Entscheidung Schiedsgericht Pledl vs Weißengruber Anhang K Red Bull Ring

Tagung und Entscheidung Histo Cup Schiedsgericht vom 4. September 2017

Untersucht wurde der Vorfall Manfred Pledl gegen Alfred Weißengruber im zweiten Rennen „Histo Cup K“ von Sonntagnachmittag.

Als Mittel zur Beurteilung wurden die Videomitschnitte des Livestreams, der Rennleitung und die beiden Onboardkameras von Manfred Pledl herangezogen.

Im Gespräch mit der Rennleitung dokumentierte Manfred Pledl auch, dass er den Konkurrenten hinter ihm wahrgenommen hat und auch nicht so einfach vorbeilassen wollte. Dies dokumentierte er auch auf seiner Facebookseite, Zitat: „…natürlich wollte ich ihn nicht einfach vorbeilassen, er glaubt ja nicht, dass er einen 840kg Escort ausbremsen kann…“

Alfred Weißengruber sah rechts eine Lücke, weil sich die Fahrer vor ihm nicht ganz einig waren. Diese Lücke war vorhanden, aber sehr klein und vor allem mit nahezu keinem Abstand mehr zum Fahrbahnrand.

Die Fahrzeuge befanden sich im Augenblick des Unfalles noch auf der Geraden und vor allem noch vor der Bremszone. Pledl versuchte den vor bzw. neben ihm fahrenden Ford Escort (rot) zu überholen, Weissengruber seinerseits versuchte zeitgleich Pledl zu überholen. Da Pledl auch leicht nach rechts zog und Weissengruber nicht auf die Wiese ausweichen wollte oder konnte, kam es zu einer minimalen Berührung die jedoch ausreichte den Escort von Pledl aus dem Gleichgewicht zu bringen, die Vorderachse wurde dadurch belastet und das Heck kam zwangsweise zum Ausbrechen mit schlimmen Folgen für den Fahrer und Fahrzeug.

Fakt ist, dass der hintere Fahrer (Weißengruber) den Unfall verhindern hätte können, indem er etwas Gas weggenommen hätte. Dies würde der notwendigen Vorsicht und Respekt entsprechen. Zumal man am Anfang des Rennens war und es für ein großes und stärkeres Auto leichter ist, „sicher“ zu überholen.

Pledl hat aus unserer Sicht eigentlich nichts falsch gemacht, er darf einmal die Spur wechseln und der Hintere muss damit „leben“. Daher ist an diesem Unfall der hintere Fahrer (Weissengruber) hauptverantwortlich.

Das Schiedsgericht kommt daher zu folgendem Schluss:

Die Fahrweise war sehr ehrgeizig und motiviert. Es gilt jedoch immer mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner Rennen zu fahren und derartige Vorfälle zu verhindern. Dies hätte nur mit ein wenig Gas wegnehmen getan werden müssen.

Die Aktion war mit Sicherheit keine vorsätzliche, aber es lag an Weißengruber die Kollision zu verhindern. Daher werden dem Fahrer Alfred Weißengruber die Punkte des zweiten Rennens aberkannt und er erhält eine bedingte Sperre für 2 Rennen.

Damit wird die Titelentscheidung nicht durch den Unfall beeinflusst. Es tut uns allen sehr leid, dass es im historischen Motorsport zu solchen Unfällen kommt, aber man muss auch bedenken, dass es „Rennsport auf Geschwindigkeit“ ist und bleibt.

Der Fahrer Manfred Pledl wird ermahnt keine unqualifizierten und ehrenbeleidigenden Postings im Internet zu machen. Der „Shitstorm“ nachher – vor allem in den Social Medias – ist für den Histo Cup nicht akzeptabel.

Wir fordern daher Herrn Pledl auf die nicht richtigen Kommentare aus seinem Facebook zu löschen bzw. richtig zu stellen.

Weiters ist festzuhalten, dass der Leitschienenschaden rund EUR 4.500,00 ausmacht und dieser zur Gänze dem Histo Cup verrechnet wird.

Schiedsgericht Histo Cup: Christian Schallenberg, George Komaretho, Kurt Ploier

Entscheidung vom Schiedsgericht zur Kenntnis genommen und umgesetzt:

Harald Lehner, Rennleiter
Michael Steffny, Promotor

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Bericht Bosch Race Spielberg

Die Motorsportsaison nähert sich dem Ende zu. Zum vorletzten Rennen trafen sich am Red Bull Ring Piloten aus 11 Nationen und 10 Rennserien. Zu den sieben Histo Cup Serien kamen noch der „Alfa Revival Cup“ aus Italien, Die historische Formel Vau und die Ferrari Trophy dazu.

Rund 270 Rennboliden waren in Spielberg in „Action“ zu sehen. Die Wetterprognosen waren „sportiv herbstlich“. Dank unserem Sponsorpartner „Bosch“ konnten wir auch wieder den „Livestream“ umsetzen und unseren Fans zu Hause Bilder von allen Qualifyings und Rennen liefern.

Livestream: www.histocup.mobile-motions.tv

Bereits am Freitagnachmittag konnten Mensch und Maschine ausgiebig bei Testfahrten geprüft werden. Die Wetterverhältinisse reichten von heiter und trocken bis zu Gewitterregen. Es war schlichtweg alles dabei.

Am Samstag begannen dann die Qualifyings bereits um 08.00 Uhr mit der historischen Formel Vau, die die Strecke trocken machten.

Die Rennen am Samstag:

BMW 325 Challenge:

Erstmals waren wieder 20 Challenge BMW Piloten am Start und man erwartete das Rennen mit großer Spannung. Polesetter Jakob Schober setzte sich in Führung vor Matthias Heinemann, Karlheinz Ruhrberg und Max Zupanic. Rallyeweltmeister Andreas Aigner verfolgte das Führungsquartett. Zupanic konnte bald Ruhrberg und Heinemann überholen und es entbrannte ein tolle Drei- bzw. Zweikampf zwischen den beiden Teamkollegen Zupanic und Schober bzw. Heinemann.

In der letzten Runde verbremste sich Schober und musste ins Kiesbett so gewann Max Zupanic vor Heinemann, Ruhrberg, Schober und Aigner. Danach lange Diskussionen mit der Rennleitung und Sportkommissaren, Zupanic wurde zweimal verwarnt wegen Überfahren der Tracklimits und letztlich brummte man ihm eine 20 Sekundenstrafe auf.

So kam Heinemann zum Sieg vor Ruhrberg und Schober.

Mini Cooper Cup:

Matthias Jocher ist der schnellste Mann im Feld. Sein größter Konkurrent, Philipp Kluckner musste leider die Box aufsuchen, so gewann Jocher überlegen vor Newcomer Alexander Stocker und Peter Hinderer.

Histo Cup STW:

Hektik pur am Vorstart zum ersten Rennen. Der Himmel verdunkelte sich wieder und kleine Tropfen fanden auch den Weg zum Boden. Gleich in der zweiten Runde brach dem Steirer Erich Petrakovits die vordere Radnabe in der Remuskurve und schaute dem gesamten Feld ins Auge. Nach ein paar Runden unter Gelb entschied sich letztlich die Rennleitung das Safety Car auf die Strecke zu schicken.

Nachdem es dann stärker zu regnen begann, wurde das Rennen in der 10. Runde mit roter Flagge beendet. Gewonnen hat der Deutsche Frank Riedel, Chevrolet Delago vor Klaus Rath, Audi Turbo und Daniel Brown, Ford Escort.

Die Klasse bis 1600ccm gewann Alex Wechselberger vor Michael Widmann und Thomas Lehner, alle Alfa Romeo. Albert Gallersdörfer, Opel Kadett holte sich die Klasse bis 2000ccm vor Johann Retschitzegger, Audi und Josef Gumpenberger, Alfa Romeo. Hinter Daniel Brown platzierten sich Robert Edenhofer, BMW 2002 und Toni Schell, Ford Escort auf den Plätzen zwei und drei in der Klasse bis 2500ccm. Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 gewann die Klasse bis 4000ccm vor Christian Schneider, Alfa Romeo und Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo.

Hinter dem Gesamtsieger Riedel platzierten sich Markus Bereuter, Chevrolet Corvette und Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 in der großen Klasse.

Young Timer:

Die Young Timer bis 2000ccm fuhren das Rennen gemeinsam mit den STW Fahrzeugen. Sieger wurde der junge Deutsche Florian Stahl, BMW 318i vor Manuel Reitberger, Ford Focus und Dominik Klima Honda Integra. Der Gesamtführende Herbert Leitner steuerte eine Runde vor Schluss die Box an.

Die großen Young Timer gingen gemeinsam mit den Touren Car Open an den Start. Sieger wurde der Deutsche Sven Fisch Nitec V8 Star vor Oliver Michael, Porsche 991 und Yannik Brandt, TCR Seat vor Heimkehrer Josef Stadtegger, Porsche 991.

Die Klasse bis 2500ccm gewann Mike Wehrli vor Klaus Möst und Karl Kölbl, alle BMW 325. Dieter Karl Anton holte sich die Klasse bis 3000ccm vor Gerald Asenbaum, BMW M3 E36 und Roland Königsecker, Mazda 323. Stephan Jocher, Porsche 996 holt sich die Klasse bis 3600ccm vor Markus Fischer, BMW Z4 und Markus Weege, BMW M3 E46. Roland Luger, Opel Omega gewann die Klasse bis 4000ccm vor Christoph Gürtler und Markus Fink, beide BMW V8. Die Klasse über 4000ccm holt sich Sven Fisch, V8 Star vor Matthias Benndorf, BMW V8.

Tourenwagen Open:

Oliver Michael, Porsche 991 gewann das Rennen vor Yannik Brandt, TCR Seat und Josef Stadtegger, Porsche 991.

Die Klasse bis 2000ccm holte sich der Schweizer Jean Michel Ti Pingo, BMW 320 vor Albino Mazzaro, BMW 320SI und Leonhard Gappmaier, Fiat Abarth. Die Klasse bis 3000ccm gewann Alex Mühlethaler vor Robert Warter, beide Mini Cooper. Hinter Yannik Brandt platzierten sich Michael Oliver und Josef Stadtegger in der Klasse bis 4000ccm. Robert Brändli, Blaise Camaro wurde Sieger der Klasse über 4000ccm vor Erwin Eder und Heinz Roth.

Histo Cup K:

Das Rennen der historischen K Piloten wurde mit großer Spannung erwartet. Piloten aus England, Italien San Marino und Brasilien werteten das tolle Feld noch auf.

Das österreichische Ass Martin Sahl musste leider gleich am Anfang mit Kurbelwellenbruch w.o. geben. Sieger wurde der Engländer Sean Brown vor Manfred Pledl und Paolo Meloni, alle Ford Escort. Die Klasse bis 1000ccm holte sich diesmal der Tiroler Christian Bernard, BMW 700RS vor Bernhard Deutsch, Steyr Puch. Thomas Kaiser gewann die Klasse bis 1600cc vor Davide Meloni, Ford Escort und Daniele Vettoretti.

Toni Eckhart, Ford Capri RS 2600 gewann die Klasse bis 3000ccm. Alfred Weissengruber holte sich die Klasse bis 4000ccm vor Dieter Schwarz. Der Tscheche Jaroslav Rejka, Jaguar gewann die große Klasse vor der Amerikanerin Amanda Hennessy und Peter Dubsky, Jaguar D-Type.

Formel Historic:

Walter Vorreiter, Ralt gewann das Rennen vor Franz Altmann, Lola und Bruno Huber, Argo F3. Die Klasse der Formel Ford 1600 gewann Philipp Thiel vor Helmut Scheuch und Erich Schweifer. Benjamin Pfeil gewann die Klasse Formel Renault vor Roman Pöllinger und Günter Ledl.

Hinter Sieger Voreiter platzierte sich Gerhard Lehninger als zweite der Formel Libre. Die Formel Young holte sich Valentin Pepert.

Die Rennen vom Sonntag:

Classica Trophy:

Samstag fand ein Wertungslauf statt. 46 Piloten traten auch zu den Läufen 2 und 3 am Sonntag an. Somit waren die Classica Fahrer das stärkste Feld des Rennwochenendes. Die Teamwertung – Fahrer und Navigator – gewannen die schon als Gesamtsieger 2017 feststehenden Salzburger Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo GTV vor den Steirern Wilfried Lind  / Wolfgang Ringwald, Porsche 944 und den Oberösterreichern Joachim und Sabine Hofstadler, Porsche 914.

Die Solowertung holte sich die routinierte Salzburgerin Auguste Poller, Alfa Romeo Spider vor dem Halleiner Anton Pink, VW Golf und der Wahlgrazerin Astrid Witzany, Ford Mustang, die auch in der Gesamtwertung einen wichtigen Schritt zum Sieg gemacht hat.

Histo Cup STW – Rennen 2:

Bei schönem Herbstwetter und vor allem kühlen Temperaturen ließ Udo Rienhoff mit seiner AC Cobra nichts anbrennen und holte sich den Gesamtsieg vor Frank Riedel und Markus Bereuter, beide Chevrolet, die um diesen Platz mächtig kämpften.
Die Klasse bis 1600cc gewann der Deutsche Lothar Sausemuth, der für Michael Widmann kurzfristig einsprang vor Thomas Lehner, beide Alfa Romeo. Alex Wechselberger konnte nach seinem Motorschaden am Vortag nicht mehr antreten. Albert Gallersdörfer gewann mit seinem Opel Kadett die Klasse bis 2000cc vor Peter Pöschl, Ford Escort und Johann Retschitzegger, Audi Coupé.
Der Engländer Daniel Brown gewann die Klasse bis 2500ccm vor seinem Bruder Robert Brown, beide Ford Escort RS und Robert Edenhofer, BMW 2002-16V.
Christian Schneider, Alfa GTV gewann die Klasse bis 4000cc vor Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 und Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo.
Frank Riedel gewann die große Klasse über 4000cc vor Markus Bereuter, beide Chevrolet und Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5-Kompressor.

