Trauer um Otto Tylmann, Histo Cup Cheftechniker

Die ganze Histo Cup Familie trauert um seinen langjährigen Cheftechniker und Pionier Otto Tylmann, der am 25. Juni im 76. Lebensjahr für immer von uns gegangen ist.

Otto hat den Geist des Histo Cups seit Anfang an aktiv mitgestaltet und mitgetragen. Dafür sind wir ihm wirklich unendlich dankbar! Otto, Dein Spirit wird uns weiterhin begleiten!

Unser aufrichtiges Beileid seiner Frau und Familie.

Familien Steffny und Schallenberg im Namen aller
„Histo Cupler“

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Nachlese Rijeka und Informationen Pannoniaring 5.-7. Juli 2019

Liebe Motorsportfreunde!

Wir hoffen, dass Ihr Euch nach dem fulminanten Rennwochenende in Rijeka wieder gut erholt habt. In der Folge noch ein paar Punkte zu Rijeka und dann die wichtigsten Informationen für das nächste Rennen am Pannoniaring.

Nachlese Rijeka

Das Rennwochenende in Rijeka hatte eine lange Geschichte bevor es begonnen hatte. Die AMF wollte – sechs Tage vor der Veranstaltung – die nationale Streckenhomologation nicht anerkennen und wollte uns keine Genehmigung erteilen! Wir haben schon alles ohne der AMF geplant, die Versicherung abgeschlossen, ehe dank dem Engagement von Prof. Harald Hertz und Kurt Wagner doch noch möglich war „offiziell“, mit dem Segen der AMF in Rijeka zu veranstalten.

„Das Gute daran“:  Jetzt ist es auch in Wien klar, dass wir eine Alternative haben und diese Alternative auch umsetzen werden, wenn wir dies müssen!

Alle die in Rijeka waren, konnten sehen wie sich die Rennstrecke verbessert hat, perfekter Belag, neue Curbs, neue Race Control, Renovierung der Boxen, etc.

Die Zeitnahme, die Streckenposten und auch der Abschleppwagenfahrer sind hervorragend! Zu erwähnen bleibt noch, dass es auf dieser Rennstrecke in Kroatien einen ganz besonderen Flair und ein hervorragendes Essen gab.

Rijeka, wir kommen ganz sicher wieder!

Technische Informationen

Lärmmessungen und die Zukunft des Motorsports in Europa

Speziell in Österreich gibt es verstärkt „Gegenwind“ von der grünen Seite. Die Landesregierungen in Salzburg und Steiermark haben die Rennstrecken darauf aufmerksam gemacht, dass ab sofort Lärmmessungen stattfinden werden und zu laute Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden. In Salzburg steht die Verlängerung des Pachtvertrages (2023) an und deshalb ist die Lage wirklich sehr ernst.

Wir haben in Rijeka präventiv Lärmmessungen durchgeführt und 17 massive Überschreitungen festgestellt. Die Skala reichte von 105 bis 121 Dezibel, bei erlaubten 98 plus 2 Dezibel.

Besonders erschreckend war die Tatsache, dass neun (!) Überschreitungen in der „Classica Trophy“ gemessen wurden, obwohl die Fahrzeuge laut Reglement „zulassungsfähig“ sein sollten!

Wir bitten daher alle Teilnehmer des Histo Cups zukünftig darauf größtes Augenmerk zu legen.

In Salzburg im Herbst wird das von der Rennstrecke – im Auftrag der Landesregierung – wirklich ernst genommen und gemessen. Zu laute Fahrzeuge werden dann aus dem Rennen genommen.

Wir werden auch am Pannoniaring und am Slovakiaring präventive Messungen durchführen und die Fahrer diesbezüglich informieren.

Nach vielfachen Fahrerwünschen haben wir In Rijeka haben wir auch wieder das „alte“ und schon bewährte Format der Historischen Fahrzeuge (K und STW) bis und über 2500cc mit sehr großer und positiver Resonanz durchgeführt. Das werden wir auch weiterhin versuchen umzusetzen. Auch die Klasse der historischen Fahrzeuge nach Anhang K bis 3000cc wird wieder eingeführt.

