Grande Finale – 20 Jahre Histo Cup

Von 22. bis 24. September kamen rund 230 Piloten zum Histo Cup Finale am Salzburgring. Bei schönem Herbstwetter brauchen die vielen Zuschauer ihr Kommen nicht bereuen. Tolle Rennfahrzeuge vom Steyr Puch 650TR bis zum Sauber Sportwagen aus den 80er Jahren war alles vertreten. Die vielen Besucher im Fahrerlager konnten die ganze ‚“Vergangenheit“ noch einmal revuepassieren lassen. Die familiäre Atmosphäre und die wunderbare Technik der historischen Rennfahrzeuge  faszinierte Alt und Jung gleichermaßen.  

Am Freitag stand ein separater Testtag  am Programm, wo die Piloten ihre Rennfahrzeuge ausgiebig beim freien Fahren testen und einstellen konnten. Dieser Tag fand um ca. 16.00 Uhr ein abruptes Ende als ein Traktor auf der schrägen Wiese oberhalb der Fahrerlagerkurve beim Mähen den Halt verlor und bis zur Rennstrecke rollte. Die Leitschiene wurde von dem 8 Tonnen Gerät mächtig verbogen und er musste mit dem Schwerlastkran geborgen werden. Gott sei Dank kam es zu keinem Personenschaden, an ein weiteres Training auf der Rennstrecke war am Freitag nicht mehr zu denken.

Ravenol 1-H Rennen am Samstag:

Das mit 32 Teams bestens besetzte Endurance Race gewann das Team Ertl/Ertl, Porsche 997 vor dem Team Fischer/Fischer, BMW Z4 und Jocher/Sagmeister, Porsche 996 Cup. Die Historische Wertung gewann das Team Hennessy/Dubler, Chevrolet Corvette vor Koppenwallner/Lienau, Chevron B16 und Thomas Dubler, Opel Kadett.  Detaillierte Ergebnisse beim Termin „Finale Salzburg“ oder auf www.raceresults.at.

 

Die Gesamtwertung der Ravenol 1-H Endurance holte sich Ernst Kirchmayr, KTM X-Bow und Norbert Greger ex aequo vor Alfons Riedweg / Heinz Roth, Chevrolet und Dodge.

Formel Historic, Rennen 1:

Bei den historischen Formelpiloten gab es diesmal einen kräftigen Zuwachs aus Italien. Gleich Piloten aus unserem Nachbarland nahmen am Finale teil. Der Salzburger Wolfgang Dietmann ließ sich jedoch ob der starken Konkurrenz nicht aus der Ruhe bringen und gewann mit seinem Dallara Formel 3 das Rennen vor dem Italiener Davide Leone, Ralt RT3 und Valerio Leone, March Toyota.

Dietmann gewann damit auch die Klasse der Formel Young.  Hinter Davide und Valerio Leone wurde Fred Lajoux, Chevron F3 Dritter. Die Klasse der Formel Ford gewann Martin Friedl vor Rainer Rosenberg, beide Van Diemen und Peter Hinderer Lotus 51. Die Formel Renault konnte Günter Ledl für sich entscheiden gefolgt von Roman Pöllinger. Benjamin Pfeil musste leider nach einem Unfall aufgeben. Gerhard Lehninger gewann die Formel Libre 1 und Franz Altmann die Formel Libre 2.

Rennen 2:

Auch im zweiten Rennen hieß der Sieger Wolfgang Dietmann, Dallara diesmal vor Valerio Leone, March und dem Monegassen Fred Lajoux, Chevron. Die Formel Fort holte sich wieder Martin Friedl vor Rainer Rosenberg, beide Van Diemen und Peter Hinderer, Lotus. Benjamin Pfeil konnte seinen Formel Renault mit „eingeflogenen“ Ersatzteilen aus Tattendorf wieder flott machen und startete von der Boxengasse aus das zweite Rennen. Sieger wurde Roman Pöllinger vor Günter Ledl und Benjamin Pfeil. Franz Altmann gewann die Formel Libre 2 und Gerhard Lehninger die Formel Libre 1. Gesamtsieger 2017 wurde der junge Niederösterreicher Philipp Thiel, Van Diemen Formel Ford 1600.

Histo Cup K:

Nach der Einteilung der Rennfahrzeuge in die Kategorie K (nach dem historischen Reglement) und Spezialtourenwagen (verbesserte Renntourenwagen), gab es regelrecht einen neuen Boom bei den historischen Rennen. Die Spannung war nach der Kollision der beiden Titelaspiranten Manfred Pledl, Ford Escort und Fredi Weissengruber, BMW 635 aufgeheizt.

Rennen 1:

Manfred Pledl musste mit dem „Ersatzwagen“ aus dem Hause Martin Sahl an den Start gehen, da sein Einsatzfahrzeug noch nicht einsetzbar war. Pledl ließ sich auf nichts ein und fuhr sein Rennen, er wurde in der Klasse bis 2000cc Zweiter und war weiter auf Titelkurs. Das Rennen gewann Alexander Lienau, Chevron B16 vor der Amerikanerin Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette und dem Niederösterreicher Martin Sahl, Ford Escort.

Die Klasse bis 1000cc holte sich Bernhard Deutsch, Steyr Puch vor Christian Bernard, BMW 700RS. Die diesmal stark besetzte Klasse bis 1300cc konnte Emilio Zago, Mini Cooper vor Herby Senn, Triumph Spitfire und Federica Dal Cin, Mini gewinnen.

Der Schweizer Christian Schober, Renault Alpine gewann die Klasse bis 1600cc vor dem Deutschen Michael Baltes, Alfa Romeo GTV. Martin Sahl holte sich die Klasse bis 2000cc vor Manfred Pledl, beide Ford Escort BDA und Elmar Eifert, BMW 2002. Pech für Fredi Weissengruber, er konnte zwar die Klasse bis 4000cc vor Dieter Schwarz, Morgen und Anton Eckhart, Ford Capri für sich entscheiden, aber er hatten einen Starte zu wenig in der Klasse für volle Punkte. Die Klasse über 4000cc gewann Amanda Hennessy vor dem Tschechen David Becvar, Jaguar XJS und Gerhard Witzany, Ford Mustang.

Rennen 2:

Alexander Lienau gewann auch das zweite Rennen vor Amanda Hennessy und dem Tschechen David Becvar. Martin Sahl wurde nach einigen runden in Führung noch Vierter. Er gewann die Klasse bis 2000cc vor Manfred Pledl und Franz Kerzner, alle Ford Escort BDA. Mit dem zweiten Platz wurde Martin Pledl auch Histo Cup Gesamtsieger 2017!

