Informationen Pannoniaring 7. bis 9. Juli 2017

Liebe Motorsportfreunde!

Wir hoffen, dass Ihr Euch nach dem fulminanten Rennwochenende in Rijeka wieder gut erholt habt. Anbei die wichtigsten Informationen für das nächste Rennen am Pannoniaring:

Das Rennen wird so wie in Rijeka unter der Patronanz von „RSC“ in Kooperation ausgetragen. Die „Rennveranstaltung“ geht  über zwei Tage (Samstag und Sonntag). Artbauer Race Days ist wieder unsere Gastserie. Wir schreiben wieder das Ravenol 1-Stunden Endurance-Rennen aus. Anmeldungen bitte rechtzeitig mittels Formular im Rennbüro abgeben.

Zusätzlich gibt es am Freitag, den 7. Juli einen Track Day / Testtag mit vielen Testvarianten und zu sehr moderaten Preisen, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Ausschreibung und Anmeldeformular findet man auf der Homepage www.histocup.com bei den Terminen „Pannoniaring“.

Der Track Day kostet für Mitglieder EUR 300,00 (Gäste 360,00) von 09. bis 18.00 Uhr. Es können auch nur der Vormittag (09.00-12.00 Uhr) für EUR 200,00 (230,00) oder Testsessions am Nachmittag für EUR 60,00 für jeweils eine ½ Stunde gebucht werden.

Dies gibt allen Teilnehmern ausreichend die Möglichkeit zum Testen, freien Fahren und gewährleistet aür alle eine relativ „stressfreie“ Anreise und weniger Hektik beim Fahrerlageraufbau.

Am Pannoniaring fahren wir mit allen Rennserien je ein Qualifying und Rennen am Samstag und Sonntag. Bitte beachtet diesbezüglich den Zeitplan.

Nennschluss:

Der Nennschluss für das Rennen am Pannoniaring ist der 3. Juli 2017. Bitte unbedingt rechtzeitig online nennen und das Nenngeld einzahlen, vielen Dank!

Fahrerlager:

Wir sind diemal gut gebucht und daher bitten wir alle Teilnehmer auf die Kollegen Rücksicht zu nehmen und die Zelte „platzsparend“ aufzubauen.

Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstagabend 18.00 Uhr möglich. Bitte dem Platzeinteiler unbedingt Folge leisten. Teilnehmer mit Trucks bitten wir, sich im Vorfeld mit uns zwecks Standort in Verbindung zu setzen.

Boxen:

Boxen sind alle zur Gänze ausreserviert bzw. fix gebucht. Kosten für die Buchung von drei Tagen: Doppelbox EUR 140,00/Tag, Einzelbox EUR 100,00/Tag. Bei einer Buchung von 2 Tagen (Artbauer): Doppelbox EUR 160,00/Tag, Einzelbox EUR 120,00 Tag.

Rennservice:

Der RSC – Reifen- und Renndienst ist ab Donnerstagabend im Fahrerlager und zwar von den Boxen 22 bis 24 in der Hauptzufahrtsstraße. Bitte die benötigten Reifen unbedingt vorbestellen!

Mail: office@rs-center.eu, Tel: +43 660 7337886

Administrative und technische Abnahme:

Freitag, 7. Juli 2017                         08.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, 8. Juli 2017                      07.00 – 09.00 Uhr

Die technische Abnahme erfolgt in gewohnter Manier, Otto Tylmann und sein Assistent gehen von Fahrzeug zu Fahrzeug.

Bitte beachten:

Es werden ab dem Qualifying nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben (Kontollpickerl der admin. Abnahme!!

Fahrerbesprechungen:

Im Hotelgebäude im 1. Stock. Es gilt Anwesenheitspflicht. Bitte pünktlich erscheinen.

Freitag, 7. Juli 2017

18.30 Uhr                  Histo Cup K, STW und Formel Historic
18.45 Uhr                  Young Timer / TCO und BMW 325 Challenge

Samstag, 9. Juli 2017

10.00 Uhr                  Classica Trophy und Nachzügler 

Siegerehrungen

Samstag: nach dem 1-Stunden Endurance Rennen am Boxendach (18.30 Uhr). Siegerehrungen Sonntag: jeweils 20 Minuten nach jedem Rennen am Boxendach.

Wir freuen uns auf eine schöne und „stressfreie Veranstaltung zum Sommerbeginn und wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise nach Ungarn.

Auf die Historischen

Michael und Uschi Steffny

Veröffentlicht unter News

Bericht Tourenwagen Trophy Rijeka / Kroatien

Herrliches Wetter begleitete die Teilnehmer  beim ersten „sommerlichen“ Rennen in diesem Jahr. Die Teilnehmer brauchten ihr Kommen nicht bereuen.

Eines vorweg: wer ins Autodrom Grobnik in Kroatien kommt, sollte sich nicht vom ersten Anblick täuschen lassen. Die Anlage ist aus den späten 1970ern und so schaut sie auch aus. Aber das Streckenlayout, das Ringpersonal und die Gastronomie machten ein schönes Urlaubserlebnis mit motorsportlichem Schwerpunkt aus dem vierten Histo Cup Wochenende 2017.

Gefahren wurde auf (film)geschichtsträchtigen Boden, wurden doch genau hier vor mehr als 50 Jahren die Prärieaufnahmen für diverseste Karl May Verfilmungen gedreht. Es wagten sich daher rund 110 mutige Apachen des Histo Cups nach Kroatien. Auch die Artbauer-Race Day Trophy schickte einige tapfere Piloten zur Rennstrecke nahe Rijeka.

„Eine „alte“ Strecke mit Grip ohne Ende, fahrerisch richtig anspruchsvoll und noch dazu ein herrliches Essen in den kleinen Restaurants“ – Zitate aus dem Fahrerlager.

Bereits am Freitag wurde ausgiebig getestet und es wurden alle Vorbereitungen getroffen für die ersten Qualifyings und Rennen am Samstag.

Young Timer /Tourenwagen Open und Artbauer

Das Young Timer Feld wurde am Samstag von der Artbauer-Trophy verstärkt. Ernst Kirchmayr stellte seinen KTM X-Bow auf die Pole-Position vor dem BMW von Siegfried Kuzdas, der dieses Wochenende eine Spitzenform hatte. Platz 3 ging an BOB-BAU ebenfalls in einem KTM.

Bereits in Runde 2 kam es zum Crash zwischen Karl Müller, Porsche 911 und Manuel Weger, Mini Cooper, der für beide das Wochenende beendete. An der Spitze fuhren Kirchmayr, Kuzdas, Bob-Bau und Christoph Doppler, KTM weg und kamen nach einigen Zweikämpfen auch so ins Ziel. Alfons Riedweg wurde Fünfter und Herbert Leitner (Toyota Corolla) konnte Andreas Rehwald in der letzten Runde noch den sechsten Platz entreißen. Matthias Jocher war der überlegene Mini Cooper im Feld und hat der Schützenhilfe seines Vaters Stefan, ebenfalls Mini nicht gebraucht.

Am Sonntag waren die KTM nicht mehr dabei und so holte Siegfried Kuzdas mit dem Duller-BMW überlegene Pole-Position. Platz zwei ging an Lothar Oberlaber mit seinem Renault Megane Endurance, allerdings kämpfte er schon das ganze Wochenende mit Kupplungsproblemen. Dritter im Quali war Andreas Rehwald, BMW E36 M3.

Im Rennen blieb der Startplatz von Oberlaber leer, die Kupplung wollte mal wieder nicht, und so musste der Oberösterreicher von ganz hinten starten. Kuzdas ging sofort in Führung und fuhr einen überlegenen Start-Ziel Sieg ein.

Alfons Riedweg (Chevrolet Corvette Z06 GT3)kam auf Rang zwei ins Ziel noch vor Andreas Rehwald, der seine liebe Mühe hatte den Stockerlplatz gegen Christian Müller im Mitsubishi Colt zu verteidigen.

Oberlaber schaffte es noch bis auf Rang 5 noch vor den 2-Liter Kriegern Leitner und Dominik Klima (Honda Integra). Für Klima das letzte Rennen in Freiheit, heiratet er doch am kommenden Freitag. Hinter den beiden kam einer Viererkette mit Matthias Jocher, Florian Stahl, BMW 318IS, Andreas Absmann, BMW 325 touring und Philipp Kluckner, Mini Cooper ins Ziel bei der man bis zuletzt  nicht wusste, wer welche Position belegen wird. Auch der „Histo Cup Chinese“ Zichao Wang brachte seinen Honda Civic beide Male ins Ziel und seine Lernkurve zeigt nach oben.

 

Historische Tourenwagen Anhang K

Michael Steffny hatte den Anhang K Piloten versprochen, dass in den Sommerrennen 2017 alle historischen Tourenwagen des Anhang K ihr Rennen gemeinsam fahren werden. So stellte sich das Feld diesmal etwas anders dar, als sonst. Manfred Pledl holte sich mit dem Wooding-Escort im ersten Qualifying die Pole Position knapp vor Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette C3 und Jaroslav Rejka, Jaguar XJRS.

Im Rennen selbst zeigte aber die Amerikanerin, dass sie die Squaw war, die sämtliche Krieger schlagen würde. Pledl konnte sie nur kurz im Zaum halten, dann galoppierte sie dem Feld auf und davon. Hinter den beiden entwickelte sich ein packender Dreikampf mit Rejka, Thomas Dätwyler, Opel Kadett und Alfred Weißengruber, BMW 635csi, der schon bald ein Vierkampf wurde als Dieter Schwarz im schwarzen Morgan plus8 dazu kam. Schwarz, frisch erholt, strahlte die Fahrfreude regelrecht aus, und konnte alle drei überholen. Weißengruber dürfte seinen BMW bei der Hetzjagd zu viel zugemutet haben. Sein Sechszylinder gab in der letzten Runde mit Motorschaden w.o. Aber auch dahinter wurde feinster Rennsport geboten. Robert Dubler hatte riesige Mühe seine Corvette C1 irgendwie vor Daniele Vettorettis Mini 1300 ins Ziel zu chauffieren. Und im Kampf der Zwerge zwischen Bernhard Deutsch, Steyr(Puch 650TR und Christian Bernard, BMW 700RS sah sich plötzlich Werner Vyskocil im Opel Kadett schwerstens bedrängt.

Das zweite Qualifying ließ sich Amanda Hennessy nicht mehr nehmen und Dieter Schwarz bestätigte seine Vortagesleistung mit Startplatz zwei vor Thomas Dätwyler und Jaroslav Rejka.

Im Rennen selbst musste man dann schon auf den einen oder anderen verzichten. Manfred Pledl, im Qualifying von Problemen geplagt, musste von ganz hinten starten und hatte haufenweise Überholmanöver zu bieten. Aber weiter als auf Platz vier ging es auch für den Tierarzt (den hätten die Apachen sicher auch gut brauchen können) nicht nach vor. Amanda Hennessy fuhr Schwarz und Dätwyler auf und davon. Dahinter machten sich diesmal Jaroslav Rejka und Reinhold Jungwirth, Porsche 911 RSR um Position 5, welchen der Tscheche um ganz wenige Zehntel für sich sichern konnte. Auch um Rang 7 wurde heiß gekämpft. Robert Dubler  und Peter Dubsky, Jaguar D-Type boten Motorsport vom Feinsten.

BMW 325 Challenge

Dass die Challenge sich zwischen Jakob Schober, Max Zupanic und Matthias Heinemann entscheiden wird – wenn nichts Überraschendes passiert – ist seit dem Salzburgring offensichtlich. In genau dieser Reihenfolge hatte man auch das Qualifying absolviert, wobei Schober  eine absolute Traumrunde gelang, die er selbst nicht glauben wollte.

Im Rennen ging Schober zunächst auch in Führung vor seinem Teamkollegen, der aber plötzlich von Benzindruckproblemen geplagt wurde. Ein umgelegter Schalter zerstörte Zupanic´s Rennen. Schober bekam allerdings Probleme mit seinen Reifen und plötzlich war nicht nur sein alter Duellgegner Matthias Heinemann im BCR-BMW hinter ihm sondern auch dessen Teamkollege Manfred Zaunbauer im EURO-PACK BMW. Heinemann der bisher in den Zweikämpfen seine Ellbogen bei sich behalten hatte, wurde diesmal ein wenig strenger und räumte in der Zielhaarnadel mit seinem rechten Vorderrad die Sponsor Aufkleber und den weißen Lack von Schobers linker hinterer Seitenwand. Der Amteq-Schriftzug war danach nur noch für Insider lesbar. Heinemann musste jedoch durch diese Aktion auch Zaunbauer vorbeilassen, der sich die Führung bis ins Ziel nicht mehr nehmen ließ. Schober musste sich mit Rang 3 begnügen. Dahinter lieferten sich der Stammesälteste Dieter-Karl Anton, Trade & Service BMW, Georg Steffny, Race-Performance BMW und Simon Brenner Vuarnet-BMW einen packenden Dreikampf um die Positionen vier bis sechs, den sie auch in dieser Reihenfolge ins Ziel brachten.

Im sonntäglichen Training gab es dann für Heinemann den Absturz von himmelhochjauchzend auf todtraurig. Der Passauer hatte gerade die Poleposition eingefahren, als man einen Motorschaden an seinem Renner diagnostizierte. So ging von Startplatz 2 wieder Jakob Schober vor Max Zupanic und Manfred Zaunbauer ins Rennen.

Während Schober sofort enteilte, traf Zaunbauer den BETA-BMW von Zupanic in Kurve 4 links hinten, wodurch der junge Grazer in einen Dreher gezwungen wurde und dem Feld von ganz hinten hinterher hetzen musste. Georg Steffny kam nach seiner dreijährigen Rennpause in der BMW Challenge immer mehr in Fahrt und überholte nicht nur Dieter Karl Anton sondern nach rundenlangem Zweikampf auch Zaunbauer und fuhr hinter dem überlegenen Schober als Zweiter ins Ziel.

Zaunbauer selbst hatte seine Probleme Rang drei noch gegen Dieter Karl Anton ins Ziel zu bringen, schaffte dies aber ganz knapp. Zupanic wurde noch fünfter vor dem Steirerexpress Leopold Unger und Gerald Hofer die nach dem Ausfall von Simon Brenner um Platz sechs und sieben gekämpft hatten.

Histo Cup STW

Die STW-Klasse war ein wenig geschwächt von den Ausfällen und Schäden bei den vorangegangenen Rennen. Frank Riedel war das ganze Wochenende über nicht zu stoppen. Im ersten Qualifikationstraining stellte der Deutsche seine Delago Corvette vor Erwin Warislowich , BMW Gruppe 5 und Josef Schößwendter, Porsche 944 Cup Turbo ans vordere Ende der Startaufstellung.

Im Rennen konnte ihm niemand wirklich folgen, was vielleicht auch daran lag, dass Warislowich und Erich Petrakovits, Ford Capri sich mehr miteinander beschäftigten, nachdem Petrakovits Schößwendter niedergekämpft hatte.

Petrakovits nutze einen Fehler von Warislowich und knackte schließlich den Gruppe 5 BMW und kam als Zweiter vor Warislowich und Schößwendter ins Ziel. Dahinter kämpften Johann Retschitzegger, Audi Coupé und Marcel Langoth, VW Golf GTI 1 um Rang 5.