Die Young Timer wurden auch unterteilt in Fahrzeuge bis und über 3000cc. Auch dies ist sehr positiv aufgenommen worden. Der Versuch wird in den Sommerrennen am Pannoniaring und am Slovakiaring weitergeführt.

Pannoniaring / powered by RSC 5. bis 7. Juli 2019

Das Rennen in Ungarn wird so wie in Rijeka unter der Patronanz von „RSC“ in Kooperation ausgetragen. Das Tourenwagen Masters ist als Gastserie dabei.  Das Ravenol 1-Stunden Endurance-Rennen ist ebenfalls ausgeschrieben. Anmeldungen bitte rechtzeitig mittels Formular im Rennbüro abgeben.

Zusätzlich gibt es am Freitag, den 5. Juli einen Track Day / Testtag mit vielen Testvarianten und zu sehr moderaten Preisen, der auch für Gäste offen ist. Zur Teilnahme ist keine Lizenz notwendig! Zeitplan, Ausschreibung und Anmeldeformular findet man auf der Homepage www.histocup.com bei den Terminen „Pannoniaring“.

Der Track Day kostet für Mitglieder EUR 300,00 (Gäste 360,00) von 09. bis 18.00 Uhr. Es können auch nur der Vormittag (09.00 – 12.30 Uhr) für EUR 200,00 (230,00) oder Testsessions am Nachmittag für EUR 60,00 für jeweils eine ½ Stunde gebucht werden.

Am Pannoniaring fahren wir mit allen Rennserien je ein Qualifying und Rennen am Samstag und Sonntag. Bitte beachtet diesbezüglich den Zeitplan.

Nennschluss: 30. Juni 2019.

Bitte unbedingt rechtzeitig online nennen und das Nenngeld einzahlen. Boxenreservierungen gelten nur, wenn der Fahrer genannt hat und das Nenngeld eingezahlt hat! Vielen Dank für das Verständnis!

Fahrerlager:

Einlass in das Fahrerlager ist ab Donnerstagabend 18.00 Uhr. Bitte dem Platzeinteiler unbedingt Folge leisten. Teilnehmer mit Trucks bitten wir, sich im Vorfeld mit uns zwecks Standort in Verbindung zu setzen.

Boxen:

Boxen sind alle zur Gänze ausreserviert bzw. fix gebucht. Kosten für die Buchung Doppelbox hinten EUR 420,00, Einzelbox EUR 300,00 jeweils für das Wochenende.

Rennservice:

Der RSC-Reifen-  und Renndienst ist ab Donnerstagabend im Fahrerlager und zwar vor den Boxen 22 bis 24 in der Hauptzufahrtsstraße. Bitte die benötigten Reifen unbedingt rechtzeitig vorbestellen! Mail: office@rs-center.eu, Tel: +43 660 7337886

Administrative und technische Abnahme:

Freitag, 5. Juli 2019                         08.00 – 13.00 Uhr (TT) und 14.00 – 18.30 Uhr
Samstag, 6. Juli 2019                      07.00 – 09.00 Uhr

Die technische Abnahme erfolgt in gewohnter Manier, Norbert Kucera und sein Assistent gehen von Fahrzeug zu Fahrzeug.

Bitte beachten:

Es werden ab dem Qualifying nur Fahrzeuge auf die Strecke gelassen, die sowohl die administrative als auch die technische Abnahme durchgeführt haben (Kontrollpickerl der administrativen Abnahme!!

Fahrerbesprechungen:

Im Hotelgebäude im 1. Stock. Es gilt Anwesenheitspflicht. Bitte pünktlich erscheinen.

Freitag, 5. Juli 2019                        18.30 Uhr                  alle Serien
Samstag, 6. Juli 2019                    10.00 Uhr                  CT und Nachzügler

Siegerehrungen:

Samstag: nach dem 1-Stunden Endurance Rennen am Boxendach (18.30 Uhr). Siegerehrungen Sonntag: jeweils 20 Minuten nach jedem Rennen vor dem Rennbüro.