Die Klasse bis 1000cc sicherte sich ganz knapp der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch. Daniele Vettoretti holte sich die Klasse bis 1300cc vor Herby Senn und Thomas Kaiser, Mini Cooper. Michael Baltes konnte im zweiten Rennen die Spieß umdrehen und gewann vor Christan Schober das zweite Rennen. Alfred Weissengruber kam zu spät zum Vorstart und musste das Rennen von ganz hinten aufnehmen und wurde dennoch noch Gesamtsechster im Rennen und gewann die Klasse bis 4000cc vor Anton Eckhart, Ford Capri. Amanda Hennessy holte sich wieder den Sieg in der Klasse über 4000cc vor David Becvar und Gerhard Witzany.

Histo Cup Spezialtourenwagen (STW):

Hochspannung auch bei den Spezialtourenwagen. Der Deutsche Franky Riedel, De Lago Corvette und der Oberösterreicher Johann Retschitzegger, Audi 80 Coupé kamen punktegleich zum Finale.

Rennen 1:

Wolfgang Lange setzte sich mit seinem Can Cm sofort in Führung verfolgt von Paul Koppenwallner, Huffaker Genie und dem deutschen Klaus Rath, Audi Quattro. Franky Riedel war anfangs mit dabei und es schaute ganz nach vollen Punkten aus, da Johann Retschitzegger in der Klasse an zweiter Stelle lag. Dann der Schreck,

Einer der  Zylinder in der Corvette gab w.o. und er schleppte die Corvette noch an sechster Stelle ins Ziel. Die Klasse bis 1600cc konnte Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint gewinnen. Albert Gallersdörfer gewann mit seinem Opel Kadett GTE die Klasse bis 2000cc vor Johann Retschitzegger und Peter Pöschl, Ford Escort. Klaus Rath gewann die Klasse bis 4000cc vor Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 und Christian Schneider, Alfa Romeo GTV 6, der anfangs einen bösen Dreher in der Schikane zu verzeichnen hatte. Die große Klasse über 4000cc holte sich Franky Riedel vor Manfred Irger, Ford GT 40 und dem Schweizer Urs Metzger, Plymouth Barracuda.

Rennen 2:

Die Meisterschaft war eigentlich schon vor dem Rennen entschieden, weil Franky Riedel nicht mehr antreten konnte. Zu dem kaputten Ventiltrieb kam noch eine gebrochene Nockenwelle hinzu. Eine große Enttäuschung für den Deutschen, der sonst do zuverlässig unterwegs war.  Somit war der Weg offen für den Oberösterreicher Johann Retschitzegger, der mit seinem Audi nur in Ziel kommen musste.

Das Rennen gewann Klaus Rath, Audi Quattro vor Sebastian Koppenwallner und Alexander Lienau, beide Chevron B16. Alexander Wechselberger holte sich wieder die Klasse bis 1600cc und Albert Gallersdörfer die Klasse bis 2000cc vor Marcel Langoth, VW Golf GTI und dem neuen Gesamtsieger Johann Retschitzegger, Audi 80. Die große Klasse über 4000cc gewann der Schweizer Urs Metzger, Plymouth Barracuda vor dem Burgenländer Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 und Manfred Irger, Ford GT 40.

Young Timer und Touring Car Open:

Rennen  1:

Das Rennen der großen Tourenwagen war fest in der Hand der Porsche Piloten. Stefan Fuhrmann gewann vor Oliver Michael, beide Porsche 991 und Simon Sagmeister, Porsche 996. Josef Stadtegger, Porsche 991 wurde Vierter.

Der Chinese Zichao Wang gewann die Klasse bis 1600cc. Herbert Leitner, Toyota Corolla holte sich die Klasse bis 2000cc vor Florian Stahl, BMW 318IS und Wolfgang Bauer, Renault Clio. Heimkehrer Stephan Piepenbrink, BMW M3 E30 gewann vor Mike Wehrli und Markus Landlinger, beide BMW 325i die Klasse bis 2500cc. Bis 3000cc siegte der Niederösterreicher Dieter Karl Anton, Honda S2000 vor Christian Maurer, Toyota Celica und Andreas Absmann, BMW 325i 2.7. Stephan Jocher, Porsche 996 holte sich die Klasse bis 3600cc vor Markus Fischer, BMW Z4 und Norbert Greger, BMW M3 E36. Die große Klasse der Young Timer über 3600cc gewann Simon Sagmeister, Porsche 996 vor dem Steirer Thomas Weberhofer, Opel V8 und Markus Fink, BMW V8.

Die Touring Car Open holte sich Stefan Fuhrmann vor Oliver Michael und Josef Stadtegger, alle Porsche 991. Die Klasse TC0 bis 3500cc holte sich Lothar Oberlaber, Renault Megane vor Manuel Meisinger, Seat Leon. Leonhard Gappmayer gewann mit seinem Fiat Abarth die Klasse TCO bis 2000cc.

Rennen 2:

Ein tolles Rennen boten die Piloten an der Spitze des Feldes. Die Führung wechselte mehrmals, der Grazer Josef Stadtegger gewann das Rennen vor Oliver Michael, beide Porsche 991 und Stephan Jocher, Porsche 996.

Die Klasse bis 2000cc holte sich abermals Herbert Leitner, Toyota vor Helmut Landherr und Wolfgang Bauer, beide Renault Clio. Stephan Piepenbrink gewann die Klasse bis 2500cc vor Markus Landlinger und Mike Wehrli. Stephan Jocher holte sich die Klasse bis 3600cc vor Norbert Greger und Christian Müller, Mitsubishi. Die große Klasse der Young Timer über 3600cc gewann Roland Luger, Opel Omega vor Simon Sagmeister, Porsche und Thomas Weberhofer, Opel V8.

BMW 325 Challenge, Rennen 1:

Jakob Schober war bereits vor dem Finale der neue Champion. Um Platz zwei ging es am Salzburgring noch zwischen Max Zupanic und Manfred Zaunbauer. Die Zuseher sahen ein tolles und spannendes Rennen. Schober, von Platz vier gestartet, machte einen kleinen Fehler und verlor einen Platz. In Führung setzte sich Matthias Heinemann vor Luca Rettenbacher und Max Zupanic.

In der vierten Runde machte Rettenbacher bei der Einfahrt in die Fahrerlagerkurve einen kleine Fehler und kam auf den Schotter. Er fing das Auto bravurös ab und konnte wieder auf die Fahrbahn zurückkehren. Mittlerweile hatte sich Schober wieder an Heinemann und Zupanic herangekämpft. Tolle Windschattenduelle folgten auf der Gegengeraden, sowohl Zupanic als auch Schober konnten Heinemann überholen und so ging es in die letzte  Runde. Zupanic touchierte in der Schikane den Reifenstapel und überschlug sich. Das Rennen musste daraufhin abgebrochen werden.

Zupanic ist nichts passiert das Auto ist zum Verschrotten. Laut Reglement wurde die letzte Runde gewertet und daher gewann Zupanic vor Schober und Heinemann. Luca Rettenbacher konnte noch Vierter werden.