Langoth trieb Retschitzegger in einen Fehler, konnte ihn überholen aber der routinierte Audi-Pilot konnte den erst 17-jährigen Golf Piloten dann dennoch knapp hinter sich lassen.

Im zweiten Rennen orientierte sich Warislowich diesmal nach vorne und versuchte über mehrere Runden an Riedel dranzubleiben, musste sich aber letztendlich mit Platz 2 zufriedengeben. Petrakovits fand sich diesmal Schößwendter als Sparringpartner und konnte diesen mit Müh und Not bis zur Zielflagge hinter sich halten.

Im Zweikampf Retschitzegger gegen Langoth wollte diesmal auch STW-Camp Alexander Wechselberger mitmischen, aber nach wenigen Runden konnte er das Tempo der beiden nicht mehr gehen. Langoth spielte diesmal den ganzen Mut eines jungen Kriegers aus und konnte Retschitzegger schließlich überholen und auf Rang 5 ins Ziel fahren.

 

Formel Historic

Im Gegensatz zum Salzburgring waren überraschend viele Formelautos in Grobnik am Start und lieferten auch zwei spannende Rennen. Karl Neumayer fuhr überlegene Pole Position vor Peter Peckary und Walter Vorreiter.

Im Rennen enteilte Neumayer seinen beiden Konkurrenten sofort und Peckary konnte Vorreiter ebenfalls in Schach halten. Dahinter gab es einige packende Zweikämpfe so etwa Karl Rernboeck gegen George Komaretho oder auch Günther Ledl gegen Erich Schweifer. Roman Pöllinger entschied in einem tollen Rennen die Formel Renault für sich vor Benjamin Pfeil und Günter Ledl. Philipp Thiel lieferte erneut eine starke Vorstellung im FF1600 und gewann vor Johann Kowar.

Im sonntäglichen Training musste der große Favorit Neumayer sein Auto mit Motorschaden abstellen. Die Pole holte sich aber der Italiener Sergio Savoca, der den ganzen Samstag unter technischen Problemen gelitten hatte, ganz knapp vor Peter Peckary. Vorreiter war erneut Dritter in der Startaufstellung.

Beim zweiten Rennen kam es dann zu einem spannenden Zweikampf um den Sieg zwischen Savoca und Peckary, der nur von einer Safety Car Phase unterbrochen wurde. Da gab´s beim Restart ein ziemliches Gedränge schon vor der Ziellinie und hinterher einige Diskussionen in der Rennleitung.

Das Rennen selbst konnte aber Savoca vor Peckary und Vorreiter für sich entscheiden. Philipp Thiel siegte erneut in der FF1600 und Benjamin Pfeil, der sich am Wochenende stark steigerte,  fuhr in der Formel Renault seinen ersten Sieg ein.

Ravenol 1 Stunden Teamrennen

Gemeinsam mit der Artbauer-Trophy bestritt man das Stundenrennen. Zehn Teams kamen ins Ziel und Ernst Kirchmayr feierte einen Doppelsieg. Hatte sich der Paschinger Unternehmer sowohl mit Raffael Sperrer, Platz 1 als auch mit Bob-Bau, Rang 2 je einen KTM X-Bow geteilt. Rang 3 ging an Alfons Riedweg (Corvette GT-3), der das Rennen alleine durchfuhr.

Vierter wurde das Team Jocher/Ludwig mit dem Mini Cooper R56. Dahinter kamen gleich 4 Autos die von Team Dubler genannt waren, mit Urs Steffen, Triumph GT8, Thomas Dätwyler, Opel Kadett C, Amanda Hennessy/Robert Dubler, Corvette C3 und Robert Dubler/Amanda Hennessy, Corvette C1. Egmont Wimmeder, Jaguar E-Type belegte Rang 9 noch vor Zichao Wang.

Classica Trophy

Erneut stellte die Classica Trophy ein sehr starkes Feld – hatten doch einige das Rennen in Kroatien in ihre Urlaubspläne mit eingebaut. Pechvogel des Wochenendes war Astrid Witzany, die wegen eines Getriebeschadens gar nicht starten konnte. Für die Meisterschaft könnte das ein herber Rückschlag sein. Dass es nicht ganz so schlimm werden könnte dafür sorgten Manfred Engl, Alfa Romeo und Hois Russegger, Porsche 944, die Ralf Schatzl, Triumph TR 6 auf Rang drei verweisen konnten.

In der Teamwertung dürfte eine Vorentscheidung bereits gefallen sein, da das Duo Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa Romeo wieder siegte, während sich ihre engsten Verfolger, das Ehepaar Sabine und Joachim Hofstadler Porsche 914 auch noch dem Alfa Romeo von Vater Tochter Gespann Michaela und Peter Thallinger geschlagen geben mussten.

Mit der letzten Siegerehrung ging ein sehr erfolgreiches Rennwochenende zu Ende. Kroatien war eine Reise wert. Jetzt wird die Strecke neu asphaltiert und daher steht einem Rennen im Jahre 2018 nichts mehr im Weg.

Nach vier Rennwochenenden in nur 7 Wochen sind die Histo Krieger der Apachen  erschöpft und müde und werden von Häuptling „Rauchende Socke“  jetzt in eine mehrwöchige Pause geschickt, bevor sie von 7. bis  9. Juli die Jagdgründe des Pannoniarings heimsuchen werden.

Bericht von: Georg Gruber „the voice“

Ergebnisse der einzelnen Rennen und das vorläufige Gesamtergebnis in der Rubrik „Ergebnisse“ beim Fahrerlogin.

Veröffentlicht unter News

Letzte Informationen Grobnik/Rijeka 9. bis 11. Juni 2017

News 04 / Informationen zu Rijeka / Grobnik (HR)

Liebe Motorsportfreunde!

Nach drei sehr ereignisreichen Rennwochenenden leiten wir mit unserem Ausflug nach Kroatien die „Sommerrennen 2017“ ein.

Unser Race Service Center „RSC“ ist in Kroatien und am Pannoniaring der Veranstalter. Ausgeschrieben sind alle Kategorien und Klassen. Erstmals werden bei den historischen Tourenwagen Anhang K und STW separate Rennen fahren. Wir bitten alle Fahrer dringend die Nennung abzugeben, da wir die Papiere früher als sonst beim Veranstaltungsort abgeben müssen.

  1. Lage und Adresse der Rennstrecke

Grobnik / Rijeka liegt etwa 20 Km von Rijeka entfernt auf einem Hochplateau über der Adria, direkt an der Autobahn Rijeka-Zagreb. Von der slowenisch/kroatischen Grenze sind es noch genau 40 Autobahnkilometer an Rijeka vorbei.

Adresse: 51219, Soboli, Kroatien

Telefon: +385 51 259 222

Streckenlänge: 4.168 km (2.589,88 mi)

Eröffnung: 1978

Kurven: 15

Anreise:

Von Österreich kommend über Villach, Karawankentunnel nach Ljubljana und weiter nach Postonja, dann Bundesstraße bis zur kroatischen Grenze. Von dort noch 40 Km Autobahn bis zur Rennstrecke.

PKW und Wohnmobile bis 3.5 t benötigen auf der Autobahn in Slowenien eine 7 Tage Autobahnvignette „2A“. Transporter (z.B. Ford Transit, etc.) benötigen die Vignette „2B“. Bitte aufpassen, dass die richtige Vignette geklebt ist. Die Slowenen überprüfen das mit Videoüberwachung.

 LKW´s können mit Kreditkarte oder bar bei der Autobahnauffahrt bezahlen. Das gilt auch für das kurze Autobahnstück in Kroatien (für LKW und PKW). Die Stadtautobahn rund um Rijeka ist frei.

Von Italien kommend an Triest vorbei zur slowenischen und kroatischen Grenze, dann derselbe Weg zur Rennstrecke.

Bitte „Reisedokumente“ nicht vergessen, Kroatien ist zwar schon in der EU aber es wird noch an der Grenze kontrolliert.

  1. Fahrerlager und Einfahrtmöglichkeiten

Am Donnerstag, 8. Juni ist noch eine große Veranstaltung. Trotzdem können wir ab 17.00 Uhr das Fahrerlager beziehen. Wer später als 22.00 Uhr kommt, dann gibt es die Möglichkeit vor der Rennstrecke (beim Flugfeld) zu parken und auch die Nacht zu verbringen. Das Restaurant beim Flugfeld hat jedoch nur bis 23.00 Uhr geöffnet.

Auf der Rennstrecke kann man überall mit EURO bezahlen. In den kleinen Restaurants in der Umgebung empfiehlt sich die Landeswährung.

Die Kroaten heben eine „Tourismusabgabe“ in der Höhe von EUR 5,00/Tag für alle Leute ein, die im Fahrerlager übernachten. Die Fahrer sind im Nenngeld inkludiert.

Für Leute die in Hotels wohnen, ist das im Zimmerpreis inbegriffen. Die Abgabe ist vor Ort zu bezahlen.

  1. Boxen und Garagen

Es gibt in Grobnik nur 10 Boxen für je max. 4 Autos. Dies sind die Boxen 1 bis 10. Weiters gibt es 5 „Garagen“ – vier davon mit 25qm und eine mit rund 40qm die haben das Garagentor nach „hinten“, d.h. das Tor ist  nicht in der Boxengasse. Diese Garagen sind auch günstiger.

Die Boxen kosten EUR 400,00 für das Wochenende, die Garagen kosten EUR 200,00 (25qm) bzw. EUR 250,00 (40qm). Siehe dazu den Boxenplan auf der Homepage.

 

Die Boxen 1-2 und 7-10 und die Garagen können bereits am Freitag ab 08.30 bezogen werden. Die Boxen 3-6 werden am Freitag  noch bis 13.00 Uhr für eine Autopräsentation genutzt und sind dann beziehbar.

  1. Tankstelle

Es gibt im Fahrerlager eine Tankstelle mit einem 101 Oktan Benzin für EUR 1,60/Liter. Die Tankstelle ist ganztägig geöffnet.

  1. Reifenservice

Die RSC ist vor Ort, im Fahrerlager auf der linken Seite – gegenüber der Tankstelle, auf der Seite der Boxengasse. Auch Trade und Service werden dort positioniert. Bitte unbedingt Reifenwünsche vorher bei Georg bekannt geben, da der Transport organisiert werden muss. Die 20% Rabatt auf die Hankook Reifen können nur bei vorbestellten Reifen gegeben werden.

  1. Restaurants

Es gibt im Fahrerlager ein Restaurant und ein Bistro. Die Qualität ist sehr gut, vor allem die „Fischplatte“ ist für Kroatienkenner ein Genuss. Am Hügel im Süd/Westen gibt es auch ein Bistro mit Getränken mit toller Sicht auf die Strecke.

Wir werden die Speisekarte und die Kontaktdaten auf der Homepage bei dem Termin „Rijeka“ veröffentlichen, wenn Teams diesbezüglich „vorbestellen“ wollen. Es wird auch zu den Teams geliefert.

Außerhalb des Ringgeländes ist daneben ein aktives Flugfeld für Sportflugzeuge mit dem Restaurant „Aero Steak“, die hervorragende Küche bieten.

  1. Quartiere

In den benachbarten Orten gibt es auch einige nette Pensionen und Privatzimmer. Informationen diesbezüglich gibt gerne Frau Edita Ferderber vom Ring, sie spricht ein sehr gutes Deutsch!

  1. Freie Trainings am Freitag

Ab 13.30 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit zum freien Fahren bis 20.30 Uhr. Der ganze Tag (13.30 bis 16.30) kostet EUR 200,00 oder man bucht einzelne Stints um EUR 60,00 für 30 Minuten.

  1. Zeitplan

Am Samstag und Sonntag finden vormittags die Qualifyings statt und jeweils am Nachmittag die Rennläufe. Wie versprochen, werden wir in den Sommerrennen die historischen Fahrzeuge einteilen in Anhang K und STW. Siehe dazu den Zeitplan auf der Homepage. Zeitnahme und Livetiming ist vorhanden

  1. WIFI / Internet

Für EUR 4,00 kann ein WIFI Zugang gebucht werden, die Buchung erfolgt an der Kasse neben der Garage 15 im Fahrerlager. Achtung nur Freitagvormittag geöffnet.

  1. Administrative und technische Abnahme

Freitag, 9. Juni von 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 19.00 Uhr, Samstag nach Bedarf ab 07.00 Uhr.

Die administrative Abnahme ist diesmal wieder beim Histo Point im Fahrerlager neben dem RSC Zelt. Der Techniker geht in gewohnter Art und Weise von Zelt zu Zelt.

  1. Fahrerbesprechung

Am Freitag, 9. Juni 2017 um 20.30 Uhr im Besprechungsraum im 1. Stock des Boxengebäudes.

  1. Siegerehrungen

Am Samstag für alle Rennen um 18.30 Uhr beim Podium auf der Rennstrecke. Am Sonntag jeweils 30 Minuten nach den Rennen am Podium im Fahrerlager, neben dem Restaurant.

Liebe Motorsportfreunde,

das waren die wichtigsten Informationen für das „Auslandsrennen“ in Kroatien. Wir freuen uns sehr auf das Frühsommer Special. Als Gäste begrüßen wir wieder unsere Freunde von Artbauer Race Days, die am Freitag und Samstag mit dabei sind.

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und allenfalls auch schon einen schönen Urlaub vor oder nach diesem Event an der Adria.

Familie Steffny

Veröffentlicht unter News

Bericht Mozartpreis Salzburgring

Livestreamaufzeichnung: http://histocup.mobile-motions.tv

Histo Cup – Briten, Brände und Bremszonen

Der Histo-Cup Austria traf sich zum dritten Saisonlauf auf dem Salzburgring um den Mozartpreis. War der freitägliche Testtag noch sommerlich heiß, kühlte es am Samstag und Sonntag ein wenig ab, jedoch blieb der prognostizierte Regen aus. Damit waren perfekte Rennbedingungen geschaffen, auch wenn die Zuschauer nicht auf eine Jacke verzichten konnten.

BMW 325 Challenge

Der 17-jährige Max Zupanic stellte seinen BETA-BMW erneut auf den ersten Startplatz vor Matthias Heinemann und Jakob Schober. Da der Histo-Cup am Salzburgring alle Rennen unter gelb bis zur ersten, engen Schikane startet, schien Maxi Zupanic im Hinblick auf seine Überlegenheit wie der sichere Sieger. Ohne jede Feindeinwirkung drehte sich der junge Steirer ausgangs der Schikane hinaus und warf einen sicher scheinenden Rennsieg weg. Auch Leopold Unger folgte seinem jungen Landsmann an der exakt gleichen Stelle, konnte allerdings nicht mehr weiterfahren. Wegen Ungers Auto schickte Rennleiter Harald Lehner das Safety-Car auf die Strecke, wodurch Zupanic seinen großen Rückstand aufholen konnte. Als die Ampel wieder auf Grün schaltete führte Heinemann im BAR-BMW das Feld in Richtung Nocksteinkehre und Zupanic machte den nächsten folgenschweren Fehler, indem er schon vor der Start-Linie einen Konkurrenten überholte. Heinemann kam sofort unter Druck von Jakob Schober und zwei Runden später fand der Student aus Altenmarkt im Pongau einen Weg vorbei am Passauer Geschäftsführer um dem Publikum auch in Salzburg die gleichen Szenen zu liefern wie schon am Red Bull Ring und in Brünn. Ein spannendes Match um den Sieg bis zur Zielflagge, das erneut Schober im AMTEQ-BMW für sich entscheiden konnte. Zu den ersten Gratulanten zählte übrigens auch Walter Lechner, der seinen Schützling genau beobachtete. Zupanic arbeitete sich wieder durchs Feld bis auf Rang 3 vor, musste aber wegen seines Manövers beim Restart nach dem Rennen noch in die Rennleitung. Dort fasste er eine Zeitstrafe aus, wodurch er auf Rang 7 landete. Für die Meisterschaft, die sich zu einem Dreikampf Schober – Zupanic – Heinemann entwickelt nicht so günstig, trotzdem konnte Max die Strafe mit einem blauen Auge leicht verschmerzen. Denn für das zweite Rennen werden die ersten Acht in gestürzter Reihenfolge aufgestellt und damit stand der HTL-Schüler wieder in der ersten Reihe neben Karl Heinz Ruhrberg.

