Vorinformationen Grobnik/Rijeka 9. bis 11. Juni 2017

Liebe Motorsportfreunde!

Nach drei sehr ereignisreichen Rennwochenenden leiten wir mit unserem Ausflug nach Kroatien die „Sommerrennen 2017“ ein.

Vorab noch ein kleiner Rückblick auf Salzburg. Leider hat es beim letzten Rennwochenende auch zwei Rennfahrzeuge gegeben mit Feuer als Folge der technischen Gebrechen. Fatal war, dass einige Feuerlöscher nicht funktioniert haben, obwohl alle Geräte ein gültiges Prüfzeichen vom April 2017 hatten. Wir buchen die Rennstrecke mit Streckensicherung und gehen natürlich davon aus, dass die Geräte in Ordnung sind und auch funktionieren. In diesen beiden Fällen gibt es eine Meldung zur Sportbehörde um Aufklärung.

Sportlich war das Rennwochenende ein voller Erfolg, speziell der Livestream von der Firma Kart Data war hervorragend. Leider sind die Übertragungskosten sehr hoch. Dennoch wir auch bei unserem Finale im September den Livestream wieder haben.

Nun in der Folge die ersten Informationen zu unserem Rennen in Grobnik / Kroatien:

Unser Race Service Center „RSC“ ist in Kroatien und am Pannoniaring der Veranstalter. Ausgeschrieben sind alle Kategorien und Klassen. Erstmals werden bei den historischen Tourenwagen Anhang K und STW separate Rennen fahren. Wir bitten alle Fahrer dringend die Nennung abzugeben, da wir die Papiere früher als sonst beim Veranstaltungsort abgeben müssen.

  1. Lage und Adresse der Rennstrecke

Grobnik / Rijeka liegt etwa 20 Km von Rijeka entfernt auf einem Hochplateau über der Adria, direkt an der Autobahn Rijeka-Zagreb. Von der slowenisch/kroatischen Grenze sind es noch genau 40 Autobahnkilometer an Rijeka vorbei.

Adresse: 51219, Soboli, Kroatien

Telefon: +385 51 259 222

Streckenlänge: 4.168 km (2.589,88 mi)

Eröffnung: 1978

Kurven: 15

Anreise:

Von Österreich kommend über Villach, Karawankentunnel nach Ljubljana und weiter nach Postonja, dann Bundesstraße bis zur kroatischen Grenze. Von dort noch 40 Km Autobahn bis zur Rennstrecke.

Von Italien kommend an Triest vorbei zur slowenischen und kroatischen Grenze, dann derselbe Weg zur Rennstrecke.

Bitte „Reisedokumente“ nicht vergessen, Kroatien ist zwar schon in der EU aber es wird noch an der Grenze kontrolliert. Auf der Rennstrecke kann man überall mit EURO bezahlen. In den kleinen Restaurants in der Umgebung empfiehlt sich die Landeswährung.

  1. Fahrerlager und Einfahrtmöglichkeiten

Donnerstag, 8. Juni ist noch eine große Veranstaltung und wir können daher erst am Freitag, 9. Juni 2017 ab 08.30 Uhr das Fahrerlager beziehen. Es gibt jedoch die Möglichkeit vor der Rennstrecke (beim Flugfeld) zu parken und auch die Nacht zu verbringen. Das Restaurant hat geöffnet und hat eine sehr gute Qualität.

Die Rennstrecke versucht auch einen Teil des Fahrerlagers früher zu öffnen bzw. eine Wartezone zu errichten.

Die Kroaten heben eine „Tourismusabgabe“ in der Höhe von EUR 5,00/Tag für alle Leute ein, die im Fahrerlager übernachten. Die Fahrer sind im Nenngeld inkludiert.

Für Leute die in Hotels wohnen, ist das im Zimmerpreis inbegriffen. Die Abgabe ist vor Ort zu bezahlen.

  1. Boxen und Garagen

Es gibt in Grobnik nur 10 Boxen für je max. 4 Autos. Dies sind die Boxen 1 bis 10. Weiters gibt es 5 „Garagen“ – vier davon mit 25qm und eine mit rund 40qm die haben das Garagentor nach „hinten“, d.h. das Tor ist  nicht in der Boxengasse. Diese Garagen sind auch günstiger.

Die Boxen kosten EUR 400,00 für das Wochenende, die Garagen kosten EUR 200,00 (25qm) bzw. EUR 250,00 (40qm). Siehe dazu den Boxenplan auf der Homepage.

Die Boxen 1-2 und 7-10 und die Garagen können bereits am Freitag ab 08.30 bezogen werden. Die Boxen 3-6 werden am Freitag  noch bis 13.00 Uhr für eine Autopräsentation genutzt und sind dann beziehbar.

  1. Tankstelle

Es gibt im Fahrerlager eine Tankstelle mit einem 101 Oktan Benzin für EUR ,60/Liter.

Die Tankstelle ist ganztägig geöffnet.

  1. Reifenservice

Die RSC ist vor Ort, im Fahrerlager auf der linken Seite – gegenüber der Tankstelle, auf der Seite der Boxengasse. Auch Trade und Service werden dort positioniert. Bitte unbedingt Reifenwünsche vorher bei Georg bekannt geben, da der Transport organisiert werden muss. Die 20% Rabatt auf die Hankook Reifen können nur bei vorbestellten Reifen gegeben werden.

  1. Restaurants

Es gibt im Fahrerlager ein Restaurant und ein Bistro. Die Qualität ist sehr gut, vor allem die „Fischplatte“ ist für Kroatienkenner ein Genuss. Am Hügel im Süd/Westen gibt es auch ein Bistro mit Getränken mit toller Sicht auf die Strecke.

Wir werden die Speisekarte und die Kontaktdaten auf der Homepage bei dem Termin „Rijeka“ veröffentlichen, wenn Teams diesbezüglich „vorbestellen“ wollen. Es wird auch zu den Teams geliefert.

Außerhalb des Ringgeländes ist daneben ein aktives Flugfeld für Sportflugzeuge mit dem Restaurant „Aero Steak“, die hervorragende Küche bieten.

  1. Quartiere

In den benachbarten Orten gibt es auch einige nette Pensionen und Privatzimmer. Informationen diesbezüglich gibt gerne Frau Edita Ferderber vom Ring, sie spricht ein sehr gutes Deutsch!

  1. Freie Trainings am Freitag

Ab 13.30 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit zum freien Fahren bis 20.30 Uhr. Der ganze Tag (13.30 bis 16.30) kostet EUR 200,00 oder man bucht einzelne Stints um EUR 60,00 für 30 Minuten.

  1. Zeitplan

Am Samstag und Sonntag finden vormittags die Qualifyings statt und jeweils am Nachmittag die Rennläufe. Wie versprochen, werden wir in den Sommerrennen die historischen Fahrzeuge einteilen in Anhang K und STW. Siehe dazu den Zeitplan auf der Homepage. Zeitnahme und Livetiming ist vorhanden

  1. WIFI / Internet

Für EUR 4,00 kann ein WIFI Zugang gebucht werden, die Buchung erfolgt an der Kasse neben der Garage 15 im Fahrerlager. Achtung nur Freitagvormittag geöffnet.