Rennen 2:

Das Unfassbare ist eingetreten: Max Zupanic konnte auf das Auto von seinem Bruder umsteigen und er nahm das Rennen trotz Schmerzen in der Schulter von Startplatz drei in Angriff. Polesetter Jakob Schober setzte sich vor Matthias Heinemann in Führung. Max Zupanic war sicherer Dritter. Dahinter tobten harte Windschattenduelle, zuerst war Gerald Hofer an vierter Stelle, dann gesellten sich Robert Warter, Tobias Fischer und Leon Unger dazu. Warter konnte Hofer ausbremsen und er nahm die Verfolgung auf. Heinemann musste dann an zweiter Stelle liegend die Box ansteuern, ein gebrochener Kipphebel war die Ursache. So gewinnt Schober vor Zupanic und Robert Warter, der damit einen tollen Einstand in der BMW Challenge hatte.

In der letzten Kurve vor dem Ziel erwischte es leider noch den jungen Tobias Fischer, er kam bei der Kurvenausfahrt zu weit nach außen und er drehte sich mit voller Wucht in die Leitplanke. Das Auto wurde schwer beschädigt, er bleib unverletzt.

Jakob Schober: Vielen Dank für die tolle Zeit und auf Wiedersehen!

Mini Cooper Cup, Rennen 1:

Der Tiroler Philipp Kluckner holte sich den Sieg vor dem Deutschen Stephan Jocher und Peter Hinderer. Der neue Meister ist Matthias Jocher, der jedoch beruflich verhindert war und daher von seinem Vater Stephan vertreten wurde.

Rennen 2:

Das zweite Rennen gewann Philipp Kluckner vor Stephan Jocher und Klaus Katterbach.

Classica Trophy:

Teamwertung: Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo  holten sich auch den Sieg am Salzburgring vor Winfried Lind / Wolfgang Ringwald, Porsche 944 und den Oberösterreichern Joachim und Sabine Hofstadler, Porsche 914.

Astrid Witzany, Ford Mustang ließ keinen Zweifel aufkommen, dass sie die Gesamtwertung 2017 gewinnen wollte. Sie legte einen eindrucksvollen Sieg hin vor Auguste Poller, Alfa Romeo und Hois Russegger, Porsche 944.

Die Classica Trophy hat heuer eine tolle Performance hingelegt und ist zu dem stärksten Starterfeld im Histo Cup angewachsen. Beim Finale waren 43 (!) Fahrzeuge am Start.

Somit ging die 20. Saison des Histo Cups mit einem würdigen Finale bei herrlichem Wetter zu Ende. Die Jahressiegerehrung findet am 11. November 2017 in Salzburg im Hotel Crown Plaza Pitter statt.

Die Sieger 2017 nach Kategorien:

Histo Cup K:         Manfred Pledl                Salzburg                             Ford Escort BDA
Histo Cup STW:   J. Retschitzegger           Oberösterreich                    Audi 80 Coupé
Formel Historic:    Philipp Thiel                   Niederösterreich                 Van Diemen FF
Young Timer:        Herbert Leitner               Salzburg                             Toyota Corolla
BMW 325:            Jakob Schober               Altenmarkt                           BMW 325i
V-8 Historic:          Franky Riedel                Deutschland                        De Lago Corvette
TC Open:              Oliver Michael               Niederösterreich                  Porsche 991 GT3
Mini Cooper:         Matthias Jocher             Deutschland                        Mini Cooper JCW
Classica Solo:       Astrid Witzany               Deutschland                        Ford Mustang
Classica Team:     Margreiter/Aistleitner     Salzburg                              Alfa Romeo

Rennergebnisse unter: www.raceresults.at

Alle Rennen noch einmal ansehen: www.histocup.mobile-motions.tv

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Letzte Informationen Saisonfinale Salzburgring „20 Jahre Histo Cup“

Nun ist es bald soweit unser Saisonfinale „20 Jahre Histo Cup“ steht unmittelbar vor der Türe. Wir bitten alle Teilnehmer diese Informationen zu lesen! Vielen Dank!

Live Stream: www.histocup.mobile-motions.tv 

Es ist uns – trotz hoher Kosten – wieder gelungen den Life Stream beim Finale anbieten zu können. Alle Qualifyings und Rennen sind am Samstag und am Sonntag  von 08.30 Uhr bis 18.00 Uhr zu sehen.

Track Day – freies Fahren am Freitag, dem 22. September

Am Freitag findet ein eigener „Track-Day“ mit vielen Testvarianten zu sehr moderaten Preisen statt, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Buchbar sind der Vormittag und einzelne Stints zu 30 Minuten.

Veranstaltungsdauer und Rennstrecke:

Die „Rennveranstaltung“ ist von Samstag, 23. bis Sonntag, 24. September ausge-schrieben.
Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstag, dem 21. September ab 17.00 Uhr.

Da eine andere Veranstaltung bis 18.00 Uhr läuft, ist die Überfahrt in das Fahrerlager (mit Fahrzeugen über 3 Meter Gesamthöhe) erst ab 18.15 Uhr möglich.

Überfahrt am Freitag von 07.00 Uhr bis 08.30 Uhr und von 12.00 bis 12.45 Uhr sowie von 18.15 bis 21.00 Uhr

Vor dem Tunnel wird bereits am Donnerstag und Freitag kontrolliert. Rennfahrer mit Anhänger und Teilnehmer mit Ausweis können ungehindert passieren.

Bitte richtet Euch nach den Anweisungen von Fahrerlager Chef und Platzeinteiler (Gottfried Bauer vom Salzburgring und Mike Hafner). Gastserien bekommen die Einfahrttickets und Karten im Rennbüro im Fahrerlager.

Fahrerlagereinteilung:

Die Formel Vau Europa wird im großen Fahrerlager auf der rechten Seite (aus der Sicht vom Restaurant aus) in der Linie neben der Tankstelle – nach den Young Timern – untergebracht. Die Histo Cup Serien haben ihre bereits gewohnten Standplätze. Die Classica Trophy steht neben dem Rennbüro Strom und Wasser ist überall vorhanden!

Boxen:

Es sind  alle Boxen vergeben. Es gibt eine Warteliste, falls sich noch Änderungen ergeben. Bitte den Boxenplan beachten.

Administrative Abnahme:

Donnerstag, 21. September 2017:

19.00 – 20.00 Uhr:  Rennbüro
für den Testtag am Freitag

Freitag, 22. September 2017:

08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr – Rennbüro

Samstag, 23. September 2017:

07.00 – 09.00 Uhr – Rennbüro

Technische Abnahme:

Unser Techniker, Otto Tylmann und sein Assistent werden von Zelt zu Zelt, bzw. Box gehen und die Fahrzeuge abnehmen. Die Zeiten sind identisch mit denen der administrativen Abnahme.