Young Timer und TCO – Rennen 2:

Das größte Feld musste aufgrund zu vieler Nennungen „geteilt“ werden. Die Fahrzeuge bis 2000cc fuhren das Rennen mit den historischen STW Fahrzeugen. Die Großen Young Timer und Touring Car Open lieferten eine tolle Show ab.
Sieger des Rennens wurde der deutsche Sven Fisch, V8 Star vor Alexander Lienau, Aston Martin V12 GT3 und Oliver Michael, Porsche 991. Durch den Ausfall von Alfons Riedweg, Chevrolet Corvette machte Michael einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg bei den TCO. Erfreulich die Rückkehr von Josef Stadtegger, Porsche 991, der gleich mit dem vierten Gesamtrang aufzeigte.
Die Klasse bis 2000cc gewann der junge Deutsche Florian Stahl, der Dominik Klima, Honda in einem sehenswerten Duell niedergerungen hat. Dritter wurde Manuel Reitberger, Ford vor Wolfgang Bauer, Renault Clio. Herbert Leitner musste gleich in der Einführungsrunde die Box ansteuern.
Markus Landlinger holte sich die Klasse bis 2500ccm vor Karl Kölbl und Mike Wehrli, alle BMW 325i.
Motorsport Urgestein Dieter Karl Anton holte sich mit seinem neuen Honda S2000 die Klasse bis 3000cc von Gerald Asenbaum, BMW M3 und Roland Königsecker, Mazda 323.
Stephan Jocher brachte seinen Porsche 996 GT3RS als Sieger der Klasse bis 3600ccm in Ziel vor Michael Fischer, BMW Z4 und Markus Weege, BMW M3 E46 GTR. Roland Luger, Opel Omega holte sich die Klasse bis 4000cc vor Christoph Gürtler und Markus Fink, beide BMW V8. Hinter dem Gesamtsieger Sven Fisch platzierte sich Walter Schropper mit seinem Dodge Viper als zweiter der Klasse über 4000cc vor Matthias Benndorf, BMW V8.

Die Tourenwagen Open bis 2000cc gewann der Schweizer Jean Michel Ti Pingo, BMW 320 WTCC vor Albino Mazzaro, BMW 320 SI WTCC und Leonhard Gappmaier, Fiat Abarth Corse.
Die Schweizerin Alexandra Mühlethaler holte sich mit ihrem Mini Cooper die Klasse bis 3000cc. Oliver Michael, Porsche 991 hat mit seinem Klassensieg bis 4000cc einen wichtigen Schritt in Richtung Gesamtsieg gemacht, Josef Stadtegger wurde Zweiter vor dem Jungen Yannik Brandt, Seat TCR aus Südtirol. Die TCO über 4000cc gewann Alexander Lienau vor Gerhard Jörg, Chevrolet Camaro, der beim Start in der ersten Kurve einen mächtigen Dreher durch das Feld produzierte. Der Schweizer Heinz Roth wurde mit seiner Dodge Viper Dritter.

Histo Cup Anhang K – Rennen 2:

Martin Sahl konnte seinen Ford Escort BDA über Nacht wieder herrichten, es wurde ein neuer Motor eingebaut, damit er sich mit dem Engländer Sean Brown duellieren konnte. Die Mühen haben sich ausgezahlt, Sahl gewinnt vor Brown und Davide Meloni aus San Marino, alle Ford Escort BDA.
Gleich nach dem Start gab es in der ersten Runde eine Kollision zwischen Manfred Pledl und Alfred Weissengruber, die zu einem heftigen Unfall von Pledl geführt hat. Nach dem Rennen gab es einige Diskussionen mit der Rennleitung und die Sache kommt bzw. kam vor das Schiedsgericht.
Die Klasse bis 1000cc konnte diesmal wieder Bernhard Deutsch vor Christian Bernard gewinnen. Thomas Kaiser gewann die Klasse bis 1300cc und Paolo Meloni aus San Marino holte sich den Sieg in der Klasse bis 1600cc. Toni Eckhart, Ford Capri RS 2600 holte sich die Klasse bis 3000cc vor Massimo Pedrazzi, Porsche 911ST und Roberto Strazzeri, Porsche 944.
Alfred Weissengruber gewann die Klasse bis 4000cc vor Günter Schmidt, Porsche 911SC und Dieter Schwarz, Morgan plus 8. Gegen Weissengruber wird jedoch noch seitens des Schiedsgerichtes ermittelt. Jaroslav Rejka, Jaguar XJS holte sich die große Klasse vor dem Schweizer Robert Dubler, Chevrolet Corvette und Gerhard Witzany, Ford Mustang.

BMW 325 Challenge – Rennen 2:

Polesetter Matthias Heinemann übernahm sofort die Führung vor Andras Aigner und den Race Performance Piloten Jakob Schober und Max Zupanic. Sowohl Schober also auch Zupanic konnten schnell den Rallye Weltmeister Aigner überholen und nahmen die Verfolgung von Heinemann auf. Ganz einig waren sich die Teamkollegen dennoch nicht es kam in der Zielkurve zu einer Berührung, Schober musste weit gehen und Zupanic drehte sich. Somit verlor er ein paar Plätze. Schober kämpft sich Runde um Runde wieder an Heinemann heran, dennoch gewann Heinemannknapp vor Schober und Zupanic, der eine sehenswerte Aufholjagd zeigte. Danach wurden 8 (!) Piloten mit Zeitstrafen belegt, alle wegen verlassen der Rennstrecke (Tracklimits) mit vier Rädern. Dadurch gewann letztlich Jakob Schober vor Matthias Heinemann und Max Zupanic. Charly Habenbacher gewann die Silberfuchswertung für Piloten über 50 Jahre.
Ein ganz erfreuliches Debüt gab Rallyeweltmeister Andreas Aigner. Er war im Qualifying Zweiter und wurde letztenlich in beiden Rennen Fünfter!

Mini Cooper Cup – Rennen 2:

Matthias Jocher gewann das Rennen sicher vor Philipp Kluckner und sicherte sich damit den Gesamtsieg 2017.

Formel Historic – Rennen 2:

Das letzte Rennen des Tages boten die historischen Formelfahrzeuge. Walter Vorreiter, Ralt RT 31 gewann hauchdünn vor Wolfgang Dietmann, Dallara und Karl Neumayer, Dallara.
Die Klasse Formel Ford 1600 holte sich der bereits feststehende Gesamtsieger der Formel Historic Philipp Thiel, Van Diemen vor Ewald Lokaj und Helmut Scheuch. Bruno Huber holte sich die Klasse der Formel 3. Die Formel Renault gewann Benjamin Pfeil vor Roman Pöllinger und Günter Ledl. Peter Peckary holte sich die Wertung der Sports 2000. Hinter dem Gesamtsieger Vorreiter platzierte sein Gerhard Lehninger, Opel Lotus und Franz Benczak in der Formel Libre. Franz Altmann siegte in der Klasse Formel Atlantic/Formel 2.

Nach diesem Rennen ging die Veranstaltung am Red Bull Ring pünktlich zu Ende. Vielen Dank an alle Helfer und vor allem an Bosch, die neben der Namensgebung auch für die Realisierung des Livestreams maßgeblich beigetragen haben.

Das Grande Finale des Histo Cups findet am 23. und 24. September am Salzburgring statt.

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Histo Cup – Bosch Race Spielberg – 1.-3. Sept. 2017

Liebe Motorsportfreunde!

Nach dem sehr erfolgreichen Rennwochenende am Slovakiaring geht es nun zum zweiten Mal zum Red Bull Ring. In der Folge die Informationen:

Achtung: Livestream: www.histocup.mobile-motions.tv

Nennungen/Nennschluss:

Bitte unbedingt rechtzeitig über die Homepage – Fahrerlogin – die Nennung abgeben. Das erleichtert uns die Planung und Organisation.

Nennschluss ist der 19. August 2017!

Anreise / Einlass Fahrerlager:

Achtung: Anreise und Einlass ins Fahrerlager am Freitag, 1. September ab 07.00 Uhr! In Ausnahmefällen kann am Donnerstag, 31. August ab 19.30 Uhr in das Fahrerlager eingefahren werden. Der Einlass ist dann nur bis 22.00 Uhr möglich. Für Teilnehmer, die früher kommen, wird vor dem Ring ein „Warteparkplatz“ eingerichtet von dem ihr dann „geordnet“ eingelassen werdet.

Das Rennbüro befindet sich im ersten Stock, Aufgang neben der Box 1.

Fahrerlagereinteilung:

Das Beziehen des Fahrerlagers erfolgt bitte nur nach Anweisung durch unseren Fahrerlagermeister – Mike Hafner mit dem Verantwortlichen vom Red Bull Ring. Bitte deren Anweisungen zu folgen, vielen Dank!
Alle Teilnehmer, die mit einem Truck kommen, bitte vorab bei uns zu melden.

Wir bitten, wie immer alle Teilnehmer um „Platzdisziplin“, da das Fahrerlager sehr beschränkte Möglichkeiten hat.

 Anhänger müssen auf den vorgesehenen und bewachten Parkplatz auf der „Westspange“ geparkt werden und private PKW´s bitten wir auf dem Parkplatz vor dem Hauptgebäude abzustellen. Man kann direkt ins Hauptgebäude eintreten und durch die Unterführung direkt ins Fahrerlager gelangen.

Die Gastserie „Alfa Revival Cup“ haben die Boxen 26 und 30 gebucht und werden dort entsprechend aufgestellt. Die Ferrari Trophy bekommt den Parkplatz oberhalb des Tunnels. Die historische Formel Vau wird im Raum der Tankstelle platziert. Die Classica Trophy ist im oberen Fahrerlager.

Histo Cup Gastfahrer mit LKW´s und Trucks werden auf der oberen Fahrerlagerfläche aufgestellt. Bitte auch dort „platzsparend“ aufbauen!

Bitte den Fahrerlagerplan und Boxenplan  auf unserer Homepage beachten:

Boxen:

Die Boxen sind fast zur Gänze vorreserviert. Einzelplätze sind noch verfügbar. Die Boxen können teilweise am Donnerstag ab 19.30 Uhr bezogen werden (Freitag bis Sonntag) oder am Freitag ab 16.00 Uhr (Samstag bis Sonntag). Die Boxenschlüssel werden bei der administrativen Abnahme ausgegeben und müssen dort bitte gleich bezahlt werden! Die Boxen kosten pro Tag EUR 250,00.

Bitte überprüfen, ob die Reservierung vollständig ist (siehe Homepage „Boxen-reservierung“) und gegebenenfalls Rückmeldung per Mail.

Anhängerparkplatz:

Auf der Westspange (ehemalige Rennstrecke). Hinaus auf die Bundesstraße, dann rechts und gleich wieder rechts. Bitte ganz oben anfangen die Anhänger zu parken. Dort können auch Zugfahrzeuge abgestellt werden. Es sollen keine Anhänger im Fahrerlager verbleiben, es sei denn sie werden als Nachtquartiere benutzt.

Administrative Abnahme:

Rennbüro Stiege 1 im ersten Stock (Aufgang neben der Box 1).

Öffnungszeiten:

Freitag: 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 19.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 07.30 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr

Tickets für die Freitag-Trainings:

Die Fahrtickets für die Trainingsstints am Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr sind im Rennbüro erhältlich.

Öffnungszeiten:  Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr

Technische Abnahme:

Freitag: 08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 18.00 Uhr

Die Techniker gehen von Zelt zu Zelt. Bitte die Fahrzeuge und die notwendigen Utensilien bereithalten. Ohne technische Kontrolle darf kein Fahrzeug auf die Strecke!

RSC Reifenservice:

Wie bei jeder Veranstaltung sind die Jungs von der RSC vor Ort für Euch im Dienst. Bitte unbedingt die noch benötigten Reifen „vorbestellen“, damit diese dann auch am Red Bull Ring mit im Auflieger sind!

Bestellungen bitte an: office@rs-center.eu oder Tel: +43 660 7337886

Vorstart/Start:

Wie im Frühjahr – im Fahrerlager gegen die Fahrtrichtung – hinter dem Boxengebäude. Jeder Teilnehmer ist für seinen Startplatz selbst mitverantwortlich. Bitte Aushang beachten und rechtzeitig zum Vorstart kommen. Bitte beachten, dass sich die Startzeiten nach vor und nach zurück verschieben können!

Das Vorausfahrzeug führt das Feld vom Vorstart mit einer Aufwärmrunde zum Start. Es wird „fliegend“ gestartet. Kein Stopp auf der Zielgeraden!

Parc Fermé / technische Kontrollen:

Das Fahrerlager gilt als Parc Fermé. Technische Kontrollen werden von den Technikern „stichprobenartig“ vorgenommen.

Fahrerbesprechungen Freitag, 01. September 2017:

18.30 Uhr:          Bulls Lane Zelt am Boxendach              alle Rennserien

Fahrerbesprechungen Gastserien: laut separater Vereinbarung

Fahrdisziplin:

Wir bitten, speziell die Fahrer mit den großen Fahrzeugen auf die kleineren „Rücksicht“ zu nehmen und die Gegner mit dem entsprechenden Respekt zu behandeln!