  1. Administrative und technische Abnahme

Freitag, 9. Juni von 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 19.00 Uhr, Samstag nach Bedarf ab 07.00 Uhr.

Die administrative Abnahme ist diesmal wieder beim Histo Point im Fahrerlager neben dem RSC Zelt. Der Techniker geht in gewohnter Art und Weise von Zelt zu Zelt.

  1. Fahrerbesprechung

Am Freitag, 9. Juni 2017 um 20.30 Uhr im Besprechungsraum im 1. Stock des Boxengebäudes.

  1. Siegerehrungen

Am Samstag für alle Rennen um 18.30 Uhr beim Podium auf der Rennstrecke. Am Sonntag jeweils 30 Minuten nach den Rennen am Podium im Fahrerlager, neben dem Restaurant.

So, liebe Motorsportfreunde,

das waren die wichtigsten Informationen für das „Auslandsrennen“ in Kroatien. Wir freuen uns sehr auf das Frühsommer Special. Als Gäste begrüßen wir wieder unsere Freunde von Artbauer Race Days, die am Freitag und Samstag mit dabei sind.

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und allenfalls auch schon einen schönen Urlaub vor oder nach diesem Event an der Adria.

Familie Steffny

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Bericht Mozartpreis Salzburgring

Livestreamaufzeichnung: http://histocup.mobile-motions.tv

Histo Cup – Briten, Brände und Bremszonen

Der Histo-Cup Austria traf sich zum dritten Saisonlauf auf dem Salzburgring um den Mozartpreis. War der freitägliche Testtag noch sommerlich heiß, kühlte es am Samstag und Sonntag ein wenig ab, jedoch blieb der prognostizierte Regen aus. Damit waren perfekte Rennbedingungen geschaffen, auch wenn die Zuschauer nicht auf eine Jacke verzichten konnten.

BMW 325 Challenge

Der 17-jährige Max Zupanic stellte seinen BETA-BMW erneut auf den ersten Startplatz vor Matthias Heinemann und Jakob Schober. Da der Histo-Cup am Salzburgring alle Rennen unter gelb bis zur ersten, engen Schikane startet, schien Maxi Zupanic im Hinblick auf seine Überlegenheit wie der sichere Sieger. Ohne jede Feindeinwirkung drehte sich der junge Steirer ausgangs der Schikane hinaus und warf einen sicher scheinenden Rennsieg weg. Auch Leopold Unger folgte seinem jungen Landsmann an der exakt gleichen Stelle, konnte allerdings nicht mehr weiterfahren. Wegen Ungers Auto schickte Rennleiter Harald Lehner das Safety-Car auf die Strecke, wodurch Zupanic seinen großen Rückstand aufholen konnte. Als die Ampel wieder auf Grün schaltete führte Heinemann im BAR-BMW das Feld in Richtung Nocksteinkehre und Zupanic machte den nächsten folgenschweren Fehler, indem er schon vor der Start-Linie einen Konkurrenten überholte. Heinemann kam sofort unter Druck von Jakob Schober und zwei Runden später fand der Student aus Altenmarkt im Pongau einen Weg vorbei am Passauer Geschäftsführer um dem Publikum auch in Salzburg die gleichen Szenen zu liefern wie schon am Red Bull Ring und in Brünn. Ein spannendes Match um den Sieg bis zur Zielflagge, das erneut Schober im AMTEQ-BMW für sich entscheiden konnte. Zu den ersten Gratulanten zählte übrigens auch Walter Lechner, der seinen Schützling genau beobachtete. Zupanic arbeitete sich wieder durchs Feld bis auf Rang 3 vor, musste aber wegen seines Manövers beim Restart nach dem Rennen noch in die Rennleitung. Dort fasste er eine Zeitstrafe aus, wodurch er auf Rang 7 landete. Für die Meisterschaft, die sich zu einem Dreikampf Schober – Zupanic – Heinemann entwickelt nicht so günstig, trotzdem konnte Max die Strafe mit einem blauen Auge leicht verschmerzen. Denn für das zweite Rennen werden die ersten Acht in gestürzter Reihenfolge aufgestellt und damit stand der HTL-Schüler wieder in der ersten Reihe neben Karl Heinz Ruhrberg.

Der Deutsche konnte sich im zweiten Rennen dann auch nicht wirklich lange gegen den Youngster wehren, wodurch der mit deutlichem Vorsprung das Rennen gewinnen konnte. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Heinemann und Schober mussten von P7 und 8 starten und machten sich daran das Feld von hinten aufzurollen. Schober kam jedoch in der Nocksteinkehre dem Simon Brenner zu nahe (der hatte allerdings keine Chance mehr auszuweichen) und fand sich plötzlich im Rallye-Cross Förderprogramm – sprich dem Kiesbeet –  wieder. Geschickt konnte der Vortagessieger sich aus der Kiesgrube befreien, und dann ging die Post ab. Heinemann, bereits auf Rang 4 vorgestoßen, musste aufgeben, da er die Stärke seines Fahrstils offensichtlich zu sehr auf seinen Schalthebel wirken ließ, wodurch dieser abbrach. Schober – angefeuert von der ganzen Familie und vor heimischem Publikum – drehte auf und kämpfte sich relativ rasch wieder auf Platz 3 nach vor. Danach folgte ein rundenlanger, toller und immer fairer Zweikampf mit Manfred Zaunbauer im EUROPACK – BMW. Der Welser Unternehmer musste sich schließlich dem Jungtalent beugen. Somit wurde Schober als Zweiter hinter Max Zupanic abgewunken. Zaunbauer schaffte es wie schon in Rennen eins wieder auf den dtitten Platz. Nicht von schlechten Eltern war auch der Gastauftritt von Robert Brändli im race-performance VIP-Car. Der Schweizer Camaro-Pilot musste sich erst an die, für seine Verhältnisse, untermotorisierten Fahrzeuge gewöhnen, fuhr aber in Rennen 2 bereits auf Rang 4, nachdem er im ersten Rennlauf als 6. gewertet worden war.

Mini Cooper Cup Austria

Die Minis werden wieder mehr und starteten in beiden Rennen ca. 20 sec hinter den  BMW 325. Durch das Safety-Car im ersten Rennlauf schob sich jedoch das Feld zusammen und so konnte das zahlreiche Publikum ein gemischtes Rennen erleben.  Matthias Jocher, der in Brünn ja nicht gestartet war, lieferte ein perfektes Wochenende ab, mit Pole-Position, 2x schnellster Runde und zwei Start-Ziel Siegen dokumentierte er sein Ziel in der Meisterschaft. Hannes Auer fuhr erneut beide Male auf Rang zwei, womit er heuer in allen sechs Rennläufen immer als Zweiter am Podest stand. Stephan Jocher – Vater von Matthias – raste am Samstag bei einem Gastauftritt auf Rang 3. Beim Rennen am Sonntag musste der Bayer zusehen, weil ausgerechnet sein Sohn seinen Mini beim Stundenrennen mit Vehemenz in die Leitplanke gelenkt hatte. Somit war im zweiten Rennen der Weg für Peter Hinderer frei, den dritten Podestplatz einzunehmen.

