Wiederaufnahme Schiedsgericht und Entscheidung

Aufgrund der Bitte von Alfred Weißengruber und vor allem aufgrund neuer Beweismittel (Onboard Video Weißengruber), hat das Schiedsgericht noch einmal die Angelegenheit aufgerollt und ist zu folgendem Entschluss gekommen:

 

Onboard Kamera Alfred Weißengruber

Der Unfall wird endgültig als „Rennunfall“ eingestuft. Herrn Weißengruber ist keinesfalls eine Absicht anzulasten. Vielmehr ist das „absichtliche“ herüberlenken von Manfred Pledl als bedenklich einzustufen. Die Absicht hat Herr Pledl ja auch öffentlich im Facebook kundgetan.

Die Fahrweise beider Piloten war sehr ehrgeizig und motiviert. Es gilt jedoch immer mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner Rennen zu fahren und derartige Vorfälle zu verhindern.

Herrn Weißenguber werden die aberkannten Punkte wieder gutgeschrieben, die bedingte Sperre für 2 Rennen bleibt aufrecht.

Der Fahrer Manfred Pledl erhält zusätzlich eine bedingte Sperre für zwei Rennen und wird nochmals ermahnt keine unqualifizierten und ehrenbeleidigenden Postings im Internet zu machen.

Es tut uns allen sehr leid, dass es im historischen Motorsport zu solchen Unfällen kommt, aber man muss auch bedenken, dass es „Rennsport auf Geschwindigkeit“ ist und bleibt.

Wir fordern beide Piloten auf, sich zukünftig in der „Motivation“ ein wenig zurück zu nehmen und den nötigen Respekt vor dem Gegner zu bewahren.

Somit können beide Kontrahenten wieder motiviert in das Finale gehen. Möge das Finale mit fairen Mitteln über die Bühne gehen. Wir werden in jedem Fall die Beiden, und auch deren Umfeld, genau beobachten.

Schiedsgericht Histo Cup: Christian Schallenberg, George Komaretho, Kurt Ploier

Entscheidung vom Schiedsgericht zur Kenntnis genommen und umgesetzt:

Harald Lehner, Rennleiter und Michael Steffny, Promotor