Testen am Freitag:

13.00 – 13.25           freies Fahren           Tourenwagen und GT
13.30 – 13.55           freies Fahren           Tourenwagen und GT
14.00 – 14.25           freies Fahren           Tourenwagen und GT
14.30 – 14.55           freies Fahren           Tourenwagen und GT
15.00 – 15.25           freies Fahren           Tourenwagen und GT
15.30 – 15.55           freies Fahren           Tourenwagen und GT
16.00 – 16.25           freies Fahren           Tourenwagen und GT
16.30 – 16.55           freies Fahren           Formel- und Sportwagen
17.00 – 17.25           freies Fahren           Formel Vau
17.30 – 17.55           freies Fahren            Classica Trophy

Anmeldungen bitte bei der administrativen Abnahme im 1. Stock, Stiege 1

Taxifahrten Samstag und Sonntag:

Wir  bieten den Histo Cup Teilnehmern auch wieder die Möglichkeit „Taxifahrten“ für deren Freunde und Sponsoren zu machen. Tickets dazu können am Freitag bei der administrativen Abnahme erworben werden. Bitte beachtet, dass jeder Gast einen „Haftungsausschluss“ unterfertigen muss!

Formulare dazu gibt es ebenfalls bei der administrativen Abnahme.

 Siegerehrungen:

Samstag:       18.30 Uhr im Zelt der Bulls Lane neben dem Restaurant im 1. Stock

Livestream – bitte Erscheinen in Renn- oder Teambekleidung!

Sonntag:       jeweils 30 Minuten nach den Rennen im Zelt der Bulls Lane

Livestream / powered by BOSCH:

Dank dem Hauptsponsor BOSCH gibt es beim Bosch Race Spielberg wieder den Histo Cup Livestream! Teams, Fans und Freunde zu Hause können die Rennen mittels Livestream alle Qualifyings und alle Rennen live mitverfolgen. www.histocup.mobile-motions.tv

Bitte unbedingt schnellstmöglich nennen, damit wir das Programmheft fertigstellen können. Redaktionsschluss ist Freitag, 18. August 2017 !!!

Wir freuen uns schon sehr auf das „BOSCH Race Spielberg“ am Red Bull Ring und wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise!

Bis zum Wiedersehen verbleiben wir, wie immer, mit dem Gruß

„auf die Historischen“

Michael und Uschi Steffny

P.S. Pressekonferenz:

Am 22. August 2017 um 11.00 Uhr im Brauhaus Puntigam. Interessierte Fahrer
sind herzlich willkommen, bitte vorher telefonisch anmelden!

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Histo Cup Slovakiaring 11.-13. Aug. 2017

Rund 150 Teams waren beim sechsten Histo Cup Rennwochenende am Slovakiaring, nahe Bratislava genannt. Erste bange Minuten gab es bereits am Donnerstagabend als ein Orkan eine Vielzahl von Zelten zerstörte.

Bei herrlichem und vor allem heißen Wetter fanden am Freitag von 13.00 Uhr bis 19.30 Uhr eine Vielzahl von Testfahrten und das Qualifying für das Ravenol Night Race statt.

Ravenol 1-H Nightrace

Gemeinsam mit den Teams von „Artbauer“ standen 26 Teams am Start zum ersten Endurance Night Race, das es dann in sich hatte.

Pünktlich um 20.30 Uhr wurde gestartet und Uwe Alzen setzte sich mit dem Lamborghini Huracan in Führung vor den beiden KTM X-Bow von Ernst Kirchmayr / Raphael Sperrer und Bob Bau. Dahinter folgten die beiden Porsche von Meyer /Rettenbacher und Svepes Woschitz. Genau wie das „Boxenfenster zum Fahrerwechsel aufging, rollte der BMW von Michael Fischer / Norbert Greger mit Motorschaden aus und es musste wegen der mit Öl verschmutzen Fahrbahn abgebrochen werden. Gleichzeitig setze auch Regen vom herannahenden Gewitter ein. Nach einer 15-minütien Pause wurde hinter dem Safety Car wieder gestartet.

Es traten nicht mehr alle Teams für die zweite Hälfte des Rennens an. Schnellster Young Timer Team wurden Christoph Gürtler / Roland Luger, BMW V8 vor Markus Landlinger, Franz Benczak, BMW Altfrid Heger wurde mit Georg Steffny Zweiter in der BMW 325 Challenge Wertung hinter dem Sieger Gerald Hofer. Heger war zwar in Führung, durch einen Dreher konnte Hofer den prominenten Deutschen Rennfahrer abfangen und sein erstes Langstreckenrennen gewinnen.

Alfons Riedweg, Chevrolet Corvette wurde hinter dem Sieger Kirchmayr zweiter der Tourenwagen Open vor Florian Kammerstädter / Alfred Weissengruber, Mini Cooper JCW. Schnellster historischer Teilnehmer wurde Egmont Wimmeder, Jaguar E Type.

Samstag, 12. August

BMW 325 Challenge

Qualifying: Max Zupanic is back. Überlegene Pole vor Georg Steffny und Jakob Schober. Feine Leistung von Tobias Weichenberger mit dem sechsten Platz beim Debüt.

Das erste Rennen wurde pünktlich um 13.00 Uhr gestartet. Steffny und Schober kommen am besten weg und biegen in die erste Kurve. Steffny fiel kurz darauf wegen eines kleine technischen Gebrechens bis auf den letzten Platz zurück. Schober führt vor Zupanic, Zaunbauer, Hofer und Co. In der fünften Runde rollte Zupanic aus ein Gleitstein vom Kipphebel hat sich verabschiedet und daher waren nur mehr fünf Zylinder am arbeiten.

Hinter dem Führungstrio tobte ein verbissener aber fairer Kampf um Position 4 und 5, Tobias Weichenberger und Leon Unger die Darsteller.  Einstweilen holte Steffny Position um Position auf und lag in der Zielkurve genau hinter den beiden Kampfhähnen, die prompt kollidierten und somit kam Steffny noch vorbei auf die vierte Position.

MINI Cooper Cup:

Sieg für Matthias Jocher vor seinem Vater Stephan und dem Neuling Franz Katterbach, alle Mini Cooper JCW.

Formel Historic:

Start-Ziel Sieg für Franz Guggemos, Reynard vor Karl Neumayer, Dallara und Walter Vorreiter, Ralt RT1. Sieger der Formel 3 Wertung wurde als vierter Peter Peckary vor Bruno Huber und Friedrich Hofbauer, Ralt RT1.

Die Kategorie der Formel Ford 1600 sicherte sich der Gesamtführenden Philipp Thiel vor Rainer Rosenberg, beide Van Diemen und Helmut Scheuch, Swift. Roman Pöllinger holt sich die Klasse Formel Renault vor Benjamin Pfeil und Christoph Titz. Evita Stadler ist in der dritten Runde ausgefallen, Franz Altmann gewann die Sportwagenklasse.

Historische Spezial Tourenwagen:

Frank Riedel ließ mit seinem Chevrolet Delago nichts anbrennen und landete einen sicheren Start Ziel Sieg. Dahinter tobte zuerst ein Dreikampf mit Erich Petrakovits, Ford Capri, Erwin Warislowich, BMW 320 Gruppe 5 und Robert Edenhofer, BMW 2002-16V, gefolgt von Altfrid Heger, Mercedes 300SEL 6.9. Sowohl Heger als auch Edenhofer mussten ihre Autos abstellen. Spannend wurde es dann beim Kampf um den zweiten Platz. In der letzten Runde konnte der Burgenländer Warislowich seinen Landsmann Petrakovits noch abfangen und wurde somit Zweiter vor Petrakovits und Urs Steffen, Triumph Spitfire V8.

Hans Retschitzegger, Audi Coupé holte sich die Klasse bis 2000cc vor Peter Pöschl, Ford Escort und Josef Gumpenberger, Alfa Romeo GTV. Die fast unglaublichen Mühen des Teams von Marcel Langoth (Neuaufbau des Rennwagens in drei Wochen) wurden leider nicht belohnt, technischer Ausfall in der 5. Runde.

Young Timer und Touring Car Open:

Schnellster Mann wäre Ernst Kirchmayr, KTM X-Box gewesen, er wurde jedoch disqualifiziert, weil er falsche Reifen aufgezogen hatte. Reifen der Marke Hankook sind in der Tourenwagen Open vorgeschrieben.

Somit gewann Michael Oliver, Porsche 991 vor dem Slovaken Rudolf Machanek, Mercedes SLS und dem Tschechen Tomas Erdelyi, BMW M3 E36. Hinter dem Sieger Oliver Michael platzierte sich der Schweizer Alfons Riedweg, Chevrolet Corvette als Zweiter der TCO vor Karl Müller und Gerhard Jörg. Alexandra Mühlethaler gewinnt die Klasse TCO bis 3000cc vor Markus Karlinger und Florian Kammerstädter, alle Mini Cooper.

Norbert Greger wurde in der Klasse bis 3600ccm Zweiter hinter dem Tschechen Erdelyi vor Christian Müller, Mitsubishi Colt Mirage. Die Klasse YT über 3600cc gewann Hans Huber, Audi V8 vor Christoph Gürtler, BMW V8. Die Klasse YT bis 2000cc holte sich Herbert Leitner, Toyota Corolla vor Florian Stahl, BMW 318IS und Lehel Laczko, Renault Clio.

Die Klasse YT bis 2500cc gewann Markus Landlinger, BMW 325 E36 vor Klaus Holzinger, BMW 325i E30. Die Klasse YT bis 3000cc gewann Markus Reitbauer, BMW M3 vor Christian Maurer, Toyota Celica und Dieter Karl Anton, Honda S2000 3.0.

Historische Tourenwagen nach Anhang K:

Gleich am Start setzt sich Alfred Weissengruber, BMW 635i an die Spitze gefolgt von Martin Sahl, Ford Escort BDA, Dieter Schwarz, Morgan und Günther Schmidt, Porsche. Nach vier Runden erwischt es Martin Pledl, Ford Escort BDA, Rauchzeichen zwingen den Piloten zum Anhalten auf der Strecke.

 

Somit gewinnt die Klasse bis 2000cc Martin Sahl vor Elmar Eifert, BMW 2002. Die Klasse bis 1000cc holt sich Bernhard Deutsch, Steyr Puch 650TR vor dem Innsbrucker Christian Bernard, BMW 700RS. Die Klasse über 4000cc gewann der Tscheche Jaroslav Rejka, Jaguar XJS vor Robert Dubler, Chevrolet Corvette.

 

Classica Trophy:

Der Salzburger Manfred Engl, Alfa Romeo holte sich die Gesamtwertung der Solofahrer vor seinem Landsmann Ralf Schatzl, BMW 325 und der Gesamtführenden Astrid Witzany, Ford Mustang. Insgesamt sind 14 Fahrer in der Wertung.

Die Team-Wertung holen sich die n der Gesamtwertung führenden Salzburger Herbert Leitner / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo vor dem Grazer Team Wilfried Lind / Wolfgang Ringhofer, Porsche 944 und den Wienern Georg Gimenez / Eva Ponesch, Alfa Romeo GTA.

BMW 325 Challenge:

Polesetter Jakob Schober setzte sich sofort in Führung und landete einen sicheren Sieg und damit wohl auch die Gesamtwertung der BMW Challenge 2017.

Zweiter wurde der Oberösterreicher Manfred Zaunbauer knapp vor Georg Steffny und Gerald Hofer, der gleich in der ersten Runde in den Kampf zwischen Viszokay und Unger verwickelt war und einige Plätze aufholen musste.

Nicht mehr am Start war der junge Grazer Max Zupanic, dessen Motor nicht mehr flott gemacht werden konnte.

Mini Cooper Cup:

Matthias Jocher war der Sieg nicht zu nehmen und er führt nun auch in der Gesamtwertung.

Zweiter wurde der junge Michael Ludwig, der Vater Jocher ersetzte vor Claus Katterbach, alle Mini Cooper R 56.

Formel Historic:

Franz Guggemos kann seinen Sieg vom Samstag wiederholen gefolgt von Karl Neumayer und Walter Vorreiter. Die Klasse Formel Ford 1600 sicherte sich wieder Philipp Thiel vor Rainer Rosenberg und Ewald Lokaj. Spannend auch in der Klasse Formel Renault; Roman Pöllinger siegt vor Benjamin Pfeil und dem jungen Christoph Titz.

Gerhard Lehninger platziert sich in der Formel Libre hinter Vorreiter auf Platz 2. Peter Peckary gewinnt die Formel 3 vor dem Schweizer Bruno Huber.

Historische Spezialtourenwagen STW:

Franky Riedel gewann auch das zweite Rennen mit seinem überlegenen Chevrolet Delago, diesmal vor Robert Edenhofer, BMW 2002-16V und den beiden Burgenländern Erich Petrakovits und Erwin Warislowich.

Gesamtfünfter wurde der Deutsche Altfrid Heger mit dem AMG Mercedes 300SEL, der mit Profilreifen gegen die Rennreifen keine Chance hatte. Die Klasse bis 2000cc sicherte sich Hans Retschitzegger vor Marcel Langoth und Peter Pöschl. Die 4 Liter Klasse gewinnt Edenhofer vor Petrakovits und Josef Schösswendter.

Young Timer und Touring Car Open:

Der Tscheche Tomas Erdely gewinnt mit seinem BMW E36 von Robert Senkyr Motorsport das Rennen vor Oliver Michael, Porsche 991 und dem Slovaken Rudolf Machanek, AMG Mercedes SLS. Norbert Greger wird als Gesamtvierte auch Zweiter der Young Timer Wertung, gefolgt von Christoph Gürtler, BMW V8.  Gerhard Jörg wurde mit seiner Corvette Dritter die Touring Car Open, hinter Oliver und Machanek.

Die Klasse bis 2000cc gewann Herbert Leitner mit dem Toyota Corolla. Markus Landlinger gewann die Klasse bis 2500cc vor seinem oberösterreichischen Landsmann Klaus Holzinger, beide BMW 325.

Dieter Karl Anton fing sich einen Reifenschaden ein, weil er über Carbonteile vom Chevrolet von Alfons Riedweg fahren musste. Auch Roland Luger fiel mit technischen Problemen aus.