Wir freuen uns auf eine schöne und „stressfreie“ Veranstaltung zum Sommerbeginn und wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise nach Ungarn.

Auf die Historischen
Michael und Uschi Steffny

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Histo Club in Rijeka / Kroatien

Rund 130 Teams sind nach Kroatien gereist zum vierten Rennen der Saison 2019. Bei herrlichem, sommerlich warmen Wetter wurden bereits am Donnerstag die „Zeltstädte“ aufgebaut und die Boxen bezogen.

Am Freitag gab es dann ausreichend Zeit zum Testen, die von den Teilnehmern auch genutzt wurde. Die Anlage in Grobnik präsentierte sich in einem hervorragenden Zustand, nach der neu asphaltierten Strecke wurden im Winter einige Boxen renoviert, neue gebaut und die Race Control erhielt eine komplett neue Ausstattung mit Videoüberwachung über die gesamte Strecke.

Besonders hervorzuheben war die Hilfsbereitschaft des jungen Technikers Christoph Titz, der bereits ab Freitag früh „freiwillig“ mit der technischen Abnahme begann und dies hervorragend mit Kompetenz und Freundlichkeit bewältigte.

Nach den ersten Qualifyings ging es dann am Samstag bei den ersten Rennen zur Sache.

Young Timer / TCO und Mini Cooper Cup – Rennen 1

Erstmals fuhren die drei Kategorien wieder gemeinsam bis 3000cc  Hubraum und die Zuschauer sahen ein spannendes Rennen mit tollen Fahrzeugen. Am Start waren auch 5 (!) WTCC Rennfahrzeuge von unseren Schweizer Freunden aus dem Tessin, ein kleiner Vorgeschmack auf das WTCC Revival am Salzburgring im September.

Rudolf Happl landete mit seinem Audi A3 Turbo einen feinen Start/Ziel Sieg, gefolgt von der WTCC Armada aus der Schweiz. Zweiter wurde Jean-Michel Cettou gefolgt von Flavio Lompa, Albino Mazzaro und Giuseppe Pironaci, alle BMW 320 SI WTCC.

Arpad Viszokay gewann mit seinem BMW 320 die Klasse bis 2000cc vor den beiden Renault Clio Piloten Helmut Landherr und Wolfgang Bauer. Gabriel Scherdi gewann die Klasse bis 2500cc. Hinter Rudolf Happl wurde Heiko Köppe, Audi A3 zweiter der Klasse bis 3000cc vor Walter Braunstein, BMW 325i.

Die Klasse TCO bis 2000cc gewann Günther Edenstöckl, Suzuki Swift vor Christoph Wögerer, Ford Fiesta. Der Tiroler Philipp Kluckner gewann die Mini Challenge vor Claus Katterbach und Matthias Jocher.

Histo Cup bis 2500cc – Rennen 1

Walter Spatt, VW Golf GTI konnte das erste Rennen vor Franz Kerzner, Ford Escort BDA gewinnen. Dritter wurde Thoms Jakob-Käferle, gefolgt von Gerald Müller und Peter Pöschl, alle Ford Escort. Kerzner konnte gegen Mitte des Rennens einmal die Führung übernehmen, letztlich musste er sich aber doch Walter Spatt geschlagen geben.

Christian Bernard, BMW 700 RS gewann die Klasse K bis 1000cc und Alexander Wechselberger holte sich die Klasse K bis 1600cc vor dem Briten Richard Bateman, Lotus Elan. Franz Kerzner gewann die Klasse K bis 2000cc vor Thomas Jakob-Käferle und Gerald Müller, beide Ford Escort. Gerhard Bruckmüller gewann mit seinem Porsche 924 die Porsche Classic Klasse bis 2500cc vor dem Italiener Alberto Mondinelli, Porsche 944. Hinter dem Gesamtsieger Walter Spat platzierte sich Peter Pöschl als Zweiter der Klasse STW bis 2000cc vor Josef Gumpenberger, Alfa GTV.