Der Deutsche konnte sich im zweiten Rennen dann auch nicht wirklich lange gegen den Youngster wehren, wodurch der mit deutlichem Vorsprung das Rennen gewinnen konnte. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Heinemann und Schober mussten von P7 und 8 starten und machten sich daran das Feld von hinten aufzurollen. Schober kam jedoch in der Nocksteinkehre dem Simon Brenner zu nahe (der hatte allerdings keine Chance mehr auszuweichen) und fand sich plötzlich im Rallye-Cross Förderprogramm – sprich dem Kiesbeet –  wieder. Geschickt konnte der Vortagessieger sich aus der Kiesgrube befreien, und dann ging die Post ab. Heinemann, bereits auf Rang 4 vorgestoßen, musste aufgeben, da er die Stärke seines Fahrstils offensichtlich zu sehr auf seinen Schalthebel wirken ließ, wodurch dieser abbrach. Schober – angefeuert von der ganzen Familie und vor heimischem Publikum – drehte auf und kämpfte sich relativ rasch wieder auf Platz 3 nach vor. Danach folgte ein rundenlanger, toller und immer fairer Zweikampf mit Manfred Zaunbauer im EUROPACK – BMW. Der Welser Unternehmer musste sich schließlich dem Jungtalent beugen. Somit wurde Schober als Zweiter hinter Max Zupanic abgewunken. Zaunbauer schaffte es wie schon in Rennen eins wieder auf den dtitten Platz. Nicht von schlechten Eltern war auch der Gastauftritt von Robert Brändli im race-performance VIP-Car. Der Schweizer Camaro-Pilot musste sich erst an die, für seine Verhältnisse, untermotorisierten Fahrzeuge gewöhnen, fuhr aber in Rennen 2 bereits auf Rang 4, nachdem er im ersten Rennlauf als 6. gewertet worden war.

Mini Cooper Cup Austria

Die Minis werden wieder mehr und starteten in beiden Rennen ca. 20 sec hinter den  BMW 325. Durch das Safety-Car im ersten Rennlauf schob sich jedoch das Feld zusammen und so konnte das zahlreiche Publikum ein gemischtes Rennen erleben.  Matthias Jocher, der in Brünn ja nicht gestartet war, lieferte ein perfektes Wochenende ab, mit Pole-Position, 2x schnellster Runde und zwei Start-Ziel Siegen dokumentierte er sein Ziel in der Meisterschaft. Hannes Auer fuhr erneut beide Male auf Rang zwei, womit er heuer in allen sechs Rennläufen immer als Zweiter am Podest stand. Stephan Jocher – Vater von Matthias – raste am Samstag bei einem Gastauftritt auf Rang 3. Beim Rennen am Sonntag musste der Bayer zusehen, weil ausgerechnet sein Sohn seinen Mini beim Stundenrennen mit Vehemenz in die Leitplanke gelenkt hatte. Somit war im zweiten Rennen der Weg für Peter Hinderer frei, den dritten Podestplatz einzunehmen.

Histo-Cup über 2500ccm

Im Qualifying der großen historischen Tourenwagen raste Roger Bolliger mit seinem Trans-Am auf die Pole-Position, bevor er sein Auto mit Rauchzeichen auch schon abstellen musste. Der Schaden konnte repariert werden und so stand einem Rennstart des Schweizers nichts im Weg. Mit ihm startete aus der ersten Reihe Wolfgang Lange im McLaren verfolgt von Frank Riedel und Markus Bereuter, der auch mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. In der zweiten Runde sorgte dann Bolliger für eine der größten Schrecksekunden in der jüngeren Geschichte des Histo-Cups. Mit etwa 280 km/h raste das V8-Monster Eingangs der Fahrerlagerkurve gerade aus und schlug so heftig in die Reifenstapel ein, dass links vorne nicht viel davon übrig blieb. Bolliger musste, oder besser konnte, rechts aussteigen und das nicht zu früh, denn sein Bolide fing danach Feuer. Das Rennen musste unterbrochen werden um die Bergungsarbeiten  durchzuführen. Der Schweizer selbst erlitt keine Verletzungen, obwohl er durch die Wucht des Aufpralls sogar sein Lenkrad verbogen hatte. Nach dem Restart war die Luft irgendwie ein bisschen draußen. Wolfgang Lange der Augenzeuge des heftigen Abflugs seines Freundes geworden war, ließ Frank Riedel relativ leicht passieren und fuhr das Rennen auf Rang 2 nach Hause. Dritter wurde Klaus Rath im schwarzen Audi Urquattro, der das Tempo der Spitze nicht gehen konnte, aber Erwin Warislowich, Anton Stoiber und Erich Petrakovits deutlich hinter sich lassen konnte. Marcus Bereuter erlitt schon beim Start einen Schaden bei der Differentialaufhängung, lud das Auto auf, fuhr heim nach Bayern um zu reparieren und am nächsten Renntag wieder dabei zu sein.

Da musste Bereuter allerdings von ganz hinten wegfahren, während Vortagessieger Frank Riedel mit seiner Delago Corvette das Feld in Richtung erster Schikane führte, verfolgt von Wolfgang Lange und Klaus Rath. Aber schon nach 2 Runden musste Riedel die immer heftiger rauchende Corvette abstellen, womit der Weg für Wolfgang Lange frei war. Marcus Bereuters Corvette lief endlich wie am Schnürchen, war sogar das schnellste Auto im Feld, doch als Bereuter endlich auf Platz 2 lag und sich anschickte Wolfgang Lange einzuholen, erlitt er einen Reifenschaden.  Auch Klaus Rath´s Audi musste mit einem defekten Zündkabel abgestellt werden und somit fuhr Erwin Warislowich im orangen Bierbaum Gruppe 5 BMW auf Platz zwei. Mit einer sensationellen Fahrt kämpfte sich der Linzer Alfred Weißengruber auf Rang 3 noch an Capri-Pilot Erich Petrakovits vorbei. Platz 5 ging an den Tschechen Jaroslav Rejka im Jaguar XJRS.

Young Timer und Tourenwagen Open über 3000 ccm

Robert Brändli stellte seine Blaise-Camaro auf Startplatz 1, verfolgt von Oliver Michael (Porsche 911 GT3) und Ernst Kirchmayer, der mit seinem Plus City KTM X-Bow für eine beunruhigende Szene sorgte. Kirchmayers KTM hatte Feuer gefangen und der Unternehmer hielt seinen Renner in der Boxeneinfahrt beim dortigen Streckenposten an. Der aber staunte nicht schlecht als sein aktuell geprüfter und plombierter Feuerlöscher den Dienst verweigerte.  Es dauerte dann einige Sekunden bis ein anderer Feuerlöscher zur Stelle war, die Ernst Kirchmayer – aber auch dem in diesem Moment hilflosen Streckenposten – sicher wie Stunden vorgekommen sind. Da auch beim Unfall von Roger Bolliger zwei von sechs Feuerlöschern (alle geprüft und plombiert!) nicht funktionierten, sah man von Seiten des Salzburgrings als Kunde so dringenden Gesprächsbedarf mit der zuständigen Firma, dass noch am Samstagabend ein Vertreter am Ring eintraf. Kirchmayer musste sein Rennen dann mit einem schwächeren Ersatz KTM antreten, neben ihm stand in Reihe 2 Alexander Lienau im Aston Martin GT3. Lienau konnte das Rennen aber gewinnen, nachdem er Kirchmayer und Michael überholt hatte. Robert Brändli wurde im Verlauf des Rennens immer mehr von einem Kupplungsproblem geplagt, wodurch er sich Lienau im Ziel um weniger als 7 Zehntel geschlagen geben musste. Dabei krachte es noch in der letzen Schikane vor der Zielflagge, als Lienau das Überrundungsmanöver gegen Norbert Vögele nicht ganz gelang und er den Tiroler Audi ins Kiesbett schubste. Oliver Michael belegte Rang 3 vor dem schnellsten Young Timerpiloten Stephan Jocher, diesmal in einem Porsche 996.

Rennen Nummer zwei war dann stark dezimiert, da insbesondere das Stundenrennen in diesem Feld viele Opfer forderte. Oliver Michael konnte sich gleich nach dem Start die Führung sichern, die er bis zum Ende nicht mehr hergab. Weil Roland Luger allerdings in der ersten Runde Teile seines Opel Omega DTM verlor, musste das Safety-Car das Rennen für 2 Runden neutralisieren. Danach sah man eine tolle Fahrt von Kurt Gföhler, der aber leider als Folge einer Kettenreaktion, die durch ein offensichtliches Schaltproblem von Roland Luger ausgelöst wurde, Alexander Lienau ins Out bugsierte – exakt dort wo am Vortag  Lienau Vögele getroffen hatte. Mit seinem leicht beschädigten V8-Star Omega raste Gföhler trotzdem noch auf Platz 2 vor Anton Werner im Porsche 996. Roland Luger rettete noch Rang 4 vor Johannes Walchner im Porsche 997.

Histo-Cup bis 2500 ccm

War in Brünn erstmals ein Chinese im Histo-Cup (bei den Young Timern) an den Start gegangen, bekam der HCA diesmal den Ritterschlag in Form von drei britischen Ford Escorts, welche die historische Szene in der Alpenrepublik erforschen wollten. Die Familie Sean (Vater), Robert und Daniel (Söhne) Brown brachten drei perfekte und wunderschöne Ford Escort BDA nach Salzburg. Daniel Brown ist fundierten Kennern der GT und Langstreckenszene ein Begriff und zeigte auch gleich seine Klasse. Die Pole-Position mit 2,4 sec. Vorsprung auf Toni Schell (ebenfalls Ford Escort) ließ die Qualitäten des Engländers und seines Fahrzeuges erahnen. Bruder Robert startete von Position 3 neben Robert Edenhofer und Vater Sean Brown holte im Qualifying Rang 5. Das Rennen lieferte den Briten Heimspielbedingungen. In der Nacht hatte es geregnet und so war die Strecke stellenweise noch feucht, manchmal sogar noch nass. Wer das britische Klima kennt, kennt sich aus. Ruck Zuck kämpften sich die Brown-Brüder weg vom Feld und fuhren auch dem Herren Papa davon. Der wiederum konnte Toni Schell niederkämpfen, profitierte vom Ausfall Edenhofers und stand damit gemeinsam mit seinen Jungs am Podest. Überhaupt war es das Rennen der Ford Escort, belegten doch mit Toni Schell und Manfred Pledl zwei weitere Ford Escort die Ränge 4 und 5. Erst mit Johann Retschitzeggers Audi und Michael Steffnys BMW fanden sich andere Fabrikante auf den Rängen sechs und sieben.

In Rennen Nummer zwei starteten damit die Browns von den ersten drei Startplätzen. Doch im Trockenen bei Sonnenschein war Toni Schell offenbar wesentlich besser gelaunt und konnte Robert und Sean Brown überholen und damit auf Rang 2 fahren. Gegen den überragenden Daniel Brown war kein Kraut gewachsen. Marcel Langoth, der sich im ersten Rennen nach einem Dreher durch das ganze Feld mühen musste, belegte mit seinem Golf GTI Platz 5 noch vor Manfred Pledl. Hans  Retschitzegger musste mit Reifenschaden aufgeben.

Formel Historic

Im Gegensatz zu den ersten beiden Veranstaltungen war das Starterfeld diesmal schwach besetzt. Einerseits war dies mit der Massenkollision in Brünn zuzuschreiben, andererseits zogen es einige Starter vor ihre Fahrzeuge lieber bei der Oldtimermesse in Tulln in einer Halle zu parken. So gingen nur 11 Autos ins Qualifikationstraining, das der Oberösterreicher Markus Haider für sich entscheiden konnte. Platz 2 holte sich der Schweizer Bruno Huber (ARGO F3) vor Walter Hoffmann (Dallara F3). Philipp Thiel im FF1600 zeigte erneut eine Spitzenleistung und stellte seinen Van Diemen auf P4. Im Rennen musste schon nach wenigen Augenblicken Polesetter Haider die Konkurrenz ziehen lassen um mit einem irreparablen Defekt das Wochenende zu beenden. Damit stand einem Sieg des 75-jährigen Bruno Huber nichts im Weg, speziell nachdem er Walter Hoffmann abschütteln konnte. Philipp Thiel konnte zwar den Formel 3 Rennern nicht folgen, lenkte seinen Formel Ford aber auf Rang 3 noch vor Roman Pöllinger (Formel Renault) und Rainer Rosenberg FF1600.

Im zweiten Rennen konnte sich Huber wieder von Hoffmann lösen jedoch dahinter ließ sich Pöllinger von Thiel nicht mehr so leicht abschütteln und so brachten die beiden Leben in das etwas unterbesetzte Rennen. Unzählige Überholmanöver zwischen den beiden – immer im fairen Bereich – sorgten somit doch noch für Unterhaltung. Am Ende rettete sich Thiel mit 1,6 sec Vorsprung auf Pöllinger erneut auf Rang 3 ins Ziel. Fünfter wurde Jürgen Ludwig im Lotus 51 Formel Ford.

Young Timer und TCO bis 3000ccm

Andreas Rehwald (YT-Champion von 2014) hatte die ersten beiden Rennen ausgelassen, um dafür am Salzburgring ganz stark in die Saison zu starten. Pole vor Mäx Karlinger und Michael Zasche (beide Mini Cooper TCO). Christian Müller stellte seinen Mitsubishi Colt Mirage auf Startplatz 4. Als das Rennen los ging konnte sich Rehwald sofort vom Feld lösen und fuhr einen sicheren Sieg nach Hause. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Herbert Leitner von Startplatz 9 kommend war sehr bald bei der Kampfgruppe um Karlinger,  Zasche und Müller, womit die beiden Mini-Piloten gegen zwei japanische Fabrikate zu kämpfen hatten. Viele Positionswechsel ständige Ausbremsversuche vor allem vor der Schikane nach der Startgeraden machten das Rennen zu einem absoluten Leckerbissen. Irgendwann konnte Müller das Tempo der anderen drei nicht gehen und so belegten Karlinger, Leitner und Zasche die Ränge 2, 3 und 4. Auch weiter hinten im Feld gab es tolle Kämpfe beispielsweise zwischen Gabriel Scherdi (BMW 325), Helmut Landherr, Wolfgang Bauer (beide Renault Clio) und Peter Weymann (BMW 325) um die Ränge 11 bis 14.