Historische Tourenwagen nach Anhang K:

Fredi Weissengruber ging mit seinem BMW 635i gleich in Führung und dahinter waren sich anfangs Dieter Schwarz, Manfred Pledl und Jaroslav Rejka nicht einig. Somit konnte sich Weissengruber absetzen. Dahinter tobten einige heiße Zweikämpfe. Drama drei Runden vor Schluss; Alfred Weissengruber kommt an die Box, der BMW 635i „kocht“, Fred musste in der Box w.o. geben.

So kommt Manfred Pledl mit dem BDA Escort zum Gesamtsieg vor Dieter Schwarz, Morgan und Günther Schmidt, Porsche 911sc. Die Klasse bis 1000cc gewann diesmal Christian Bernard vor Bernhard Deutsch. Richard Batmann, Lotus Elan holte sich die Klasse bis 1600cc. Hinter Manfred Pledl platzierten sich Elmar Eifert, BMW 2002 und Frnaz Kerzner, Escort BDA in der Klasse bis 2000cc. Toni Eckhart gewinnt die Klasse bis 3000cc vor Claudio Tottoli, Porsche 944. Die Klasse über 4000cc gewann der Tscheche Jaroslav Rejka, Jaguar XJS vor Robert Dubler, Chevrolet Corvette aus der Schweiz.

Pünktlich um 16.00 Uhr ging das ereignisreiche Rennwochenende mit der letzten Siegerehrung zu Ende.

Nächstes Rennen: Bosch Race Spielberg, Red Bull Ring von 1. bis 3. September 2017

 

 

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Bericht Historische Tourenwagen Rennen Pannoniaring

Die längere Pause seit den tollen Rennen in Rijeka, Kroatien hat den Teilnehmern gut getan. Rund 150 Teams haben den Weg in die ungarische Pusta gefunden zu unserem ersten Sommerrennen.
Niemand geringerer als der Berliner Motorsportmogul Peter Mücke reiste nach Ungarn um mit dem Zakspeed Capri (Ex-Ludwig) an den Rennen teilzunehmen. Als Teamchef Sohn und Ford-Werkspilot Stefan Mücke. Und bei einem kurzen Gespräch am Samstagabend kam Mücke doch glatt der Satz über die Lippen: “ Ich bin so gern bei Euch, da sind lauter normale Leute“.  Das Kompliment ging HCA-Chef Michael Steffny runter wie feinstes Olivenöl und er nahm es dankbar für alle Beteiligten (Fahrer, Helfer, Funktionäre) der Histo-Cup Familie entgegen. Apropos normal: Offensichtlich ist es normal, dass ein WEC-Ford-Werkspilot an seinem freien Wochenende nicht nur an Vaters Auto schraubt, sondern nebenbei auch noch Hobbyrennfahrern im Fahrerlager durch professionelle Schweißarbeiten unterstützt.

Bereits am Freitag gab es volle Action im Rahmen des Testtages. Gleich am Vormittag erwischte es den Titelaspiranten in der BWM Challenge, Max Zupanic, mit einem kapitalen Motorschaden. Danach  krachte es nochmals arg. Stefan Rucker drehte sich mit seinem orangen Beta BMW und kam auf der Strecke zum Stillstand. Der Oberösterreicher Marcel Langoth konnte nicht ausweichen und torpedierte den BMW, beide Fahrer unverletzt, beide Autos nicht mehr einsetzbar, die Väter waren froh, dass ihre Söhne heil aus den Autos aussteigen konnten.

Neben den vielen Anhang K Nennungen war das tolle Starterfeld der Classica Trophy sehr erfreulich! Am Abend wurden dann die Geburtstage von Klaus Holzinger (60), Franz Altmann (55) und unser Histo Cup Voice, Georg Gruber, alias „Mc Gyver“ gebührend gefeiert.

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Beim abendlichen Rundgang durch das Fahrerlager konnte sich Histo Cup Mastermind Michael Steffny in einigen Gesprächen wieder ein Bild von der familiären Atmosphäre machen. Nach ein paar Runden Sommerspritzer und allerhand Grillereien und Spezereien ging der Abend zu Ende.

Rennberichte von Samstag Sonntag nach Serien:

Ravenol 1H Endurance Race:

Kurz vor dem Start gab es noch eine Abkühlung in Form eines kurzen Gewitterregens wurde fast pünktlich gestartet und die 14 Teams mit 28 Rennfahrzeugen rollten zum Start. Überlegen in Führung gingen die KTM Boliden von Ernst Kirchmayr und „Bob Bau“, die das Rennen auch gewannen. Dritter wurde Rudolf Happl, Audi S3 Turbo.

 

Schnellster Young Timer Pilot wurde als toller Gesamtvierter der Salzburger Norbert Greger, BMW M3 E36. Die BMW 325 Kategorie gewannen Leopold Unger / Gerald Hofer vor Dominik Wallner und Georg Hirsch, allen BMW 325 Challenge.

Die Historischen gewannen Marten Sahl / Michael Putz, Ford Escort bzw. BMW 2002 vor Urs Steffen / Astrid Witzany, Triumph Spitfire V8 und Egmont Wimmeder, Jaguar E Type.

Historische Tourenwagen Anhang K

Rennen 1: Mit 28 Rennfahrzeugen gut bestückt waren die Rennen des Anhang K (strenges Reglement), nicht zuletzt weil sich schon traditionell sehr viele historische Ford Freunde eingefunden hatten. Die Poleposition am  Samstag ging allerdings an einen Morgan, gesteuert von Dieter Schwarz. Martin Sahl (Ford Escort BDA) startete von Startplatz 2 und Titelverteidiger Alfred Weißengruber(BMW 635) teilte sich mit Elmar Eifert (BMW 2002) die zweite Reihe. Weißengruber stürmte kurz nach dem Start auf Platz eins. Dieter Schwarz musste erst mit Martin Sahl kämpfen, konnte Weißengruber jedoch nicht mehr einholen.

Dahinter tobten tolle  Positionskämpfe mit Capri-Pilot Michael Spazierer (P3), Martin Sahl, Günter Schmidt (Porsche 911) und Gesamtführenden Manfred Pledl (Ford Escort).

Rennen 2: Am Sonntag stellte dann Martin Sahl mit einem neuen Differential seinen Escort auf die Polepostion, gefolgt von Weißengruber und Schwarz. Manfred Pledl komplettierte die zweite Startreihe. Im Rennen zog dann Schwarz zunächst allen davon und sah wie der sichere Sieger aus. In der zehnten Runde jedoch drehte sich der Morgan auf dem eigenen Kühlwasser. Ein Stein hatte den Kühler durchschlagen. Damit war der Weg erneut für Weißengruber frei. Nachdem auch Martin Sahl seinen Escort abstellen musste, kompetierten Manfred Pledl und Michael Spazierer das Podest. Günther Schmidt – aus der Classica Trophy aufgestiegen – kam auf Gesamtrang 4 und findet sich immer besser in die Rennszene ein. Amanda Hennessy, am Vortag noch beinahe von Michael Spazierer abgeschossen, fuhr auf Rang 5 vor Michael Putz und Andreas Seiverth.

Die Klasse bis 1000cc gewann wieder Bernhard Deutsch vor Christian Bernard. Richard Bateman, Lotus Elan gewann die Klasse bis 1600cc. Hinter dem Sieger der Klasse bis 2000cc, Manfred Pledl platzierte sich Michael Putz als Zweiter vor Franz Kerzner, Ford Escort, nachdem der Ford BDA Mastermind Martin Sahl aufgeben musste. Die Klasse bis 3000cc sicherte sich Michael Spazierer vor Andreas Seiferth und Roland Spazierer, alle Ford Capri. Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette gewann die Klasse über 4000cc vor Jaroslav Rejka, Jaguar XJS und Robert Dubler, Chevrolet Corvette.

Historische Spezialtourenwagen STW:

Rennen 1: Mit dem Mücke Motorsport Classic Team stieg eine absolute Profitruppe in die Rennen in Ungarn ein, um  – wie schon erwähnt  –  bei „normalen Leuten“  Rennen zu fahren. Peter Mücke stellte den Zakspeed Capri überlegen auf die Pole Position. Titelaspirant Frank Riedel (Delago Corvette), Christian Schneider (Alfa GTV) und Bernhard Schmidbauer (Opel Kadett C) folgten dahinter. Mücke zog sofort weg und hatte nach etwas mehr als drei Runden eine halbe Minute Vorsprung ehe er beim Überrunden mit dem Alfa von Josef Gumpenberger touchierte. Damit musste der Capri in die Garage und Frank Riedel übernahm die Führung.

Von Startplatz 17 (!) kam allerdings ein grandios fahrender Marcus Bereuter (Corvette C3) und konnte sogar Riedel noch abfangen und so das Rennen gewinnen. Nach einem  längeren Dreikampf schaffte Christian Schneider Rang 3 vor Erich Petrakovits (Ford Capri) und Erich Warislowich (BMW E21 Gruppe 5). Eine besondere Geschichte am Rande:  Marcel Langoth, dessen Golf GTI am Freitag schon zerstört war, und der gemeinsam mit Johann Retschitzegger (Audi Coupé) als Tabellenführer nach Ungarn kam, war eigentlich zum Zuschauen verdammt. Doch Thomas Lehner verzichtete auf einen Start mit seinem Alfa 33 und überließ dem jüngsten Piloten des Histo Cups sein Auto, damit der Schüler nicht ohne jeglichen Punkt wieder abreisen musste. Vielleicht sind es auch Geschichten wie diese, welche Peter Mücke glauben machen, er wäre unter „normalen Leuten“.

Die Klasse bis 2000cc holte sich Johann Retschitzegger, Audi vor Albert Gallersdörfer, Opel Kadett und Peter Pöschl, Ford Escort. Die Klasse bis 2500 gewann Bernhard Schmidbauer, Opel Kadett vor Michael Steffny, BMW 2002 und Karl Böhringer Ford Escort. Hinter dem Sieger der Klasse bis 4000cc, Christian Schneider platzierte sich Erich Petrakovits, Ford Capri als Zweiter vor Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo. Erwin Warislowich wurde hinter Gesamtsieger Bereuter und Riedel Dritter der Klasse über 4000cc.

Rennen 2: Am Sonntag stellte Mücke den Capri erneut auf die Poleposition, wieder vor Frank Riedel. In der zweiten Reihe fanden sich Marcus Bereuter und Christian Schneider. Mücke nahm diesmal ganz bewusst etwas Tempo heraus und gewann sicher.

Frank Riedel konnte sich diesmal Marcus Bereuter vom Leib halten und so belegten die beiden Plätze 2 und 3 vor Erich Petrakovits, Erwin Warislowich und Josef Schößwendter, der sich nach einem Fahrfehler erst wieder an Johann Retschitzegger und Albert Gallersdörfer vorbeiarbeiten musste.

Johann Retschitzegger, Audi holte sich die Klasse STW bis 2000cc vor Albert Gallersdörfer, Opel und Peter Pöschl, Ford. Bernhard Schmidbauer,  Opel gewann die Klasse bis 2500cc. Hinter Gesamtsieger Mücke und Petrakovits holte sich Josef Schößwendter den dritten Platz der Klasse bis 4000cc. Erwin Warislowich wurde in der Klasse über 4000cc Dritter.

Formel Historic

Rennen 1: Franz Guggemos führte diesmal einen neuerworbenen Dallara F398 aus und stellte ihn auch gleich auf die Poleposition, gefolgt von Karl Neumayer (Dallara F391), vor Peter Peckary (Reynard F3) und Franz Altmann (Lola FLC88). Im Rennen ließ Guggemos keine Zweifel aufkommen, wer das Rennen gewinnen wird. Dahinter jedoch wurde hart aber fair gekämpft. Verschiedenste Positionswechsel gab es bis zum Zieleinlauf zwischen Peckary (2.), Altmann (3.), Neumayer und Walter Vorreiter (Ralt RT 31), den Vorreiter leider zu früh wegen eines Defekts aufgeben musste.

Philipp Thiel gewann mit Gesamtrang 5 auch die Wertung der FF 1600 vor Roman Pöllinger (Sieger Formel Renault), vor Benjamin Pfeil und Günter Ledl. Die Formel Libre 2 gewann Gerhard Lehninger, Opel Lotus vor Walter Vorreiter, Ralt RT1.

Rennen 2: Am Sonntag wurde es dann durch ein kleines Gewitter richtig spannend, als es im Rennen erst ganz leicht und in der letzten Runde etwas stärker zu regnen begann. Guggemos startete wieder von Position 1 vor Neumayer, Peckary und Vorreiter. Ab Runde 6 begann es ganz leicht zu regnen und die Rennleitung beobachtete Strecke und Wetter sehr genau. Jedoch wurden immer schnellere Sektorzeiten gefahren und so zeigte man zunächst nur die gelb-roten Flaggen. Nach neun Runden wurde der Regen etwas stärker und in der letzten Runde war dann die Strecke doch etwas nass. Franz Guggemos (überlegen in Führung liegend) und Walter Vorreiter fielen den Verhältnissen zum Opfer.

Auch Karl Neumayer und Peter Peckary – durch Dreher des jeweils anderen kurz in Führung – prüften die Rasenqualität abseits der Strecke. Weil sich aber Peckary zweimal drehte, konnte schließlich Neumayer das Rennen für sich entscheiden. Peckary wurde Zweiter vor Altmann, Thiel und Pöllinger.

Die Klasse Formel Ford 1600 holte sich Philipp Thiel vor Helmut Scheuch und Rainer Rosenberg. Die Formel Renault gewann Roman Pöllinger vor Günter Ledl und Benjamin Pfeil. Gerhard Lehninger, Opel Lotus holte sich die Formel Libre 1 vor Walter Vorreiter, Ralt RT 31.