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Polesetter Tobias Weichenberger ließ nichts anbrennen und landete einen Start/Ziel Sieg vor dem Deutschen Lando von Wedel und dem Steirer Maximilian Winkler. Weichenberger holte sich mit der schnellsten Rennrunde auch noch den Zusatzpunkt ab. Einen feinen Kampf um den vierten Platz gab es das ganze Rennen zwischen Leon Unger, Manfred Zaunbauer und Mathias Heinemann.

Den E 30 Cup holte sich der Seekirchner Gerhard Weiss vor dem Steirer Franz Josef Stopper und Christian von Wedel, der sicher an zweiter stelle lag aber durch einen Highspeed Dreher knapp vor Natalie Horvath ins Ziel kam.

Formel Historic – Rennen 1

Der Niederösterreicher Philipp Thiel, Dallara F3Y landete einen überlegenen Start/Ziel Sieg vor dem Deutschen Thomas Weidel, Ralt F3 und Wolfgang Dietmann, Martini F3Y.

Rafael Kowar holte sich die Klasse Formel Ford 1600 vor Rainer Schrems und dem Franzosen Gilbert Cristini, alle van Diemen. Otto Flum gewann de Formel Ford 2000 vor Norbert Fritz und Günther Sturm, alle Reynard F 2000. Dieter Schwarz gewann die Klasse Opel Lotus vor Gerhard Lehninger. Peter Peckary holte sich die Formel Renault Wertung vor Benjamin Pfeil und Alfred Buschek.

Die Formel 3 Wertung gewann Thomas Weidel vor Gerd Reinprecht, Martini und Georg Panzenböck, Reynard F3. Hinter Gesamtsieger Philipp Thiel platzierten sich Wolfang Dietmann und Günter Ledl in der Klasse Formel Young bis 2000cc. Der Junge Patrick Schober gewann die Klasse Formel Young bis 1600cc und landete auf dem hervorragenden neunten Gesamtrang.

Histo Cup über 3500cc – Rennen 1

Polesetter Riko Fürtbauer, Ford GT 40 setzte sich gleich am Start in Führung vor Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5 und dem Tschechen David Becvar, Jaguar XJS, der seinerseits einen tollen Kampf mit Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo hatte.

Alfred Weissengruber holte sich mit seinem BMW 635i die Klasse K bis 3600ccm vor Franz Wetzlmaier, BMW 535i. Hinter Gesamtsieger Riko Fürtbauer platzierten sich in der Klasse K über 3600cc David Becvar und Jaroslav Rejka, beide Jaguar XJS.

Josef Schößwendter holt sich die Porsche Classic Wertung vor Walter Traxler, Porsche 911.

Young Timer und Touring Car Open über 3000cc – Rennen 1

Der Steirer Thomas Weberhofer, Opel V8 Star gewann das erste Rennen vor Walter Schropper, Dodge Viper und Christoph Gürtler, BMW E30 V8. Vierter wurde Dieter Karl Anton, Honda S2000 vor Wolfgang Schmollngruber, Mitsubishi Colt und Manfred Werner, Porsche 997 GT3.

Die Klasse Young Timer bis 3600cc gewann Dieter Karl Anton vor Wolfgang Schmollngruber und Lutz Fischer, Porsche 996. Manfred Werner holte sich die Klasse TCO über 3500cc.

Ravenol 1-H Teamrace

Überpünktlich wurde das Endurance Race um 17.15 Uhr gestartet. Der Deutsche Manfred Werner, der das Rennen alleine in Angriff nahm, ließ nie einen Zweifel aufkommen, dass er das Rennen gewinnen will. Er siegte mit seinem Porsche 997 GT3 Cup mit einer Runde Vorsprung auf das Team Florian Renauer / Thoms Mayr, Nascar V8 und dem MZR Team Rudi Happl / Heiko Köppe, Audi S 3 Turbo.