Im zweiten Rennlauf ließ Rehwald wieder nichts anbrennen und fuhr den Streithähnen hinter ihm auf und davon. Es sah auch so aus als würde sich Leitner von den Minis lösen können, doch nach einem Ausflug in den Notausgang waren Karlinger und Zasche wieder am Salzburger dran. Leitner konnte sich dann ganz knapp vor Zasche und Karlinger durchsetzen. Rang fünf ging an den Südtiroler Manuel Weger (Mini,TCO). Auch die Duelle Mike Wehrli (BMW325) gegen Markus Eder (Ford Fiesta) sowie Helmut Landherr gegen Bianca Kalkert (BMW325) brachten Spannung in die Zuschauerränge.

Ravenol 1h Endurance Race

Das Ravenol Stundenrennen, mittlerweile fixer Bestandteil des Histo-Cups brachte Spannung und und Überraschungen über die ganze Renndistanz. Das Team von Heinz Roth und Robert Brändli galt als einer der Favoriten genauso wie der Aston Martin von Alexander Lienau und Stephan Jocher. Diese beiden duellierten sich auch um den Sieg bis etwa 9 Minuten vor Schluss die Dodge Viper von Roth nicht mehr zubeißen wollte. Danach war in dem von zwei Safetycarphasen geschmückten Rennen der Weg frei für den Ex Werks Aston Martin und den Porsche von Stefan Jocher Wagner der sich nach einer Stunde Fahrzeit um lediglich 0,9 sec geschlagen geben musste. Rang drei erkämpfte sich sensationell der BMW Z4 Pilot Markus Fischer, der von ganz hinten hatte starten müssen. Ernst Kirchmayer, der mit seinem Ersatz KTM startete, konnte mit stumpfen Waffen nur Rang 4 erreichen. Platz 5 holte das Porsche Duo Walchner – Knabe. Im Rennen selbst gab es aber einiges an Zwischenfällen so zum Beispiel den Abflug des Kia Sephia von Piesinger und Schaffrath oder die unglückliche Kollision zwischen Siegfried Kuzdas und Gerald Fischer (beide BMW GTR). Kuzdas erlitt just in dem Moment als ihn Fischer überholte einen Reifenschaden kollidierte mit Fischer und riss so beide Autos durchs Kiesbett in die Leitschiene. Junior Michael war über den Vorfall alles andere als erfreut.

Classica Trophy

Erneut musste die Classica Trophy bei den schlechtesten Bedingungen des gesamten Wochenendes auf die Strecke, nämlich am Sonntag früh als die Strecke stellenweise noch richtig nass war. So gesehen kann man die Leistung der Gleichmäßigkeitsspezialisten sehr hoch einschätzen. In Abwesenheit von Ralf Schatzl konnte Astrid Witzany wichtige Punkte in der Meisterschaft der Einzelfahrer holen, in dem sie einen Lauf gewann und einmal Zweite wurde. In allen drei Rennläufen spielte sich in der Teamwertung das Duell zwischen den Teams Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner sowie Joachim und Susanne Hofstadler ab. Diese beiden Teams werden sich aus heutiger Sicht auch die Teammeisterschaft untereinander ausmachen.

Der Histo-Cup gastiert von 9. – 11. Juni nach sehr langer Zeit wieder in Kroatien, wo man den rauen Asphalt im Autodrom Grobnik unter die Räder packen wird.

Weitere Infos und die gesamte Aufzeichnung der Rennen vom Livestream sind wie immer unter www.histo-cup.at zu finden.

 

 

Veröffentlicht unter News

Histo Cup Mozartpreis Salzburgring

Alle Histo Cup Serien und Artbauer Race Day am Freitag und Samstag. Bitte die folgenden Informationen beachten:

Livestream: http://histocup.mobile-motions.tv

 

0. Zeitplan:

Achtung der Zeitplan hat sich am Samstag geändet. Das Langstreckenrennen beginnt um 16.55 Uhr. Das erste Rennen der Formel Historic ist auch am Samstag. Bitte Zeitplan – Version V2 – beachten.

1. Einfahrt in das Fahrerlager:

Am Donnerstag, 18. Mai ab frühestens 18.00 Uhr. BMW hat das Gelände bis 18.00 Uhr gemietet! Überfahrt mit Trucks und Fahrzeugen über 3 Meter Höhe ab 18.15 Uhr. Einfahrt in das Fahrerlager am Donnerstag bis 22.00 Uhr.
am Freitag ab 07.00 Uhr. Überfahrt von 07.00 bis 07.45 und von 12.00 bis 13.00 Uhr.

2. Boxen:

Boxenschlüssel sind im Rennbüro zu holen. Bitte Kaution von EUR 50,00 mitbringen. Rückgabe der Schlüssel im Büro vom Salzburgring. Bitte „Boxenkleber“ für die Fahrt zur Box im rennbüro holen.

3. Administrtiive und technischa Abnahme:

Donnerstag von 18.30 bis 21.00 Uhr und Freitag von 08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr. Die technische Abnahme machen die Techniker im Fahrerlager.

4. Reifenservice:

Im Fahrerlager im Mittelgang. Bitte allfällige zusätzlichen Reifenwünsche vorbestellen unter 0660 7337886.

5. Tankstelle:

Im Fahrerlager, 100 Oktan Benzin vorhanden

6. Restaurant:

Ist ab Donnerstag abend geöffnet

7. Ravenol 1-H Rennen:

Nennschluss am Freitag 16.00 Uhr. Training am Freitag 17.30 Uhr. Nachnennungen bis Samstag 12.00 Uhr möglich.

8. Fahrerbesprechung:

Freitag 19.00 Uhr vor dem Rennbüro für alle Teilnehmer inkl. Classica Trophy

9. Siegerehrungen:

Samstag, 18.30 alle Rennen, Sonntag: jeweils 30 Minuten nach den Rennen vor dem Rennbüro

10. Livestream:

In Salzburg haben wir wieder den Livestream für unsere Fans zu Hause. Link: http://histocup.mobile-motions.tv

Wir freuen uns auf eine tolle Veranstaltung in Salzburg! Auf die Historischen!

Michael Steffny

Veröffentlicht unter News

Rennberichte Histo Cup Brünn / Info Salzburg

1. Rennberichte Brünn

Traditionell zum ersten Maiwochenende eröffnete der Histo-Cup Austria die internationale Rennsaison im Automotodrom Brno. Neben den Standardserien war diesmal auch wieder KTM X-Bow Battle rund um Georg Silbermayr vertreten. Der HCA ließ den Gästen aus Mattighofen den Vortritt und fuhr erst am Samstagnachmittag seine Qualifyings und am Sonntag die Rennläufe. Bedingt durch einige Ausfälle war das Starterfeld auf etwa 150 Teilnehmer reduziert. Die Temperaturen waren angenehm zum Rennfahren, Frühling lag in der Luft, aber was wäre schon ein Frühling ohne Mairegen. Der sorgte am Sonntagnachmittag für interessante  Rennverläufe aber auch diverse Zwischenfälle.

Bei den KTM GT-4 Fahrzeugen war ein „alter Bekannter“ am Start. Der Vorjahressieger der BMW Challenge, Gottfried Pilz, belegte bei seinem ersten GT-4 Rennen den sensationellen zweiten Rang hinter dem KTM Werksfahrer Reinhard Kofler und vor dem arrivierten Stefan Fass.

Übrigens: zum Feiern hatten wir auch einiges: Gerhard Witzany wurde am Samstag 70, Richard Rank 60 und Herbert Rettenbacher feierte seinen 50er.

Ravenol 1 Hour Endurance Race

Am Samstag fand auch das Ravenol 1-Stundenrennen mit sensationellen 33 Teams am Start. Die Kooperation mit KTM hat gut funktioniert.
Das Rennen gewinnt Michael Fischer, BMW M3 E46 vor Norbert Lenzenweger, BMW M3-6 und dem Team Markus Fink/Gerald Fischer, BMW M3 E46-8. Hinter Lenzenweger wurde der Steirer Dominik Wallner, BMW 325i Zweiter der Young Timer bis 3000cc vor dem Team Markus Landlinger/Hans Huber, VW Golf GTI. Schnellster Touring Car Open Pilot war der Schweizer Alfons Riedweg, der den Führenden Harald Pavlas, Porsche 991 nach Problemen überholen konnte. Michael Baltes/Peter Hinderer gewannen die Kategorie TCO bis 3000cc.

Sieger der historischen Wertung wurde das Team Gerhard und Astrid Witzany, Ford Mustang vor Egmont Wimmeder, Jaguar E Type und dem Team Emilio Zago/Thomas Kaiser, Mini Cooper 1300. Gerhard Witzany beschenkte sich mit dem Sieg zu seinem 70. Geburtstag!

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Das Qualifikationstraining entsprach ungefähr dem Meisterschaftsstand. Shootingstar Maxi Zupanic holte sich erneut die Pole-Position vor Teamkollegen Jakob Schober. Der härteste Verfolger der beiden Youngster, der Passauer Matthias Heinemann platzierte sich gleich dahinter vor dem alten Rennfuchs Dieter Karl Anton. So startete man ins erste Rennen und Zupanic konnte sich relativ bald von Schober und Heinemann lösen, sicher auch deshalb weil die beiden intensiv miteinander beschäftigt waren. Schober lieferte Heinemann eine Defensivschlacht von der ersten bis zur letzten Kurve, die aber immer sehr fair blieb. Rang 4 von Dieter Karl Anton war eine Bank aber dahinter spielte es sich ab. Karl Heinz Ruhrberg und Simon Brenner trafen sich mit Vater und Sohn Leopold und Leon Unger zum herzerfrischenden Wettkampf . Der harte Vierkampf bei dem mehrfach die Positionen gewechselt wurden war dann zu Ende als Leon Unger seinen 325er im Kiesbett versenkte.  Damit war er weg vom Fenster und landete am Ende des Feldes, denn auch Gerald Hofer und Arpad Viszokay ließen nichts anbrennen.

Spannend wird das zweite Rennen, die ersten acht Positionen werden gedreht, Leopold Unger und Gerald Hofer bilden die erste Startreihe.

Formel Historic – Rennen 1

Ein starkes Starterfeld wurde noch durch Lokalmatador Adam Klus mit seinem Interserie CanAm-Audi veredelt. Erneut hatte man – dank Engagement von Gerd Reinprecht – einige Formel Ford 1600 zusammengebracht.  Klus war im Qualifying eine Klasse für sich. Dahinter sammelten sich die Formel Libre Renner von Walter Vorreiter, Karl Neumayer und Franz Altmann. Im ersten Rennen zog Klus dem Rest des Feldes erwartungsgemäß davon während sich Vorreiter, Neumayer und Altmann herrliche Positionskämpfe lieferten. Neumayer fand  als erster einen Weg an Vorreiter vorbei, der nur eine Runde später auch Altmann ziehen lassen musste. Klus schien zwischendurch in Schwierigkeiten zu stecken, wodurch Neumayer wieder aufschließen konnte, nur um danach vom Tschechen wieder abgehängt zu werden. Rang 3 ging an Franz Altmann, der mit seinem Lola immer besser zurecht kommt. Philipp Thiel seinerseits war wieder eine große Nummer im Feld der 1600er Formel Ford und fuhr seinen direkten Konkurrenten auf und davon. Evita Stadler brachte diesmal einen Formel König mit und belegte damit Gesamtrang 12. Den Sieg bei den Sportscars fuhr einmal mehr Peter Peckary vor Georg Böhringer und Christian Kletzer ein. Die Formel Renault ging an Roman Pöllinger vor Günter Ledl und Benjamin Pfeil.

Young Timer und Touring Car Open – Rennen 1

Die Youngtimer und modernen Renner wurden  zusammengefasst und starteten gemeinsam mit dem Mini Cooper Cup Austria. Nachdem der große Favorit Harald Pavlas im Koglbauer Porsche mit Motorschaden einpacken musste war im Qualifying der Weg frei für den mattschwarzen GT3 Porsche von Oliver Michael. Dahinter fand sich Michael Fischer im GTR BMW vor Roland Luger (Opel Omega) und Markus Fink, BMW B3 V8. Am Start ging der junge Mödlinger Fischer an Michael zunächst sogar vorbei, um den Porsche etwas zu ärgern, aber nach 3 Runden war die Hackordnung wieder hergestellt. Dahinter spielte sich einiges ab.  Auf den Klassensieg hätte der Salzburger allerdings keine Chance mehr gehabt, wäre Dominik Klima nicht der 4. Zylinder seines Honda Integra um die Ohren geflogen.

Es bildete sich eine Kampfgruppe mit Siegfried Kuzdas, Markus Fink und Norbert Greger, die alle in BMW GTR unterwegs waren und versuchten Roland Luger zu hetzen. Die Hetze endete eine Kurve vor Schluss, als bei Luger das Kühlsystem regelrecht explodierte und er sich am eigenen Kühlwasser in den Kies drehte. Erwin Eder konnte mit seinem neuen Ford Focus eine tolle Premiere feiern. Herbert Leitner lieferte mit seinem 2 Liter Toyota Corolla auch eine besondere Show, als er sich Ende der ersten Runde drehte um dann das Feld von hinten aufzurollen.

Bei den Minis konnte sich Philipp Kluckner deutlich vor Hannes Auer und Newcomer Peter Hinderer durchsetzen.  Für die Schrecksekunde zu Beginn des Rennens sorgte Gerhard Jörg dessen Corvette mit Bremsversagen gleich in der ersten Kurve geradeaus in die Strohballen und Reifenstapel raste. Jörg blieb gottlob unverletzt, die Corvette muss allerdings einer gröberen „Heilkur“ unterzogen werden. Ein besonderes Gustostückerl war das kleinste Auto im Feld. Nicht weil man einen Honda Civic CRX nicht kennen würde, sondern weil im 20. Jahr des HCA mit Zichao Wang erstmals ein Chinese an einem Histo Cup Rennen teilnahm.

Historische Tourenwagen – Rennen 1

Die „alten“ Tourenwagen sorgten für ein tolles Programm und auf den ersten drei Startplätzen fanden sich nach der Qualifikation mit Frank Riedel, Wolfgang Lange und Udo Rienhoff drei V8-Monster. Auf Rang 4 allerdings lag Martin Sahl, der mit seinem Ford Escort BDA für Furore sorgen sollte. Nicht so toll lief es für Lokalmatador David Becvar, der schon am Freitag das Getriebe an seinem Jaguar XJR tauschen musste, nur um dann am Samstag im Qualifying einen Motorschaden zu erleiden. Jubilar Gerhard Witzany erlitt zum 70. Geburtstag einen Getriebeschaden und musste den Mustang ebenfalls in der Box lassen. Beim ersten Rennen schon attackierte Sahl respektlos die hubraumüberlegenen Fahrzeuge und war lästig wie ein durstiger Moskito. Im Zuge dieser Belästigungen stand dann plötzlich die Delago-Corvette von Frank Riedel quer in der Kurve am Ende der Omegapassage und konnte für zwei Runden nicht vom Fleck bewegt werden.

Das Safety Car fing das Feld ein und nach der Bergung und Restart fuhr Wolfgang Lange einen sicheren Sieg vor Rienhoff heim. Sahl war ungefährdeter Dritter, gleichzeitig schnellstes Anhang K Fahrzeug. Vierter hätte eigentlich Christian Schneider werden sollen. Der Tiroler führte bis eine halbe Runde vor Schluss eine Kampfgruppe mit Erwin Warislowich, Erich Petrakovits, Roland Spazierer und Karl Böhringer an, bis er sich plötzlich in Kurve 9 im Kies wieder fand. Als geschickter Kraftfahrer konnte er sich zwar aus der misslichen Lage befreien, jedoch sah er erst als Zehnter die Zielflagge.