Young Timer / Touring Car Open

Rennen 1: Gemeinsam mit dem Feld der Artbauer Race Trophy bestritt man das samstägliche Rennen. Poleposition fuhr Ernst Kirchmayr mit seinem KTM X-Bow ein. Dahinter fand sich Walter Schropper (Dodge Viper) vor Herbert Leitner (Toyota Corolla) und Alfons Riedweg (Corvette Z06 GT3). Im Rennen zog Kirchmayr sofort weg und fuhr einen überlegenen Start-Ziel Sieg ein. Dahinter, lieferte Norbert Greger (BMW M3 E 36) ein tolles Rennen von Startplatz 7 überholte Gegner um Gegner,  um schließlich auf Rang 2 vor Herbert Leitner ins Ziel zu kommen.

Platz 4 ging an Alfons Riedweg vor Erwin Eder (Ford Focus ST) und Andreas Absmann (BMW 325 Touring). Einige Ausfälle reduzierten das Feld. So verbrauchte Gerhard Jörgs GT3 Corvette mehr Sprit als in den Tank passt, und Dominik Klimas Bremse (Honda Integra) blieb bereits beim Vorstart stecken.

Rennen 2: Walter Schropper stellte im zweiten Rennen seine Viper auf die Pole, vor Norbert Greger und den beiden Corvettes von Jörg und Riedweg. Aber gleich nach dem Start übernahm Greger das Kommando und fuhr dem Rest des Feldes mit Leichtigkeit davon, nicht zuletzt dadurch weil hinter ihm ein packender Dreikampf mit Schropper, Riedweg und Herbert Leitner tobte. Gerhard Jörg musste aus der Box nachstarten und blieb nach toller Aufholjagd wieder mit zu wenig Sprit nach 10 Runden liegen.

Riedweg konnte sich nach längerem Kampf in dieser Gruppe durchsetzen und kam auf Rang 2 vor Leitner und Schropper ins Ziel. Platz 5 errang die Schweizerin Alexandra Mühlethaler mit ihrem Mini Cooper – wohlgemerkt von Startplatz 11 kommend noch vor Markus Eder (Ford Focus ST) und Dominik Klima. Im Mittelfeld gab es herrliche Positionskämpfe mit Andreas Absmann, Florian Stahl (BMW 318), Mike Wehrli (BMW 325) und Matous Kubu (Renault Clio).

Die Young Timer Klasse bis 2000cc gewann Herbert Leitner vor Dominik Klima, Honda und Florian Stahl, BMW 318is. Die Klasse bis 2500cc holte sich Mike Wehrli vor dem Ungarn Miklos Kazmer und Klaus Holzinger, alle BMW 325i. Andreas Absmann gewann die Klasse bis 3000cc.

Die Tourenwagen Open holte sich Alfons Riedweg vor Gerhard Jörg, beide Chevrolet Corvette und dem Niederösterreicher Markus Eder, Ford Focus. Die TCO bis 3000cc holte sich die Schweizerin Alexandra Mühlethaler, Mini Cooper vor dem Tschechen Matias Kubu, Renault Clio

BMW 325 Challenge

Rennen 1: Max Zupanic hatte nach seinem kapitalen Motorschaden noch Glück im Unglück und konnte auf das Auto von George Steffny zurückgreifen, der auf seinen Start verzichtete. Den Samstag dominierte allerdings ein anderer. Györgi Makai kam als Ersatzmann für Leon Unger zum Gasteinsatz und stellte den BMW gleich auf die Poleposition. Verfolgt von Jakob Schober und Max Zupanic fuhr der Ungar einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg ein.

Dahinter lieferten sich Manfred Zaunbauer, Dieter-Karl Anton, Leopold Unger (startete von P4) und Karl Heinz Ruhrberg einen tollen Vierkampf um die Plätze dahinter. Ruhrberg fiel in der 8 Runde aus.  Somit wurde Leopold Unger sechster vor Gerald Hofer und Charly Habenbacher. Schnellste Rennrunde für Jakob Schober.

Rennen 2: Am Sonntag konnte dann Leon Unger wieder starten und Manfred Zaunbauer stellte seinen 325 mit lächerlichen 64 Tausendstel Vorsprung auf die Poleposition, wieder verfolgt von Schober und Zupanic. Gerald Hofer startete diesmal von Platz 4. Zaunbauer zog vom Start weg und hatte Schober formatfüllend das ganze Rennen hindurch im Rückspiegel. In einem absolut fairen Zweikampf schaffte es der Oberösterreicher den Meisterschaftsführenden bis ins Ziel knapp hinter sich zu lassen.

Max Zupanic bekam durch einen massiven Verbremser Probleme mit dem rechten Vorderrad und kämpfte gegen Gerald Hofer und verschiedene Verfolger. Als dann auch noch die Benzinpumpe aufgab, war das Wochenende für Zupanic endgültig gelaufen. Ein besonders kontaktfreudiges Duell lieferten sich Leopold Unger und Dieter Karl Anton. Gleich zweimal traf man sich in derselben Kurve zum Lackaustausch. Hofer belegte im Ziel erstmals mit Rang 3 einen Podestplatz vor Leopold Unger, Charly Habenbacher und Leon Unger folgten dahinter.

In der Meisterschaft scheint derzeit alles für Schober zu laufen, aber noch sind sechs Rennen zu fahren.

Classica Trophy:
Die Solowertung holte sich die in Graz lebende Deutsche Astrid Witzany, Ford Mustang vor dem Abtenauer Hois Russegger, Porsche 944 und dem Niederösterreicher Martin Tischler, Renault.

Bei der Teamwertung gab es diesmal andere Sieger, da die Stoppuhr der Seriensieger Margreiter/Aistleitner den Dienst versagt hatte. Gewonnen haben die Grazer Wilfried Lind / Wolfgang Ringwald, Porsche 944 vor den Niederösterreichern Günter Ledl / Vivien Ledl, Ledl RS und den Salzburgern Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo GTV.

Pünktlich um 16.30 war das 5. Rennwochenende beendet. Die nächsten historischen Rennen finden von 11. bis 13. August 2017 am Slovakiaring statt.

 

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Informationen Pannoniaring 7. bis 9. Juli 2017

Liebe Motorsportfreunde!

Wir hoffen, dass Ihr Euch nach dem fulminanten Rennwochenende in Rijeka wieder gut erholt habt. Anbei die wichtigsten Informationen für das nächste Rennen am Pannoniaring:

Das Rennen wird so wie in Rijeka unter der Patronanz von „RSC“ in Kooperation ausgetragen. Die „Rennveranstaltung“ geht  über zwei Tage (Samstag und Sonntag). Artbauer Race Days ist wieder unsere Gastserie. Wir schreiben wieder das Ravenol 1-Stunden Endurance-Rennen aus. Anmeldungen bitte rechtzeitig mittels Formular im Rennbüro abgeben.

Zusätzlich gibt es am Freitag, den 7. Juli einen Track Day / Testtag mit vielen Testvarianten und zu sehr moderaten Preisen, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Ausschreibung und Anmeldeformular findet man auf der Homepage www.histocup.com bei den Terminen „Pannoniaring“.

Der Track Day kostet für Mitglieder EUR 300,00 (Gäste 360,00) von 09. bis 18.00 Uhr. Es können auch nur der Vormittag (09.00-12.00 Uhr) für EUR 200,00 (230,00) oder Testsessions am Nachmittag für EUR 60,00 für jeweils eine ½ Stunde gebucht werden.

Dies gibt allen Teilnehmern ausreichend die Möglichkeit zum Testen, freien Fahren und gewährleistet aür alle eine relativ „stressfreie“ Anreise und weniger Hektik beim Fahrerlageraufbau.

Am Pannoniaring fahren wir mit allen Rennserien je ein Qualifying und Rennen am Samstag und Sonntag. Bitte beachtet diesbezüglich den Zeitplan.

Nennschluss:

Der Nennschluss für das Rennen am Pannoniaring ist der 3. Juli 2017. Bitte unbedingt rechtzeitig online nennen und das Nenngeld einzahlen, vielen Dank!

Fahrerlager:

Wir sind diemal gut gebucht und daher bitten wir alle Teilnehmer auf die Kollegen Rücksicht zu nehmen und die Zelte „platzsparend“ aufzubauen.

Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstagabend 18.00 Uhr möglich. Bitte dem Platzeinteiler unbedingt Folge leisten. Teilnehmer mit Trucks bitten wir, sich im Vorfeld mit uns zwecks Standort in Verbindung zu setzen.

Boxen:

Boxen sind alle zur Gänze ausreserviert bzw. fix gebucht. Kosten für die Buchung von drei Tagen: Doppelbox EUR 140,00/Tag, Einzelbox EUR 100,00/Tag. Bei einer Buchung von 2 Tagen (Artbauer): Doppelbox EUR 160,00/Tag, Einzelbox EUR 120,00 Tag.

Rennservice:

Der RSC – Reifen- und Renndienst ist ab Donnerstagabend im Fahrerlager und zwar von den Boxen 22 bis 24 in der Hauptzufahrtsstraße. Bitte die benötigten Reifen unbedingt vorbestellen!

Mail: office@rs-center.eu, Tel: +43 660 7337886

Administrative und technische Abnahme:

Freitag, 7. Juli 2017                         08.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr

Samstag, 8. Juli 2017                      07.00 – 09.00 Uhr

Die technische Abnahme erfolgt in gewohnter Manier, Otto Tylmann und sein Assistent gehen von Fahrzeug zu Fahrzeug.

Bitte beachten:

Es werden ab dem Qualifying nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben (Kontollpickerl der admin. Abnahme!!

Fahrerbesprechungen:

Im Hotelgebäude im 1. Stock. Es gilt Anwesenheitspflicht. Bitte pünktlich erscheinen.

Freitag, 7. Juli 2017

18.30 Uhr                  Histo Cup K, STW und Formel Historic
18.45 Uhr                  Young Timer / TCO und BMW 325 Challenge

Samstag, 9. Juli 2017

10.00 Uhr                  Classica Trophy und Nachzügler 

Siegerehrungen

Samstag: nach dem 1-Stunden Endurance Rennen am Boxendach (18.30 Uhr). Siegerehrungen Sonntag: jeweils 20 Minuten nach jedem Rennen am Boxendach.

Wir freuen uns auf eine schöne und „stressfreie Veranstaltung zum Sommerbeginn und wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise nach Ungarn.

Auf die Historischen

Michael und Uschi Steffny

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Bericht Tourenwagen Trophy Rijeka / Kroatien

Herrliches Wetter begleitete die Teilnehmer  beim ersten „sommerlichen“ Rennen in diesem Jahr. Die Teilnehmer brauchten ihr Kommen nicht bereuen.

Eines vorweg: wer ins Autodrom Grobnik in Kroatien kommt, sollte sich nicht vom ersten Anblick täuschen lassen. Die Anlage ist aus den späten 1970ern und so schaut sie auch aus. Aber das Streckenlayout, das Ringpersonal und die Gastronomie machten ein schönes Urlaubserlebnis mit motorsportlichem Schwerpunkt aus dem vierten Histo Cup Wochenende 2017.

Gefahren wurde auf (film)geschichtsträchtigen Boden, wurden doch genau hier vor mehr als 50 Jahren die Prärieaufnahmen für diverseste Karl May Verfilmungen gedreht. Es wagten sich daher rund 110 mutige Apachen des Histo Cups nach Kroatien. Auch die Artbauer-Race Day Trophy schickte einige tapfere Piloten zur Rennstrecke nahe Rijeka.

„Eine „alte“ Strecke mit Grip ohne Ende, fahrerisch richtig anspruchsvoll und noch dazu ein herrliches Essen in den kleinen Restaurants“ – Zitate aus dem Fahrerlager.

Bereits am Freitag wurde ausgiebig getestet und es wurden alle Vorbereitungen getroffen für die ersten Qualifyings und Rennen am Samstag.

Young Timer /Tourenwagen Open und Artbauer

Das Young Timer Feld wurde am Samstag von der Artbauer-Trophy verstärkt. Ernst Kirchmayr stellte seinen KTM X-Bow auf die Pole-Position vor dem BMW von Siegfried Kuzdas, der dieses Wochenende eine Spitzenform hatte. Platz 3 ging an BOB-BAU ebenfalls in einem KTM.

Bereits in Runde 2 kam es zum Crash zwischen Karl Müller, Porsche 911 und Manuel Weger, Mini Cooper, der für beide das Wochenende beendete. An der Spitze fuhren Kirchmayr, Kuzdas, Bob-Bau und Christoph Doppler, KTM weg und kamen nach einigen Zweikämpfen auch so ins Ziel. Alfons Riedweg wurde Fünfter und Herbert Leitner (Toyota Corolla) konnte Andreas Rehwald in der letzten Runde noch den sechsten Platz entreißen. Matthias Jocher war der überlegene Mini Cooper im Feld und hat der Schützenhilfe seines Vaters Stefan, ebenfalls Mini nicht gebraucht.

Am Sonntag waren die KTM nicht mehr dabei und so holte Siegfried Kuzdas mit dem Duller-BMW überlegene Pole-Position. Platz zwei ging an Lothar Oberlaber mit seinem Renault Megane Endurance, allerdings kämpfte er schon das ganze Wochenende mit Kupplungsproblemen. Dritter im Quali war Andreas Rehwald, BMW E36 M3.

Im Rennen blieb der Startplatz von Oberlaber leer, die Kupplung wollte mal wieder nicht, und so musste der Oberösterreicher von ganz hinten starten. Kuzdas ging sofort in Führung und fuhr einen überlegenen Start-Ziel Sieg ein.

Alfons Riedweg (Chevrolet Corvette Z06 GT3)kam auf Rang zwei ins Ziel noch vor Andreas Rehwald, der seine liebe Mühe hatte den Stockerlplatz gegen Christian Müller im Mitsubishi Colt zu verteidigen.