Gerhard Weiss gewann die Young Timer bis 3000cc vor dem Team TTCA Rupert Weissenlehner / Herbert Karrer und dem Team Walter Braunstein / Stefan Wrobel, alle BMW 325i.
Franz Wetzlmaier gewann mit dem BMW 535i die historische Wertung vor Egmont Wimmeder, Jaguar E-Type.

Classica Trophy

Die traditionell stark besetzte Classica Trophy war auch in Rijeka in beiden Kategorien super besetzt.

Nach drei Wertungsläufen hat sich der Salzburger Hois Russegger, Porsche 968 die Solowertung mit 690 Punkten geholt vor Helmut Neisser, Mazda MX5, 849 Punkte und Peter Jaitner, Porsche  911, 977 Punkte.

Die Teamwertung ging an die Gesamtführenden Herbert Margreiter / Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider, 346 Punkte vor Christian Weitgasser / Andi Hückel, BMW E36, 998 Punkte und Manfred Breitfuss / Karin Züger, Lotus Super Seven, 1401 Punkte.

Young Timer und TCO bis 3000cc – Rennen 2

Rudi Happl führte fast das gesamte Rennen vor den schnellen Schweizer WTCC Piloten. Jean Michel Cettou konnte mit seinem BMW E36 320 SI Happl in der letzten Runde noch abfangen und gewinnt das Rennen vor Rudi Happl, Audi S3 und dem Ungarn Arpad Viszokay, BMW 320. Flavio Lompa und Albin Mazzaro, die anfangs in der Führungsgruppe dabei waren, mussten ihre Autos vorzeitig abstellen.

Arpad Viszokay gewann mit seinem BMW 320 die Klasse bis 2000cc vor den beiden Renault Clio Piloten Helmut Landherr und Wolfgang Bauer. Gabriel Scherdi gewann die Klasse bis 2500cc vor Walter Braunstein, beide BMW 325i E30. Hinter Rudolf Happl wurde Heiko Köppe, Audi A3 zweiter der Klasse bis 3000cc.

Die Klasse TCO bis 2000cc gewann Günther Edenstöckl, Suzuki Swift vor Christoph Wögerer, Ford Fiesta.

Der Tiroler Philipp Kluckner gewann die Mini Challenge vor Matthias Jocher und Klaus Katterbach, der in der Anfangsphase Probleme hatte.

Histo Cup bis 2500cc – Rennen 2

Anfangs setzte sich Walter Spatt mit seinem VW Golf in Führung vor die Ford Escort Armada. Leider musste der Oberösterreicher dann w.o. geben. Es führte dann lange Gerald Müller vor Franz Kerzner und Thomas Jakob Käferle. Sensationell fuhr der Tiroler Alex Wechselberger, der sich den dritten Gesamtplatz erkämpfen konnte. In der letzten Runde gelang es Franz Kerzner seinen Widersacher Gerald Müller zu überholen und gewann das Rennen.

Christian Bernard, BMW 700 RS gewann die Klasse K bis 1000cc und Alexander Wechselberger holte sich die Klasse K bis 1600cc vor dem Briten Richard Bateman, Lotus Elan. Franz Kerzner gewann die Klasse K bis 2000cc vor Gerald Müller und Jakob-Käferle, beide Ford Escort. Gerhard Bruckmüller gewann mit seinem Porsche 924 die Porsche Classic Klasse bis 2500cc vor dem Italiener Roberto Strazzeri, Porsche 944. Peter Pöschl holt sich den Klassensieg STW bis 2000cc vor Josef Gumpenberger, Alfa GTV.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Gleich am Start gab es zwei Kollisionen im Mittelfeld und auch an der Spitze. Matthias Heinemann nutzte die Verwirrung und setzte sich in Führung vor Leon Unger, Max Winkler, Tobias Weichenberger und Lando von Wedel. Weichenberger und Wedel konnte sich dann bald wieder vorarbeiten und übernahmen die Führung. Weichenberger gewinnt auch das zweite Rennen souverän. Wedel kam an zweiter Stelle ebenfalls von der Strecke ab, Winkler und Unger kamen vorbei. Winkler und Unger kamen sich dann in der zweiten Kurve in die Quere und Unger flog ab. Das wird ein Nachspiel haben. Auf der Strecke zweiter wurde Max Winkler vor Wedel und Stefan Rauscher.