Großer Schreck auch am Start zu diesem Rennen, als der letzte verbliebene tschechische Jaguar von Jaroslav Rejka auf der Startgeraden plötzlich links abbog und in die Leitschienen krachte. Der Jaguar war schwer beschädigt und niemand rechnete noch mit dem Prager im zweiten Rennen

Classica Trophy

Wer sich gewöhnlich über die Piloten der Classica Trophy lustig macht, sollte sich diesmal in Schweigen hüllen, denn sie waren die einzigen die einen gesamten Wertungslauf im Wolkenbruch absolvieren mussten. Besonders wenn man wie das Duo Hildegard Windhofer/Thomas Schößwendter im offenen Caterham Super 7 sitzt.

Gewonnen haben die Teamwertung  erneut Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, vor Manfred Engl/Auguste Poller und Georg Gimenez/Eva Ponesch. Die Einzelfahrerwertung entschied Ralf Schatzl vor Astrid Witzany und Martin Tischler für sich.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Für das zweite Rennen wurden die ersten Acht des Vormittagsrennen in gestürzter Reihenfolge aufgestellt, womit der Steirer Gerald Hofer von der Pole ins Rennen gehen konnte.  Allerdings hatte etwa 30 Minuten vorher ein Wolkenbruch die Strecke ordentlich bewässert, wodurch die Karten komplett neu gemischt wurden. Beim Umschalten der Ampel auf Grün schien zwar schon wieder die Sonne, jedoch war die Strecke noch komplett nass. Heinemann spielte beim Start seine ganze Routine aus und kam – wohlgemerkt von Startplatz 6, als Führender aus der ersten Kurve, verfolgt von Dieter Karl Anton (Startete als fünfter) und Jakob Schober (Startplatz 7). Dahinter gab`s etwas Action und mit einer kleinen Pirouette fand sich Simon Brenner plötzlich auf Rang 10 wieder. Aber Brenner fuhr mit einem entsprechenden Wut im Bauch weiter  und binnen zwei Runden  war er wieder auf Rang 6. Der Sonne gefiel der Rennverlauf, sie lächelte immer mehr und die Rennbahn trocknete rasant auf. Das wiederum ging den Regenreifen ziemlich an den Kragen und so war plötzlich Reifenpsychologie gefragt. Dieter Karl Anton hatte einfach zu viel Luft in den Hinterreifen wodurch er nach kurzer Verteidigung Schober ziehen lassen musste. Auch der Sieger vom Vormittag Max Zupanic, hatte so seine liebe Mühe und fand sich am Ende des Rennens auf Platz 5 noch hinter Karlheinz Ruhrberg wieder. Unnötig war der Crash zwischen Viszokay und Hofer zwei Runden vor Schluss im Kampf um Platz 9 und 10.

Schober übernimmt mit einem Punkt Vorsprung die Gesamtführung vor Zupanic und Heinemann.

Formel Historic – Rennen 2

Das zweite Rennen wurde nach dem Ergebnis vom ersten Rennen gestartet und nachdem die BMW Challenge die Piste größtenteils aufgetrocknet hatte, gingen nahezu alle auf Slicks ins Rennen. Die Rennleitung zeigte trotzdem das Schild „wet race“.  Adam Klus, offenbar bestens mit den frühjährlichen Wetterkapriolen um Brünn vertraut, hatte trotzdem Regenreifen aufgezogen. Mit denen legte er einen derart fulminanten Frühstart hin, dass ihn die Rennleitung zu einer Durchfahrtsstrafe verknackte, aber dazu kam es nicht mehr. Ein Dreher von Stadler, ein Ausritt von FF 1600 Pilot Rainer Schrems und der technische Ausfall von Karl Neumayer machten das Ausrücken des Safety-Cars unvermeidlich. Während das Feld hinter dem Safetycar hinterherrollte begann es plötzlich zu schütten. Der Safetycar Fahrer , der Adam Klus im Rückspiegel sah, verringerte sein Tempo nicht ausreichend und die nachfolgenden Formel Autos, allen voran Franz Altmann, wurden plötzlich zu Einbäumen. Sturzbäche ergossen sich binnen weniger Minuten und genau in dem Moment als man in der Rennleitung den Abbruch des Rennens andachte, krachte es auf der Start-Ziel Geraden. Christian Kletzer übersah das Rücklicht des Vordermannes und torpedierte Andi Stich. Drei zerstörte Rennwagen waren die Folge des unnötigen Unfalles. Christian Kletzer wurde von der Rennleitung disqualifiziert und es gab eine Meldung wegen  gefährlichen Fahrens hinter dem Safetycar an die AMF bzw. den Motorsportverband. Das Rennen wurde nicht wieder aufgenommen und wurde mit halben Punkten gewertet. Weil aber Adam Klus ja noch eine Durchfahrtsstrafe offen hatte, wurde diese in eine Zeitstrafe umgewandelt und so konnte Franz Altmann seinen ersten Rennsieg feiern.

Die Formel 3 gewinnt Gerd Reinprecht, Martini vor Bruno Huber, Argo und Friedrich Hofbauer. Die Formel Ford 1600 holt sich wieder Philipp Thiel vor Rainer Rosenberg Und Johann Kowar, alle Van Diemen. George Komaretho gewinnt die Klasse FF 2000. Roman Pöllinger holt sich die Klasse der Formel Renault vor Günter Ledl und Erich Schweifer.

Die Formel Libre holt sich Karl Rernböck vor Walter Vorreiter und Evita Stadler. Peter Peckary gewinnt die Klasse Sports2000 vor Andi Stich. Christian Kletzer. Kletzer wurde wegen gefährlichen Verhaltens disqualifiziert.

Young Timer und Touring Car Open – Rennen 2

Das zweite Rennen wurde nach dem Abbruch des Formelrennens gestartet und brachte ähnliche Bedingungen wie bei der BMW Challenge. Sonnenschein, nasse Fahrbahn und jeder pokerte mit den Reifen. Da es für Slicks aber noch eindeutig zu nass war, startete man auf Regenreifen und wieder war die Spezifikation des schwarzen Goldes der Schlüssel zum Erfolg. Oliver Michael ließ Michi Fischer diesmal keine Chance, hatte aber am Schluss mit seinen Rädern zu kämpfen.

Wenn das Rennen ein oder zwei Runden länger gedauert hätte, dann wäre die Sensation perfekt gewesen. Dahinter schoss der Schweizer Alfons Riedweg auf P3 nach vor, um den letzten Stockerlplatz zwei Runden vor Schluss doch noch an Siegfried Kuzdas zu verlieren weil auch seine Regenreifen nicht mehr mitspielen wollten. Christian Maurer – im ersten Rennen wegen eines Schaltungsdefekts ausgeschieden – lieferte mit dem Allrad Toyota bei diesen Bedingungen eine tolle Aufholjagd bis er erneut von der Defekthexe gestoppt wurde.

Auch Roland Luger konnte wegen der Technik das Rennen nicht beenden. Bei den Minis siegte erneut Kluckner vor Auer, wodurch die Meisterschaft weiterhin offen bleibt, da der Doppelsieger vom Red Bull Ring, Matthias Jocher, diesmal nicht startete und am Salzburgring Kluckner, berufsbedingt, fehlen wird.

Historische Tourenwagen – Rennen 2

Mit dem tschechischen Improvisationstalent schaffte man doch glatt den Jaguar wieder fahrfähig zu bekommen, und so startete Rejka in Lauf 2. Die erste Startreihe (Lange und Rienhoff) verzichtet wegen der unsicheren Wetterlage jedoch darauf, wodurch plötzlich Martin Sahl auf der Poleposition stand. Der setze sich sofort vom Feld ab, wohlwissend dass Frank Riedel von ganz hinten mit der Delago Corvette früher oder später auftauchen würde. Riedel seinerseits zog durchs Feld wie ein heißes Messer durch die Butter und drei Runden vor Schluss konnte der Deutsche die Führung übernehmen.

Christian Schneider verzichtete diesmal auf Ausflüge in die Kiesgrube und brachte Gesamtrang 3 nach Hause vor Erwin Warislowich und Erich Petrakovits. Roland Spazierer wäre eigentlich auch noch in diesem Bereich zu finden gewesen, hätte er sich die Verwarnung wegen der Verletzung der Track -Limits zu Herzen genommen. So aber fasste er 30 Strafsekunden aus womit  es für den Hafnermeister  auf Platz 9 hinter Bruder Michael zurückging.

Manfred Pledl lieferte sich einen tollen Zweikampf mit Marcel Langoth. Bernhard Deutsch konnte mit seinem Steyr Puch, wie am Vormittag, die Klasse bis 1000 ccm gewinnen.

Pünktlich um 16.30 Uhr ging das zweite Histo Cup Rennwochenende zu Ende. Der Histo Cup geht von 19. bis 21. Mai am Salzburgring in die dritte Runde.

2. Vorinformation Mozartpreis Salzburgring  – 19. bis 21. Mai 2017

Histo Cup Livestream:

Trotz der hohen Kosten können wir in Salzburg wieder einen Livestream realisieren! Letztes Jahr hatten wir in Salzburg rund 30.000 Zuseher im Netz!

Wer Interesse hat, seine Sponsoren medienwirksam zu präsentieren, es gibt sehr moderate „Pakete“, die zu buchen sind (z.B. Interview vor einem Transparent, Zelt, o.ä.) – bitte bei der Histo Cup Organisation melden.

 freies Fahren und Testen am Freitag, 19. Mai 2017

Am Freitag gibt es wieder das übliche Testprogramm mit „freien Fahren“ am Vormittag und Teststints am Nachmittag. Vormeldungen bitte per Mail oder dann vor Ort.

Nennschluss

Wir sind am Salzburgring mit allen Rennserien am Start. Nennungen sind online möglich, Nennschluss ist der 13. Mai 2017!  Boxen sind bereits ausgebucht, Einzelplätze sind eventuell noch verfügbar; bitte per Mail anfragen und bestellen.  Zeitplan, Fahrerlagerplan und Boxenplan sind in der Rubrik „Termine“ – Salzburgring  – online ersichtlich.

Einlass in das Fahrerlager

Donnerstag, 18. Mai ab 18.00 Uhr in das Fahrerlager eingefahren werden.
Bitte den Fahrerlagerplan beachten, er befindet sich auf unserer Homepage bei den Terminen / Salzburgring / einer der blauen Links!

Mike Hafner wird in bewährter Manier die Platzeinteilung im Fahrerlager vornehmen.

Administrative und technische Abnahme

Öffnungszeiten Administration im Rennbüro neben dem Restaurant

Donnerstag, 18. Mai            18.00 bis 20.00 Uhr
Freitag, 19. Mai                    08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 20. Mai                 07.00 bis 12.00 Uhr

Die technische Abnahme wird wieder von Otto Tylmann und Bernhard Stüber  ab Donnerstagabend und am Freitag von 08.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 18.00 Uhr im Fahrerlager durchgeführt.

Ab Samstag (von 08.00 bis 10.30 Uhr) müssen die Fahrzeuge, die noch nicht abgenommen sind, vor das RSC Zelt / Histo Point gebracht werden. Um 10.00 Uhr ist die technische Abnahme geschlossen!

Boxen

Die Boxen können am Donnerstag ab 18.30 Uhr bezogen werden. Bitte den Boxenplan beachten, er befindet sich ebenfalls bei den Terminen – Salzburgring – einer der blauen Links.

Die Boxenschlüssel können im Rennbüro abgeholt werden. Bitte die Miete von gleich mitbringen und im Voraus zu bezahlen (EUR 100,00 pro Tag) Donnerstag ist frei. Beim Abholen von den Schlüsseln ist eine Kaution von EUR 50,00 zu hinterlegen.

Ravenol 1 Stunden Endurance Rennen

Zum zweiten Mal am Salzburgring wird das Langstreckenrennen – in Kooperation mit Artbauer Racing – durchgeführt. Startberechtigt sind alle Histo Cup Serien (TW und GT). Artbauer haben eine eigene Wertung. Es sind nur Lizenzfahrer zugelassen!

Das Nenngeld beträgt EUR 200,00 pro Team. Für „aktive“ Ravenol Kunden aus dem Histo Cup gibt es einen Gutschein in der Höhe von EUR 100,00.

Die Ausschreibung zum 1-Stunden Rennen ist auf der Homepage beim Termin Salzburgring/Juni ersichtlich und die ausgefüllte Nennung ist spätestens am Freitag um 15.00 Uhr im Rennbüro abzugeben.

Fahrerbesprechung/en

Freitag, 19. Mai, 19.00 Uhr

Allgemeine Fahrerbesprechung für alle Teilnehmer vor dem Rennbüro, Anwesenheitspflicht!

Samstag, 20. Mai 2017, 07.40 Uhr

Classica Trophy, Fahrerlager neben dem Rennbüro.

Race Card Anträge

Race Card Fahrer (Classica Trophy) bitten wir den Race Card Antrag bereits ausgefüllt mitzubringen, vielen Dank!

Startaufstellung und Boxengasse:

Die Startaufstellung erfolgt im Fahrerlager vor der Tribüne. Dort wird das Feld vom Führungsfahrzeug abgeholt und durch die Boxengasse auf die Einführungsrunde geführt. Es wird nicht mehr auf der Start/Zielgeraden angehalten! Das Rennen wird sofort „fliegend“ gestartet!

Die „Helfer“ werden rote T-Shirts anhaben und eine gelbe Warnweste tragen. Diesen Helfern ist unbedingt Folge zu leisten.

Speed Limit in der Boxengasse: 60 km/h

Siegerehrungen

Samstag: alle Rennen um 18.30 Uhr vor dem Rennbüro

Sonntag: je Rennen, jeweils 30 Minuten nach dem Rennen

Bitte den Nennschluss – 13. Mai 2017 – beachten.

 

Veröffentlicht unter News

Informationen Brünn 05.-07. Mai 2017 und Vorinfo-Salzburgring 19.-21- Mai

Liebe Motorsportfreunde!

Das erste Rennwochenende am Red Bull Ring ist bereits wieder „Geschichte“, der Bericht von Georg Gruber ist online veröffentlicht.

In der Folge die wichtigsten Informationen für Brünn. Bitte beachtet unbedingt den „Nennschluss“ mit 28. April 2017!!!

1. Informationen für Brünn:

Von 05. bis 07. Mai ist der Histo Cup zu Gast auf der Rennstrecke in Brünn. Als Gastserien haben wir zum zweiten Mal die X-Bow Battle als Co Veranstalter und die Ferrari Trophy zu Gast.

Nennungen / Nennschluss:

Nennschluss ist der 28. April 2017! Bitte die Nennliste dringend überprüfen! Die Nennliste ist online sofort nach der Nennung unter der Rubrik „Termine“ – die Veranstaltung „Brünn“ anklicken – sichtbar.

Dort befinden sich auch der Zeitplan, Boxenplan und Fahrerlagerplan!

Anreise / Bezug des Fahrerlagers:

Ab Donnerstagabend – 20.00 Uhr –  kann das Fahrerlager bezogen werden.

Achtung: Es ist in Brünn am Donnerstag noch eine große Veranstaltung, daher ist die Einfahrt erst ab 19.00 Uhr möglich! Das Tor ist ab 23.00 Uhr geschlossen. Freitag früh kann ab 07.00 Uhr in das Fahrerlager gefahren werden. Im Fahrerlager ist ausreichend Platz für alle Rennserien vorhanden, da wir der Veranstalter sind.