Oberlaber schaffte es noch bis auf Rang 5 noch vor den 2-Liter Kriegern Leitner und Dominik Klima (Honda Integra). Für Klima das letzte Rennen in Freiheit, heiratet er doch am kommenden Freitag. Hinter den beiden kam einer Viererkette mit Matthias Jocher, Florian Stahl, BMW 318IS, Andreas Absmann, BMW 325 touring und Philipp Kluckner, Mini Cooper ins Ziel bei der man bis zuletzt  nicht wusste, wer welche Position belegen wird. Auch der „Histo Cup Chinese“ Zichao Wang brachte seinen Honda Civic beide Male ins Ziel und seine Lernkurve zeigt nach oben.

 

Historische Tourenwagen Anhang K

Michael Steffny hatte den Anhang K Piloten versprochen, dass in den Sommerrennen 2017 alle historischen Tourenwagen des Anhang K ihr Rennen gemeinsam fahren werden. So stellte sich das Feld diesmal etwas anders dar, als sonst. Manfred Pledl holte sich mit dem Wooding-Escort im ersten Qualifying die Pole Position knapp vor Amanda Hennessy, Chevrolet Corvette C3 und Jaroslav Rejka, Jaguar XJRS.

Im Rennen selbst zeigte aber die Amerikanerin, dass sie die Squaw war, die sämtliche Krieger schlagen würde. Pledl konnte sie nur kurz im Zaum halten, dann galoppierte sie dem Feld auf und davon. Hinter den beiden entwickelte sich ein packender Dreikampf mit Rejka, Thomas Dätwyler, Opel Kadett und Alfred Weißengruber, BMW 635csi, der schon bald ein Vierkampf wurde als Dieter Schwarz im schwarzen Morgan plus8 dazu kam. Schwarz, frisch erholt, strahlte die Fahrfreude regelrecht aus, und konnte alle drei überholen. Weißengruber dürfte seinen BMW bei der Hetzjagd zu viel zugemutet haben. Sein Sechszylinder gab in der letzten Runde mit Motorschaden w.o. Aber auch dahinter wurde feinster Rennsport geboten. Robert Dubler hatte riesige Mühe seine Corvette C1 irgendwie vor Daniele Vettorettis Mini 1300 ins Ziel zu chauffieren. Und im Kampf der Zwerge zwischen Bernhard Deutsch, Steyr(Puch 650TR und Christian Bernard, BMW 700RS sah sich plötzlich Werner Vyskocil im Opel Kadett schwerstens bedrängt.

Das zweite Qualifying ließ sich Amanda Hennessy nicht mehr nehmen und Dieter Schwarz bestätigte seine Vortagesleistung mit Startplatz zwei vor Thomas Dätwyler und Jaroslav Rejka.

Im Rennen selbst musste man dann schon auf den einen oder anderen verzichten. Manfred Pledl, im Qualifying von Problemen geplagt, musste von ganz hinten starten und hatte haufenweise Überholmanöver zu bieten. Aber weiter als auf Platz vier ging es auch für den Tierarzt (den hätten die Apachen sicher auch gut brauchen können) nicht nach vor. Amanda Hennessy fuhr Schwarz und Dätwyler auf und davon. Dahinter machten sich diesmal Jaroslav Rejka und Reinhold Jungwirth, Porsche 911 RSR um Position 5, welchen der Tscheche um ganz wenige Zehntel für sich sichern konnte. Auch um Rang 7 wurde heiß gekämpft. Robert Dubler  und Peter Dubsky, Jaguar D-Type boten Motorsport vom Feinsten.

BMW 325 Challenge

Dass die Challenge sich zwischen Jakob Schober, Max Zupanic und Matthias Heinemann entscheiden wird – wenn nichts Überraschendes passiert – ist seit dem Salzburgring offensichtlich. In genau dieser Reihenfolge hatte man auch das Qualifying absolviert, wobei Schober  eine absolute Traumrunde gelang, die er selbst nicht glauben wollte.

Im Rennen ging Schober zunächst auch in Führung vor seinem Teamkollegen, der aber plötzlich von Benzindruckproblemen geplagt wurde. Ein umgelegter Schalter zerstörte Zupanic´s Rennen. Schober bekam allerdings Probleme mit seinen Reifen und plötzlich war nicht nur sein alter Duellgegner Matthias Heinemann im BCR-BMW hinter ihm sondern auch dessen Teamkollege Manfred Zaunbauer im EURO-PACK BMW. Heinemann der bisher in den Zweikämpfen seine Ellbogen bei sich behalten hatte, wurde diesmal ein wenig strenger und räumte in der Zielhaarnadel mit seinem rechten Vorderrad die Sponsor Aufkleber und den weißen Lack von Schobers linker hinterer Seitenwand. Der Amteq-Schriftzug war danach nur noch für Insider lesbar. Heinemann musste jedoch durch diese Aktion auch Zaunbauer vorbeilassen, der sich die Führung bis ins Ziel nicht mehr nehmen ließ. Schober musste sich mit Rang 3 begnügen. Dahinter lieferten sich der Stammesälteste Dieter-Karl Anton, Trade & Service BMW, Georg Steffny, Race-Performance BMW und Simon Brenner Vuarnet-BMW einen packenden Dreikampf um die Positionen vier bis sechs, den sie auch in dieser Reihenfolge ins Ziel brachten.

Im sonntäglichen Training gab es dann für Heinemann den Absturz von himmelhochjauchzend auf todtraurig. Der Passauer hatte gerade die Poleposition eingefahren, als man einen Motorschaden an seinem Renner diagnostizierte. So ging von Startplatz 2 wieder Jakob Schober vor Max Zupanic und Manfred Zaunbauer ins Rennen.

Während Schober sofort enteilte, traf Zaunbauer den BETA-BMW von Zupanic in Kurve 4 links hinten, wodurch der junge Grazer in einen Dreher gezwungen wurde und dem Feld von ganz hinten hinterher hetzen musste. Georg Steffny kam nach seiner dreijährigen Rennpause in der BMW Challenge immer mehr in Fahrt und überholte nicht nur Dieter Karl Anton sondern nach rundenlangem Zweikampf auch Zaunbauer und fuhr hinter dem überlegenen Schober als Zweiter ins Ziel.

Zaunbauer selbst hatte seine Probleme Rang drei noch gegen Dieter Karl Anton ins Ziel zu bringen, schaffte dies aber ganz knapp. Zupanic wurde noch fünfter vor dem Steirerexpress Leopold Unger und Gerald Hofer die nach dem Ausfall von Simon Brenner um Platz sechs und sieben gekämpft hatten.

Histo Cup STW

Die STW-Klasse war ein wenig geschwächt von den Ausfällen und Schäden bei den vorangegangenen Rennen. Frank Riedel war das ganze Wochenende über nicht zu stoppen. Im ersten Qualifikationstraining stellte der Deutsche seine Delago Corvette vor Erwin Warislowich , BMW Gruppe 5 und Josef Schößwendter, Porsche 944 Cup Turbo ans vordere Ende der Startaufstellung.

Im Rennen konnte ihm niemand wirklich folgen, was vielleicht auch daran lag, dass Warislowich und Erich Petrakovits, Ford Capri sich mehr miteinander beschäftigten, nachdem Petrakovits Schößwendter niedergekämpft hatte.

Petrakovits nutze einen Fehler von Warislowich und knackte schließlich den Gruppe 5 BMW und kam als Zweiter vor Warislowich und Schößwendter ins Ziel. Dahinter kämpften Johann Retschitzegger, Audi Coupé und Marcel Langoth, VW Golf GTI 1 um Rang 5.

Langoth trieb Retschitzegger in einen Fehler, konnte ihn überholen aber der routinierte Audi-Pilot konnte den erst 17-jährigen Golf Piloten dann dennoch knapp hinter sich lassen.

Im zweiten Rennen orientierte sich Warislowich diesmal nach vorne und versuchte über mehrere Runden an Riedel dranzubleiben, musste sich aber letztendlich mit Platz 2 zufriedengeben. Petrakovits fand sich diesmal Schößwendter als Sparringpartner und konnte diesen mit Müh und Not bis zur Zielflagge hinter sich halten.

Im Zweikampf Retschitzegger gegen Langoth wollte diesmal auch STW-Camp Alexander Wechselberger mitmischen, aber nach wenigen Runden konnte er das Tempo der beiden nicht mehr gehen. Langoth spielte diesmal den ganzen Mut eines jungen Kriegers aus und konnte Retschitzegger schließlich überholen und auf Rang 5 ins Ziel fahren.

 

Formel Historic

Im Gegensatz zum Salzburgring waren überraschend viele Formelautos in Grobnik am Start und lieferten auch zwei spannende Rennen. Karl Neumayer fuhr überlegene Pole Position vor Peter Peckary und Walter Vorreiter.

Im Rennen enteilte Neumayer seinen beiden Konkurrenten sofort und Peckary konnte Vorreiter ebenfalls in Schach halten. Dahinter gab es einige packende Zweikämpfe so etwa Karl Rernboeck gegen George Komaretho oder auch Günther Ledl gegen Erich Schweifer. Roman Pöllinger entschied in einem tollen Rennen die Formel Renault für sich vor Benjamin Pfeil und Günter Ledl. Philipp Thiel lieferte erneut eine starke Vorstellung im FF1600 und gewann vor Johann Kowar.

Im sonntäglichen Training musste der große Favorit Neumayer sein Auto mit Motorschaden abstellen. Die Pole holte sich aber der Italiener Sergio Savoca, der den ganzen Samstag unter technischen Problemen gelitten hatte, ganz knapp vor Peter Peckary. Vorreiter war erneut Dritter in der Startaufstellung.

Beim zweiten Rennen kam es dann zu einem spannenden Zweikampf um den Sieg zwischen Savoca und Peckary, der nur von einer Safety Car Phase unterbrochen wurde. Da gab´s beim Restart ein ziemliches Gedränge schon vor der Ziellinie und hinterher einige Diskussionen in der Rennleitung.

Das Rennen selbst konnte aber Savoca vor Peckary und Vorreiter für sich entscheiden. Philipp Thiel siegte erneut in der FF1600 und Benjamin Pfeil, der sich am Wochenende stark steigerte,  fuhr in der Formel Renault seinen ersten Sieg ein.

Ravenol 1 Stunden Teamrennen

Gemeinsam mit der Artbauer-Trophy bestritt man das Stundenrennen. Zehn Teams kamen ins Ziel und Ernst Kirchmayr feierte einen Doppelsieg. Hatte sich der Paschinger Unternehmer sowohl mit Raffael Sperrer, Platz 1 als auch mit Bob-Bau, Rang 2 je einen KTM X-Bow geteilt. Rang 3 ging an Alfons Riedweg (Corvette GT-3), der das Rennen alleine durchfuhr.

Vierter wurde das Team Jocher/Ludwig mit dem Mini Cooper R56. Dahinter kamen gleich 4 Autos die von Team Dubler genannt waren, mit Urs Steffen, Triumph GT8, Thomas Dätwyler, Opel Kadett C, Amanda Hennessy/Robert Dubler, Corvette C3 und Robert Dubler/Amanda Hennessy, Corvette C1. Egmont Wimmeder, Jaguar E-Type belegte Rang 9 noch vor Zichao Wang.

Classica Trophy

Erneut stellte die Classica Trophy ein sehr starkes Feld – hatten doch einige das Rennen in Kroatien in ihre Urlaubspläne mit eingebaut. Pechvogel des Wochenendes war Astrid Witzany, die wegen eines Getriebeschadens gar nicht starten konnte. Für die Meisterschaft könnte das ein herber Rückschlag sein. Dass es nicht ganz so schlimm werden könnte dafür sorgten Manfred Engl, Alfa Romeo und Hois Russegger, Porsche 944, die Ralf Schatzl, Triumph TR 6 auf Rang drei verweisen konnten.

In der Teamwertung dürfte eine Vorentscheidung bereits gefallen sein, da das Duo Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa Romeo wieder siegte, während sich ihre engsten Verfolger, das Ehepaar Sabine und Joachim Hofstadler Porsche 914 auch noch dem Alfa Romeo von Vater Tochter Gespann Michaela und Peter Thallinger geschlagen geben mussten.

Mit der letzten Siegerehrung ging ein sehr erfolgreiches Rennwochenende zu Ende. Kroatien war eine Reise wert. Jetzt wird die Strecke neu asphaltiert und daher steht einem Rennen im Jahre 2018 nichts mehr im Weg.

Nach vier Rennwochenenden in nur 7 Wochen sind die Histo Krieger der Apachen  erschöpft und müde und werden von Häuptling „Rauchende Socke“  jetzt in eine mehrwöchige Pause geschickt, bevor sie von 7. bis  9. Juli die Jagdgründe des Pannoniarings heimsuchen werden.

Bericht von: Georg Gruber „the voice“

Ergebnisse der einzelnen Rennen und das vorläufige Gesamtergebnis in der Rubrik „Ergebnisse“ beim Fahrerlogin.

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Letzte Informationen Grobnik/Rijeka 9. bis 11. Juni 2017

News 04 / Informationen zu Rijeka / Grobnik (HR)

Liebe Motorsportfreunde!

Nach drei sehr ereignisreichen Rennwochenenden leiten wir mit unserem Ausflug nach Kroatien die „Sommerrennen 2017“ ein.

Unser Race Service Center „RSC“ ist in Kroatien und am Pannoniaring der Veranstalter. Ausgeschrieben sind alle Kategorien und Klassen. Erstmals werden bei den historischen Tourenwagen Anhang K und STW separate Rennen fahren. Wir bitten alle Fahrer dringend die Nennung abzugeben, da wir die Papiere früher als sonst beim Veranstaltungsort abgeben müssen.

  1. Lage und Adresse der Rennstrecke

Grobnik / Rijeka liegt etwa 20 Km von Rijeka entfernt auf einem Hochplateau über der Adria, direkt an der Autobahn Rijeka-Zagreb. Von der slowenisch/kroatischen Grenze sind es noch genau 40 Autobahnkilometer an Rijeka vorbei.