Winkler bekam wegen gefährlichen Fahrens eine Zeitstrafe und eine bedingte Sperre für zwei Rennen. So wurde Lando von Wedel Zweiter und Matthias Heinemann Dritter.

Den E 30 Cup gewann Florian Kammerstätter vor Franz Josef Stopper und Gerhard Weiss. Natalie Horvath war in die Startkollision verwickelt, konnte dann toll aufholen und wurde noch Vierte.

Formel Historic – Rennen 2

Der Niederösterreicher Philipp Thiel, Dallara F3Y landete wieder einen überlegenen Start/Ziel Sieg vor dem Deutschen Thomas Weidel, Ralt F3 und Wolfgang Dietmann, Martini F3Y. Vierter wurde Peter Peckary mit dem Formel Renault, eine feine Leistung.

Rafael Kowar holte sich die Klasse Formel Ford 1600 vor Rainer Schrems und dem Franzosen Gilbert Cristini, alle van Diemen. Otto Flum gewann die Formel Ford 2000 vor Norbert Fritz und Günther Sturm, alle Reynard F 2000. Dieter Schwarz gewann die Klasse Opel Lotus vor Gerhard Lehninger. Hinter Peter Peckary platzierten sich Benjamin Pfeil und Alfred Buschek in der Formel Historic.

Die Formel 3 Wertung gewann Thomas Weidel vor Georg Panzenböck, Reynard F3 und Gerd Reinprecht, Martini. Hinter Gesamtsieger Philipp Thiel platzierten sich Wolfang Dietmann und Günter Ledl in der Klasse Formel Young bis 2000cc. Der Junge Patrick Schober gewann die Klasse Formel Young bis 1600cc.

Histo Cup über 2500cc – Rennen 2

Fulminanter Start, Riko Fürtbauer setzte sich in Führung, David Becvar konnte Michael Steffny beim Start ausbeschleunigen. Steffny versuchte sich wieder an Becvar vorbeizudrücken, doch beim Anbremsen de Westkurve kam er auf die Curbs und das rechte hintere Unibal Lager ist gebrochen. Es folgte ein wilder Abflug, jedoch ohne weitere Folgen. Fürtbauer gewinnt das Rennen vor David Becvar und Walter Traxler, Porsche 911RS der damit auch die Porsche Classic Wertung vor Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo gewann. Andreas Eckhart wurde hinter Alfred Weissengruber Dritter der Klasse K bis 3600ccm. Paolo Banno wurde in der Klasse K über 3600cc Dritter! Erwin Warislowich gewann die STW Wertung.

Young Timer und TCO über 3000ccm – Rennen 2

Polesetter Thomas Weberhofer setzte sich sofort in Führung und gewann auch das zweite Rennen mit seinem Opel V8 Star vor Manfred Werner, Porsche 997 GT3 und Wolfgang Schmollngruber, Mitsubishi Colt Turbo. Vierter wurde der Oberösterreicher Christoph Gürtler, BMW V8, gefolgt von Thomas Vital, Maserati.

Die Klasse Young Timer bis 3600cc gewann Wolfgang Schmollngruber vor Dieter Karl Anton und Norbert Greger und Lutz Fischer, Porsche 996. Manfred Werner holte sich die Klasse TCO über 3500cc.

Pünktlich um 17.00 Uhr beendete der Rennleiter Harald Lehner die Veranstaltung in Kroatien. Es war eine mehr als gelungene Veranstaltung bei herrlichem Wetter und Rennen mit viel Spannung. Auch das kulinarische Ambiente hat allen Fahrern und Freunden sehr gut gefallen. Kroatien wir kommen sicher wieder!