Für die Einweisung im Fahrerlager ist Mike Hafner zuständig, bitte seine Anweisungen befolgen, vielen Dank!

Boxen:

Sind bereits ausgebucht. Die Boxen müssen bei Abholung des Boxenschlüssels in bar bezahlt werden. (EUR 200,00/Tag). Die Schlüssel sind im Rennbüro bzw. beim RSC Zelt bzw. am Donnerstag in der Steffny-Box abzuholen.

Bitte beachten, dass am Donnerstag auch die Boxen erst ab etwa 20.00 Uhr bezogen werden können!

Administrative Abnahme:

Histo Point bzw. RSC-Zelt in der hinteren Boxengasse.

Öffnungszeiten:

Donnerstag:   20.00 bis 21.00 Uhr
Freitag:          08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag:       07.00 bis 12.00 und 13.00 bis 15.00 Uhr.

Technische Abnahme:

Freitag: 08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr

Die Techniker gehen von Zelt zu Zelt bzw. Boxen. Bitte die Fahrzeuge und die notwendigen Utensilien bereithalten.

Wer bis Freitagabend noch keine Abnahme hat, der kann dies am Samstag von 07.00 Uhr bis 09.00 Uhr vor dem RSC-Zelt mit Fahrzeug und Papieren nachholen.

Eine Abnahme beim Standort ist am Samstag nicht mehr möglich!!!!
Bitte beachten, ohne technische Kontrolle darf kein Fahrzeug auf die Strecke!

Rennstrecke / Pitlane:

Vorstart/Start:

Einfahrt Boxengasse vom Fahrerlager aus gesehen. Jeder Teilnehmer ist für seinen Startplatz selbst mitverantwortlich. Bitte Aushang beachten und rechtzeitig zum Vorstart kommen.

Das Vorausfahrzeug führt das Feld vom Vorstart mit einer Aufwärmrunde zum Start. Es wird „fliegend“ gestartet. Kein Stopp auf der Start/Zielgeraden!


Parc Fermé / technische Kontrollen
:

Finden bei dem Technikergebäude statt. Zu kontrollierende Fahrzeuge werden von den Technikern bzw. Sportkommissaren eingeteilt. Für die BMW Challenge gilt generell Parc Fermé.


Homologationen und Zertifikate
:

Wir weisen alle Fahrer ausdrücklich darauf hin, dass jeder Fahrer seine zum Fahrzeug gehörenden Homologationsblätter, Wagenpass oder Wagenkarte, Käfigzertifikat, etc. mitführen muss. Diese Dokumente müssen bei Aufforderung dem Techniker bei der technischen Abnahme vorgelegt werden.

Fahrerbesprechungen:

Freitag, 05. Mai:

19.00 Uhr: Allgemeine Fahrerbesprechung: 1. Stock Pressezentrum.

X-Box Battle nach gesonderter Bekanntgabe

Samstag, 06. Mai:

10.30 Uhr Ferrari Trophy

11.30 Uhr: Classica Trophy und „Nachzügler“

Haftungsausschluss:

Da wir für die Sportbehörde und für die Versicherung immer ein unterschriebenes Nennformular benötigen, haben wir auch heuer wieder ein „Jahresnennformular“ entwickelt, das jeder Teilnehmer ausgefüllt abgeben muss. Der Haftungsausschluss befindet sich auf der Homepage im Fahrerportal beim persönlichen Profil. Wer das noch nicht abgegeben hat, bitte unterschrieben mitbringen, das erspart Wartezeiten!

Testtag am Freitag:

Wir haben ganztägig, abwechselnd mit KTM ein freies Fahren und Testen geplant. Tourenwagen und GT´s können locker und entspannt testen. Alle vier Stints am Vormittag kosten EUR 160,00. Alle 9 Testfahrten für Tourenwagen kosten EUR 250,00. Einzelstints können für EUR 60,00 gebucht werden. Die Tickets gibt es beim Histo Point.

Daraus ergibt sich Freitag, 5. Mai  folgender Zeitplan:

08.30 – 08.55                        Tourenwagen und GT´s
09.30 – 09.55                        Tourenwagen und GT´s
10.30 – 10.55                        Tourenwagen und GT´s
11.30 – 11.55                        Tourenwagen und GT´s

13.30 – 13.55                        Tourenwagen und GT´s
14.00 – 14.25                        Tourenwagen und GT´s
15.30 – 15.55                        Tourenwagen und GT´s
16.30 – 16.55                        Tourenwagen und GT´s

17.00 – 17.25                        Formel und Sportwagen
18.00 – 18.25                        Tourenwagen und GT´s
18.30 – 18.55                        Formel und Sportwagen


RAVENOL 1- Stunden Teamrennen
 

Bereits zum fünften Mal werden wir in Brünn das „RAVENOL“ 1-Stunden Teamrennen austragen (Qualifying Samstag um 08.20 Uhr (!), Start um 14.00 Uhr). Anmeldungen mit dem beiliegenden Formular – bitte ausgefüllt zur Abnahme mitbringen. Nennschluss ist am Freitag, 5. Mai um 18.00 Uhr. Die Ausschreibung und das Nennformular befinden sich auch bei den Downloads auf der Homepage. Startberechtigt sind alle Tourenwagen und GT´s des Histo Cup Austria, der Young Timer, der Touring Car Open und der MINI Cooper. X-Bow Battle Fahrzeuge fahren in diesem Rennen auch mit, haben aber eine gesonderte Wertung. Es dürfen nur Lizenzfahrer daran teilnehmen! Das Nenngeld beträgt EUR 200,00/Team. Für aktive RAVENOL Kunden gibt es einen Gutschein je Team zum Einkauf bei RAVENOL (RSC oder BRT) in der Höhe von EUR 100,00. Das waren die Infos zur zweiten Veranstaltung in Brünn. Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und wir freuen uns sehr, Euch am „Automotodrom Brno“ wieder „motiviert“ begrüßen zu können.

2. Vorinformation Mozartpreis Salzburgring  – 19. bis 21. Mai 2017

Histo Cup Livestream:

Trotz der hohen Kosten können wir in Salzburg wieder einen Livestream realisieren! Letztes Jahr hatten wir in Salzburg rund 30.000 Zuseher im Netz!

Wer Interesse hat, seine Sponsoren medienwirksam zu präsentieren, es gibt sehr moderate „Pakete“, die zu buchen sind (z.B. Interview vor einem Transparent, Zelt, o.ä.) – bitte bei der Histo Cup Organisation melden.

 freies Fahren und Testen am Freitag, 19. Mai 2017

Am Freitag gibt es wieder das übliche Testprogramm mit „freien Fahren“ am Vormittag und Teststints am Nachmittag. Vormeldungen bitte per Mail oder dann vor Ort.

Nennschluss

Wir sind am Salzburgring mit allen Rennserien am Start. Nennungen sind online möglich, Nennschluss ist der 10. Mai 2017!  Boxen sind bereits gut gebucht, Einzelplätze sind noch verfügbar; bitte per Mail anfragen und bestellen.  Zeitplan, Fahrerlagerplan und Boxenplan sind in der Rubrik „Termine“ – Salzburgring  – online ersichtlich.

Einlass in das Fahrerlager

Donnerstag, 18. Mai ab 18.00 Uhr in das Fahrerlager eingefahren werden.
Bitte den Fahrerlagerplan beachten, er befindet sich auf unserer Homepage bei den Terminen / Salzburgring / einer der blauen Links!

Mike Hafner wird in bewährter Manier die Platzeinteilung im Fahrerlager vornehmen.

Administrative und technische Abnahme

Öffnungszeiten Administration im Rennbüro neben dem Restaurant

Donnerstag, 18. Mai            18.00 bis 20.00 Uhr
Freitag, 19. Mai                    08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 20. Mai                07.00 bis 12.00 Uhr

Die technische Abnahme wird wieder von Otto Tylmann und Bernhard Stüber  ab Donnerstagabend und am Freitag von 08.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 18.00 Uhr im Fahrerlager durchgeführt.

Ab Samstag (von 08.00 bis 10.30 Uhr) müssen die Fahrzeuge, die noch nicht abgenommen sind, vor das RSC Zelt / Histo Point gebracht werden. Um 10.00 Uhr ist die technische Abnahme geschlossen!

Boxen

Die Boxen können am Donnerstag ab 18.30 Uhr bezogen werden.

Bitte den Boxenplan beachten, er befindet sich ebenfalls bei den Terminen – Salzburgring – einer der blauen Links.

Die Boxenschlüssel können im Rennbüro abgeholt werden. Bitte die Miete von gleich mitbringen und im Voraus zu bezahlen (EUR 100,00 pro Tag) Donnerstag ist frei. Beim Abholen von den Schlüsseln ist eine Kaution von EUR 50,00 zu hinterlegen.

Ravenol 1 Stunden Endurance Rennen

Zum zweiten Mal am Salzburgring wird das Langstreckenrennen – in Kooperation mit Artbauer Racing – durchgeführt. Startberechtigt sind alle Histo Cup Serien (TW und GT). Artbauer haben eine eigene Wertung. Es sind nur Lizenzfahrer zugelassen!

Das Nenngeld beträgt EUR 200,00 pro Team. Für „aktive“ Ravenol Kunden aus dem Histo Cup gibt es einen Gutschein in der Höhe von EUR 100,00.

Die Ausschreibung zum 1-Stunden Rennen ist auf der Homepage beim Termin Salzburgring/Juni ersichtlich und die ausgefüllte Nennung ist spätestens am Freitag um 15.00 Uhr im Rennbüro abzugeben.

Fahrerbesprechung/en)

Freitag, 19. Mai, 19.00 Uhr

Allgemeine Fahrerbesprechung für alle Teilnehmer vor dem Rennbüro, Anwesenheitspflicht!

Samstag, 20. Mai 2017, 07.40 Uhr

Classica Trophy, Fahrerlager neben dem Rennbüro.

Race Card Anträge

Race Card Fahrer (Classica Trophy) bitten wir den Race Card Antrag bereits ausgefüllt mitzubringen, vielen Dank!

Startaufstellung und Boxengasse:

Die Startaufstellung erfolgt im Fahrerlager vor der Tribüne. Dort wird das Feld vom Führungsfahrzeug abgeholt und durch die Boxengasse auf die Einführungsrunde geführt. Es wird nicht mehr auf der Start/Zielgeraden angehalten! Das Rennen wird sofort „fliegend“ gestartet!

Die „Helfer“ werden rote T-Shirts anhaben und eine gelbe Warnweste tragen. Diesen Helfern ist unbedingt Folge zu leisten.

Speed Limit in der Boxengasse: 60 km/h

Siegerehrungen

Samstag: alle Rennen um 18.30 Uhr vor dem Rennbüro

Sonntag: je Rennen, jeweils 30 Minuten nach dem Rennen

So, liebe Freunde, das waren die „News“ vor dem zweiten Lauf in Brünn.

Bitte unbedingt rechtzeitig nennen, vielen Dank!

Bis Brünn verbleibe ich wie immer mit dem Gruß  „auf die Historischen“

Michael

P.S. zur Erinnerung die Flaggensignale!

Veröffentlicht unter News

Bericht Histo Cup Saisonauftakt am Red Bull Ring

Zum Saisonauftakt der zwanzigsten Saison rief der Histo Cup seine Protagonisten und viele kamen. Dass nicht alle am Red Bull Ring starten konnten, hatte gleich mehrere Ursachen. So waren viele Autos schlichtweg noch nicht fertig. Einige starteten bei anderen Veranstaltungen und so trafen sich „lediglich“ 215 Renner zum ersten Stelldichein. Aufgepeppt wurde die Veranstaltung allerdings durch die erstmalige Kooperation mit der Artbauer Trophy womit für die nötige Kurzweil für die vielen Zuschauer gesorgt war.

BMW 325 Challenge

Die BMW-Challenge war vom Teilnehmerschwund am meisten betroffen, was angesichts der Umstände aber verwunderte. „Wir haben 28 Motoreneinheiten (Einheitsnockenwelle und Einheitskolben) verkauft“, erklärte Michael Steffny, aber es sind schlichtweg nicht alle Autos fertig geworden. Im Lauf der Saison werden das sicher mehr. Quantität hat allerdings nicht sehr viel mit Qualität zu tun. Das zeigte ein absolut spannendes erstes Rennen. Die beiden Neuzugänge beim Team Race-Performance Jakob Schober und Max Zupanic zeigten gleich im Qualifying was sie im Kartsport erlernt hatten, während gleichzeitig der Älteste im Feld, Motorsport-Urgestein Dieter-Karl Anton, die immense Erfahrung aus 50 Jahren Motorsport ins Spiel brachte. Und so standen mit Max Zupanic und Anton der jüngste und der älteste Teilnehmer in Startreihe eins. Wer den Humorlevel des Histo-Cups kennt, wunderte sich auch nicht, dass beide eine besondere Tafel in der Heckschiebe hatten. Zupanic  Beta-BMW schmückte eine L17-Tafel und am Trade-and-Service – 325er von Anton prangte ein L70 Aufkleber. Im Rennen hatte Anton gegen Youngster Schober allerdings dann keine Chance und musste sich auch noch einen fulminant fahrenden Matthias Heinemann geschlagen geben. Der Vizemeister der Saison 2016 hatte im Qualifying einen besonderen Auftritt, als sich die offenbar schlecht eingehängte rechte Tür von vorne nach hinten öffnete (!!!) und der BMW plötzlich etwa 2,7m breit war. Gratulation an den Konstrukteur des E30, denn die Tür blieb im Schloss hängen trotz Geschwindigkeiten jenseits der 180 km/h. Die Rennleitung war mit dem neuartigen Aerodynamikpaket gar nicht einverstanden und fischte Heinemann aus dem Qualifying heraus. Der musste daher das Rennen von Startplatz 13 in Angriff nehmen. Geladen wie eine Trafostation kämpfte sich der Deutsche durchs Feld und überholte 10 Konkurrenten und raste damit noch aufs Podest.

Am Sonntag hielt die Tür bereits im Training und so musste sich Heinemann nur Polesetter Zupanic geschlagen geben. Maxi enteilte auch gleich nach dem Start dem Rest der Verfolger, vor allem weil Heinemann sich mit Schober beschäftigen musste, der ihn in Runde drei überholt hatte. Dieser Kampf um Platz 2 und 3 wurde in der siebenten Runde plötzlich zum beinharten Fight um den Rennsieg, nachdem Zupanic durch einen eher unnötigen Dreher in der Rauchkurve die beiden Kontrahenten vorbei ziehen lassen musste. Schober und Heinemann lieferten sich danach einen atemberaubenden aber absolut fairen Zweikampf um den Rennsieg den schließlich Schober für sich entscheiden konnte. Dieter Karl Anton belegte abermals Platz 4, während Manfred Zaunbauer seinen Europack BMW beide Male auf Rang 5 platzierte. Für eine besondere Fußnote sorgte sonntags noch der junge Steirer Leon Unger der am Samstag noch krankheitsbedingt von Günther Leutgeb ersetzt worden war. Der 19-jährige Grundwehrdiener, stellte den 325er auf Startplatz 5, und düpierte damit nicht nur seinen Vater Leopold. Im Rennen wurde ab er auch Leon die Rauch-Kurve zum Verhängnis. Weit ins Kiesbett gerutscht gelang es dem Fürstenfelder sich wieder selbst zu befreien, kurz darauf beendete er aber sein Rennen mit Bremsdefekt in der Box.

