absmann, BMW. René Terlep holt sich als Gesamtzweiter den Sieg in der Klasse bis 3500cc. Die Young Timer über 4000cc gewinnt Gerhard Jörg, Chevrolet vor Christoph Gürtler, BMW.
Die TWO bis 3000ccm holt sich diesmal nach erneutem Zweikampf Philipp Kluckner vor Markus Karlinger und Amanda Hennessy. Die TWO über 3000cc gewinnt abermals der Italiener Giancarlo Pedetti mit seinem Ferrari 550.

Formel Historic, Rennen 2:

Große Probleme für den Leader Roland Wiltschegg, er musste seinen Ralt RT 1 in der 7. Runde abstellen. Walter Vorreiter, Ralt RT 31 gewinnt das Rennen vor Peter Peckary und Richard Grafinger. Die Formel Ford Wertung holt sich Helmut Scheuch. Günter Ledl gewinnt die Formel Libre.

Classica Trophy:

Die Classica Trophy fährt an einem Rennwochenende drei Wertungsläufe die addiert werden. Die Solowertung gewinnt – nach dem Ausfall von Favorit Bernhard Zimmermann – Franz Altmann, der mit dem LEDL RS vor dem Salzburger Manfred Engl, Alfa Romeo und Astrid Witzany, Ford Mustang.

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Die Wertung der Teilnehmer mit Co-Pilot holt sich das Grazer Team Wilfried Lind/Wolfgang Ringwald mit 4 Hunderstel Vorsprung auf die Salzburger Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa 75 und den Wienern Georg Gimenez/Eva Ponesch, Alfa Romeo.

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