Nächstes Rennen: Pannoniaring 5. bis 7. Juli 2019

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Historic RaceRijeka 14.-16. Juni 2019

Liebe Motorsportfreunde!

Jetzt geht es Richtung Süden nach Kroatien! In der Folge die wichtigsten Informationen:

 

Rijeka 14. -16. Juni – Historic Race powered by RSC

Unser Race Service Center „RSC“ ist in Kroatien der Veranstalter. Ausgeschrieben sind alle Kategorien und Klassen.

Die Rennstrecke ist seit 2018 neu asphaltiert und auch die Boxeneinfahrt wurde verbreitert. Weiters gibt es seit heuer eine neue „Race Control“ mit Videoüberwachung und neue Sprecherkabinen. Wir freuen uns schon auf die Rennen, denn das Feedback von vielen Fahrern waren in den letzten beiden Jahren sehr gut!

0. Korrektur der Rennformate

Aufgrund der vielen Wünsche seitens der Fahrer und auch die Erfahrungen der letzten Rennen haben uns gezeigt, dass es an der Zeit ist, die Rennformate wieder anzupassen.

Wir kehren ab Rijeka wieder zurück zu unserem sehr bewährten Histo-Cup System mit Rennen der historischen Fahrzeuge bis 2500cc und über 2500cc. Selbstverständlich mit Wertungen für Anhang K und STW!

Wenn es möglich ist, werden wir dies auch bei den Young Timern und TCO Fahrzeugen tun und zwar in Fahrzeuge bis 3000cc und über 3000cc.

Damit kommen wir unzähligen Fahrerwünschen nach, es wird sicherer es ist auch im Sinne unserer Fans, die damit spannendere und vor alle übersichtlichere Rennen zu sehen bekommen werden.

Bitte diesbezüglich auch den neuen Zeitplan beachten!

1. Lage und Adresse der Rennstrecke in Kroatien

Grobnik / Rijeka liegt etwa 20 Km von Rijeka entfernt auf einem Hochplateau über der Adria, direkt an der Autobahn Rijeka-Zagreb. Von der slowenisch/kroatischen Grenze sind es noch genau 40 Autobahnkilometer an Rijeka vorbei.

Adresse: 51219, Soboli, Kroatien
Telefon: +385 51 259 222
Streckenlänge: 4.168 km (2.589,88 mi)
Eröffnung: 1978
Kurven: 15

Anreise:
Von Österreich kommend über Villach, Karawankentunnel nach Ljubljana und weiter nach Postonja, dann Bundesstraße bis zur kroatischen Grenze. Von dort noch 40 Km Autobahn bis zur Rennstrecke.

Von Italien kommend an Triest vorbei zur slowenischen und kroatischen Grenze, dann derselbe Weg zur Rennstrecke.

Bitte „Reisedokumente“ nicht vergessen, Kroatien ist zwar schon in der EU aber es wird noch an der Grenze kontrolliert. Auf der Rennstrecke kann man überall mit EURO bezahlen. In den kleinen Restaurants in der Umgebung empfiehlt sich die Landeswährung.

2. Fahrerlager und Einfahrtmöglichkeiten

Donnerstag, 13. Juni ist noch eine Veranstaltung und wir können daher am Donnerstag erst um ca. 17.00 Uhr das Fahrerlager beziehen.


Neben der Rennstrecke befindet sich ein Sportflughafen mit einem guten Restaurant. Für früher Ankommende Gespanne wird im unteren Fahrerlager ein Platz zum Warten eingerichtet.
Bitte ausreichend Verzurr- und Beschwerungsmaterial für die Zelte mitnehmen. Dort kann es „windig“ sein!
Hunde sind unbedingt an der Leine zu führen. In der Nacht könnten wir Besuch von Rehen und Hasen bekommen!

 3. Boxen und Garagen

Es gibt in Grobnik derzeit 10 Boxen für je max. 4 Autos. Dies sind die Boxen 1 bis 10. Weiters gibt es 6 neue Boxen mit je 30qm. Die alten Garagen mit dem Tor nach hinten sind nicht mehr verfügbar, bzw. werden derzeit auch umgebaut.
Die großen Boxen kosten EUR 400,00 für das Wochenende, die kleineren, neuen Boxen kosten EUR 300,00. Siehe dazu den Boxenplan auf der Homepage.