Young Timer und Touring Car Open bis 3000cc

Bei diesen Rennen starte auch der Mini Cooper Cup Austria, dem ebenfalls einige Teilnehmer zum Saisonstart fehlten. Trotzdem schickte man ein Starterfeld von insgesamt 20 Rennfahrzeugen auf die 12-Runden Hatz. Von Start bis ins Ziel unschlagbar war der Nordschleifen Mini Cooper von Vollprofi Joachim Schirra. Der zählte reglementbedingt allerdings nicht zum Mini Cooper Cup. Dahinter brillierte der Salzburger Herbert Leitner als schnellster Youngtimer mit seinem Toyota Corolla. Neuzugang Christian Müller lieferte mit Gesamtrang 3 und einem Klassensieg eine perfekte Premiere im Mitsubishi Colt-Mirage. Matthias Jocher im Vorjahr Gesamt 3. der Mini-Bande setzte sich deutlich vor seinen direkten Konkurrenten Philipp Kluckner und Hannes Auer durch, die ihr altes Duell aus dem Vorjahr mit dem ersten Saisonrennen gleich wieder aufleben ließen. Allerdings spielte da noch mit Dominik Klima ein Youngtimer mit. Auch der Schweizer Bruno Wehrli hat die Marke gewechselt. Pilotierte er früher einen BMW M5 so brachte er diesmal einen MG ZR 160 aus dem englischen Cup an den Start und fuhr damit im gleichen Rennen wie sein Sohn Mike der mit seinem BMW zu den Young Timern gewechselt ist.

Beim zweiten Rennen am Sonntag fehlte dann Schirra womit der Rennsieg von Leitner logisch war. Trotzdem bog als erster nicht der Salzburger in Kurve eins sondern Christian Müller im Mitsubishi Colt ein. Ein fulminanter Start mit zwei Rädern im Gras aus der dritten Reihe überraschte das ganze Feld. Die Rennleitung entschied auf Frühstart und ließ Müller durch die Boxengasse fahren. Trotzdem kam Müller auf Gesamtrang 3 ins Ziel, der Klassensieg war jedoch nie gefährdet. Gesamtrang zwei belegte Matthias Jocher der damit  der restlichen Mini Gang wieder davon fuhr.

Young Timer und Touring Car Open über 3000cc

Das Rennen der Young Timer und Touring Car Open über 3000ccm brachte für etablierte Histo Cup Fans eine Überraschung. Nachdem der Champion von 2016 Josef Stadtegger krankheitsbedingt nicht starten konnte, war eigentlich Harald Pavlas im Koglbauer Porsche der erklärte Favorit, der auch prompt auf die Pole-Position fuhr. Die Freunde der Artbauer Trophy beteiligten sich ebenfalls am Rennen wodurch 38 (!) schwere Bomber ins Qualifikationstraining gingen. Platz 2 holte sich der Schweizer Robert Brändli, aber mit einer Sekunde Rückstand auf Pavlas war man bei Koglbauer noch nicht beunruhigt. Pavlas hatte allerdings im Training noch eine Kollision mit Siegfried Kuzdas, der daraufhin mit dem von Herwig Duller betreuten BMW nicht mehr starten konnte. Im Rennen zog zunächst Pavlas weg, bevor man in der Koglbauer-Box große Augen machte, als der schwer motorisierte Blaise-Camaro Achtzylinder am gelben Porsche vorbeizog und zum Sieg raste. Pavlas musste sich mit Rang 2 zufrieden geben, während Stefan Wieninger den Audi TTRS2 auf Platz 3 lenkte. Die Gebrüder Michael und Markus Fischer haben ihren Vater Gerald zumindest im Histo Cup in die „Gleitpension“ geschickt, denn sie belegten die Cockpits der BMW E46 GTR (Michael) und Z4 (Markus) während der Herr Papa den Kommandostand an der Boxenmauer übernahm. Falsch war die Entscheidung jedenfalls nicht, denn die Doppelsieg in der Klasse YT-5 und die Gesamtränge 7 und 8 hinter Roland Luger im Opel Omega konnte sich sehen lassen. Das Rennen selbst ging hinter dem Safety-Car zu Ende nachdem bei einem Scharmützel im vorderen Mittelfeld die Autos von Michael Fischer und Franz Degeorgi (Porsche GT3) ausgangs Kurve 5 aneinandergerieten, sich Degeorgi drehte und Walter Schropper mit der Dodge Viper sich für die „falsche“ Seite zum Ausweichen entschied und die Autos geborgen werden mussten

Sonntags war das Starterfeld etwas dezimiert. Auch Vortagessieger Robert Brändli konnte nicht mehr starten, wodurch die Bahn frei war für Harald Pavlas. Dem ohnehin schon überlegen führenden spielte ein etwas missglückter Safety-Car-Einsatz in die Hände als sich selbiges vor den Zweiten setzte. Damit war die ohnehin für den Koglbauer-Porsche gekochte Suppe auch schon gegessen. Dahinter allerdings lieferten sich Stefan Wieninger und Oliver Michael ein tolles Duell um Rang zwei, das erneut der Audi-Pilot für sich entscheiden konnte. Nachdem Michael Fischer kupplungsbedingt zusehen musste, lag es am jüngeren Bruder Markus die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Das löste er elegant mit Gesamtrang vier (Klassensieg) vor Porschekutscher Patrick Hofheinz.

Historische Tourenwagen über 2.500cc

Im ersten Rennen lieferten nicht nur gewaltige Motorleistungen sondern auch Dezibel in rauen Mengen viele Duelle. Udo Rienhoff stellte seine Hertz-Cobra überlegen auf Pole-Position, gefolgt von Klaus Raths mattschwarzem Audi Quattro turbo mit 750 (!) PS. So waren beide Rennen nicht nur ein Ohren- sondern auch ein Augenschmaus für die Fans am Ring. Wieder im Anhang K unterwegs waren die beiden tschechischen Jaguar XJR-Piloten David Becvar und Jaroslav Rejka. Beide mit Titelambitionen. Wenn sie auch im Fahrerlager gerne gemeinsam auftreten, im Zweikampf Mann gegen Mann werden da alle Register gezogen. So entschied Jaroslav Rejka das Duell mit seinem Landsmann um denkbar knappe 0,041 sec für sich. Der knappe Abstand ergab sich auch daraus, dass das Feld nach einer längeren Safetycar-Phase wieder dicht beisammen lag. Auslöser war ein Abflug des Schweizers Urs Steffen, Triumph Spitfire V8 in der Remus-Kurve nach massivem Bremsversagen. Ein tolles Comeback lieferte Histo-Cup Mitbegründer Christian Schallenberg, der zeigte dass Hüftoperationen den Gasfuß nicht beeinträchtigen. Mit einem besonderen Gustostück von Auto tauchte Rennstreckenbetreiber Erich Petrakovits aus Greinbach auf. Der Steirer brachte einen von Martin Sahl gebauten wunderschönen Ford Capri an den Start. Und nachdem Schönheit alleine im Motorsport nicht zählt, war Petrakovits damit auch sehr flink unterwegs. Der Rennsieg im ersten Lauf am Samstag ging an Udo Rienhoff (Cobra) vor Wolfgang Lange im McLaren. Platz 3 holte sich Audi Pilot Klaus Rath womit die Haltbarkeit des schwarzen Monsters bewiesen war.

Im zweiten Rennen am Sonntag sah alles wieder nach einem überlegenen Sieg von Udo Rienhoff aus. Der Gastgeber des im Rahmenprogramm stattfindenden Ford Mustang Treffens lag nach einem kurzen Startscharmützel mit Frank Riedel (Delago Corvette) auch schon in Führung, als er aus der zweiten Runde plötzlich nicht mehr auftauchte. Danach folgte ein interessantes Duell zwischen Riedel und Lange (McLaren) um den Sieg, das Riedel im Endeffekt mit weniger als 9 Zehntelsekunden für sich entscheiden konnte. Rath und Petrakovits belegten erneut die Ränge 3 und 4, dahinter positionierte sich David Becvar, der am Sonntag eindeutig der schnellere Jaguar Pilot war. Interessant auch der Zweikampf in der Klasse Anhang K6 bei dem sich der amtierende Anhang K Champion Alfred Weissengruber im BMW 635csi mit dem Vorarlberger Dieter Schwarz (Morgan Plus8 lightweight) gewaltig abmühen musste.

Historische Tourenwagen bis 2500cc

Bei den historischen Tourenwagen bis 2.500ccm gab der Meister von 2014 ein Comeback. Robert Edenhofer stellte den BMW touring 2002 überlegen auf die Pole-Position. Mit ihm sollte Toni Schell aus der ersten Reihe ins erste Rennen gehen, doch die Technik ließ den Bayern einmal mehr im Stich. So zog Edenhofer im Rennen der Konkurrenz auf und davon bis sein Differential nicht mehr mitspielen wollte. Dadurch kam es zu einem tollen Zweikampf um den Rennsieg zwischen Johann Retschitzegger im blauen Audi 80 Coupe gegen Newcomer Manfred Pledl der einen ebenfalls von Martin Sahl aufgebauten Ford Escort Mark im legendären Wooding Design lenkte. „Johann fährt in der STW ich im Anhang K. Vielleicht wäre es mit Gewalt gegangen, aber im Hinblick darauf, dass mir Retschitzegger keine Punkte wegnimmt, ich eigentlich erst in einer Lernphase bin was das Auto anbelangt und schon in zwei Wochen die nächsten Rennen in Brünn stattfinden, wollte ich nicht zu viel riskieren“, erklärte der Salzburger Pledl den Rennausgang. Für Retschitzegger war es der erste Rennsieg, entsprechend wurde danach bei den Oberösterreichern gefeiert. Man of the Race war aber Peter Pöschl, der eigentlich aus der dritten Reihe starten sollte, aber bereits am Vorstart ein kleines technisches Problem hatte. Ein rascher Stopp beim Team rund um den Schweizer Robert Dubler konnte zwar das Problem beheben, Pöschl musste allerdings das Rennen aus der Box in Angriff nehmen. Der Wahlwiener zeigte sich aber alles andere als demoralisiert und lieferte eine fulminante Aufholjagd in seinem Ford Escort Mark II. Gesamtrang 6 schaute dabei als Lohn für die Mühen heraus. Im Kampf der Zwerge fehlte Puch 650 Pilot Bernhard Deutsch bereits am Start. Eine neue Kurbelwelle sollte den Zweizylinder zu Bombenleistungen führen, was sich auch bestätigte, allerdings nicht im Sinne des Erfinders. Denn die Bombe ging schon bei der Fahrt zum Vorstart hoch. So kam es auf der Strecke zum Zweikampf Christian Bernard (BMW 700 RS) gegen Thomas Kaiser (Mini 1000), den überraschenderweise der BMW-Pilot für sich entscheiden konnte. Der Grund für die Überraschung fand sich leider im Anschluss als bei Kaisers Mini ein arbeitsunwilliger vierter Zylinder festgestellt wurde. STW-Titelverteidiger Alexander Wechselberger lenkte seinen Alfa auf Gesamtrang 3 vor dem Schweizer Thomas Dätwyler.

Am Sonntag trat Edenhofer mit einem Ersatzdifferential an und holte nochmals die Pole-Position, schnellste Runde und Rennsieg. Doch so klar wie sie sich liest war die Sache keineswegs. Einige Male konnte Johann Retschitzegger gefährlich auf den BMW aufschließen, dessen Pilot durch die andere Übersetzung mit den Schaltpunkten nicht immer klar kam. Manfred Pledl belegte als bestes Auto der Anhang K Wertung Rang 3. Dahinter ging es heiß zu Sache. In einem spannenden Dreikampf schenkten sich Marcel Langoth, Alexander Wechselberger und Peter Pöschl absolut nichts. Dass man in dieser Reihenfolge ins Ziel kam, lag zuletzt daran, dass der noch nicht 17-jährige Langoth in der letzten Runde Pöschl in der Rindtkurve ganz leicht am Heck touchierte und den Ford Piloten so in einen Dreher zwang. Der Groll Pöschls hielt sich danach in Grenzen, nach einem kurzen Gespräch entschuldigte sich der jüngste Pilot des gesamten Fahrerlagers. Es bleibt zu hoffen, dass ihm ein ähnliches Missgeschick bei der anstehenden Führerscheinprüfung nicht passiert.

Formel Historic

Die Formel Historic überraschte mit einem großen Starterfeld und einer enorm gewachsenen Formel Ford 1600 Schar. Diese legendäre Klasse brachte gleich 8 Autos an den Start und erinnerte damit an die glanzvollen 1980er Jahre. Die Qualifikation entschied der Italiener Sergio Savoca. Martini Formel 3 für sich, zur Überraschung der technisch begünstigten Formel Libre-Piloten. Im Rennen selbst kämpfte der Italiener zunehmend mit technischen Problemen und konnte Rennsieger Walter Vorreiter (Formel Libre) nicht hinter sich halten. In Runde 10 rollte der Italiener mit seinem Martini MK45 aus, doch weil das Auto von Newcomer Valentin Pepert an sehr gefährlicher Stelle stand und Rennleiter Harald Lehner speziell bei den Formelboliden große Vorsicht  walten lässt, wurde genau da das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen. Damit wurde der Stand von Runde 9 gewertet und da war Savoca noch auf Rang 2 vor dem Schweizer Bruno Huber gelegen. Einen optischen Augenschmaus brachte der Niederösterreicher Franz Altmann an den Start. Ein Lola Formel 3000 Chassis mit einem Alfa Romeo Triebwerk. Allerdings war es für Altmann die Jungfernfahrt mit diesem Auto und Franz behandelte das Auto, auch im Hinblick auf die immensen Kosten des Fahrzeuges, zärtlich wie eine Jungfrau. Ganz anders geigte Philipp Thiel mit seinem Van Diemen Formel Ford 1600 auf. Er düpierte das restliche Formel Ford 1600 Feld regelrecht, kämpfte gegen die F3-Renner und besiegte so nebenbei auch noch  die beiden 2-Liter Formel Ford von Evita Stadler und George Komaretho die in dieser Reihenfolge auf den Gesamträngen 10 und 11 hinter Thiel ins Ziel fuhren. Weiter hinten im Feld war allerdings „Geschwaderflug“ angesagt und damit sorgte man beim Publikum für entsprechende Begeisterung.

Im zweiten Rennen überließ Sergio Savoca den F3 seinem Vater der im Qualifying Rang 6 holte, damit aber nicht zufrieden war und daher seinen Sohn bat das Rennen zu fahren. Die Rennleitung stimmte dem zwar zu, verbannte Savoca jun. allerdings auf den letzten Startplatz. Aus der Pole-Position startete Vortagessieger Walter Vorreiter, neben ihm Bruno Huber. Der konnte am Start weder Vorreiter noch den hinter ihm wegfahrenden Karl Neumayer (Formel Libre) halten. Auch Wolfgang Dietmann ging am Schweizer vorbei. Doch die Defekthexe griff ins Renngeschehen ein, was nicht nur Wolfgang Dietmann zum Rennsieg verhalf, sondern auch einem grandios fahrenden Sergio Savoca zu Gesamtrang 2,  wohlgemerkt von Startplatz 23 kommend. Sowohl der überlegen führende Walter Vorreiter als auch einige Runden zuvor Karl Neumayer schafften es nicht über die Distanz. Huber wurde erneut Dritter. Dahinter gab es einen tollen Zweikampf zwischen Franz Altmann im Lola Fromel 3000 gegen Gerd Reinprecht im 1600er Martini Formel 3, den schließlich Reinprecht für sich entscheiden konnte. Phillipp Thiel als Gesamtsiebenter demolierte wieder seine direkten FF 1600 Konkurrenten und besiegte dabei auch die FF2000 Cracks, die diesmal in der Reihenfolge George Komaretho vor Evita Stadler ins Ziel kamen. Peter Peckary siegte auch am Sonntag bei den  Sportscars, wie auch Roman Pöllinger erneut die Formel Renault gewann.