Die Gastserie ist für die admin. und technische Abnahme selbst verantwortlich.

Fahrerbesprechungen:

Freitag, 22. September 2017:

18.15 Uhr      Histo Cup Serien                vor dem Rennbüro
19.00 Uhr      Formel Vau                         Formel Vau Zelt

Samstag, 23. September 2017:

09.30 Uhr      Classica Trophy                  vor dem Rennbüro

Zeitplan

Bitte beachten: Zu den Qualifyings werden nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben!

Der Zeitplan im Internet hat Gültigkeit (V4)

Bitte immer den Terminplan und die News auf der Homepage beobachten sowie bei der Veranstaltung auf den offiziellen Aushang achten, es könnten sich Änderungen ergeben. Bitte beachtet, dass es auch eine „Vorverlegung“ von Terminen geben kann, diese sind zu befolgen!

Einteilung der Rennen / Young Timer bis 2000ccm:

Aufgrund der Tatsache, dass am Salzburgring nur 38 Rennfahrzeuge auf die Rennstrecke dürfen, fahren die Young Timer und TCO bis 2000ccm wieder gemeinsam mit den historischen STW Fahrzeugen, natürlich mit getrennter Wertung

Programmheft:

Das Programmheft der Veranstaltung ist im Internet bei den Terminen als PDF einsehbar.

Karten für Fans im Vorverkauf:

Wer Karten im Vorverkauf für seine Fans benötigt, der kann die noch vorbestellen und dann im Fahrerlager beim Rennbüro abholen. Die Karten berechtigen zum Zutritt ins Fahrerlager, auf die beiden Tribünen und auf das Boxendach.

RSC Reifendienst:

Unser Reifendienst ist von Donnerstag Abend bis Sonntag Nachmittag vor Ort. Wer noch Reifen benötigt bitte unbedingt und office(at)rs-center.eu vorbestellen.

Ravenol 1-H Endurance Race

Auch die Endurance Meisterschaft neigt sich dem Ende zu. Bitte unbedingt rechtzeitig nennen. Das Formular befindest sich auf der Homepage bei dem Termin „Saisonfinale Salzburgring“.

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise zum Saisonfinale am Salzburgring!
Histo Cup

Michael und Uschi Steffny

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Wiederaufnahme Schiedsgericht und Entscheidung

Aufgrund der Bitte von Alfred Weißengruber und vor allem aufgrund neuer Beweismittel (Onboard Video Weißengruber), hat das Schiedsgericht noch einmal die Angelegenheit aufgerollt und ist zu folgendem Entschluss gekommen:

 

Onboard Kamera Alfred Weißengruber

Der Unfall wird endgültig als „Rennunfall“ eingestuft. Herrn Weißengruber ist keinesfalls eine Absicht anzulasten. Vielmehr ist das „absichtliche“ herüberlenken von Manfred Pledl als bedenklich einzustufen. Die Absicht hat Herr Pledl ja auch öffentlich im Facebook kundgetan.

Die Fahrweise beider Piloten war sehr ehrgeizig und motiviert. Es gilt jedoch immer mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner Rennen zu fahren und derartige Vorfälle zu verhindern.

Herrn Weißenguber werden die aberkannten Punkte wieder gutgeschrieben, die bedingte Sperre für 2 Rennen bleibt aufrecht.

Der Fahrer Manfred Pledl erhält zusätzlich eine bedingte Sperre für zwei Rennen und wird nochmals ermahnt keine unqualifizierten und ehrenbeleidigenden Postings im Internet zu machen.

Es tut uns allen sehr leid, dass es im historischen Motorsport zu solchen Unfällen kommt, aber man muss auch bedenken, dass es „Rennsport auf Geschwindigkeit“ ist und bleibt.

Wir fordern beide Piloten auf, sich zukünftig in der „Motivation“ ein wenig zurück zu nehmen und den nötigen Respekt vor dem Gegner zu bewahren.

Somit können beide Kontrahenten wieder motiviert in das Finale gehen. Möge das Finale mit fairen Mitteln über die Bühne gehen. Wir werden in jedem Fall die Beiden, und auch deren Umfeld, genau beobachten.

Schiedsgericht Histo Cup: Christian Schallenberg, George Komaretho, Kurt Ploier

Entscheidung vom Schiedsgericht zur Kenntnis genommen und umgesetzt:

Harald Lehner, Rennleiter und Michael Steffny, Promotor

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Histo Cup Finale Salzburgring

Liebe Motorsportfreunde!

Das BOSCH Race Spielberg ist bereits wieder Geschichte, der Bericht ist auf der Homepage. Nun ist es bald soweit, das Histo Cup Finale am Salzburgring steht am Programm. Dazu die wichtigsten Informationen.

Pressekonferenz / Saisonfinale Salzburgring

Am Dienstag, den 19. September 2017 findet die Pressekonferenz zum Histo Cup Saisonfinale Salzburgring um 11.00 Uhr im Gasthof Kuglhof, Kuglhofstraße, 5020 Salzburg statt. Rund 15 Personen, alle Printmedien und zwei Fernsehteams werden anwesend sein.

Wenn der eine oder andere Fahrer Lust hat zur Pressekonferenz zu kommen, bitte bei mir per Mail anmelden!

Histo Cup Finale Salzburgring – 22. bis 24. September 2017

Das Histo Cup Finale „20 Jahre Histo Cup“ steht unmittelbar bevor und wir erwarten ein schönes Motorsportfestival. Neben allen Histo Cup Serien ist auch die historische Formel Vau Europa zu Gast.

Nennungen / Nennschluss

Wir bitten alle Fahrer rechtzeitig die Nennung abzugeben. Nennschluss ist der 10. September 2017. Wir wollen das Programmheft rechtzeitig fertigstellen, daher ist eine rechtzeitige Nennung sehr wichtig. Vielen Dank!

Histo Cup Track Day – freies Fahren am Freitag, dem 22. September

Am Freitag findet ein eigener „Track-Day“ mit vielen Testvarianten zu sehr moderaten Preisen statt, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Buchbar sind der Vormittag und einzelne Stints zu 30 Minuten.

Dies gibt allen Teilnehmern ausreichend die Möglichkeit zum Testen, freien Fahren und gewährleistet eine relativ „stressfreie“ Anreise und weniger Hektik beim Fahrerlageraufbau am Freitag.

Veranstaltungsdauer und Rennstrecke:

Die „Rennveranstaltung“ ist von Freitag, 22. bis Sonntag, 24. September ausge-schrieben.
Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstag, dem 21. September ab 18.00 Uhr.

Da eine andere Veranstaltung bis 18.00 Uhr läuft, ist die Überfahrt in das Fahrerlager (mit Fahrzeugen über 3 Meter Gesamthöhe) erst ab 18.15 Uhr möglich.