Adresse: 51219, Soboli, Kroatien

Telefon: +385 51 259 222

Streckenlänge: 4.168 km (2.589,88 mi)

Eröffnung: 1978

Kurven: 15

Anreise:

Von Österreich kommend über Villach, Karawankentunnel nach Ljubljana und weiter nach Postonja, dann Bundesstraße bis zur kroatischen Grenze. Von dort noch 40 Km Autobahn bis zur Rennstrecke.

PKW und Wohnmobile bis 3.5 t benötigen auf der Autobahn in Slowenien eine 7 Tage Autobahnvignette „2A“. Transporter (z.B. Ford Transit, etc.) benötigen die Vignette „2B“. Bitte aufpassen, dass die richtige Vignette geklebt ist. Die Slowenen überprüfen das mit Videoüberwachung.

 LKW´s können mit Kreditkarte oder bar bei der Autobahnauffahrt bezahlen. Das gilt auch für das kurze Autobahnstück in Kroatien (für LKW und PKW). Die Stadtautobahn rund um Rijeka ist frei.

Von Italien kommend an Triest vorbei zur slowenischen und kroatischen Grenze, dann derselbe Weg zur Rennstrecke.

Bitte „Reisedokumente“ nicht vergessen, Kroatien ist zwar schon in der EU aber es wird noch an der Grenze kontrolliert.

  1. Fahrerlager und Einfahrtmöglichkeiten

Am Donnerstag, 8. Juni ist noch eine große Veranstaltung. Trotzdem können wir ab 17.00 Uhr das Fahrerlager beziehen. Wer später als 22.00 Uhr kommt, dann gibt es die Möglichkeit vor der Rennstrecke (beim Flugfeld) zu parken und auch die Nacht zu verbringen. Das Restaurant beim Flugfeld hat jedoch nur bis 23.00 Uhr geöffnet.

Auf der Rennstrecke kann man überall mit EURO bezahlen. In den kleinen Restaurants in der Umgebung empfiehlt sich die Landeswährung.

Die Kroaten heben eine „Tourismusabgabe“ in der Höhe von EUR 5,00/Tag für alle Leute ein, die im Fahrerlager übernachten. Die Fahrer sind im Nenngeld inkludiert.

Für Leute die in Hotels wohnen, ist das im Zimmerpreis inbegriffen. Die Abgabe ist vor Ort zu bezahlen.

  1. Boxen und Garagen

Es gibt in Grobnik nur 10 Boxen für je max. 4 Autos. Dies sind die Boxen 1 bis 10. Weiters gibt es 5 „Garagen“ – vier davon mit 25qm und eine mit rund 40qm die haben das Garagentor nach „hinten“, d.h. das Tor ist  nicht in der Boxengasse. Diese Garagen sind auch günstiger.

Die Boxen kosten EUR 400,00 für das Wochenende, die Garagen kosten EUR 200,00 (25qm) bzw. EUR 250,00 (40qm). Siehe dazu den Boxenplan auf der Homepage.

 

Die Boxen 1-2 und 7-10 und die Garagen können bereits am Freitag ab 08.30 bezogen werden. Die Boxen 3-6 werden am Freitag  noch bis 13.00 Uhr für eine Autopräsentation genutzt und sind dann beziehbar.

  1. Tankstelle

Es gibt im Fahrerlager eine Tankstelle mit einem 101 Oktan Benzin für EUR 1,60/Liter. Die Tankstelle ist ganztägig geöffnet.

  1. Reifenservice

Die RSC ist vor Ort, im Fahrerlager auf der linken Seite – gegenüber der Tankstelle, auf der Seite der Boxengasse. Auch Trade und Service werden dort positioniert. Bitte unbedingt Reifenwünsche vorher bei Georg bekannt geben, da der Transport organisiert werden muss. Die 20% Rabatt auf die Hankook Reifen können nur bei vorbestellten Reifen gegeben werden.

  1. Restaurants

Es gibt im Fahrerlager ein Restaurant und ein Bistro. Die Qualität ist sehr gut, vor allem die „Fischplatte“ ist für Kroatienkenner ein Genuss. Am Hügel im Süd/Westen gibt es auch ein Bistro mit Getränken mit toller Sicht auf die Strecke.

Wir werden die Speisekarte und die Kontaktdaten auf der Homepage bei dem Termin „Rijeka“ veröffentlichen, wenn Teams diesbezüglich „vorbestellen“ wollen. Es wird auch zu den Teams geliefert.

Außerhalb des Ringgeländes ist daneben ein aktives Flugfeld für Sportflugzeuge mit dem Restaurant „Aero Steak“, die hervorragende Küche bieten.

  1. Quartiere

In den benachbarten Orten gibt es auch einige nette Pensionen und Privatzimmer. Informationen diesbezüglich gibt gerne Frau Edita Ferderber vom Ring, sie spricht ein sehr gutes Deutsch!

  1. Freie Trainings am Freitag

Ab 13.30 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit zum freien Fahren bis 20.30 Uhr. Der ganze Tag (13.30 bis 16.30) kostet EUR 200,00 oder man bucht einzelne Stints um EUR 60,00 für 30 Minuten.

  1. Zeitplan

Am Samstag und Sonntag finden vormittags die Qualifyings statt und jeweils am Nachmittag die Rennläufe. Wie versprochen, werden wir in den Sommerrennen die historischen Fahrzeuge einteilen in Anhang K und STW. Siehe dazu den Zeitplan auf der Homepage. Zeitnahme und Livetiming ist vorhanden

  1. WIFI / Internet

Für EUR 4,00 kann ein WIFI Zugang gebucht werden, die Buchung erfolgt an der Kasse neben der Garage 15 im Fahrerlager. Achtung nur Freitagvormittag geöffnet.

  1. Administrative und technische Abnahme

Freitag, 9. Juni von 09.00 bis 12.00 und 13.00 bis 19.00 Uhr, Samstag nach Bedarf ab 07.00 Uhr.

Die administrative Abnahme ist diesmal wieder beim Histo Point im Fahrerlager neben dem RSC Zelt. Der Techniker geht in gewohnter Art und Weise von Zelt zu Zelt.

  1. Fahrerbesprechung

Am Freitag, 9. Juni 2017 um 20.30 Uhr im Besprechungsraum im 1. Stock des Boxengebäudes.

  1. Siegerehrungen

Am Samstag für alle Rennen um 18.30 Uhr beim Podium auf der Rennstrecke. Am Sonntag jeweils 30 Minuten nach den Rennen am Podium im Fahrerlager, neben dem Restaurant.

Liebe Motorsportfreunde,

das waren die wichtigsten Informationen für das „Auslandsrennen“ in Kroatien. Wir freuen uns sehr auf das Frühsommer Special. Als Gäste begrüßen wir wieder unsere Freunde von Artbauer Race Days, die am Freitag und Samstag mit dabei sind.

Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und allenfalls auch schon einen schönen Urlaub vor oder nach diesem Event an der Adria.

Familie Steffny

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Bericht Mozartpreis Salzburgring

Livestreamaufzeichnung: http://histocup.mobile-motions.tv

Histo Cup – Briten, Brände und Bremszonen

Der Histo-Cup Austria traf sich zum dritten Saisonlauf auf dem Salzburgring um den Mozartpreis. War der freitägliche Testtag noch sommerlich heiß, kühlte es am Samstag und Sonntag ein wenig ab, jedoch blieb der prognostizierte Regen aus. Damit waren perfekte Rennbedingungen geschaffen, auch wenn die Zuschauer nicht auf eine Jacke verzichten konnten.

BMW 325 Challenge

Der 17-jährige Max Zupanic stellte seinen BETA-BMW erneut auf den ersten Startplatz vor Matthias Heinemann und Jakob Schober. Da der Histo-Cup am Salzburgring alle Rennen unter gelb bis zur ersten, engen Schikane startet, schien Maxi Zupanic im Hinblick auf seine Überlegenheit wie der sichere Sieger. Ohne jede Feindeinwirkung drehte sich der junge Steirer ausgangs der Schikane hinaus und warf einen sicher scheinenden Rennsieg weg. Auch Leopold Unger folgte seinem jungen Landsmann an der exakt gleichen Stelle, konnte allerdings nicht mehr weiterfahren. Wegen Ungers Auto schickte Rennleiter Harald Lehner das Safety-Car auf die Strecke, wodurch Zupanic seinen großen Rückstand aufholen konnte. Als die Ampel wieder auf Grün schaltete führte Heinemann im BAR-BMW das Feld in Richtung Nocksteinkehre und Zupanic machte den nächsten folgenschweren Fehler, indem er schon vor der Start-Linie einen Konkurrenten überholte. Heinemann kam sofort unter Druck von Jakob Schober und zwei Runden später fand der Student aus Altenmarkt im Pongau einen Weg vorbei am Passauer Geschäftsführer um dem Publikum auch in Salzburg die gleichen Szenen zu liefern wie schon am Red Bull Ring und in Brünn. Ein spannendes Match um den Sieg bis zur Zielflagge, das erneut Schober im AMTEQ-BMW für sich entscheiden konnte. Zu den ersten Gratulanten zählte übrigens auch Walter Lechner, der seinen Schützling genau beobachtete. Zupanic arbeitete sich wieder durchs Feld bis auf Rang 3 vor, musste aber wegen seines Manövers beim Restart nach dem Rennen noch in die Rennleitung. Dort fasste er eine Zeitstrafe aus, wodurch er auf Rang 7 landete. Für die Meisterschaft, die sich zu einem Dreikampf Schober – Zupanic – Heinemann entwickelt nicht so günstig, trotzdem konnte Max die Strafe mit einem blauen Auge leicht verschmerzen. Denn für das zweite Rennen werden die ersten Acht in gestürzter Reihenfolge aufgestellt und damit stand der HTL-Schüler wieder in der ersten Reihe neben Karl Heinz Ruhrberg.

Der Deutsche konnte sich im zweiten Rennen dann auch nicht wirklich lange gegen den Youngster wehren, wodurch der mit deutlichem Vorsprung das Rennen gewinnen konnte. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Heinemann und Schober mussten von P7 und 8 starten und machten sich daran das Feld von hinten aufzurollen. Schober kam jedoch in der Nocksteinkehre dem Simon Brenner zu nahe (der hatte allerdings keine Chance mehr auszuweichen) und fand sich plötzlich im Rallye-Cross Förderprogramm – sprich dem Kiesbeet –  wieder. Geschickt konnte der Vortagessieger sich aus der Kiesgrube befreien, und dann ging die Post ab. Heinemann, bereits auf Rang 4 vorgestoßen, musste aufgeben, da er die Stärke seines Fahrstils offensichtlich zu sehr auf seinen Schalthebel wirken ließ, wodurch dieser abbrach. Schober – angefeuert von der ganzen Familie und vor heimischem Publikum – drehte auf und kämpfte sich relativ rasch wieder auf Platz 3 nach vor. Danach folgte ein rundenlanger, toller und immer fairer Zweikampf mit Manfred Zaunbauer im EUROPACK – BMW. Der Welser Unternehmer musste sich schließlich dem Jungtalent beugen. Somit wurde Schober als Zweiter hinter Max Zupanic abgewunken. Zaunbauer schaffte es wie schon in Rennen eins wieder auf den dtitten Platz. Nicht von schlechten Eltern war auch der Gastauftritt von Robert Brändli im race-performance VIP-Car. Der Schweizer Camaro-Pilot musste sich erst an die, für seine Verhältnisse, untermotorisierten Fahrzeuge gewöhnen, fuhr aber in Rennen 2 bereits auf Rang 4, nachdem er im ersten Rennlauf als 6. gewertet worden war.

Mini Cooper Cup Austria

Die Minis werden wieder mehr und starteten in beiden Rennen ca. 20 sec hinter den  BMW 325. Durch das Safety-Car im ersten Rennlauf schob sich jedoch das Feld zusammen und so konnte das zahlreiche Publikum ein gemischtes Rennen erleben.  Matthias Jocher, der in Brünn ja nicht gestartet war, lieferte ein perfektes Wochenende ab, mit Pole-Position, 2x schnellster Runde und zwei Start-Ziel Siegen dokumentierte er sein Ziel in der Meisterschaft. Hannes Auer fuhr erneut beide Male auf Rang zwei, womit er heuer in allen sechs Rennläufen immer als Zweiter am Podest stand. Stephan Jocher – Vater von Matthias – raste am Samstag bei einem Gastauftritt auf Rang 3. Beim Rennen am Sonntag musste der Bayer zusehen, weil ausgerechnet sein Sohn seinen Mini beim Stundenrennen mit Vehemenz in die Leitplanke gelenkt hatte. Somit war im zweiten Rennen der Weg für Peter Hinderer frei, den dritten Podestplatz einzunehmen.

Histo-Cup über 2500ccm

Im Qualifying der großen historischen Tourenwagen raste Roger Bolliger mit seinem Trans-Am auf die Pole-Position, bevor er sein Auto mit Rauchzeichen auch schon abstellen musste. Der Schaden konnte repariert werden und so stand einem Rennstart des Schweizers nichts im Weg. Mit ihm startete aus der ersten Reihe Wolfgang Lange im McLaren verfolgt von Frank Riedel und Markus Bereuter, der auch mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. In der zweiten Runde sorgte dann Bolliger für eine der größten Schrecksekunden in der jüngeren Geschichte des Histo-Cups. Mit etwa 280 km/h raste das V8-Monster Eingangs der Fahrerlagerkurve gerade aus und schlug so heftig in die Reifenstapel ein, dass links vorne nicht viel davon übrig blieb. Bolliger musste, oder besser konnte, rechts aussteigen und das nicht zu früh, denn sein Bolide fing danach Feuer. Das Rennen musste unterbrochen werden um die Bergungsarbeiten  durchzuführen. Der Schweizer selbst erlitt keine Verletzungen, obwohl er durch die Wucht des Aufpralls sogar sein Lenkrad verbogen hatte. Nach dem Restart war die Luft irgendwie ein bisschen draußen. Wolfgang Lange der Augenzeuge des heftigen Abflugs seines Freundes geworden war, ließ Frank Riedel relativ leicht passieren und fuhr das Rennen auf Rang 2 nach Hause. Dritter wurde Klaus Rath im schwarzen Audi Urquattro, der das Tempo der Spitze nicht gehen konnte, aber Erwin Warislowich, Anton Stoiber und Erich Petrakovits deutlich hinter sich lassen konnte. Marcus Bereuter erlitt schon beim Start einen Schaden bei der Differentialaufhängung, lud das Auto auf, fuhr heim nach Bayern um zu reparieren und am nächsten Renntag wieder dabei zu sein.