Histo-Cup über 2500ccm

Im Qualifying der großen historischen Tourenwagen raste Roger Bolliger mit seinem Trans-Am auf die Pole-Position, bevor er sein Auto mit Rauchzeichen auch schon abstellen musste. Der Schaden konnte repariert werden und so stand einem Rennstart des Schweizers nichts im Weg. Mit ihm startete aus der ersten Reihe Wolfgang Lange im McLaren verfolgt von Frank Riedel und Markus Bereuter, der auch mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. In der zweiten Runde sorgte dann Bolliger für eine der größten Schrecksekunden in der jüngeren Geschichte des Histo-Cups. Mit etwa 280 km/h raste das V8-Monster Eingangs der Fahrerlagerkurve gerade aus und schlug so heftig in die Reifenstapel ein, dass links vorne nicht viel davon übrig blieb. Bolliger musste, oder besser konnte, rechts aussteigen und das nicht zu früh, denn sein Bolide fing danach Feuer. Das Rennen musste unterbrochen werden um die Bergungsarbeiten  durchzuführen. Der Schweizer selbst erlitt keine Verletzungen, obwohl er durch die Wucht des Aufpralls sogar sein Lenkrad verbogen hatte. Nach dem Restart war die Luft irgendwie ein bisschen draußen. Wolfgang Lange der Augenzeuge des heftigen Abflugs seines Freundes geworden war, ließ Frank Riedel relativ leicht passieren und fuhr das Rennen auf Rang 2 nach Hause. Dritter wurde Klaus Rath im schwarzen Audi Urquattro, der das Tempo der Spitze nicht gehen konnte, aber Erwin Warislowich, Anton Stoiber und Erich Petrakovits deutlich hinter sich lassen konnte. Marcus Bereuter erlitt schon beim Start einen Schaden bei der Differentialaufhängung, lud das Auto auf, fuhr heim nach Bayern um zu reparieren und am nächsten Renntag wieder dabei zu sein.

Da musste Bereuter allerdings von ganz hinten wegfahren, während Vortagessieger Frank Riedel mit seiner Delago Corvette das Feld in Richtung erster Schikane führte, verfolgt von Wolfgang Lange und Klaus Rath. Aber schon nach 2 Runden musste Riedel die immer heftiger rauchende Corvette abstellen, womit der Weg für Wolfgang Lange frei war. Marcus Bereuters Corvette lief endlich wie am Schnürchen, war sogar das schnellste Auto im Feld, doch als Bereuter endlich auf Platz 2 lag und sich anschickte Wolfgang Lange einzuholen, erlitt er einen Reifenschaden.  Auch Klaus Rath´s Audi musste mit einem defekten Zündkabel abgestellt werden und somit fuhr Erwin Warislowich im orangen Bierbaum Gruppe 5 BMW auf Platz zwei. Mit einer sensationellen Fahrt kämpfte sich der Linzer Alfred Weißengruber auf Rang 3 noch an Capri-Pilot Erich Petrakovits vorbei. Platz 5 ging an den Tschechen Jaroslav Rejka im Jaguar XJRS.

Young Timer und Tourenwagen Open über 3000 ccm

Robert Brändli stellte seine Blaise-Camaro auf Startplatz 1, verfolgt von Oliver Michael (Porsche 911 GT3) und Ernst Kirchmayer, der mit seinem Plus City KTM X-Bow für eine beunruhigende Szene sorgte. Kirchmayers KTM hatte Feuer gefangen und der Unternehmer hielt seinen Renner in der Boxeneinfahrt beim dortigen Streckenposten an. Der aber staunte nicht schlecht als sein aktuell geprüfter und plombierter Feuerlöscher den Dienst verweigerte.  Es dauerte dann einige Sekunden bis ein anderer Feuerlöscher zur Stelle war, die Ernst Kirchmayer – aber auch dem in diesem Moment hilflosen Streckenposten – sicher wie Stunden vorgekommen sind. Da auch beim Unfall von Roger Bolliger zwei von sechs Feuerlöschern (alle geprüft und plombiert!) nicht funktionierten, sah man von Seiten des Salzburgrings als Kunde so dringenden Gesprächsbedarf mit der zuständigen Firma, dass noch am Samstagabend ein Vertreter am Ring eintraf. Kirchmayer musste sein Rennen dann mit einem schwächeren Ersatz KTM antreten, neben ihm stand in Reihe 2 Alexander Lienau im Aston Martin GT3. Lienau konnte das Rennen aber gewinnen, nachdem er Kirchmayer und Michael überholt hatte. Robert Brändli wurde im Verlauf des Rennens immer mehr von einem Kupplungsproblem geplagt, wodurch er sich Lienau im Ziel um weniger als 7 Zehntel geschlagen geben musste. Dabei krachte es noch in der letzen Schikane vor der Zielflagge, als Lienau das Überrundungsmanöver gegen Norbert Vögele nicht ganz gelang und er den Tiroler Audi ins Kiesbett schubste. Oliver Michael belegte Rang 3 vor dem schnellsten Young Timerpiloten Stephan Jocher, diesmal in einem Porsche 996.

Rennen Nummer zwei war dann stark dezimiert, da insbesondere das Stundenrennen in diesem Feld viele Opfer forderte. Oliver Michael konnte sich gleich nach dem Start die Führung sichern, die er bis zum Ende nicht mehr hergab. Weil Roland Luger allerdings in der ersten Runde Teile seines Opel Omega DTM verlor, musste das Safety-Car das Rennen für 2 Runden neutralisieren. Danach sah man eine tolle Fahrt von Kurt Gföhler, der aber leider als Folge einer Kettenreaktion, die durch ein offensichtliches Schaltproblem von Roland Luger ausgelöst wurde, Alexander Lienau ins Out bugsierte – exakt dort wo am Vortag  Lienau Vögele getroffen hatte. Mit seinem leicht beschädigten V8-Star Omega raste Gföhler trotzdem noch auf Platz 2 vor Anton Werner im Porsche 996. Roland Luger rettete noch Rang 4 vor Johannes Walchner im Porsche 997.