Überfahrt am Freitag von 07.00 Uhr bis 08.30 Uhr und von 12.00 bis 12.45 Uhr sowie von 18.15 bis 21.00 Uhr

Vor dem Tunnel wird bereits am Donnerstag und Freitag kontrolliert. Rennfahrer mit Anhänger und Teilnehmer mit Ausweis können ungehindert passieren.

Bitte richtet Euch nach den Anweisungen von Fahrerlager Chef und Platzeinteiler (Gottfried Bauer vom Salzburgring und Mike Hafner). Gastserien bekommen die Einfahrttickets und Karten im Rennbüro im Fahrerlager.


Fahrerlagereinteilung:

Die Formel Vau Europa wird im großen Fahrerlager auf der rechten Seite (aus der Sicht vom Restaurant aus) in der Linie neben der Tankstelle – nach den Young Timern – untergebracht. Die Histo Cup Serien haben ihre bereits gewohnten Standplätze. Die Classica Trophy steht neben dem Rennbüro Strom und Wasser ist überall vorhanden!

Boxen:

Es sind  alle Boxen vorreserviert. Es gibt eine Warteliste, falls sich noch Änderungen ergeben. Bitte den Boxenplan beachten. Eine Box kostet EUR 100,00 (ein Tor – 42 qm). Gebucht werden kann nur von Freitag bis Sonntag. Anfragen bitte per Mai.

Administrative Abnahme:

Donnerstag, 21. September 2017:

19.00 – 20.00 Uhr:  Rennbüro
für den Testtag am Freitag und freiwillige Abnahme für das Rennwochenende

Freitag, 22. September 2017:

08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr – Rennbüro

Samstag, 23. September 2017:

07.00 – 09.00 Uhr – Rennbüro

Technische Abnahme:

Unser Techniker, Otto Tylmann und sein Assistent werden von Zelt zu Zelt, bzw. Box gehen und die Fahrzeuge abnehmen. Die Zeiten sind identisch mit denen der administrativen Abnahme.

Die Gastserie ist für die admin. und technische Abnahme selbst verantwortlich.

Fahrerbesprechungen:

Freitag, 22. September 2017:

18.15 Uhr      Histo Cup Serien                vor dem Rennbüro
19.00 Uhr      Formel Vau                         Formel Vau Zelt

Samstag, 23. September 2017:

09.30 Uhr      Classica Trophy                  vor dem Rennbüro

Zeitplan

Bitte beachten: Zu den Qualifyings werden nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben!

Der Zeitplan im Internet hat Gültigkeit

Bitte immer den Terminplan und die News auf der Homepage beobachten sowie bei der Veranstaltung auf den offiziellen Aushang achten, es könnten sich Änderungen ergeben. Bitte beachtet, dass es auch eine „Vorverlegung“ von Terminen geben kann, diese sind zu befolgen!

Programmheft:

Das Programmheft der Veranstaltung ist im Internet bei den Terminen als PDF ab dem 14. September zu sehen. Redaktionsschluss 11. September beachten!

Karten für Fans im Vorverkauf:

Wer Karten im Vorverkauf für seine Fans benötigt, der kann die noch vorbestellen und dann im Fahrerlager beim Rennbüro abholen oder noch vorher per Post schicken lassen. Die Karten kosten wie immer EUR 20,00 (statt 25,00) fürs Wochenende bzw. EUR 10,00 (statt 15,00) pro Tag (Sa oder So). Die Karten berechtigen zum Zutritt ins Fahrerlager, auf die beiden Tribünen und auf das Boxendach.

Ravenol 1-H Endurance Race

Auch die Endurance Meisterschaft neigt sich dem Ende zu. Bitte unbedingt rechtzeitig nennen, das Formular befindest sich auf der Homepage bei dem Termin „Saisonfinale Salzburgring“.

Information Jahressiegerehrung 2017 – Salzburg

Bitte vormerken:
Am Samstag, dem 11. November 2017 findet die „Jahressiegerehrung“ wieder im Hotel „Crowne Plaza – The Pitter“ in Salzburg, Rainerstraße statt.

Beginn wird gegen 19.00 Uhr sein.

Es stehen wieder einige Zimmerkontingente und -varianten in den Hotels:

  • Hotel Crowne Plaza**** superior
  • Hotel Imlauer Best Western****: (eine Gehminute vom Crowne Plaza)

zur Verfügung. Zimmerreservierungen bitte direkt mit dem Verweis auf „Histo-Cup“ unter:

Crowne Plaza: Tel: 0662 / 88978 807 oder mail: reservierung.pitter@imlauer.com Hotel Imlauer Best Western: Tel: 0662 / 88992 oder mail: reservierung@imlauer.com

Die Hotels und das Eventcenter liegen absolut zentral und in der Nähe des Hauptbahnhofes. Eine gemütliche Anreise per Bahn bietet sich nahezu an.

Natürlich gibt es auch Garagen und Parkplätze für die Anreise mit dem Auto.

Weitere Informationen über die Angebote der Hotels auf der homepage www.imlauer.com.

Vorschau Classica Eis Marathon am Lungauring 2018

Es ist zwar noch Sommer aber dennoch kommt die kalte Jahreszeit mit großen Schritten auf uns zu. Wir veranstalten wieder gemeinsam mit der Classica Automobile den

„6. Classica Eis Marathon / 4-Stunden am Lungauring“

für Oldtimer (05. Jänner 2018) und Young Timer (06. Jänner 2018). Die Oldtimer sind für die Baujahre bis einschließlich 1985 ausgeschrieben und die Young Timer für Fahrzeuge bis einschließlich 1996 Infos dazu bei den Ausschreibungen und Nennformular auf unserer Homepage – www.histocup.com sowie auf der Homepage der Classica – classica.cc

So, liebe Freunde, das war´s mit vielen Informationen. Wir freuen uns schon sehr auf das „Histo Cup Finale“ am Salzburgring. Bitte rechtzeitig die Nennung abgeben! Vielen Dank!

„auf die Historischen“

Michael und Uschi Steffny

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Entscheidung Schiedsgericht Pledl vs Weißengruber Anhang K Red Bull Ring

Tagung und Entscheidung Histo Cup Schiedsgericht vom 4. September 2017

Untersucht wurde der Vorfall Manfred Pledl gegen Alfred Weißengruber im zweiten Rennen „Histo Cup K“ von Sonntagnachmittag.

Als Mittel zur Beurteilung wurden die Videomitschnitte des Livestreams, der Rennleitung und die beiden Onboardkameras von Manfred Pledl herangezogen.