Da musste Bereuter allerdings von ganz hinten wegfahren, während Vortagessieger Frank Riedel mit seiner Delago Corvette das Feld in Richtung erster Schikane führte, verfolgt von Wolfgang Lange und Klaus Rath. Aber schon nach 2 Runden musste Riedel die immer heftiger rauchende Corvette abstellen, womit der Weg für Wolfgang Lange frei war. Marcus Bereuters Corvette lief endlich wie am Schnürchen, war sogar das schnellste Auto im Feld, doch als Bereuter endlich auf Platz 2 lag und sich anschickte Wolfgang Lange einzuholen, erlitt er einen Reifenschaden.  Auch Klaus Rath´s Audi musste mit einem defekten Zündkabel abgestellt werden und somit fuhr Erwin Warislowich im orangen Bierbaum Gruppe 5 BMW auf Platz zwei. Mit einer sensationellen Fahrt kämpfte sich der Linzer Alfred Weißengruber auf Rang 3 noch an Capri-Pilot Erich Petrakovits vorbei. Platz 5 ging an den Tschechen Jaroslav Rejka im Jaguar XJRS.

Young Timer und Tourenwagen Open über 3000 ccm

Robert Brändli stellte seine Blaise-Camaro auf Startplatz 1, verfolgt von Oliver Michael (Porsche 911 GT3) und Ernst Kirchmayer, der mit seinem Plus City KTM X-Bow für eine beunruhigende Szene sorgte. Kirchmayers KTM hatte Feuer gefangen und der Unternehmer hielt seinen Renner in der Boxeneinfahrt beim dortigen Streckenposten an. Der aber staunte nicht schlecht als sein aktuell geprüfter und plombierter Feuerlöscher den Dienst verweigerte.  Es dauerte dann einige Sekunden bis ein anderer Feuerlöscher zur Stelle war, die Ernst Kirchmayer – aber auch dem in diesem Moment hilflosen Streckenposten – sicher wie Stunden vorgekommen sind. Da auch beim Unfall von Roger Bolliger zwei von sechs Feuerlöschern (alle geprüft und plombiert!) nicht funktionierten, sah man von Seiten des Salzburgrings als Kunde so dringenden Gesprächsbedarf mit der zuständigen Firma, dass noch am Samstagabend ein Vertreter am Ring eintraf. Kirchmayer musste sein Rennen dann mit einem schwächeren Ersatz KTM antreten, neben ihm stand in Reihe 2 Alexander Lienau im Aston Martin GT3. Lienau konnte das Rennen aber gewinnen, nachdem er Kirchmayer und Michael überholt hatte. Robert Brändli wurde im Verlauf des Rennens immer mehr von einem Kupplungsproblem geplagt, wodurch er sich Lienau im Ziel um weniger als 7 Zehntel geschlagen geben musste. Dabei krachte es noch in der letzen Schikane vor der Zielflagge, als Lienau das Überrundungsmanöver gegen Norbert Vögele nicht ganz gelang und er den Tiroler Audi ins Kiesbett schubste. Oliver Michael belegte Rang 3 vor dem schnellsten Young Timerpiloten Stephan Jocher, diesmal in einem Porsche 996.

Rennen Nummer zwei war dann stark dezimiert, da insbesondere das Stundenrennen in diesem Feld viele Opfer forderte. Oliver Michael konnte sich gleich nach dem Start die Führung sichern, die er bis zum Ende nicht mehr hergab. Weil Roland Luger allerdings in der ersten Runde Teile seines Opel Omega DTM verlor, musste das Safety-Car das Rennen für 2 Runden neutralisieren. Danach sah man eine tolle Fahrt von Kurt Gföhler, der aber leider als Folge einer Kettenreaktion, die durch ein offensichtliches Schaltproblem von Roland Luger ausgelöst wurde, Alexander Lienau ins Out bugsierte – exakt dort wo am Vortag  Lienau Vögele getroffen hatte. Mit seinem leicht beschädigten V8-Star Omega raste Gföhler trotzdem noch auf Platz 2 vor Anton Werner im Porsche 996. Roland Luger rettete noch Rang 4 vor Johannes Walchner im Porsche 997.

Histo-Cup bis 2500 ccm

War in Brünn erstmals ein Chinese im Histo-Cup (bei den Young Timern) an den Start gegangen, bekam der HCA diesmal den Ritterschlag in Form von drei britischen Ford Escorts, welche die historische Szene in der Alpenrepublik erforschen wollten. Die Familie Sean (Vater), Robert und Daniel (Söhne) Brown brachten drei perfekte und wunderschöne Ford Escort BDA nach Salzburg. Daniel Brown ist fundierten Kennern der GT und Langstreckenszene ein Begriff und zeigte auch gleich seine Klasse. Die Pole-Position mit 2,4 sec. Vorsprung auf Toni Schell (ebenfalls Ford Escort) ließ die Qualitäten des Engländers und seines Fahrzeuges erahnen. Bruder Robert startete von Position 3 neben Robert Edenhofer und Vater Sean Brown holte im Qualifying Rang 5. Das Rennen lieferte den Briten Heimspielbedingungen. In der Nacht hatte es geregnet und so war die Strecke stellenweise noch feucht, manchmal sogar noch nass. Wer das britische Klima kennt, kennt sich aus. Ruck Zuck kämpften sich die Brown-Brüder weg vom Feld und fuhren auch dem Herren Papa davon. Der wiederum konnte Toni Schell niederkämpfen, profitierte vom Ausfall Edenhofers und stand damit gemeinsam mit seinen Jungs am Podest. Überhaupt war es das Rennen der Ford Escort, belegten doch mit Toni Schell und Manfred Pledl zwei weitere Ford Escort die Ränge 4 und 5. Erst mit Johann Retschitzeggers Audi und Michael Steffnys BMW fanden sich andere Fabrikante auf den Rängen sechs und sieben.

In Rennen Nummer zwei starteten damit die Browns von den ersten drei Startplätzen. Doch im Trockenen bei Sonnenschein war Toni Schell offenbar wesentlich besser gelaunt und konnte Robert und Sean Brown überholen und damit auf Rang 2 fahren. Gegen den überragenden Daniel Brown war kein Kraut gewachsen. Marcel Langoth, der sich im ersten Rennen nach einem Dreher durch das ganze Feld mühen musste, belegte mit seinem Golf GTI Platz 5 noch vor Manfred Pledl. Hans  Retschitzegger musste mit Reifenschaden aufgeben.

Formel Historic

Im Gegensatz zu den ersten beiden Veranstaltungen war das Starterfeld diesmal schwach besetzt. Einerseits war dies mit der Massenkollision in Brünn zuzuschreiben, andererseits zogen es einige Starter vor ihre Fahrzeuge lieber bei der Oldtimermesse in Tulln in einer Halle zu parken. So gingen nur 11 Autos ins Qualifikationstraining, das der Oberösterreicher Markus Haider für sich entscheiden konnte. Platz 2 holte sich der Schweizer Bruno Huber (ARGO F3) vor Walter Hoffmann (Dallara F3). Philipp Thiel im FF1600 zeigte erneut eine Spitzenleistung und stellte seinen Van Diemen auf P4. Im Rennen musste schon nach wenigen Augenblicken Polesetter Haider die Konkurrenz ziehen lassen um mit einem irreparablen Defekt das Wochenende zu beenden. Damit stand einem Sieg des 75-jährigen Bruno Huber nichts im Weg, speziell nachdem er Walter Hoffmann abschütteln konnte. Philipp Thiel konnte zwar den Formel 3 Rennern nicht folgen, lenkte seinen Formel Ford aber auf Rang 3 noch vor Roman Pöllinger (Formel Renault) und Rainer Rosenberg FF1600.

Im zweiten Rennen konnte sich Huber wieder von Hoffmann lösen jedoch dahinter ließ sich Pöllinger von Thiel nicht mehr so leicht abschütteln und so brachten die beiden Leben in das etwas unterbesetzte Rennen. Unzählige Überholmanöver zwischen den beiden – immer im fairen Bereich – sorgten somit doch noch für Unterhaltung. Am Ende rettete sich Thiel mit 1,6 sec Vorsprung auf Pöllinger erneut auf Rang 3 ins Ziel. Fünfter wurde Jürgen Ludwig im Lotus 51 Formel Ford.

Young Timer und TCO bis 3000ccm

Andreas Rehwald (YT-Champion von 2014) hatte die ersten beiden Rennen ausgelassen, um dafür am Salzburgring ganz stark in die Saison zu starten. Pole vor Mäx Karlinger und Michael Zasche (beide Mini Cooper TCO). Christian Müller stellte seinen Mitsubishi Colt Mirage auf Startplatz 4. Als das Rennen los ging konnte sich Rehwald sofort vom Feld lösen und fuhr einen sicheren Sieg nach Hause. Dahinter allerdings spielte es sich ab. Herbert Leitner von Startplatz 9 kommend war sehr bald bei der Kampfgruppe um Karlinger,  Zasche und Müller, womit die beiden Mini-Piloten gegen zwei japanische Fabrikate zu kämpfen hatten. Viele Positionswechsel ständige Ausbremsversuche vor allem vor der Schikane nach der Startgeraden machten das Rennen zu einem absoluten Leckerbissen. Irgendwann konnte Müller das Tempo der anderen drei nicht gehen und so belegten Karlinger, Leitner und Zasche die Ränge 2, 3 und 4. Auch weiter hinten im Feld gab es tolle Kämpfe beispielsweise zwischen Gabriel Scherdi (BMW 325), Helmut Landherr, Wolfgang Bauer (beide Renault Clio) und Peter Weymann (BMW 325) um die Ränge 11 bis 14.

Im zweiten Rennlauf ließ Rehwald wieder nichts anbrennen und fuhr den Streithähnen hinter ihm auf und davon. Es sah auch so aus als würde sich Leitner von den Minis lösen können, doch nach einem Ausflug in den Notausgang waren Karlinger und Zasche wieder am Salzburger dran. Leitner konnte sich dann ganz knapp vor Zasche und Karlinger durchsetzen. Rang fünf ging an den Südtiroler Manuel Weger (Mini,TCO). Auch die Duelle Mike Wehrli (BMW325) gegen Markus Eder (Ford Fiesta) sowie Helmut Landherr gegen Bianca Kalkert (BMW325) brachten Spannung in die Zuschauerränge.

Ravenol 1h Endurance Race

Das Ravenol Stundenrennen, mittlerweile fixer Bestandteil des Histo-Cups brachte Spannung und und Überraschungen über die ganze Renndistanz. Das Team von Heinz Roth und Robert Brändli galt als einer der Favoriten genauso wie der Aston Martin von Alexander Lienau und Stephan Jocher. Diese beiden duellierten sich auch um den Sieg bis etwa 9 Minuten vor Schluss die Dodge Viper von Roth nicht mehr zubeißen wollte. Danach war in dem von zwei Safetycarphasen geschmückten Rennen der Weg frei für den Ex Werks Aston Martin und den Porsche von Stefan Jocher Wagner der sich nach einer Stunde Fahrzeit um lediglich 0,9 sec geschlagen geben musste. Rang drei erkämpfte sich sensationell der BMW Z4 Pilot Markus Fischer, der von ganz hinten hatte starten müssen. Ernst Kirchmayer, der mit seinem Ersatz KTM startete, konnte mit stumpfen Waffen nur Rang 4 erreichen. Platz 5 holte das Porsche Duo Walchner – Knabe. Im Rennen selbst gab es aber einiges an Zwischenfällen so zum Beispiel den Abflug des Kia Sephia von Piesinger und Schaffrath oder die unglückliche Kollision zwischen Siegfried Kuzdas und Gerald Fischer (beide BMW GTR). Kuzdas erlitt just in dem Moment als ihn Fischer überholte einen Reifenschaden kollidierte mit Fischer und riss so beide Autos durchs Kiesbett in die Leitschiene. Junior Michael war über den Vorfall alles andere als erfreut.

Classica Trophy

Erneut musste die Classica Trophy bei den schlechtesten Bedingungen des gesamten Wochenendes auf die Strecke, nämlich am Sonntag früh als die Strecke stellenweise noch richtig nass war. So gesehen kann man die Leistung der Gleichmäßigkeitsspezialisten sehr hoch einschätzen. In Abwesenheit von Ralf Schatzl konnte Astrid Witzany wichtige Punkte in der Meisterschaft der Einzelfahrer holen, in dem sie einen Lauf gewann und einmal Zweite wurde. In allen drei Rennläufen spielte sich in der Teamwertung das Duell zwischen den Teams Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner sowie Joachim und Susanne Hofstadler ab. Diese beiden Teams werden sich aus heutiger Sicht auch die Teammeisterschaft untereinander ausmachen.

Der Histo-Cup gastiert von 9. – 11. Juni nach sehr langer Zeit wieder in Kroatien, wo man den rauen Asphalt im Autodrom Grobnik unter die Räder packen wird.

Weitere Infos und die gesamte Aufzeichnung der Rennen vom Livestream sind wie immer unter www.histo-cup.at zu finden.

 

 

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