Histo-Cup bis 2500 ccm

War in Brünn erstmals ein Chinese im Histo-Cup (bei den Young Timern) an den Start gegangen, bekam der HCA diesmal den Ritterschlag in Form von drei britischen Ford Escorts, welche die historische Szene in der Alpenrepublik erforschen wollten. Die Familie Sean (Vater), Robert und Daniel (Söhne) Brown brachten drei perfekte und wunderschöne Ford Escort BDA nach Salzburg. Daniel Brown ist fundierten Kennern der GT und Langstreckenszene ein Begriff und zeigte auch gleich seine Klasse. Die Pole-Position mit 2,4 sec. Vorsprung auf Toni Schell (ebenfalls Ford Escort) ließ die Qualitäten des Engländers und seines Fahrzeuges erahnen. Bruder Robert startete von Position 3 neben Robert Edenhofer und Vater Sean Brown holte im Qualifying Rang 5. Das Rennen lieferte den Briten Heimspielbedingungen. In der Nacht hatte es geregnet und so war die Strecke stellenweise noch feucht, manchmal sogar noch nass. Wer das britische Klima kennt, kennt sich aus. Ruck Zuck kämpften sich die Brown-Brüder weg vom Feld und fuhren auch dem Herren Papa davon. Der wiederum konnte Toni Schell niederkämpfen, profitierte vom Ausfall Edenhofers und stand damit gemeinsam mit seinen Jungs am Podest. Überhaupt war es das Rennen der Ford Escort, belegten doch mit Toni Schell und Manfred Pledl zwei weitere Ford Escort die Ränge 4 und 5. Erst mit Johann Retschitzeggers Audi und Michael Steffnys BMW fanden sich andere Fabrikante auf den Rängen sechs und sieben.

In Rennen Nummer zwei starteten damit die Browns von den ersten drei Startplätzen. Doch im Trockenen bei Sonnenschein war Toni Schell offenbar wesentlich besser gelaunt und konnte Robert und Sean Brown überholen und damit auf Rang 2 fahren. Gegen den überragenden Daniel Brown war kein Kraut gewachsen. Marcel Langoth, der sich im ersten Rennen nach einem Dreher durch das ganze Feld mühen musste, belegte mit seinem Golf GTI Platz 5 noch vor Manfred Pledl. Hans  Retschitzegger musste mit Reifenschaden aufgeben.

Formel Historic

Im Gegensatz zu den ersten beiden Veranstaltungen war das Starterfeld diesmal schwach besetzt. Einerseits war dies mit der Massenkollision in Brünn zuzuschreiben, andererseits zogen es einige Starter vor ihre Fahrzeuge lieber bei der Oldtimermesse in Tulln in einer Halle zu parken. So gingen nur 11 Autos ins Qualifikationstraining, das der Oberösterreicher Markus Haider für sich entscheiden konnte. Platz 2 holte sich der Schweizer Bruno Huber (ARGO F3) vor Walter Hoffmann (Dallara F3). Philipp Thiel im FF1600 zeigte erneut eine Spitzenleistung und stellte seinen Van Diemen auf P4. Im Rennen musste schon nach wenigen Augenblicken Polesetter Haider die Konkurrenz ziehen lassen um mit einem irreparablen Defekt das Wochenende zu beenden. Damit stand einem Sieg des 75-jährigen Bruno Huber nichts im Weg, speziell nachdem er Walter Hoffmann abschütteln konnte. Philipp Thiel konnte zwar den Formel 3 Rennern nicht folgen, lenkte seinen Formel Ford aber auf Rang 3 noch vor Roman Pöllinger (Formel Renault) und Rainer Rosenberg FF1600.

Im zweiten Rennen konnte sich Huber wieder von Hoffmann lösen jedoch dahinter ließ sich Pöllinger von Thiel nicht mehr so leicht abschütteln und so brachten die beiden Leben in das etwas unterbesetzte Rennen. Unzählige Überholmanöver zwischen den beiden – immer im fairen Bereich – sorgten somit doch noch für Unterhaltung. Am Ende rettete sich Thiel mit 1,6 sec Vorsprung auf Pöllinger erneut auf Rang 3 ins Ziel. Fünfter wurde Jürgen Ludwig im Lotus 51 Formel Ford.

Young Timer und TCO bis 3000ccm

Andreas Rehwald (YT-Champion von 2014) hatte die ersten beiden Rennen ausgelassen, um dafür am Salzburgring ganz stark in die Saison zu starten. Pole vor Mäx Karlinger und Michael Zasche (beide Mini Cooper TCO). Christian Müller stellte seinen Mitsubishi Colt Mirage auf Startplatz 4. Als das Rennen los ging konnte sich Rehwald sofort vom Feld lösen und fuhr einen sicheren Sieg nach Hause. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Herbert Leitner von Startplatz 9 kommend war sehr bald bei der Kampfgruppe um Karlinger,  Zasche und Müller, womit die beiden Mini-Piloten gegen zwei japanische Fabrikate zu kämpfen hatten. Viele Positionswechsel ständige Ausbremsversuche vor allem vor der Schikane nach der Startgeraden machten das Rennen zu einem absoluten Leckerbissen. Irgendwann konnte Müller das Tempo der anderen drei nicht gehen und so belegten Karlinger, Leitner und Zasche die Ränge 2, 3 und 4. Auch weiter hinten im Feld gab es tolle Kämpfe beispielsweise zwischen Gabriel Scherdi (BMW 325), Helmut Landherr, Wolfgang Bauer (beide Renault Clio) und Peter Weymann (BMW 325) um die Ränge 11 bis 14.

Im zweiten Rennlauf ließ Rehwald wieder nichts anbrennen und fuhr den Streithähnen hinter ihm auf und davon. Es sah auch so aus als würde sich Leitner von den Minis lösen können, doch nach einem Ausflug in den Notausgang waren Karlinger und Zasche wieder am Salzburger dran. Leitner konnte sich dann ganz knapp vor Zasche und Karlinger durchsetzen. Rang fünf ging an den Südtiroler Manuel Weger (Mini,TCO). Auch die Duelle Mike Wehrli (BMW325) gegen Markus Eder (Ford Fiesta) sowie Helmut Landherr gegen Bianca Kalkert (BMW325) brachten Spannung in die Zuschauerränge.

Ravenol 1h Endurance Race

Das Ravenol Stundenrennen, mittlerweile fixer Bestandteil des Histo-Cups brachte Spannung und und Überraschungen über die ganze Renndistanz. Das Team von Heinz Roth und Robert Brändli galt als einer der Favoriten genauso wie der Aston Martin von Alexander Lienau und Stephan Jocher. Diese beiden duellierten sich auch um den Sieg bis etwa 9 Minuten vor Schluss die Dodge Viper von Roth nicht mehr zubeißen wollte. Danach war in dem von zwei Safetycarphasen geschmückten Rennen der Weg frei für den Ex Werks Aston Martin und den Porsche von Stefan Jocher Wagner der sich nach einer Stunde Fahrzeit um lediglich 0,9 sec geschlagen geben musste. Rang drei erkämpfte sich sensationell der BMW Z4 Pilot Markus Fischer, der von ganz hinten hatte starten müssen. Ernst Kirchmayer, der mit seinem Ersatz KTM startete, konnte mit stumpfen Waffen nur Rang 4 erreichen. Platz 5 holte das Porsche Duo Walchner – Knabe. Im Rennen selbst gab es aber einiges an Zwischenfällen so zum Beispiel den Abflug des Kia Sephia von Piesinger und Schaffrath oder die unglückliche Kollision zwischen Siegfried Kuzdas und Gerald Fischer (beide BMW GTR). Kuzdas erlitt just in dem Moment als ihn Fischer überholte einen Reifenschaden kollidierte mit Fischer und riss so beide Autos durchs Kiesbett in die Leitschiene. Junior Michael war über den Vorfall alles andere als erfreut.