Im Gespräch mit der Rennleitung dokumentierte Manfred Pledl auch, dass er den Konkurrenten hinter ihm wahrgenommen hat und auch nicht so einfach vorbeilassen wollte. Dies dokumentierte er auch auf seiner Facebookseite, Zitat: „…natürlich wollte ich ihn nicht einfach vorbeilassen, er glaubt ja nicht, dass er einen 840kg Escort ausbremsen kann…“

Alfred Weißengruber sah rechts eine Lücke, weil sich die Fahrer vor ihm nicht ganz einig waren. Diese Lücke war vorhanden, aber sehr klein und vor allem mit nahezu keinem Abstand mehr zum Fahrbahnrand.

Die Fahrzeuge befanden sich im Augenblick des Unfalles noch auf der Geraden und vor allem noch vor der Bremszone. Pledl versuchte den vor bzw. neben ihm fahrenden Ford Escort (rot) zu überholen, Weissengruber seinerseits versuchte zeitgleich Pledl zu überholen. Da Pledl auch leicht nach rechts zog und Weissengruber nicht auf die Wiese ausweichen wollte oder konnte, kam es zu einer minimalen Berührung die jedoch ausreichte den Escort von Pledl aus dem Gleichgewicht zu bringen, die Vorderachse wurde dadurch belastet und das Heck kam zwangsweise zum Ausbrechen mit schlimmen Folgen für den Fahrer und Fahrzeug.

Fakt ist, dass der hintere Fahrer (Weißengruber) den Unfall verhindern hätte können, indem er etwas Gas weggenommen hätte. Dies würde der notwendigen Vorsicht und Respekt entsprechen. Zumal man am Anfang des Rennens war und es für ein großes und stärkeres Auto leichter ist, „sicher“ zu überholen.

Pledl hat aus unserer Sicht eigentlich nichts falsch gemacht, er darf einmal die Spur wechseln und der Hintere muss damit „leben“. Daher ist an diesem Unfall der hintere Fahrer (Weissengruber) hauptverantwortlich.

Das Schiedsgericht kommt daher zu folgendem Schluss:

Die Fahrweise war sehr ehrgeizig und motiviert. Es gilt jedoch immer mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner Rennen zu fahren und derartige Vorfälle zu verhindern. Dies hätte nur mit ein wenig Gas wegnehmen getan werden müssen.

Die Aktion war mit Sicherheit keine vorsätzliche, aber es lag an Weißengruber die Kollision zu verhindern. Daher werden dem Fahrer Alfred Weißengruber die Punkte des zweiten Rennens aberkannt und er erhält eine bedingte Sperre für 2 Rennen.

Damit wird die Titelentscheidung nicht durch den Unfall beeinflusst. Es tut uns allen sehr leid, dass es im historischen Motorsport zu solchen Unfällen kommt, aber man muss auch bedenken, dass es „Rennsport auf Geschwindigkeit“ ist und bleibt.

Der Fahrer Manfred Pledl wird ermahnt keine unqualifizierten und ehrenbeleidigenden Postings im Internet zu machen. Der „Shitstorm“ nachher – vor allem in den Social Medias – ist für den Histo Cup nicht akzeptabel.

Wir fordern daher Herrn Pledl auf die nicht richtigen Kommentare aus seinem Facebook zu löschen bzw. richtig zu stellen.

Weiters ist festzuhalten, dass der Leitschienenschaden rund EUR 4.500,00 ausmacht und dieser zur Gänze dem Histo Cup verrechnet wird.

Schiedsgericht Histo Cup: Christian Schallenberg, George Komaretho, Kurt Ploier

Entscheidung vom Schiedsgericht zur Kenntnis genommen und umgesetzt:

Harald Lehner, Rennleiter
Michael Steffny, Promotor

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Bericht Bosch Race Spielberg

Die Motorsportsaison nähert sich dem Ende zu. Zum vorletzten Rennen trafen sich am Red Bull Ring Piloten aus 11 Nationen und 10 Rennserien. Zu den sieben Histo Cup Serien kamen noch der „Alfa Revival Cup“ aus Italien, Die historische Formel Vau und die Ferrari Trophy dazu.

Rund 270 Rennboliden waren in Spielberg in „Action“ zu sehen. Die Wetterprognosen waren „sportiv herbstlich“. Dank unserem Sponsorpartner „Bosch“ konnten wir auch wieder den „Livestream“ umsetzen und unseren Fans zu Hause Bilder von allen Qualifyings und Rennen liefern.

Livestream: www.histocup.mobile-motions.tv

Bereits am Freitagnachmittag konnten Mensch und Maschine ausgiebig bei Testfahrten geprüft werden. Die Wetterverhältinisse reichten von heiter und trocken bis zu Gewitterregen. Es war schlichtweg alles dabei.

Am Samstag begannen dann die Qualifyings bereits um 08.00 Uhr mit der historischen Formel Vau, die die Strecke trocken machten.

Die Rennen am Samstag:

BMW 325 Challenge:

Erstmals waren wieder 20 Challenge BMW Piloten am Start und man erwartete das Rennen mit großer Spannung. Polesetter Jakob Schober setzte sich in Führung vor Matthias Heinemann, Karlheinz Ruhrberg und Max Zupanic. Rallyeweltmeister Andreas Aigner verfolgte das Führungsquartett. Zupanic konnte bald Ruhrberg und Heinemann überholen und es entbrannte ein tolle Drei- bzw. Zweikampf zwischen den beiden Teamkollegen Zupanic und Schober bzw. Heinemann.

In der letzten Runde verbremste sich Schober und musste ins Kiesbett so gewann Max Zupanic vor Heinemann, Ruhrberg, Schober und Aigner. Danach lange Diskussionen mit der Rennleitung und Sportkommissaren, Zupanic wurde zweimal verwarnt wegen Überfahren der Tracklimits und letztlich brummte man ihm eine 20 Sekundenstrafe auf.

So kam Heinemann zum Sieg vor Ruhrberg und Schober.

Mini Cooper Cup:

Matthias Jocher ist der schnellste Mann im Feld. Sein größter Konkurrent, Philipp Kluckner musste leider die Box aufsuchen, so gewann Jocher überlegen vor Newcomer Alexander Stocker und Peter Hinderer.

Histo Cup STW:

Hektik pur am Vorstart zum ersten Rennen. Der Himmel verdunkelte sich wieder und kleine Tropfen fanden auch den Weg zum Boden. Gleich in der zweiten Runde brach dem Steirer Erich Petrakovits die vordere Radnabe in der Remuskurve und schaute dem gesamten Feld ins Auge. Nach ein paar Runden unter Gelb entschied sich letztlich die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke zu schicken.

Nachdem es dann stärker zu regnen begann, wurde das Rennen in der 10. Runde mit roter Flagge beendet. Gewonnen hat der Deutsche Frank Riedel, Chevrolet Delago vor Klaus Rath, Audi Turbo und Daniel Brown, Ford Escort.