Ravenol 1 Stunden Teamrace

Das Ravenol 1 Stunden Rennen fand unter Beteiligung der Starter der Artbauer-Trophy statt. Wo sonst sieht man einen Jaguar E-Type im selben Rennen wie einen KTM X-Bow? Eigentlich galt der Koglbauer-Porsche von Harald Pavlas und Dieter Svepes als der große Favorit, auch wenn zunächst Robert Brändli mit dem Blaise-Camaro den Ton im Rennen angab. Allerdings war klar dass sein Partner   Alfons Riedweg (Corvette GT3) das hohe Tempo nicht würde halten können. Doch ein Reifenschaden zwang die Koglbauer-Truppe zu einem zweiten Boxenhalt und damit war der Weg für den alleinfahrenden Stefan Ertl frei. Dieter Svepes knallte zwar eine Rekordrunde nach der anderen in den doch sehr kühlen steirischen Asphalt, letztendlich fehlten jedoch etwa 9,5 Sekunden auf den obersten Podestplatz. Rang 3 holten sensationell Vater Gerald (manchmal darf er doch noch fahren) und Sohn Markus Fischer im BMW Z4. Brändli und Riedweg belegten Platz 4 vor dem Salzburger Norbert Greger im BMW E36 GTR. Bester X-Bow war mit Platz 6 Franz Lahmer direkt vor dem Duo Ernst Kirchmayer/“Kottan“. Auf Platz 8 fand sich mit Petr Fulin der beste Skoda Octavia Pilot vor dem Seat Leon von Meisinger/Benndorf und dem BMW von Michael Fischer/Roland Ottillinger.

Classica Trophy

Die Wertungen der Classica Trophy entschied in der Einzelwertung Matthäus Russegger für sich. Den Porsche Piloten begleiteten Ralf Schatzl (BMW 325) und Astrid Witzany (Ford Mustang) aufs Podest. In der Teamwertung siegten die regierenden Meister Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner vor dem Duo Manfred Engl/Auguste Poller (beide Teams auf Alfa Romeo). Rang 3 holte Ehepaar Joachim und Sabine Hofstadler im Porsche 914/4.

Bereits am 6. und 7. Mai gastiert der Histo-Cup im Automotodrom Brno, wo erneut alle Klassen und auch die KTM X-Bow Battle die Motoren zünden werden.

Zeitpläne und Anreiseinfos sind unter www.histocup.com zu finden.

Text: Georg Gruber „the Voice“

Veröffentlicht unter News

Saisonopening Red Bull Ring

Rund 200 Teilnehmer beim Saionopening nahmen die ersten Rennen der Saiion unter die Räder. Bei herrlichen Wetter sahen die Zuschauer wirklich spannende Rennen in der Steiermark.

Bericht der Rennen vom Samstag, 22. April 2017:

BMW 325 Challenge

Start – Ziel Sieg für den Jüngsten Fahrer im Starterfeld. Der 17-jährige Grazer pilotierte seinen BETA BMW 325 von der Pole zum ersten Sieg in der BMW Challenge. Sein Teamkollege Jakob Schober konnte ihn mit dem AMTEQ BMW am Anfang noch stark unter Druck setzen ehe er den Gang nicht hineinbrachte und wertvolle Sekunden verlor. Er konnte jedoch sicherer Zweiter werden vor dem Sensationsmann des Rennens Matthias Heinemann der von der letzten Startposition aus ins Rennen ging. Starker  Vierter wurde Dieter Karl Anton vor Manfred Zaunbauer.

Die schnellste Rennrunde drehte Jakob Schober. Die neuen HANKOOK Slick Rennreifen machten die BMW Challenge Fahrzeuge rund 3 Sekunden schneller im Vergleich zu den Toyo Semi Slick Reifen vom Vorjahr.

Young Timer und Touring Car Open bis 3000cc

Gesamtsieger  wurde der Deutsche Joachim Schirra, Mini Cooper vor Herbert Leitner, Toyota Corolla und Christian Müller, Mitsubishi Colt.

Sieger der Young Timer wird Herbert Leitner, Toyota Corolla vor Christian Müller, Mitsubishi und Dominik Klima, Honda Integra.

Sieger der Klasse Young Timer bis 2500cc wurde Mike Wehrli vor Klaus Holzinger und Franz Oelmayer, alle BMW 325i

MINI Cooper Cup

Matthias Jocher holt sich den Sieg vor Philipp Kluckner und Hannes Auer, alle MINI Cooper Works R56. Schnellster MINI R53 wurde Robert Warter.

Young Timer und Touring Car Open über 3000cc

Der Schweizer Robert Brändli gewinnt mit seiner Blaise Chevrolet Camaro das Rennen der großen Tourenwagen und Gt´s vor Harald Pavlas, Porsche 991 und Stefan Wieninger, Audi TTRS2 und Michael Oliver, Porsche 991.

Schnellster Young Timer war Roland Luger, Opel Omega DTM bei seinem Comeback, gefolgt von Michael Fischer, BMW M3 E46 und Markus Fischer, BMW Z4 Coupé.

Markus Fischer, BMW Z4 und Franz De Georgi, Porsche gerieten aneinander und der unmittelbar dahinter fahrerende Walter Schropper entschied sich beim Ausweichen leider für die „falsche Seite“ und touchierte mit dem Porsche von De Georgi. Leider wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt. Das Safety Car musste ausrücken um die verunglückten Fahrzeuge bergen zu können.

Historische Tourenwagen bis 2500cc

Anfangs war der Deutsche Robert Edenhofer, BMW 2002-16-V in Führung ehe er w.o. geben musste. Sieger des Rennens wurde der Oberösterreicher Johann Retschitzegger, Audi Coupé vor dem sensationell fahrenden Manfred Pledl, Ford Escort RS1600 BDA und Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint.

Hinter Retschitzegger und Wechselberger holt sich Peter Pöschl, Ford Escort RS2000 den dritten Platz in der Kategorie der STW. Hinter dem Sieger Manfred Pledl holt sich der Italiener Renato Benusiglio, BMW 320-4 den zweiten Platz vor Christoph Eckhart, Ford Escort. Sieger der Klasse bis 1000cc wird der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS vor Thomas Kaiser, Mini Cooper 1000. Daniele Vettoretti holt sich die Klasse bis 1300cc.

Historische Tourenwagen und GT´s über 2500cc

Gesamtsieger wurde der Deutsche Udo Rienhoff, Shelby Cobra vor Wolfgang Lange, Can Am und Klaus Rath, Audi.

Schnellster Anhang K Pilot wurde Jaroslav Rejka vor David Becvar, beide Jaguar XJS und Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette.

Die Klasse K bis 4000cc gewinnt Alfred Weissengruber, BMW 635 vor Dieter Schwarz, Morgan plus 8 und Bernhard Schmiedbauer, Opel Kommodore.

Die STW Sportwagen holt sich Sieger Udo Rienhoff vor Wolfgang Lange. Sieger der STW bis 4000cc wurde Klaus Rath, Audi vor Erich Petrakovits, Ford Capri und Josef Schösswendter, Porsche 944 Turbo. Sieger der STW über 4000cc wurde Erwin Warislowich, BMW vor Manfred Irger, Ford GT 40 und Franky Riedel, Chevrolet.

Formel Historic:

Anfangs war der Italiener Sergio Savoca in Führung ehre Walter Vorreiter, Ralt RT 31 die Spitze übernahm und vor Savoca, Martini MK45 und Karl Neumayer, Dallara gewinnt. Die Formel Ford Klasse gewinnt Philipp Thiel vor Ewald Lokaj, beide Van Diemen und Rainer Schrems, Quest FF 1600.

Die Formel Ford 2000 gewinnt Evita Stadler vor George Komaretho. Sieger der Klasse Formel 3 wird Sergio Savoca vor Bruno Huber, Argo und Gerd Reinprecht, Martini. Die Kategorie der Sports 2000 holt sich Peter Peckary vor Christian Kletzer. Die neue Formel Renault gewinnt Roman Pöllinger vor Günther Ledl.

Die Formel Libre 1 gewinnt der Gesamtsieger Walter Vorreiter vor Wolfgang Dietmann und Gerhard Lehninger. Franz Altmann gewinnt die Formel Libre 2. Sieger der Formel Young wird Karl Neumayer vor Valentin Peppert.

Ravenol Langstrecken Rennen

Mit dem Ravenol Endurance Race über eine Stunde fand der erste Renntag einen würdigen Abschluss. Der Deutsche Stefan Ertl gewann mit seinem Porsche 997 das Rennen knapp vor dem Team Harald Pavlas / Dieter Svepes, Porsche 991, die nach einem Reifenschaden eine tolle Aufholjagd boten. Dritte wurden das Team Gerald und Michael Fischer, BMW Z4. Schnellstes historischer war Josef Schößwendter, Porsche 944 Cup vor dem Team Amanda Hennessy / Robert Dubler, Chevrolet Corvette und Thomas Dätwyler, Opel Kadett GTE.

Auch der zweite Renntag fand bei Sonnenschein aber bei kalten Temperaturen statt. Den Auftakt machte die bestens besetzte Classica Trophy.

Classica Trophy

Solowertung: Das größte Starterfeld des Rennwochenendes lieferte schöne Kämpfe für das Publikum. Sieger wurde der Abtenauer Hois Russegger, Porsche 944 vor dem Salzburger Ralph Schatzl, BMW 325i und der Deutschen Astrid Witzany, Ford Mustang.

Die Teamwertung holten sich die Routiniers Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa 75 vor Manfred Engl/Auguste Poller, Alfa Romeo. Dritten wurden Joachim und Sabine Hofstadler, Porsche 914.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Guter Start vom Polesetter Max Zupanic der sich gleich an die Spitze gesetzt hat, gefolgt von Matthias Heinemann und Jakob Schober. In der dritten Runde überholte Schober den Deutschen Heinemann und nahm die Verfolgung von Zupanic auf. Heinemann ließ aber nicht locker und machte ständig Druck auf Schober. In der achten Runde verbremste sich Zupanic in der Rauchkurve, Schober und Heinemann rutschen durch. Der Kampf ging weiter bis zur Zielflagge. Schober gewinnt eine Zehntelsekunde vor Heinemann und Max Zupanic. Vierter wurde Dieter Karl Anton vor Manfred Zaunbauer und Simon Brenner.

Young Timer bis 3000cc – Rennen 2

Sieger wurde der Salzburger Herbert Leitner, Toyota Corolla vor Matthias Jocher, Mini Cooper und Christian Müller, Mitsubishi Mirage-Colt.

Die Mini Cooper gewann Matthias Jocher vor Hannes Auer und Philipp Kluckner, Alle Mini Cooper JCW R56. Erich Weghofer, Suzuki holt sich die Tourenwagen Open bis 2000cc.

Historische Tourenwagen über 2500cc – Rennen 2

Zuerst setzte sich Udo Rienhoff in Führung, bekam jedoch bald Probleme mit der Technik. Sieger wurde der deutsche Frank Riedel, Chevrolet Delago vor Wolfgang Lange, Can Am und Klaus Rath Auto Quattro. Schnellster Anhang K Pilot wurde David Becvar, Jaguar XJS als Gesamtfünfter. Die Klasse K bis 3000cc holt sich Walter Traxler, Porsche vor Bernhard Schmidbauer, Opel Kommodore. Die Klasse bis 4000cc gewinnt Alfred Weissengruber, BMW 635 vor Dieter Schwarz. David Becvar gewinnt die Klasse K über 4000cc vor der Amerikanerin Amanda Hennessy, Chevrolet Camaro und Jaroslav Rejka, Jaguar XJS.

Die Klasse STW bis 4000cc gewinnt Klaus Rath vor Erich Petrakovits, Ford Capri und Josef Schößwendter, Porsche 944. Über 4000 heißt der Sieger Frank Riedel vor Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 und Manfred Irger, Ford GT40.

Formel Historic – Rennen 2

Wolfgang Dietmann, Dallara gewinnt das Rennen der Formel Historic vor dem Italiener Sergio Savoca, Martini F3 und dem Schweizer Bruno Huber, Argo F3.

Die Klasse Formel Ford holt sich Philipp Thiel vor Ewald Lokaj und Rainer Rosenberg, alle Van Diemen. George Komaretho gewinnt die Formel Ford 2000 vor Evita Stadler. Gerd Reinprecht wird in der Formel 3 Dritter hinter Sergio Savoca und Bruno Huber. Die Sports2000 gewinnt Peter Peckary vor Andi Stich und Christian Kletzer. Formel Renault Sieger wurde Roman Pöllinger vor Günter Ledl. Wolfgang Dietmann gewinnt die Formel Libre vor Walter Vorreiter. Die große Klasse der Formel Libre gewinnt Franz Altmann und die Formel Young holt sich Valentin Pepert.

Young Timer und Touring Car Open über 3000cc – Rennen 2

Spannung bis zum Schluss durch eine Safety Car Phase. Sieger wurde letztlich Harald Pavlas, Porsche 991 vor Stefan Wieninger, Audi TTRS und Oliver Michael, Porsche 991.

Sieger der Young Timer bis 3600cc wurde Markus Fischer, BMW Z4 vor Norbert Greger, BMW M3 E46 und Roland Ottillinger, BMW 335 STT.

Die Tourenwagen Open gewinnt Harald Pavlas vor Stefan Wieninger und Oliver Michael. Die Klasse bis 3500cc gewinnt Lothar Oberlaber, Renault Megane vor den Tschechen Petr Fulin und Matous Kubu, beide Skoda Oktavia.

Historische Tourenwagen bis 2500cc – Rennen 2

Sieger wurde Robert Edenhofer, BMW 2002-16V vor Johann Retschitzegger und Manfred Pledl, der zugleich die Anhang K Wertung anführt. Die Klasse K bis 2000 holt sich Manfred Pledl vor Christoph Eckhart und Ugo Tottoli, BMW 320-4. Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR gewinnt die Klasse bis 1000cc vor Christian Bernard, BMW 700RS. Danielle Vettoretti, Mini Cooper gewinnt die Klasse bis 1300cc.

STW bis 1600cc gewinnt Alexander Wechselberger, Alfasud Sprint. Peter Pöschl holt sich die Klasse STW bis 2000cc vor Josef Gumpenberger, Alfa Romeo. Hinter dem Gesamtsieger Edenofer platziert sich Herbert Schlauch als zweiter in der Klasse bis 2500cc.

Pünktlich um 17.30 Uhr ging das erste Rennwochenende erfolgreich zu Ende. Bereits in zwei Wochen geht es von 5. bis 7. Mai in Brünn in die zweite Runde.

Detaillierte Rennergebnisse unter www.raceresults.at

Veröffentlicht unter News