Classica Trophy

Erneut musste die Classica Trophy bei den schlechtesten Bedingungen des gesamten Wochenendes auf die Strecke, nämlich am Sonntag früh als die Strecke stellenweise noch richtig nass war. So gesehen kann man die Leistung der Gleichmäßigkeitsspezialisten sehr hoch einschätzen. In Abwesenheit von Ralf Schatzl konnte Astrid Witzany wichtige Punkte in der Meisterschaft der Einzelfahrer holen, in dem sie einen Lauf gewann und einmal Zweite wurde. In allen drei Rennläufen spielte sich in der Teamwertung das Duell zwischen den Teams Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner sowie Joachim und Susanne Hofstadler ab. Diese beiden Teams werden sich aus heutiger Sicht auch die Teammeisterschaft untereinander ausmachen.

Der Histo-Cup gastiert von 9. – 11. Juni nach sehr langer Zeit wieder in Kroatien, wo man den rauen Asphalt im Autodrom Grobnik unter die Räder packen wird.

Weitere Infos und die gesamte Aufzeichnung der Rennen vom Livestream sind wie immer unter www.histo-cup.at zu finden.

 

 

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Histo Cup Mozartpreis Salzburgring

Alle Histo Cup Serien und Artbauer Race Day am Freitag und Samstag. Bitte die folgenden Informationen beachten:

Livestream: http://histocup.mobile-motions.tv

 

0. Zeitplan:

Achtung der Zeitplan hat sich am Samstag geändet. Das Langstreckenrennen beginnt um 16.55 Uhr. Das erste Rennen der Formel Historic ist auch am Samstag. Bitte Zeitplan – Version V2 – beachten.

1. Einfahrt in das Fahrerlager:

Am Donnerstag, 18. Mai ab frühestens 18.00 Uhr. BMW hat das Gelände bis 18.00 Uhr gemietet! Überfahrt mit Trucks und Fahrzeugen über 3 Meter Höhe ab 18.15 Uhr. Einfahrt in das Fahrerlager am Donnerstag bis 22.00 Uhr.
am Freitag ab 07.00 Uhr. Überfahrt von 07.00 bis 07.45 und von 12.00 bis 13.00 Uhr.

2. Boxen:

Boxenschlüssel sind im Rennbüro zu holen. Bitte Kaution von EUR 50,00 mitbringen. Rückgabe der Schlüssel im Büro vom Salzburgring. Bitte „Boxenkleber“ für die Fahrt zur Box im rennbüro holen.

3. Administrtiive und technischa Abnahme:

Donnerstag von 18.30 bis 21.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr. Die technische Abnahme machen die Techniker im Fahrerlager.

4. Reifenservice:

Im Fahrerlager im Mittelgang. Bitte allfällige zusätzlichen Reifenwünsche vorbestellen unter 0660 7337886.

5. Tankstelle:

Im Fahrerlager, 100 Oktan Benzin vorhanden

6. Restaurant:

Ist ab Donnerstag abend geöffnet

7. Ravenol 1-H Rennen:

Nennschluss am Freitag 16.00 Uhr. Training am Freitag 17.30 Uhr. Nachnennungen bis Samstag 12.00 Uhr möglich.

8. Fahrerbesprechung:

Freitag 19.00 Uhr vor dem Rennbüro für alle Teilnehmer inkl. Classica Trophy

9. Siegerehrungen:

Samstag, 18.30 alle Rennen, Sonntag: jeweils 30 Minuten nach den Rennen vor dem Rennbüro

10. Livestream:

In Salzburg haben wir wieder den Livestream für unsere Fans zu Hause. Link: http://histocup.mobile-motions.tv

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung in Salzburg! Auf die Historischen!

Michael Steffny

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Rennberichte Histo Cup Brünn / Info Salzburg

1. Rennberichte Brünn

Traditionell zum ersten Maiwochenende eröffnete der Histo-Cup Austria die internationale Rennsaison im Automotodrom Brno. Neben den Standardserien war diesmal auch wieder KTM X-Bow Battle rund um Georg Silbermayr vertreten. Der HCA ließ den Gästen aus Mattighofen den Vortritt und fuhr erst am Samstagnachmittag seine Qualifyings und am Sonntag die Rennläufe. Bedingt durch einige Ausfälle war das Starterfeld auf etwa 150 Teilnehmer reduziert. Die Temperaturen waren angenehm zum Rennfahren, Frühling lag in der Luft, aber was wäre schon ein Frühling ohne Mairegen. Der sorgte am Sonntagnachmittag für interessante  Rennverläufe aber auch diverse Zwischenfälle.

Bei den KTM GT-4 Fahrzeugen war ein „alter Bekannter“ am Start. Der Vorjahressieger der BMW Challenge, Gottfried Pilz, belegte bei seinem ersten GT-4 Rennen den sensationellen zweiten Rang hinter dem KTM Werksfahrer Reinhard Kofler und vor dem arrivierten Stefan Fass.

Übrigens: zum Feiern hatten wir auch einiges: Gerhard Witzany wurde am Samstag 70, Richard Rank 60 und Herbert Rettenbacher feierte seinen 50er.

Ravenol 1 Hour Endurance Race

Am Samstag fand auch das Ravenol 1-Stundenrennen mit sensationellen 33 Teams am Start. Die Kooperation mit KTM hat gut funktioniert.
Das Rennen gewinnt Michael Fischer, BMW M3 E46 vor Norbert Lenzenweger, BMW M3-6 und dem Team Markus Fink/Gerald Fischer, BMW M3 E46-8. Hinter Lenzenweger wurde der Steirer Dominik Wallner, BMW 325i Zweiter der Young Timer bis 3000cc vor dem Team Markus Landlinger/Hans Huber, VW Golf GTI. Schnellster Touring Car Open Pilot war der Schweizer Alfons Riedweg, der den Führenden Harald Pavlas, Porsche 991 nach Problemen überholen konnte. Michael Baltes/Peter Hinderer gewannen die Kategorie TCO bis 3000cc.

Sieger der historischen Wertung wurde das Team Gerhard und Astrid Witzany, Ford Mustang vor Egmont Wimmeder, Jaguar E Type und dem Team Emilio Zago/Thomas Kaiser, Mini Cooper 1300. Gerhard Witzany beschenkte sich mit dem Sieg zu seinem 70. Geburtstag!