Die Klasse bis 1600ccm gewann Alex Wechselberger vor Michael Widmann und Thomas Lehner, alle Alfa Romeo. Albert Gallersdörfer, Opel Kadett holte sich die Klasse bis 2000ccm vor Johann Retschitzegger, Audi und Josef Gumpenberger, Alfa Romeo. Hinter Daniel Brown platzierten sich Robert Edenhofer, BMW 2002 und Toni Schell, Ford Escort auf den Plätzen zwei und drei in der Klasse bis 2500ccm. Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 gewann die Klasse bis 4000ccm vor Christian Schneider, Alfa Romeo und Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo.

Hinter dem Gesamtsieger Riedel platzierten sich Markus Bereuter, Chevrolet Corvette und Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 in der großen Klasse.

Young Timer:

Die Young Timer bis 2000ccm fuhren das Rennen gemeinsam mit den STW Fahrzeugen. Sieger wurde der junge Deutsche Florian Stahl, BMW 318i vor Manuel Reitberger, Ford Focus und Dominik Klima Honda Integra. Der Gesamtführende Herbert Leitner steuerte eine Runde vor Schluss die Box an.

Die großen Young Timer gingen gemeinsam mit den Touren Car Open an den Start. Sieger wurde der Deutsche Sven Fisch Nitec V8 Star vor Oliver Michael, Porsche 991 und Yannik Brandt, TCR Seat vor Heimkehrer Josef Stadtegger, Porsche 991.

Die Klasse bis 2500ccm gewann Mike Wehrli vor Klaus Möst und Karl Kölbl, alle BMW 325. Dieter Karl Anton holte sich die Klasse bis 3000ccm vor Gerald Asenbaum, BMW M3 E36 und Roland Königsecker, Mazda 323. Stephan Jocher, Porsche 996 holt sich die Klasse bis 3600ccm vor Markus Fischer, BMW Z4 und Markus Weege, BMW M3 E46. Roland Luger, Opel Omega gewann die Klasse bis 4000ccm vor Christoph Gürtler und Markus Fink, beide BMW V8. Die Klasse über 4000ccm holt sich Sven Fisch, V8 Star vor Matthias Benndorf, BMW V8.

Tourenwagen Open:

Oliver Michael, Porsche 991 gewann das Rennen vor Yannik Brandt, TCR Seat und Josef Stadtegger, Porsche 991.

Die Klasse bis 2000ccm holte sich der Schweizer Jean Michel Ti Pingo, BMW 320 vor Albino Mazzaro, BMW 320SI und Leonhard Gappmaier, Fiat Abarth. Die Klasse bis 3000ccm gewann Alex Mühlethaler vor Robert Warter, beide Mini Cooper. Hinter Yannik Brandt platzierten sich Michael Oliver und Josef Stadtegger in der Klasse bis 4000ccm. Robert Brändli, Blaise Camaro wurde Sieger der Klasse über 4000ccm vor Erwin Eder und Heinz Roth.

Histo Cup K:

Das Rennen der historischen K Piloten wurde mit großer Spannung erwartet. Piloten aus England, Italien San Marino und Brasilien werteten das tolle Feld noch auf.

Das österreichische Ass Martin Sahl musste leider gleich am Anfang mit Kurbelwellenbruch w.o. geben. Sieger wurde der Engländer Sean Brown vor Manfred Pledl und Paolo Meloni, alle Ford Escort. Die Klasse bis 1000ccm holte sich diesmal der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch. Thomas Kaiser gewann die Klasse bis 1600cc vor Davide Meloni, Ford Escort und Daniele Vettoretti.

Toni Eckhart, Ford Capri RS 2600 gewann die Klasse bis 3000ccm. Alfred Weissengruber holte sich die Klasse bis 4000ccm vor Dieter Schwarz. Der Tscheche Jaroslav Rejka, Jaguar gewann die große Klasse vor der Amerikanerin Amanda Hennessy und Peter Dubsky, Jaguar D-Type.

Formel Historic:

Walter Vorreiter, Ralt gewann das Rennen vor Franz Altmann, Lola und Bruno Huber, Argo F3. Die Klasse der Formel Ford 1600 gewann Philipp Thiel vor Helmut Scheuch und Erich Schweifer. Benjamin Pfeil gewann die Klasse Formel Renault vor Roman Pöllinger und Günter Ledl.

Hinter Sieger Voreiter platzierte sich Gerhard Lehninger als zweite der Formel Libre. Die Formel Young holte sich Valentin Pepert.

Die Rennen vom Sonntag:

Classica Trophy:

Samstag fand ein Wertungslauf statt. 46 Piloten traten auch zu den Läufen 2 und 3 am Sonntag an. Somit waren die Classica Fahrer das stärkste Feld des Rennwochenendes. Die Teamwertung – Fahrer und Navigator – gewannen die schon als Gesamtsieger 2017 feststehenden Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo GTV vor den Steirern Wilfried Lind  / Wolfgang Ringwald, Porsche 944 und den Oberösterreichern Joachim und Sabine Hofstadler, Porsche 914.

Die Solowertung holte sich die routinierte Salzburgerin Auguste Poller, Alfa Romeo Spider vor dem Halleiner Anton Pink, VW Golf und der Wahlgrazerin Astrid Witzany, Ford Mustang, die auch in der Gesamtwertung einen wichtigen Schritt zum Sieg gemacht hat.

Histo Cup STW – Rennen 2:

Bei schönem Herbstwetter und vor allem kühlen Temperaturen ließ Udo Rienhoff mit seiner AC Cobra nichts anbrennen und holte sich den Gesamtsieg vor Frank Riedel und Markus Bereuter, beide Chevrolet, die um diesen Platz mächtig kämpften.
Die Klasse bis 1600cc gewann der Deutsche Lothar Sausemuth, der für Michael Widmann kurzfristig einsprang vor Thomas Lehner, beide Alfa Romeo. Alex Wechselberger konnte nach seinem Motorschaden am Vortag nicht mehr antreten. Albert Gallersdörfer gewann mit seinem Opel Kadett die Klasse bis 2000cc vor Peter Pöschl, Ford Escort und Johann Retschitzegger, Audi Coupé.
Der Engländer Daniel Brown gewann die Klasse bis 2500ccm vor seinem Bruder Robert Brown, beide Ford Escort RS und Robert Edenhofer, BMW 2002-16V.
Christian Schneider, Alfa GTV gewann die Klasse bis 4000cc vor Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 und Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo.
Frank Riedel gewann die große Klasse über 4000cc vor Markus Bereuter, beide Chevrolet und Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5-Kompressor.