Die Boxen können erst nach 19.00 Uhr bezogen werden.

4. Tankstelle

Man darf nach Kroatien kein Benzin importieren! Es gibt im Fahrerlager eine Tankstelle mit einem 100 Oktan Benzin für ca. EUR 1,70/Liter. Die Tankstelle ist ganztägig geöffnet.

5. Reifenservice

Der RSC-Reifendienst ist vor Ort, im Fahrerlager auf der linken Seite – gegenüber der Tankstelle, auf der Seite der Boxengasse. Auch Trade und Service werden dort positioniert. Bitte unbedingt Reifenwünsche vorher bei der RSC / Georg bekannt geben, da der Transport organisiert werden muss. Die 20% Rabatt auf die Hankook Reifen können nur bei vorbestellten Reifen gegeben werden.

6. Restaurants

Es gibt im Fahrerlager ein Restaurant und ein Bistro. Die Qualität ist sehr gut, vor allem die „Fischplatte“ ist für Kroatienkenner ein Genuss. Am Hügel im Süd/Westen gibt es auch ein Bistro mit Getränken mit toller Sicht auf die Strecke.

Wir werden die Speisekarte und die Kontaktdaten auf der Homepage bei dem Termin „Rijeka“ veröffentlichen, wenn Teams diesbezüglich „vorbestellen“ wollen. Es wird auch zu den Teams geliefert.

Außerhalb des Ringgeländes ist daneben ein aktives Flugfeld für Sportflugzeuge mit dem Restaurant „Aero Steak“, die hervorragende Küche bieten.

7. Quartiere

In den benachbarten Orten gibt es auch einige nette Pensionen und Privatzimmer. Informationen diesbezüglich gibt gerne Frau Anita Martinich oder Edita Ferderber vom Ring, sie spricht ein sehr gutes Englisch bzw. auch Deutsch!

8. Freie Trainings am Freitag

Ab 09.00 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit zum freien Fahren bis 18.00 Uhr. Der ganze Tag kostet EUR 300,00, der Vormittag EUR 200,00 oder man bucht einzelne Stints um EUR 60,00 für 30 Minuten.

9. Zeitplan

Am Samstag und Sonntag finden vormittags die Qualifyings statt und jeweils am Nachmittag die Rennläufe. Wie versprochen, werden wir die Touring Car Open und Young Timer unterteilen in bis 3000 und über 3000ccm  und die historischen Tourenwaqen unterteilen in Fahrzeuge bis 2500 und über 2500ccm. Siehe dazu den Zeitplan auf der Homepage.
Zeitnahme und Livetiming ist vorhanden.

10. Administrative und technische Abnahme

für das Wochenende und für den Testtag: Freitag, 14. Juni 2019
von 08.00 bis 12.00 und 13.00 bis 19.00 Uhr, Samstag nach Bedarf ab 07.00 Uhr. Samstag, 15. Juni 07.00 bis 09.00 Uhr.
Die administrative Abnahme ist diesmal wieder beim Histo Point im Fahrerlager neben dem RSC Zelt. Der/Die Techniker gehen in gewohnter Art und Weise von Zelt zu Zelt.

11. Fahrerbesprechung

Am Freitag, 14. Juni 2019 um 18.30 Uhr im Besprechungsraum im 1. Stock des Boxengebäudes.

12. Siegerehrungen

Am Samstag für alle Rennen um 18.30 Uhr beim Podium, neben dem Restaurant im Fahrerlager. Am Sonntag jeweils 30 Minuten nach den Rennen am Podium, neben dem Restaurant.

Bitte die Infos auf der Homepage beachten – bei den Terminen – blaue links

wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise und wir freuen uns auf ein Wiedersehen an der Adria

Michael und Uschi Steffny

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