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Das Qualifikationstraining entsprach ungefähr dem Meisterschaftsstand. Shootingstar Maxi Zupanic holte sich erneut die Pole-Position vor Teamkollegen Jakob Schober. Der härteste Verfolger der beiden Youngster, der Passauer Matthias Heinemann platzierte sich gleich dahinter vor dem alten Rennfuchs Dieter Karl Anton. So startete man ins erste Rennen und Zupanic konnte sich relativ bald von Schober und Heinemann lösen, sicher auch deshalb weil die beiden intensiv miteinander beschäftigt waren. Schober lieferte Heinemann eine Defensivschlacht von der ersten bis zur letzten Kurve, die aber immer sehr fair blieb. Rang 4 von Dieter Karl Anton war eine Bank aber dahinter spielte es sich ab. Karl Heinz Ruhrberg und Simon Brenner trafen sich mit Vater und Sohn Leopold und Leon Unger zum herzerfrischenden Wettkampf . Der harte Vierkampf bei dem mehrfach die Positionen gewechselt wurden war dann zu Ende als Leon Unger seinen 325er im Kiesbett versenkte.  Damit war er weg vom Fenster und landete am Ende des Feldes, denn auch Gerald Hofer und Arpad Viszokay ließen nichts anbrennen.

Spannend wird das zweite Rennen, die ersten acht Positionen werden gedreht, Leopold Unger und Gerald Hofer bilden die erste Startreihe.

Formel Historic – Rennen 1

Ein starkes Starterfeld wurde noch durch Lokalmatador Adam Klus mit seinem Interserie CanAm-Audi veredelt. Erneut hatte man – dank Engagement von Gerd Reinprecht – einige Formel Ford 1600 zusammengebracht.  Klus war im Qualifying eine Klasse für sich. Dahinter sammelten sich die Formel Libre Renner von Walter Vorreiter, Karl Neumayer und Franz Altmann. Im ersten Rennen zog Klus dem Rest des Feldes erwartungsgemäß davon während sich Vorreiter, Neumayer und Altmann herrliche Positionskämpfe lieferten. Neumayer fand  als erster einen Weg an Vorreiter vorbei, der nur eine Runde später auch Altmann ziehen lassen musste. Klus schien zwischendurch in Schwierigkeiten zu stecken, wodurch Neumayer wieder aufschließen konnte, nur um danach vom Tschechen wieder abgehängt zu werden. Rang 3 ging an Franz Altmann, der mit seinem Lola immer besser zurecht kommt. Philipp Thiel seinerseits war wieder eine große Nummer im Feld der 1600er Formel Ford und fuhr seinen direkten Konkurrenten auf und davon. Evita Stadler brachte diesmal einen Formel König mit und belegte damit Gesamtrang 12. Den Sieg bei den Sportscars fuhr einmal mehr Peter Peckary vor Georg Böhringer und Christian Kletzer ein. Die Formel Renault ging an Roman Pöllinger vor Günter Ledl und Benjamin Pfeil.

Young Timer und Touring Car Open – Rennen 1

Die Youngtimer und modernen Renner wurden  zusammengefasst und starteten gemeinsam mit dem Mini Cooper Cup Austria. Nachdem der große Favorit Harald Pavlas im Koglbauer Porsche mit Motorschaden einpacken musste war im Qualifying der Weg frei für den mattschwarzen GT3 Porsche von Oliver Michael. Dahinter fand sich Michael Fischer im GTR BMW vor Roland Luger (Opel Omega) und Markus Fink, BMW B3 V8. Am Start ging der junge Mödlinger Fischer an Michael zunächst sogar vorbei, um den Porsche etwas zu ärgern, aber nach 3 Runden war die Hackordnung wieder hergestellt. Dahinter spielte sich einiges ab.  Auf den Klassensieg hätte der Salzburger allerdings keine Chance mehr gehabt, wäre Dominik Klima nicht der 4. Zylinder seines Honda Integra um die Ohren geflogen.

Es bildete sich eine Kampfgruppe mit Siegfried Kuzdas, Markus Fink und Norbert Greger, die alle in BMW GTR unterwegs waren und versuchten Roland Luger zu hetzen. Die Hetze endete eine Kurve vor Schluss, als bei Luger das Kühlsystem regelrecht explodierte und er sich am eigenen Kühlwasser in den Kies drehte. Erwin Eder konnte mit seinem neuen Ford Focus eine tolle Premiere feiern. Herbert Leitner lieferte mit seinem 2 Liter Toyota Corolla auch eine besondere Show, als er sich Ende der ersten Runde drehte um dann das Feld von hinten aufzurollen.

Bei den Minis konnte sich Philipp Kluckner deutlich vor Hannes Auer und Newcomer Peter Hinderer durchsetzen.  Für die Schrecksekunde zu Beginn des Rennens sorgte Gerhard Jörg dessen Corvette mit Bremsversagen gleich in der ersten Kurve geradeaus in die Strohballen und Reifenstapel raste. Jörg blieb gottlob unverletzt, die Corvette muss allerdings einer gröberen „Heilkur“ unterzogen werden. Ein besonderes Gustostückerl war das kleinste Auto im Feld. Nicht weil man einen Honda Civic CRX nicht kennen würde, sondern weil im 20. Jahr des HCA mit Zichao Wang erstmals ein Chinese an einem Histo Cup Rennen teilnahm.

Historische Tourenwagen – Rennen 1

Die „alten“ Tourenwagen sorgten für ein tolles Programm und auf den ersten drei Startplätzen fanden sich nach der Qualifikation mit Frank Riedel, Wolfgang Lange und Udo Rienhoff drei V8-Monster. Auf Rang 4 allerdings lag Martin Sahl, der mit seinem Ford Escort BDA für Furore sorgen sollte. Nicht so toll lief es für Lokalmatador David Becvar, der schon am Freitag das Getriebe an seinem Jaguar XJR tauschen musste, nur um dann am Samstag im Qualifying einen Motorschaden zu erleiden. Jubilar Gerhard Witzany erlitt zum 70. Geburtstag einen Getriebeschaden und musste den Mustang ebenfalls in der Box lassen. Beim ersten Rennen schon attackierte Sahl respektlos die hubraumüberlegenen Fahrzeuge und war lästig wie ein durstiger Moskito. Im Zuge dieser Belästigungen stand dann plötzlich die Delago-Corvette von Frank Riedel quer in der Kurve am Ende der Omegapassage und konnte für zwei Runden nicht vom Fleck bewegt werden.

Das Safety Car fing das Feld ein und nach der Bergung und Restart fuhr Wolfgang Lange einen sicheren Sieg vor Rienhoff heim. Sahl war ungefährdeter Dritter, gleichzeitig schnellstes Anhang K Fahrzeug. Vierter hätte eigentlich Christian Schneider werden sollen. Der Tiroler führte bis eine halbe Runde vor Schluss eine Kampfgruppe mit Erwin Warislowich, Erich Petrakovits, Roland Spazierer und Karl Böhringer an, bis er sich plötzlich in Kurve 9 im Kies wieder fand. Als geschickter Kraftfahrer konnte er sich zwar aus der misslichen Lage befreien, jedoch sah er erst als Zehnter die Zielflagge.