Young Timer und TCO – Rennen 2:

Das größte Feld musste aufgrund zu vieler Nennungen „geteilt“ werden. Die Fahrzeuge bis 2000cc fuhren das Rennen mit den historischen STW Fahrzeugen. Die Großen Young Timer und Touring Car Open lieferten eine tolle Show ab.
Sieger des Rennens wurde der deutsche Sven Fisch, V8 Star vor Alexander Lienau, Aston Martin V12 GT3 und Oliver Michael, Porsche 991. Durch den Ausfall von Alfons Riedweg, Chevrolet Corvette machte Michael einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg bei den TCO. Erfreulich die Rückkehr von Josef Stadtegger, Porsche 991, der gleich mit dem vierten Gesamtrang aufzeigte.
Die Klasse bis 2000cc gewann der junge Deutsche Florian Stahl, der Dominik Klima, Honda in einem sehenswerten Duell niedergerungen hat. Dritter wurde Manuel Reitberger, Ford vor Wolfgang Bauer, Renault Clio. Herbert Leitner musste gleich in der Einführungsrunde die Box ansteuern.
Markus Landlinger holte sich die Klasse bis 2500ccm vor Karl Kölbl und Mike Wehrli, alle BMW 325i.
Motorsport Urgestein Dieter Karl Anton holte sich mit seinem neuen Honda S2000 die Klasse bis 3000cc von Gerald Asenbaum, BMW M3 und Roland Königsecker, Mazda 323.
Stephan Jocher brachte seinen Porsche 996 GT3RS als Sieger der Klasse bis 3600ccm in Ziel vor Michael Fischer, BMW Z4 und Markus Weege, BMW M3 E46 GTR. Roland Luger, Opel Omega holte sich die Klasse bis 4000cc vor Christoph Gürtler und Markus Fink, beide BMW V8. Hinter dem Gesamtsieger Sven Fisch platzierte sich Walter Schropper mit seinem Dodge Viper als zweiter der Klasse über 4000cc vor Matthias Benndorf, BMW V8.

Die Tourenwagen Open bis 2000cc gewann der Schweizer Jean Michel Ti Pingo, BMW 320 WTCC vor Albino Mazzaro, BMW 320 SI WTCC und Leonhard Gappmaier, Fiat Abarth Corse.
Die Schweizerin Alexandra Mühlethaler holte sich mit ihrem Mini Cooper die Klasse bis 3000cc. Oliver Michael, Porsche 991 hat mit seinem Klassensieg bis 4000cc einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht, Josef Stadtegger wurde Zweiter vor dem Jungen Yannik Brandt, Seat TCR aus Südtirol. Die TCO über 4000cc gewann Alexander Lienau vor Gerhard Jörg, Chevrolet Camaro, der beim Start in der ersten Kurve einen mächtigen Dreher durch das Feld produzierte. Der Schweizer Heinz Roth wurde mit seiner Dodge Viper Dritter.

Histo Cup Anhang K – Rennen 2:

Martin Sahl konnte seinen Ford Escort BDA über Nacht wieder herrichten, es wurde ein neuer Motor eingebaut, damit er sich mit dem Engländer Sean Brown duellieren konnte. Die Mühen haben sich ausgezahlt, Sahl gewinnt vor Brown und Davide Meloni aus San Marino, alle Ford Escort BDA.
Gleich nach dem Start gab es in der ersten Runde eine Kollision zwischen Manfred Pledl und Alfred Weissengruber, die zu einem heftigen Unfall von Pledl geführt hat. Nach dem Rennen gab es einige Diskussionen mit der Rennleitung und die Sache kommt bzw. kam vor das Schiedsgericht.
Die Klasse bis 1000cc konnte diesmal wieder Bernhard Deutsch vor Christian Bernard gewinnen. Thomas Kaiser gewann die Klasse bis 1300cc und Paolo Meloni aus San Marino holte sich den Sieg in der Klasse bis 1600cc. Toni Eckhart, Ford Capri RS 2600 holte sich die Klasse bis 3000cc vor Massimo Pedrazzi, Porsche 911ST und Roberto Strazzeri, Porsche 944.
Alfred Weissengruber gewann die Klasse bis 4000cc vor Günter Schmidt, Porsche 911SC und Dieter Schwarz, Morgan plus 8. Gegen Weissengruber wird jedoch noch seitens des Schiedsgerichtes ermittelt. Jaroslav Rejka, Jaguar XJS holte sich die große Klasse vor dem Schweizer Robert Dubler, Chevrolet Corvette und Gerhard Witzany, Ford Mustang.

BMW 325 Challenge – Rennen 2:

Polesetter Matthias Heinemann übernahm sofort die Führung vor Andras Aigner und den Race Performance Piloten Jakob Schober und Max Zupanic. Sowohl Schober also auch Zupanic konnten schnell den Rallye Weltmeister Aigner überholen und nahmen die Verfolgung von Heinemann auf. Ganz einig waren sich die Teamkollegen dennoch nicht es kam in der Zielkurve zu einer Berührung, Schober musste weit gehen und Zupanic drehte sich. Somit verlor er ein paar Plätze. Schober kämpft sich Runde um Runde wieder an Heinemann heran, dennoch gewann Heinemannknapp vor Schober und Zupanic, der eine sehenswerte Aufholjagd zeigte. Danach wurden 8 (!) Piloten mit Zeitstrafen belegt, alle wegen verlassen der Rennstrecke (Tracklimits) mit vier Rädern. Dadurch gewann letztlich Jakob Schober vor Matthias Heinemann und Max Zupanic. Charly Habenbacher gewann die Silberfuchswertung für Piloten über 50 Jahre.
Ein ganz erfreuliches Debüt gab Rallyeweltmeister Andreas Aigner. Er war im Qualifying Zweiter und wurde letztenlich in beiden Rennen Fünfter!

Mini Cooper Cup – Rennen 2:

Matthias Jocher gewann das Rennen sicher vor Philipp Kluckner und sicherte sich damit den Gesamtsieg 2017.

Formel Historic – Rennen 2:

Das letzte Rennen des Tages boten die historischen Formelfahrzeuge. Walter Vorreiter, Ralt RT 31 gewann hauchdünn vor Wolfgang Dietmann, Dallara und Karl Neumayer, Dallara.
Die Klasse Formel Ford 1600 holte sich der bereits feststehende Gesamtsieger der Formel Historic Philipp Thiel, Van Diemen vor Ewald Lokaj und Helmut Scheuch. Bruno Huber holte sich die Klasse der Formel 3. Die Formel Renault gewann Benjamin Pfeil vor Roman Pöllinger und Günter Ledl. Peter Peckary holte sich die Wertung der Sports 2000. Hinter dem Gesamtsieger Vorreiter platzierte sein Gerhard Lehninger, Opel Lotus und Franz Benczak in der Formel Libre. Franz Altmann siegte in der Klasse Formel Atlantic/Formel 2.

Nach diesem Rennen ging die Veranstaltung am Red Bull Ring pünktlich zu Ende. Vielen Dank an alle Helfer und vor allem an Bosch, die neben der Namensgebung auch für die Realisierung des Livestreams maßgeblich beigetragen haben.

Das Grande Finale des Histo Cups findet am 23. und 24. September am Salzburgring statt.

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