Großer Schreck auch am Start zu diesem Rennen, als der letzte verbliebene tschechische Jaguar von Jaroslav Rejka auf der Startgeraden plötzlich links abbog und in die Leitschienen krachte. Der Jaguar war schwer beschädigt und niemand rechnete noch mit dem Prager im zweiten Rennen

Classica Trophy

Wer sich gewöhnlich über die Piloten der Classica Trophy lustig macht, sollte sich diesmal in Schweigen hüllen, denn sie waren die einzigen die einen gesamten Wertungslauf im Wolkenbruch absolvieren mussten. Besonders wenn man wie das Duo Hildegard Windhofer/Thomas Schößwendter im offenen Caterham Super 7 sitzt.

Gewonnen haben die Teamwertung  erneut Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, vor Manfred Engl/Auguste Poller und Georg Gimenez/Eva Ponesch. Die Einzelfahrerwertung entschied Ralf Schatzl vor Astrid Witzany und Martin Tischler für sich.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Für das zweite Rennen wurden die ersten Acht des Vormittagsrennen in gestürzter Reihenfolge aufgestellt, womit der Steirer Gerald Hofer von der Pole ins Rennen gehen konnte.  Allerdings hatte etwa 30 Minuten vorher ein Wolkenbruch die Strecke ordentlich bewässert, wodurch die Karten komplett neu gemischt wurden. Beim Umschalten der Ampel auf Grün schien zwar schon wieder die Sonne, jedoch war die Strecke noch komplett nass. Heinemann spielte beim Start seine ganze Routine aus und kam – wohlgemerkt von Startplatz 6, als Führender aus der ersten Kurve, verfolgt von Dieter Karl Anton (Startete als fünfter) und Jakob Schober (Startplatz 7). Dahinter gab`s etwas Action und mit einer kleinen Pirouette fand sich Simon Brenner plötzlich auf Rang 10 wieder. Aber Brenner fuhr mit einem entsprechenden Wut im Bauch weiter  und binnen zwei Runden  war er wieder auf Rang 6. Der Sonne gefiel der Rennverlauf, sie lächelte immer mehr und die Rennbahn trocknete rasant auf. Das wiederum ging den Regenreifen ziemlich an den Kragen und so war plötzlich Reifenpsychologie gefragt. Dieter Karl Anton hatte einfach zu viel Luft in den Hinterreifen wodurch er nach kurzer Verteidigung Schober ziehen lassen musste. Auch der Sieger vom Vormittag Max Zupanic, hatte so seine liebe Mühe und fand sich am Ende des Rennens auf Platz 5 noch hinter Karlheinz Ruhrberg wieder. Unnötig war der Crash zwischen Viszokay und Hofer zwei Runden vor Schluss im Kampf um Platz 9 und 10.

Schober übernimmt mit einem Punkt Vorsprung die Gesamtführung vor Zupanic und Heinemann.

Formel Historic – Rennen 2

Das zweite Rennen wurde nach dem Ergebnis vom ersten Rennen gestartet und nachdem die BMW Challenge die Piste größtenteils aufgetrocknet hatte, gingen nahezu alle auf Slicks ins Rennen. Die Rennleitung zeigte trotzdem das Schild „wet race“.  Adam Klus, offenbar bestens mit den frühjährlichen Wetterkapriolen um Brünn vertraut, hatte trotzdem Regenreifen aufgezogen. Mit denen legte er einen derart fulminanten Frühstart hin, dass ihn die Rennleitung zu einer Durchfahrtsstrafe verknackte, aber dazu kam es nicht mehr. Ein Dreher von Stadler, ein Ausritt von FF 1600 Pilot Rainer Schrems und der technische Ausfall von Karl Neumayer machten das Ausrücken des Safety-Cars unvermeidlich. Während das Feld hinter dem Safetycar hinterherrollte begann es plötzlich zu schütten. Der Safetycar Fahrer , der Adam Klus im Rückspiegel sah, verringerte sein Tempo nicht ausreichend und die nachfolgenden Formel Autos, allen voran Franz Altmann, wurden plötzlich zu Einbäumen. Sturzbäche ergossen sich binnen weniger Minuten und genau in dem Moment als man in der Rennleitung den Abbruch des Rennens andachte, krachte es auf der Start-Ziel Geraden. Christian Kletzer übersah das Rücklicht des Vordermannes und torpedierte Andi Stich. Drei zerstörte Rennwagen waren die Folge des unnötigen Unfalles. Christian Kletzer wurde von der Rennleitung disqualifiziert und es gab eine Meldung wegen  gefährlichen Fahrens hinter dem Safetycar an die AMF bzw. den Motorsportverband. Das Rennen wurde nicht wieder aufgenommen und wurde mit halben Punkten gewertet. Weil aber Adam Klus ja noch eine Durchfahrtsstrafe offen hatte, wurde diese in eine Zeitstrafe umgewandelt und so konnte Franz Altmann seinen ersten Rennsieg feiern.

Die Formel 3 gewinnt Gerd Reinprecht, Martini vor Bruno Huber, Argo und Friedrich Hofbauer. Die Formel Ford 1600 holt sich wieder Philipp Thiel vor Rainer Rosenberg Und Johann Kowar, alle Van Diemen. George Komaretho gewinnt die Klasse FF 2000. Roman Pöllinger holt sich die Klasse der Formel Renault vor Günter Ledl und Erich Schweifer.

Die Formel Libre holt sich Karl Rernböck vor Walter Vorreiter und Evita Stadler. Peter Peckary gewinnt die Klasse Sports2000 vor Andi Stich. Christian Kletzer. Kletzer wurde wegen gefährlichen Verhaltens disqualifiziert.

Young Timer und Touring Car Open – Rennen 2

Das zweite Rennen wurde nach dem Abbruch des Formelrennens gestartet und brachte ähnliche Bedingungen wie bei der BMW Challenge. Sonnenschein, nasse Fahrbahn und jeder pokerte mit den Reifen. Da es für Slicks aber noch eindeutig zu nass war, startete man auf Regenreifen und wieder war die Spezifikation des schwarzen Goldes der Schlüssel zum Erfolg. Oliver Michael ließ Michi Fischer diesmal keine Chance, hatte aber am Schluss mit seinen Rädern zu kämpfen.

Wenn das Rennen ein oder zwei Runden länger gedauert hätte, dann wäre die Sensation perfekt gewesen. Dahinter schoss der Schweizer Alfons Riedweg auf P3 nach vor, um den letzten Stockerlplatz zwei Runden vor Schluss doch noch an Siegfried Kuzdas zu verlieren weil auch seine Regenreifen nicht mehr mitspielen wollten. Christian Maurer – im ersten Rennen wegen eines Schaltungsdefekts ausgeschieden – lieferte mit dem Allrad Toyota bei diesen Bedingungen eine tolle Aufholjagd bis er erneut von der Defekthexe gestoppt wurde.

Auch Roland Luger konnte wegen der Technik das Rennen nicht beenden. Bei den Minis siegte erneut Kluckner vor Auer, wodurch die Meisterschaft weiterhin offen bleibt, da der Doppelsieger vom Red Bull Ring, Matthias Jocher, diesmal nicht startete und am Salzburgring Kluckner, berufsbedingt, fehlen wird.

Historische Tourenwagen – Rennen 2

Mit dem tschechischen Improvisationstalent schaffte man doch glatt den Jaguar wieder fahrfähig zu bekommen, und so startete Rejka in Lauf 2. Die erste Startreihe (Lange und Rienhoff) verzichtet wegen der unsicheren Wetterlage jedoch darauf, wodurch plötzlich Martin Sahl auf der Poleposition stand. Der setze sich sofort vom Feld ab, wohlwissend dass Frank Riedel von ganz hinten mit der Delago Corvette früher oder später auftauchen würde. Riedel seinerseits zog durchs Feld wie ein heißes Messer durch die Butter und drei Runden vor Schluss konnte der Deutsche die Führung übernehmen.

Christian Schneider verzichtete diesmal auf Ausflüge in die Kiesgrube und brachte Gesamtrang 3 nach Hause vor Erwin Warislowich und Erich Petrakovits. Roland Spazierer wäre eigentlich auch noch in diesem Bereich zu finden gewesen, hätte er sich die Verwarnung wegen der Verletzung der Track -Limits zu Herzen genommen. So aber fasste er 30 Strafsekunden aus womit  es für den Hafnermeister  auf Platz 9 hinter Bruder Michael zurückging.

Manfred Pledl lieferte sich einen tollen Zweikampf mit Marcel Langoth. Bernhard Deutsch konnte mit seinem Steyr Puch, wie am Vormittag, die Klasse bis 1000 ccm gewinnen.

Pünktlich um 16.30 Uhr ging das zweite Histo Cup Rennwochenende zu Ende. Der Histo Cup geht von 19. bis 21. Mai am Salzburgring in die dritte Runde.

2. Vorinformation Mozartpreis Salzburgring  – 19. bis 21. Mai 2017

Histo Cup Livestream:

Trotz der hohen Kosten können wir in Salzburg wieder einen Livestream realisieren! Letztes Jahr hatten wir in Salzburg rund 30.000 Zuseher im Netz!

Wer Interesse hat, seine Sponsoren medienwirksam zu präsentieren, es gibt sehr moderate „Pakete“, die zu buchen sind (z.B. Interview vor einem Transparent, Zelt, o.ä.) – bitte bei der Histo Cup Organisation melden.

 freies Fahren und Testen am Freitag, 19. Mai 2017

Am Freitag gibt es wieder das übliche Testprogramm mit „freien Fahren“ am Vormittag und Teststints am Nachmittag. Vormeldungen bitte per Mail oder dann vor Ort.

Nennschluss

Wir sind am Salzburgring mit allen Rennserien am Start. Nennungen sind online möglich, Nennschluss ist der 13. Mai 2017!  Boxen sind bereits ausgebucht, Einzelplätze sind eventuell noch verfügbar; bitte per Mail anfragen und bestellen.  Zeitplan, Fahrerlagerplan und Boxenplan sind in der Rubrik „Termine“ – Salzburgring  – online ersichtlich.

Einlass in das Fahrerlager

Donnerstag, 18. Mai ab 18.00 Uhr in das Fahrerlager eingefahren werden.
Bitte den Fahrerlagerplan beachten, er befindet sich auf unserer Homepage bei den Terminen / Salzburgring / einer der blauen Links!

Mike Hafner wird in bewährter Manier die Platzeinteilung im Fahrerlager vornehmen.

Administrative und technische Abnahme

Öffnungszeiten Administration im Rennbüro neben dem Restaurant

Donnerstag, 18. Mai            18.00 bis 20.00 Uhr
Freitag, 19. Mai                    08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 20. Mai                 07.00 bis 12.00 Uhr

Die technische Abnahme wird wieder von Otto Tylmann und Bernhard Stüber  ab Donnerstagabend und am Freitag von 08.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 18.00 Uhr im Fahrerlager durchgeführt.

Ab Samstag (von 08.00 bis 10.30 Uhr) müssen die Fahrzeuge, die noch nicht abgenommen sind, vor das RSC Zelt / Histo Point gebracht werden. Um 10.00 Uhr ist die technische Abnahme geschlossen!

Boxen

Die Boxen können am Donnerstag ab 18.30 Uhr bezogen werden. Bitte den Boxenplan beachten, er befindet sich ebenfalls bei den Terminen – Salzburgring – einer der blauen Links.

Die Boxenschlüssel können im Rennbüro abgeholt werden. Bitte die Miete von gleich mitbringen und im Voraus zu bezahlen (EUR 100,00 pro Tag) Donnerstag ist frei. Beim Abholen von den Schlüsseln ist eine Kaution von EUR 50,00 zu hinterlegen.

Ravenol 1 Stunden Endurance Rennen

Zum zweiten Mal am Salzburgring wird das Langstreckenrennen – in Kooperation mit Artbauer Racing – durchgeführt. Startberechtigt sind alle Histo Cup Serien (TW und GT). Artbauer haben eine eigene Wertung. Es sind nur Lizenzfahrer zugelassen!

Das Nenngeld beträgt EUR 200,00 pro Team. Für „aktive“ Ravenol Kunden aus dem Histo Cup gibt es einen Gutschein in der Höhe von EUR 100,00.

Die Ausschreibung zum 1-Stunden Rennen ist auf der Homepage beim Termin Salzburgring/Juni ersichtlich und die ausgefüllte Nennung ist spätestens am Freitag um 15.00 Uhr im Rennbüro abzugeben.

Fahrerbesprechung/en

Freitag, 19. Mai, 19.00 Uhr

Allgemeine Fahrerbesprechung für alle Teilnehmer vor dem Rennbüro, Anwesenheitspflicht!

Samstag, 20. Mai 2017, 07.40 Uhr

Classica Trophy, Fahrerlager neben dem Rennbüro.

Race Card Anträge

Race Card Fahrer (Classica Trophy) bitten wir den Race Card Antrag bereits ausgefüllt mitzubringen, vielen Dank!

Startaufstellung und Boxengasse:

Die Startaufstellung erfolgt im Fahrerlager vor der Tribüne. Dort wird das Feld vom Führungsfahrzeug abgeholt und durch die Boxengasse auf die Einführungsrunde geführt. Es wird nicht mehr auf der Start/Zielgeraden angehalten! Das Rennen wird sofort „fliegend“ gestartet!

Die „Helfer“ werden rote T-Shirts anhaben und eine gelbe Warnweste tragen. Diesen Helfern ist unbedingt Folge zu leisten.

Speed Limit in der Boxengasse: 60 km/h

Siegerehrungen

Samstag: alle Rennen um 18.30 Uhr vor dem Rennbüro

Sonntag: je Rennen, jeweils 30 Minuten nach dem Rennen

Bitte den Nennschluss – 13. Mai 2017 – beachten.

 

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